Heute ist die Tokyo Game Show 2011 beendet worden. Viele Sachen, die das Gamerherz höher schlagen lassen (Dead of Alive 5, einige HD Umsetzungen alter Klassiker, uvm.), wurden präsentiert und auch das KGM (kleines grünes Männchen), alias Android, wurde von vielen japanischen Entwicklern beliebäugelt.
Wir wissen bereits, dass auf der PS Vita ein Android-Derivat laufen wird, dies wurde bereits auf der Pressekonferenz Anfang des Jahres gesagt, doch neu ist die Meldung von der TGS Pressekonferenz, dass auch normale Android Spiele auf der PS Vita laufen werden – bzw. dass diese sehr einfach an die PS Vita anpassbar sein sollen. Im selben Zug erwähnte Sony, dass das Xperia Play, sowie die zwei aktuellen Tablets, ebenfalls Teil der PlayStation Suite werden sollen.
Zur Aufklärung was die PlayStation Suite (PSS) ist:
Die PSS wird ein Ökosystem mit Entwicklertools für Geräte, welche PlayStation Certified sind. Die genauen Kriterien sind noch nicht bekannt, aber da kann man sich wohl am Xperia Play orientieren (Android 2.3, 1GHz, 512MB RAM). Mit den mitgelieferten Tools, Sony will Ende Oktober genauere Infos dazu auf einer speziellen Webpage angeben, kann der erstellte Content für die zertifizierten Android Geräte und die PS Vita veröffentlicht werden. So können Android Entwickler ihre Anwendungen simpel für die PS Vita anpassen. Die Beta des PSS-SDK soll im November erscheinen.
Übrigens gibt es keine Anhaltspunkte, ob die PS Vita Flash Unterstützung haben wird. Die PS Vita wird keine microSD Speicherkarten nutzen, sondern ein wohl eigenes Format nutzen, erscheinen soll sie am 17.12.2011 in Japan.
PS Vita Spiele Verpackung (fotografiert von Hideo Kojima)
Trotz aller Sony Präsentationen, waren sie nicht die Einzigen, die auf der TGS Android-Schlagzeilen machten. So sehr ich die aktuelle Produktpolitik von Square-Enix nicht leiden kann, als ich las, dass sie drei ihrer alten Spiele auf dem Android (und iOS) wiederbeleben wollen, machte ich Freudensprünge. SQEX wird Chrono Trigger (uh yeah), Itadaki Street (Monopoly Spielprinzip) und Dragon Quest Monsters Wanted (Remake vom GameBoy Color Game von 1999, Pokemon Style) noch bis Ende des Jahres veröffentlichen. Jedoch gibt es auch einen Wermutstropfen: Weitere Top-Titel bleiben Japan Only. Chaos Rings, Chaos Rings Omega, Demon’s Score, Million Arthur, FF1 und FF2 werden ausschließlich auf einem Square-Enix eigenen Android-Secondary Market angeboten werden, in Zusammenarbeit mit den Japanischen Providern. Kein Wort dazu, ob es jemals nach Europa oder die USA kommen wird.
Chrono TriggerDragon Quest Monsters Wanted
NIS (Nippon Ichi Software) verkündete, dass ihr Top-Tactic-RPG Disgaea diesen Herbst auf Android erscheinen wird. Unter dem Titel Disgaea: Netherworld Unbound findet man ein RPG, welches zwar in derselben Welt wie die Vorgänger auf den erwachsenen Konsolen spielt, aber vollkommen unabhängig von der eigentlichen Story ist. Das Spiel wird kostenlos im Android Market verfügbar sein, die Finanzierung erfolgt über einen Ingame Shop.
Disgaea: Netherworld Unbound
Nachdem Sony, Square-Enix und NIS als große Namen in der Spieleindustrie Fuß auf Android fassen, bin ich gespannt, wer noch so alles folgen wird.
Was haltet ihr von der Spieleentwicklung auf Android?
Im Grossen und Ganzen ist die LTE Variante identisch zum Galaxy S2, nur das Display ist auf 4,5 Zoll angewachsen (Galaxy S2: 4,3 Zoll) und ein schnellerer Prozessor wurde verbaut, der nun mit 1,5 GHz auf zwei Kernen werkelt.
Das I9210 ist durch die LTE Technik ein bisschen dicker als das Galaxy S2 geworden, leider hat man dem Akkudeckel (Foto: Rückseite Galaxy S2 LTE) nicht die Optik des S2 spendiert, dieser ist zwar mattiert, wirkt aber billiger als beim S2. Ansonsten ziert die 8MP Kamera die Rückseite, wie schon beim „Vorgänger“ ohne LTE.
Samsung baut im Moment ein beachtliches Portfolio auf Basis des Galaxy S2, wenn man von den US und internationalen Modellen einmal absieht, beginnt es bei uns mit dem Galaxy R (weniger Speicher als das S2, 4 Zoll Super Clear LCD Display und 1GHz Dual Core), geht über das bekannte Galaxy S2 (4,3 Zoll Super AMOLED Plus, 1,2GHz Dual Core), über die LTE Variante des Galaxy S2 (4,5 Zoll Super AMOLED Plus, 1,5GHz Dual Core) zum Galaxy Note (5 Zoll Super AMOLED Plus, 1,4GHz Dual Core). Ein durchaus ansehnliches Lineup, wie ich meine.
Die LTE Variante konnte ich leider nur ohne SIM-Karte testen, kann also keine Aussage zur LTE Leistung an sich machen, ansonsten verhält es sich wie das Galaxy S2, mehr als flüssig und schnell können Anwendungen ja nicht gestartet werden. Warum man den schnelleren Prozessor gebraucht hat, weiss ich nicht.
Zum Abschluss noch ein wirklich kurzes Video des GT I9210, mit einem Blick auf die Systeminfos:
Das Sony Ericsson Xperia mini pro, in der aktuellen 2011er Version, ist gerade zum zwei Wochen-Test bei nodch.de. Da es schon länger her ist, war es wieder mal an der Zeit ein kurzes Video zu drehen.
Dieses „kurze“ Unboxing Video zeigt den Lieferumfang des Xperia mini pro, sowie das Gerät von allen Seiten, Anschlüsse, Kamera, Tastatur und so weiter. Der erste Eindruck ist durchweg positiv, das Kleine ist sehr gut verarbeitet, kein Klappern, kein Knarzen, nichts. Die Tastatur schnappt stramm aus und hat einen sehr spürbaren Druckpunkt. Die Tasten sind einzeln angeordnet und nicht im Tastaturmatten-Stil des Motorola Milestone ausgeführt. Das weiss zu gefallen.
Weitere Infos zum kompakten Xperia mini pro gibt es im nächsten Artikel, dann geht es um die Hardwaredetails und den Eindruck nach ein paar Tagen Benutzung.
Falls ihr Fragen zum Handy habt, oder bestimmte Dinge in Videoform getestet haben wollt, dann schreibt es in die Kommentare. Ich versuche alle Wünsche zu bedenken und umzusetzen.
Ich habe lange gesucht, wie ich auf meinem Galaxy Tab alle Filme und Serien, von meinem PC abspielen kann, ohne sie explizit auf mein Tab zu kopieren, da dies aufgrund des Speicherplatzes nie und nimmer gepasst hätte 😉
Ich habe unzählige Streaming Apps für den VLC Player ausprobiert und bin bei allen gnadenlos gescheitert, bis ich auf die Idee kam, es über den sogenannten „Digital Living Network Alliance“ (kurz DLNA) Service zu versuchen.
Dabei taten sich zwei Probleme auf:
man braucht einen DLNA Server bzw. wie in meinem Fall eine geeignete Software, die auf dem PC einen DLNA Server einrichtet
man braucht – falls nicht bereits auf dem Gerät installiert – eine passende App für die Verbindung mit dem DLNA
der richtige Media Player auf dem Android, der das Streaming unterstützt
Fangen wir an mit Punkt 1:
Hier sind ein paar Programme aufgelistet, die ich (an)getestet habe, als DLNA Server (über Vorschläge und Kommentare zu den Programmen in den Kommentaren würde ich mich freuen):
TVersity: gibt es als Freeware oder Shareware (39$); nur für Windows; leicht einzurichten; m.M.n. etwas unübersichtlich
TVMOBiLi: Shareware (30 Tage unlimitiert streamen, danach begrenzt auf 10GB/Monat; lässt sich für 1,30€/Monat aufheben oder als Lifetime Lizenz für einmalig 26€); Server lässt sich auf Windows, Linux und Mac OS, sowie auf diversen NAS Systemen installieren; unterstützt AllShare; schönes Web-Interface mit vielen guten Verwaltungsmöglichkeiten; unterstützt Zugriff von außerhalb des Netzwerkes; Freundschaftssystem (lässt Daten unter Freunden austauschen?! Leider nicht die Möglichkeit es zu testen)
Serviio: komplett Freeware; lässt sich auf Windows, Linux und Mac OS installieren; lässt sich auf Deutsch umstellen; leider langsam bei der Aktualisierung der Medien-Datenbank
Twonky: Shareware (15€); für Windows, Linux und Mac OS; auf Windows allerdings sehr kompliziert und umständlich; meiner Meinung nach schlechte Ordnerstruktur
Für mich persönlich hat hier TVMOBiLi gewonnen. Ich werde die nächsten 30 Tage mal testen, wieviel GB ich so streame, ich denke mal, dass ich mit den 10 GB im Monat zurecht komme.
Kommen wir zu Punkt 2:
Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr habt bereits eine DLNA/AllShare App auf eurem Gerät (dies ist beim Samsung Galaxy S und dem Samsung Galaxy S2 zum Beispiel der Fall) oder ihr ladet euch im Market die geniale App „BubbleUPnP“ runter. Ich hatte auf meinem Galaxy S2 mit der AllShare App leider Probleme. Mit der BubbleUPnP klappt es aber auf dem Tab und dem S2 perfekt.
Nachdem man die App aus dem Market herunter geladen und installiert hat, kann man in den Einstellungen einen DLNA Server auswählen, von dem die Medien bezogen werden könnt. Ihr könnt also rein theoretisch auch mehrere DLNA Server im Netzwerk haben und dann immer vom Gewünschten wählen.
Kurzer Tipp für zwischendurch: Wenn euer Fernseher DLNA unterstützt, ihr einen Film auf eurem Handy/Tablet habt, könnt ihr mit dem Fernseher (wenn dieser im Netzwerk ist) vom Gerät auf dem BubbleUPnP installiert ist streamen. Diese App ist also ein DLNA Client so wie DLNA Server in einem. Ich habe die Server Funktion allerdings noch nicht getestet, da ich dazu nicht die technischen Möglichkeiten habe – man kann ja nicht alles haben 😉
Abschließend nun zu Punkt 3:
Ich gebe zu, das Problem mag etwas verwirrend klingen, denn das Streaming übernimmt schließlich BubbleUPnP… oder doch nicht?
Sagen wir so: Nicht ganz. Es ist so, dass BubbleUPnP die Datei zur Verfügung stellt und auf das Gerät streamt. Damit aber der Gerätespeicher nicht voll geleiert wird und man nicht erst warten muss, bis die ganze Datei auf dem Gerät ist, wird immer nur ein bestimmter Buffer auf das Gerät gestreamt. Der Media Player, der zum Abspielen der Datei verwendet werden soll, muss also Dateien abspielen können, die nicht vollständig auf dem Gerät sind. Diese Eigenschaft erfüllt zum einen der Standard Video Player (angeblich) und zum anderen gibt es die ein oder andere App, die das kann. Da wir alle wissen, dass der Standard Video Player Mist ist, wende ich mich direkt den Apps zu. Hier ist noch zu wissen, dass das Android Gerät, welches ein Video abspielen soll, auch dessen Codec unterstützten muss. Als Beispiel: Das Galaxy Tab kann nur Filme bis 720p abspielen. Mein Galaxy S2 kann hingegen auch 1080p Filme abspielen. Das Meiste an Videoformaten könnt ihr (aktuell; VLC Player ist ja leider noch nicht für alle verfügbar) mit dem Dice Player (für Tegra 2 Geräte wird noch das Dice Player Plugin for Tegra 2 gebraucht) abspielen. Die App kostet (aktuell) 3,30€ – das ist zwar nicht wenig, lohnt sich aber auf jeden Fall! Die App verbraucht durch Hardwaredekodierung (alle anderen nutzen Softwaredekodierung) der Filme wesentlich weniger Strom und spielt, wie gesagt, auch alles super flüssig ab. Transformer 2 in 1080p als MKV über DLNA gestreamt waren auf dem Galaxy S2 kein Problem!
Ein schöner Nebeneffekt von den oben erwähnten DLNA Servern ist, dass ihr mit jedem DLNA fähigem Gerät (Samsung TVs, PS3, Xbox, Mac, etc.) darauf zugreifen könnt, ohne dass ihr euch einen zusätzlichen Media-Server kaufen/einrichten müsst.
Mit dem aktuellen Update der offiziellen Facebook App für Android, erhält diese die Möglichkeit die auf der Webseite gesetzten Privatsphäreneinstellungen zu nutzen. Statusupdates können ab sofort für die definierten Gruppen/Listen freigegeben werden und müssen nicht öffentlich gepostet werden.
Die neue Version trägt die 1.7.0 als Bezeichnung und ist über den Android Market verfügbar. Neben direkten Links zur Veröffentlichung von Fotos, des eigenen Status‘ und Chek-Ins, die nun direkt aus der Startansicht, bzw. aus dem Newsfeed heraus möglich sind, gibt es einige Änderungen, die im offiziellen Changelog nachzulesen sind:
Neue Funktionen in dieser Version:
Vereinfachung des Teilens von Inhalten
Verbesserung der „Teilen“-Funktion durch Hinzufügung von Privatsphäre-Einstellungen für Beiträge und der Übereinstimmung mit deinen Einstellungen auf der Webseite
Markierung von Freunden und Orten in Beiträgen
Neues Design der Pinnwände in Profilen und Gruppen
LG hat uns freundlicherweise ein LG Optimus 3D für einige Wochen zur Verfügung gestellt. Aleks hat bereits seinen ersten Eindruck zu diesem Gerät veröffentlicht. Ich führe den Test fort und möchte euch einige Stärken und Schwächen des Optimus 3D näher bringen. Gerade die „3D ohne Brille“-Funktion möchte ich schwerpunktmäßig behandeln. Der Titel ist nicht grundlos gewählt, denn jeder, dem ich das Gerät demonstriert habe, hatte eine andere Meinung zum 3D -Erlebnis, aber erst einmal der Reihe nach:
Hardware
CF-Bench Test mit dem LG Optimus 3D
Das LG Optimus 3D ist solide gebaut und verfügt über neuste Technik. Gerade grafisch aufwendige Anwendungen, wie Spiele, laufen problemlos, was das Optimus 3D gerade für Gamer interessant macht. Unter dem Schriftzug „Tri-Dual Technologie„, der ganz groß auf der Vorderseite der Produktverpackung zu sehen ist, lässt darauf hinweisen. Verbaut wurde ein leistungsfähiger 1GHz Doppelkernprozessor von Texas Instruments, außerdem ist der Speicher doppelt verbaut und angebunden. Die doppelte Anbindung an die CPU bewirkt einen Dual Channel Modus, welcher höhere Datendruchsatzraten erlaubt. Einziges Manko an der Hardware ist, dass der eingebaute Speicher im Vergleich relativ langsam ist, also brauchen Zugriffe auf den internen Speicher und Datenbanken ziemlich lange, was man in Benchmarks auch gut sehen kann.
Die Farben im Display wirken satt, jedoch nicht ganz so klar wie bei Super AMOLED Konkurrenten. Verglichen mit einem Super LCD Display wiederum, wirken die Farben schöner. Bei direkter Sonneneinstrahlung erkennt man allerdings kaum noch etwas auf dem Display. Richtig genial finde ich den Touchscreen. er lässt sich einfach Bedienen, ohne Hänger oder lange Reaktionszeiten und lässt bis zu 10 Touchpunkte zu, jedoch wird es schwer sich mit mehr als 4 Fingern auf dem 4,3 Zoll großem Display zurechtzufinden. 😉 Die Kalibrierung ist präzise, die Touchpunkte „springen“ nicht umher, wie z.B. bei dem HTC Desire.
Zusammengefasst kann ich sagen, das die Performance unterm Strich passt, für Spiele sogar mehr als gut ist. Im CF-Bench Test kommt das LG Optimus 3D auf eine Punktzahl von ca. 5300 Punkte. (Native: 9300, Java: 2600)
Zusätzlich ist das LG Optimus 3D mit zwei 5MP Kameras ausgestattet, die es ermöglichen stereokoptische Fotos zu machen. Diese Fotos sehen auf dem 3D Display des Gerätes teilweise wirklich genial aus, jedoch lässt der 3D Effekt nach, wenn ein Bild weit in die Ferne geht, was am geringen Abstand der beiden Kameras liegt. Normale 2D Bilder haben eine richtig gute Qualität, außerdem hat das Gerät eine Frontkamera.
Abschließend möchte ich zur Hardware noch etwas erwähnen, was mich sehr überrascht hat: die verbauen Audio-Elemente. Der eingebaute Lautsprecher kratzt auf der höchsten Lautstärke nicht, und die Audioqualität ist wirklich gut!
Um es mit drei Worten zu sagen: Wirklich gute Hardware! Allerdings weiß jeder, dass Hardware ohne die passende Software nicht zu gebrauchen ist.
USB und HDMIRückseiteVorderansicht
Software
Die positiven Punkte, durch die gute Hardware, werden leider durch die Software etwas gedrückt. Ausgeliefert wird das LG Optimus 3D mit Android 2.2, und es besteht noch keine Updatemöglichkeit auf Android 2.3. Installiert ist die LG eigene „S-Class-Oberfläche“. Diese Oberfläche ähnelt recht stark der Samsung TouchWiz Oberfläche, bringt aber eigene interessante Modifikationen mit. Apps können beispielsweise in der Übersicht in Gruppen verteilt werden, was etwas mehr Überblick verschafft. Eigene Widgets verschönern die Oberfläche, manchmal ruckelt das Menü leider etwas, jedoch nur minimal, so dass man darüber hinwegsehen kann.
Vorinstalliert sind einige 3D Demovideos, drei Gameloft 3D Spiele (Nova, Let’s Gold 2 und Asphalt 6), eine 3D Galerie App, sowie eine 3D DemoApp. Die Spiele im 3D Modus machen richtig Spaß, Manko dabei: Der Akku ist nach maximal 2 Stunden 3D Spielen restlos leer und ganz nebenbei wird das Gerät wirklich sehr warm.
Sonst sind keine wirklich erwähnenswerten Programme vorinstalliert, neben den Android Programm sind noch LG eigene Versionen des Musik Players, des Browsers, Rechner und weitere kleine Apps wie Notizen und SmartShare installiert. SmartShare kann zum drahtlosen Teilen von Medieninhalten benutzt werden.
3D ohne Brille
LG Optimus 3D inkl. Verpackung
Den Schwerpunkt legt LG ganz eindeutig auf das 3D Feature, was ich ehrlich gesagt nicht empfohlen hätte. Die dabei eingesetzt Technik kann man am besten mit alten Wackelbildern, die es an jedem Kiosk gab, vergleichen. Wurde ein solches Bild nach rechts bzw. nach links geneigt hat sich das Bild verändert. Auf dem LG Display werden zwei verschiedene Perspektiven des 3D Elementes an das Auge geschickt und wenn das Handy dann geneigt wird, bleibt das 3D Element im Vordergrund und der Hintergrund springt in etwa wie bei einem solchen Wackelbild. Der Nachteil kommt dabei schnell zum Vorschein: Wenn man sich bewegt „verliert“ man das Bild aus den Augen, es ist fast zwingend notwendig in einem bestimmten Abstand auf das Display zu schauen und sich dabei nicht zu bewegen. Hat man jedoch erst einmal den perfekten Abstand und die perfekte Position gefunden, kann der 3D Effekt wirklich cool sein. Grade die Spiele haben im 3D Modus viel Spaß gemacht. Meine Freundin war nicht mehr davon wegzukriegen. 🙂
Schaut man jedoch falsch auf den Display, bekommt man sehr schnell Augenschmerzen oder hat das Gefühl der Augendruck würde steigen. Einige meinten auch, sie hätten das Gefühl, dass sie danach nicht mehr richtig sehen konnten. Dies ist nicht weiter dramatisch, denn des Auge versucht sich anzupassen, ist aber relativ unflexibel und dabei entstehen diese Gefühle. Trotzalledem trübt es den 3D Genuss ziemlich, und Menschen mit einer Sehbehinderungen haben Probleme den 3D Modus überhaupt zu erkennen.
Der 3D Modus kann also nicht subjektiv bewertet werden, denn dort kommt es zu diesem „Jeder Mensch ist anders“-Effekt. Hat man jedoch, wie erwähnt, den passenden Abstand, macht es wirklich Spaß! Es brauch also ein wenig Einarbeitung.
Zwischenergebnis
Das LG Optimus 3D überzeugt mit einer satten Grafikleistung. Das Display hat schöne Farben und der Touchscreen reagiert problemlos. Audio, Kamera im 2D Modus und die allgemeine Performance sind LG sehr gut gelungen! Leiden tut darunter die Laufzeit, denn der Akku muss garantiert öfter geladen werden, auch ist es schade das nur Android 2.2 ausgeliefert wird. Der 3D Modus ist zwar ziemlich cool, jedoch noch etwas zu unausgereift.
Heute wurde das Urteil im Geschmacksmuster-Rechtsstreit, zwischen Apple und Samsung, verkündet. Die Richter vom Langericht Düsseldorf haben das Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab 10.1 für Deutschland bestätigt.
Was heisst das für die Kunden in Deutschland? Es darf nicht mehr importiert werden, Händler die bereits Geräte auf Lager haben dürfen diese weiterhin verkaufen, aber ihre Lager nicht mehr auffüllen. Im Artikel: “Erfahrungsbericht” zum Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab 10.1 wurden die Folgen, des durch die Einstweilige Verfügung erwirkten Verkaufsverbotes, bereits beschrieben.
Samsung Galaxy Tab 10.1
Zum Galaxy Tab 7.7 wurde nicht geurteilt, auch hier hat Apple eine EV erwirkt und Samsung gezwungen alle Geräte und Bewerbung vom Stand auf der IFA in Berlin zu entfernen.
Die Richter waren der Meinung dass das Design tatsächlich rechtlich zu beanstanden ist, andere Hersteller wären in der Lage ein Design zu produzieren, das nicht gegen das Geschmacksmuster von Apple verstösst. Aus Sicht von Apple war es also eine Weise Wahl, am LG Düsseldorf zu klagen, das laut Forbes Magzin, eine überdurchschnittliche Pro-Kläger Rechtssprechung an den Tag legt.
Das Verkaufsverbot bezieht sich ausschliesslich auf Deutschland, ein EU-weites Verbot wurde nicht erwirkt. Samsung hat nun die Möglichkeit Widerspruch einzulegen und an die nächsthöhere Instanz zu gehen, um dort zu klagen. Apple erreicht damit sicher aber das gesteckte Ziel, der Verkauf vom Galaxy Tab 10.1 wird in absehbarer Zeit stoppen, da die Lager leerverkauft sind und man gewinnt Zeit. Offensichtlich sieht man das Galaxy Tab 10.1 als wirklich ernsten Konkurrenten zum aktuellen iPad 2 und möchte Zeit schinden, wahrscheinlich sogar bis zur Veröffentlichung eines iPad 3. Durch den, für Apple positiven, Rechtsspruch heute, könnte dieser Plan aufgehen.
Neverending Story? Her mit eurer Meinung zum Thema Apple vs Samsung
Sony Ericsson nutzt die schon von den TV-Geräten bekannte BRAVIA Engine auch bei Smartphones, so haben viele der Android Geräte die mobile Version der BRAVIA Engine an Bord. Das Xperia PLAY und das Xperia X10 sind einige der wenigen Geräte, welche ohne die Engine auskommen müssen. Das PLAY ist, von den Leistungsdaten mit dem Xperia Arc eigentlich auf Augenhöhe, von der 5MP gegenüber der 8MP des Arcs mal abgesehen. Warum Sony Ericsson beim PLAY und X10 darauf verzichtet hat – man weiss es nicht.
Was macht die mobile BRAVIA Engine überhaupt?
Die BRAVIA Engine an sich versucht über verschiedene, softwareseitige Anpassungen, die subjektive Qualität eines Bilder oder Videos zu verbessern. Hierzu bedient man sich einiger Dinge:
Verminderung von Rauschen im Bild
Erhöhung der Bildschärfe durch Nachschärfung
Farbanpassung durch Erhöhung der Sättigung
Steigerung des Kontrastes
Bilder werden also nachgeschärft und Kontraste, durch eine leichte S-Kurven Anpassung, erhöht. Farben bekommen mehr Sättigung und wirken somit „lebendiger“, sowie einer Verringerung des Bildrauschens. Ein paar dieser Anpassungen werden durch die BRAVIA Engine sehr aggressiv vorgenommen und an einem PC Bildschirm, mit einer grösseren Fläche würde man das Bild sicher nicht mehr „schön“ finden, da man Artefaktbildungen erkennen kann, Entrauschte Bereiche zu flach werden, oder durch die Kontrastkurve dunkle Bereich zu dunkel und helle Bereiche überstrahlt wirken. All das funktioniert auf den kleinen Touchscreens der Smartphones aber durchaus gut und verbessert das subjektive Bildempfinden. Sony Ericsson stellt die Anpassungen in einem kurzen Video selbst vor, ich habe euch zwei Bilder, mit jeweils aktivierter und deaktiviert BRAVIA Engine, vom Smartphone per Screenshot aufgenommen (Klick für grössere Ansicht), angehangen. Man sieht die Farbanpassung und die Kontrastkurvenänderung sehr gut.
Screenshot BRAVIA Engine ausScreenshot BRAVIA Engine an
Wie bekommt man die mobile BRAVIA Engine auf das Xperia PLAY oder das Xperia X10?
zdzihu und DooMLoRD haben im Forum der XDA Developer zwei aus dem Arc entnommene Dateien zur Verfügung gestellt und erklären die Anpassungen, die auf dem PLAY und X10 vorzunehmen sind, damit man die mobile BRAVIA Engine aktivieren, bzw. deaktivieren kann. Voraussetzung dafür ist ein gerootetes Gerät, wie bei den meisten Änderungen dieser Art. Es ist hierbei unerheblich ob das Gerät einen entsperrten Bootloader hat, oder nicht.
Nach Download der Zip-Datei kann man diese über ein funktionierendes Recovery einspielen, oder man wählt den manuellen Weg und passt die Daten mittels Root Explorer oder ähnlicher Dateiverwaltungsprogramme an.
Die entsprechenden Anleitungen gibt es in beiden Threads bei den XDA Developern, ich habe diese hier als Quellen verlinkt. Prinzipiell steht dahinter jeweils das gleiche Prinzip:
Es werden beide Dateien (BE für Fotos und BE für Videos) auf das PLAY kopiert
nach /system/etc verschoben
die build.prop angepasst und um folgende zwei Zeilen ergänzt:
Sowie die Dateiberechtigungen (0755) und der Benutzer (root.root/0.0) angepasst
Danach kann das Gerät gebootet werden und die mobile BRAVIA Engine unter Einstellungen -> Display aktiviert werden.
Screenshot BRAVIA Engine ausScreenshot BRAVIA Engine an
Die mobile BRAVIA Engine optimiert nur bei Bildern in der Galerie, sowie Videos. Nach optischen Verbesserungen in anderen Bereichen muss man nicht suchen, das wird ohne Erfolg bleiben. Zwar sind es nur kleine Anpassungen, die das Bild aber spürbar verbessern, wie ich finde.
Was haltet ihr von der BRAVIA Engine? Lasst es uns wissen!
Sony Ericsson verhält sich aktuell wirklich sehr vorbildlich, was ihren Smartphone Bereich angeht. Wo sich andere Hersteller totschweigen, oder nur ganz spärlich Informationen herausgeben, spielt Sony Ericsson mit offenen Karten. Erst kürzlich kündigte Sony Ericsson an, dass aktuelle Xperia Smartphones ein Update auf Android 2.3.4 erhalten, nun legen sie schon nach: Für alle Xperia Modelle aus dem Jahr 2011 verspricht Sony Ericsson Android 4.0 „Ice Cream Sandwich„! Das umfasst das Xperia Arc (S), Xperia Play, Xperia Neo (V) und auch das Xperia Ray, sowie noch Erscheinende. Eine Neuigkeit, die vielen Xperia Besitzern ein Lächeln ins Gesicht zaubern word.
Den Weg, den Sony Ericsson da gerade beschreitet, finde ich wirklich mehr als nachahmenswert. Erst geben sie offiziell die Bootloader für ihre Produkte frei, jetzt kündigen sie, schon für die Zukunft, die neusten Android Versionen an und verhalten sich damit anderes, als viele andere Smartphone-Hersteller. Wie schon erwähnt, ist es durchaus gängig sich über Firmware-Updates auszuschweigen, was viele Benutzer äußerst nervig finden. Auch macht man sich nichts daraus Updates anzukündigen und die Termine dann nicht einzuhalten. Von daher: Wirklich guter Zug Sony Ericsson! Andere Hersteller können sich euch als Vorbild nehmen, was die Kundenfreundlichkeit anbelangt 🙂
In Android 4.0 werden die Entwicklungen aus Android 2.x und Android 3.x zusammengeführt, was es möglich machen soll, wieder ein und die selbe Version auf Smartphone oder Tablet zu benutzen. Sonst ist noch nicht viel über diese Version bekannt. Es soll im Oktober/November diesen Jahres erscheinen und ich hoffe sehr dass Google die Quellen wieder freigibt.
Was haltet ihr davon? Habt ihr ein aktuelles Xperia Modell?
Update: Wohl doch zu früh gefreut. Als ich eben nochmal bei SoMobile vorbeischaute sah ich ein fieses Update am ende des Artikels:
Update: Sony Ericsson has told us that the company has made no official decision to update its 2011 Xperia phones to Android 4.0 – despite the comments from a Sony Ericsson representative at a London press event yesterday. Still, here’s hoping…
Es ist also doch nicht sicher ob es ein Update geben wird. Schade, aber hoffen können wir ja. Möglicherweise Überlegt es sich Sony Ericsson es doch zu tun, nachdem so viele User dich drüber erfreuten 🙂
Das HP Touchpad ist in aller Munde, vom Hersteller fallengelassen, erlebt es nun eine so starke Aufmerksamkeit, wie sie bisher kaum ein Gerät erlangt hat – vom iPhone 4, iPhone 5 oder restlichen Apple Produkten mal abgesehen. Viele Entwickler fangen das Gerät auf, um es voranzutreiben und wenn Verkäufer schon auslosen müssen, wer eins bekommt, ist das Interesse riesig. Es gibt aktuell jeden Tag etwas Neues zum TouchPad, aber auch diese Meldung ist eindeutig erwähnenswert und für die Android interessierten Benutzer ein heisses Ding. Erst kürzlich hat Team TouchDroid große Wellen geworfen, als sie es schafften Android zu installieren und auch da darf das CyanogenMod Team auch nicht fehlen.
In einem Video präsentierte ein Cyanogen Entwickler die neusten Errungenschaften. Es ist eindeutig zu erkennen das CM7 gestartet wird und interessant dabei, dass dort auch eine funktionierende Hardwarebeschleunigung demonstriert wird, sowie vollwertiges 10-Punkt Multitouch. Besitzer eines HP TouchPads, die Android interessiert sind, können sich also glücklich schätzen. Nun müssen wir wohl nur noch abwarten bis Google die Quellen für Android 3 veröffentlicht, dann sollte es nur noch eine Frage der Zeit sein! Denn 99€ bzw. 129€ sind, für ein Android Tablet dieser Klasse, unschlagbar.
Es gibt immer mehr Gründe sich eins zu kaufen oder? Was haltet ihr von einer solchen Entwicklung?