Wisst ihr noch, wie es damals war? Man ist zu Importhändlern gegangen um irgendwelche SNES Games aus Japan für Wucherpreise zu kaufen? Schön war das doch. Nun geht dies auch auf Android. Jedoch ohne suspekte Zwischenhändler dank Market Enabler.
Im asiatischen Raum erscheinen ziemlich viele qualitative Games für Android welche es irgendwie nie in den Westen schaffen, obwohl diese teilweise sogar auf Englisch sind. Einziges Problem ist, dass man oft den Produkt-Namen des Telefons in der build.prop an bestimmte Games anpassen muss oder man versucht sein Glück mit Chainfire 3D.
Ich konnte nicht alle diese Spiele selber laden und testen – weil ich es leid war, immer die build.prop zu ändern. Aber falls jemand – von den kostenlosen Spielen – die APKs teilen kann wäre ich sehr dankbar.
Manche werden es vom iOS kenne. Ein bekannter Bullet-Hell Shooter von CAVE. Diese hatte vor zwei Monaten angekündigt ihr Spiel auf Android zu releasen, jedoch ging ich von einem WorldWide Release aus. Es ist komplett auf Englisch – bzw die Menüs sind es mehr braucht man ja auch net.
Ebenfalls ein Shooter von CAVE. Anders als die iOS „Resurrection“ Version scheint es sich hier um ein Originale 1.5 Arcade Version zu sein. Habe die iOS Version nicht gespielt um es vergleichen zu können.
Kleies aber feines Game wo man Sachen „aufrollen“ muss. Man spielt den Prinzen welcher sich seinem Königreich gegenüber beweisen muss in dem er die ganze Welt zu einer Kugel rollt und damit den Bewohnern hilft – man muss immer bestimmte Sachen aufrollen. Sehr humorvoll – auch wenns Japanisch.
Der Dolphin Browser ist für sehr viele Androidanwender die erste Wahl, wenn es um eine Alternative zum Standardbrowser geht und Evernote dürfte ganz weit vorne sein, wenn es um Notizen geht. Umso erfreulicher dass beide nun noch enger zusammenarbeiten, wie die Evernote Corp. bekannt gab, denn ab sofort stehen Dolphin Browser Addons für Evernote und Skitch zum Download zur Verfügung.
Evernote und Skitch Addon im Dolphin Browser
Das schöne an der Sache, beide Addons dienen als Schnittstelle um ins entsprechende Programm zu leiten, bauen aber keinen schweren Code und Funktionen in den Dolphin Browser ein – der Browser erhält die Möglichkeit schnell in Evernote zu teilen oder mit Skitch die geöffnete Seite mit Anmerkungen zu versehen, ohne dabei allerdings überlastet zu werden und die Funktionalität selbst abbilden zu müssen.
Webseite in Skitch geöffnet (mit Anmerkung)
Im Kurztest funktionierten beide Addons reibungslos, eine Seite wurde mit einem kurzen Klick auf das Evernotesymbol direkt an Evernote übergeben. Titel und Text sind bereits ausgefüllt und mit dem Seitentitel, sowie der URL befüllt. Das Notebook und Tags können schnell hinzugefügt werden. Ganz so, wie man sich das wünscht. Möchte man eine Seite in Skitch bearbeiten, genügt auch hier ein Druck auf das Symbol, um einen Screenshot der Seite in Skitch zu öffnen und hier munter Anmerkungen vornehmen zu können. Aus Skitch heraus kann man das Ganze direkt an Evernote übergeben oder über verschiedene externe Dienste teilen.
Tolle Videoqualität, aber der Ton ist stellenweise mau, wer hat sich nicht bereits nach einem externen Mikrofon für das neue Android Smartphone gesehnt? Ob es möglich ist externe Mikrofone am eigenen Smartphone zu verwenden und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen, das soll dieser Artikel so gut wie möglich darstellen.
3,5mm Klinkenanschluss 4-Pol und 3-Pol vor Smartphone mit Headsetanschluss
Je aktueller das Smartphone, so leistungsfähiger die Kamera – diese Aussage trifft beinahe immer zu und die Videos (Full HD ist im oberen Segment mittlerweile Standard) sind von überraschend guter Qualität, gerade wenn das Umgebungslicht ausreichend vorhanden ist. Wozu noch eine dedizierte Videokamera kaufen, wenn die Smartphones durchaus überzeugende Qualität liefern und man nicht auf entsprechende Gläser (Objektive) angewiesen ist oder sich frei im Brennweitenbereich bewegen, also „optisch Zoomen“ will. Die Bildqualität ist tatsächlich ansehnlich, das hier verlinkte Video ist mit dem Samsung Galaxy Note und einem Dauerlicht (Einstell-Licht eines Studioblitzes) aufgenommen worden. Selbst bei Zuhilfenahme künstlichen Lichtes, ist die HD-Qualität, gerade für unsere Zwecke von Produktaufnahmen, vollkommen akzeptabel. Nun hat das verwendete Samsung Galaxy Note eine sehr ordentliche Qualität, was die Sprachaufzeichnung mittels des eingebauten Mikrofons anbetrifft – andere Smartphones schneiden hier spürbar schlechter ab, liefern ein permanentes Hintergrundrauschen oder ähnliche Probleme. So gut die eingebauten Mikrofone auch sein mögen, immer dann wenn zunehmend Umgebungs- und Störgeräusche hinzukommen wird es sehr schnell sehr eng mit der Sprachaufnahme.
Externe Mikrofone helfen in den vorgenannten Fällen, gerade gerichtete Mikrofone sind ideal geeignet um Umgebungsgeräusche durch die Charakteristik des Mikrofons quasi auszublenden. Leider funktioniert so gut wie kein Mikrofon direkt am Smartphone, was am entsprechenden 4-poligen Headsetanschluss liegt, der von der grossen Masse der Smartphones genutzt wird.
3,5mm Klinke Headset 4-Pol und 3,5mm Klinke 3-Pol Mikrofon
Schnell kommt man in die Verlegenheit, nachdem man sich den 3,5mm Klinkenanschluss des Headsets ansieht, ein vorhandenes PC-Headset oder ein Mikrofon, welches man ebenfalls bereits am PC im Einsatz hatte, mit dem Smartphone zu verbinden, schliesslich handelt es sich beim Anschluss doch um einen identischen 3,5mm Klinkenstecker. Was beim Kopfhörern klappen mag, scheitert in nahezu allen Fällen am Mikrofon, weil die Belegung des Klinkensteckers¹ nicht passt, Die im Smartphone verwendeten Klinkenanschlüsse erwarten einen 4-poligen Stecker, meist in der Belegung L,R,GND,Mic in der Anordnung TRRS, also von der Spitze (Tip) zu den beiden Kontakten zwischen den Ringen 1 und 2, hin zum Sleeve, also den Bereich am oberen Ende. Ältere Stecker haben häufig GND und Mic vertauscht, entsprechende Mikrofone die die zuerst beschriebene Anordnung besitzen, funktionieren an diesen Geräten nicht – es helfen nur Adapter, die die Belegung kreuzen (z.B. Amazon: Headset-Adapter für 4-polige (TRRS) 3,5-mm-Klinkenstecker / ändert die Pinbelegung).
Man hat also zwei Möglichkeiten externe Mikrofone mit dem Smartphone zu verwenden:
Nutzung eines vorhandenen Mikrofons in Kombination mit einem entsprechenden Adapter(kabel)
Nutzung eines dedizierten Mikrofons für den vorhandenen 4-poligen 3,5mm Klinkenanschluss (Siehe Test zum micW i266)
Zuerst muss sichergestellt werden dass das verwendete Smartphone zur Aufzeichnung von Videos mit „eingespeistem“ Audiosignal eines externen Mikrofons überhaupt geeignet ist. Je nach Hersteller, Androidversion und vorhandener Kamerasoftware ist dies leider unterschiedlich und eine allgemeine Aussage kann nicht getroffen werden. Der Test ist im Video beschrieben, hier in Kurzform:
Kameraanwendung öffnen
Videoaufnahme auswählen
Aufnahme starten
Sprache aufzeichnen um ein Beispiel mit internem Mikrofon zu haben
Das mitgelieferte Headset anschliessen
Weiter Sprache aufzeichnen
Aufnahme beenden
Aufnahme abspielen
Sollte man nun keinen Unterschied zwischen dem Teil der Aufnahme feststellen, die ohne angeschlossenes Headset durchgeführt wurde, und dem Teil, zu dem das Headset angeschlossen wurde, sind die Voraussetzungen um Aufnahmen mit einem externen Mikrofon und dem Smartphone zu erstellen denkbar schlecht. Es kann an der Kamerasoftware liegen, die fest auf die Aufnahme mit dem verbauten internen Mikrofon eingestellt ist oder oder oder. Mit den beiden vorhandenen Geräten Samsung Galaxy Note und dem Sony Ericsson Xperia PLAY klappten externe Mikrofone reibungslos. Sollte man Probleme haben, kann man es mit der App lgCamera (Android Market Direktlink) probieren, diese bietet die Möglichkeit den Mikrofoneingang zu steuern.
Wer sich all das lieber in Videoform anschaut und beschreiben lässt, der legt nun los und tobt sich auf YouTube aus:
Es gilt immer zu bedenken: Egal was angeschlossen werden soll, es muss in einen 3,5mm Klinkenanschluss mit 4-poliger Belegung enden!
Mit diesem Gedanken im Kopf kann man theoretisch alles anschliessen, wofür sich ein Adapter auftreiben lässt. Vorhandene PC-Headsets kann man mittels Y-Splitter anschliessen (z.B. Amazon: Adapter PC-Headset 2-mal 3,5-mm-Stecker an 4-poliger Kupplung) oder grösse Studiomikrofone mit XLR Anschluss, für die es ebenfalls Adapter gibt. Zweitere sind in Deutschland leider schwerer zu bekommen, im Audiofachhandel kann man sich entsprechende Adapter zumindest zusammenlöten lassen, online war ich bisher nur in den USA halbwegs erfolgreich- kV Connection hat Kabel und Adapter für alles und jeden, auch für unseren 3,5mm Klinkenanschluss und ein Mikrofon mit XLR-Port.
An Adaptern funktionieren passive Mikrofone, alles was Strom braucht muss seperat versorgt werden, also mittels Batterien oder Phantomstrom, je nach Versorgungsart.
Sollte man partout keinen Adapter für das eigene Mikrofon/Smartphone auftreiben können, oder die Software auf dem Gerät keine Aufnahme mit externer Tonquelle gestatten, kann man nur noch auf externe Lösungen zurückgreifen, die die Tonspur selbst aufzeichnen und anschliessend im Videoschnitt die aufgenommene Tonspur zum Video hinzufügen.
Ich hoffe der Artikel erschlägt die meisten Fragen, die ihr zu diesem Thema habt, sollte ich Dinge vergessen haben oder noch Fragen offen sein, dann lasst es mich wissen und schreibt die Frage in die Kommentare. Sollte euch der Artikel geholfen haben, dann wäre es nett wenn ihr ihn teilt, mit einem +1 verseht oder was auch immer, das hilft Anderen diesen Artikel besser zu finden.
Das Galaxy Note hat viel zu bieten, allen voran den S-Pen getauften Stylus, sowie die Möglichkeit mittels Adapter USB-Geräte oder externe Bildschirme verbinden zu können.
Damit eine Vorstellung der entsprechenden Funktionen nicht ganz so langweilig wird, habe ich diese in zwei kurze Videos gepackt, die ihr euch in Ruhe ansehen könnt und danach hoffentlich einen besseren Überblick über die Funktionen des Galaxy Notes habt.
Samsung Galaxy Note Frontansicht (Foto: Samsung)
Der S-Pen ist mit einem kleinen Knopf ausgestattet, der es erlaubt Gesten mit dem Stift auszuführen, die Gesten hier kurz im Überblick:
Drücken und nach links über das Display wischen: emuliert Funktion der Zurück-Taste
Drücken und nach oben über das Display wischen: emuliert Funktion der Menü-Taste
Drücken und Doppelklick aufs Display: ruft die Quick-Memo App auf
Drücken und lange auf das Display gedrückt halten: erstellt einen Screenshot und öffnet diesen im Bearbeitungsmodus
Wie das nun am „lebenden“ Objekt aussieht, könnt ihr im Video sehen:
Zusätzlich kann man dank MHL-Adapter das Galaxy Note mit einer USB-On the Go Funktionalität ausstatten und Speichersticks, Kartenleser und ähnliche Geräte verbinden, ausserdem ermöglicht der Adapter den Anschluss von USB-Eingabegeräten, also Mäusen und Tastaturen. Mit dem HDMI-Adapter kann das Note an ein externes Display angeschlossen werden, ob dies nun der Computermonitor oder ein grosser Fernseher ist, ist egal, solange man ihn mittels HDMI verbinden kann. Videos können in Full HD über den Ausgang des Notes ans Display übertragen werden. Gerade Spiele machen auf dem Fernseher nochmal doppelt soviel Spass. Möchte man parallel eine Maus und Tastatur nutzen, benötigt man Bluetooth Geräte die das HID Profil anbieten, denn ein paralleler Anschluss von HDMI und USB Geräten ist nicht möglich.
Beide Adapter kann man über Amazon beziehen, die originalen Samsung Versionen verlinke ich unter dem Artikel. Natürlich gibt es verschiedene Alternativlösungen, stellenweise zu weniger als der Hälfte des Preises. Ich habe mich für die Samsung Adapter entschieden.
Falls euch die Videos gefallen und der Artikel hilfreich war, dann lasst doch ein +1 da!
Polaroid präsentiert mit der SC1630 eine auf Android basierte digitale Kamera, die sich durchaus sehen lassen kann.
Die SC1630 ist eine Kamera mit 16MP CCD Sensor, die vollen Zugriff auf den Android Market hat. Ein Objektiv mit optischem Zoom und einer Brennweite von 36mm bis 108mm (gemessen am Kleinbildequivalent), bringen erstmals Ambitionen, die man nur aus der Kompaktklasse kannte, in eine Kamera im Android-Gewand.
Polaroid SC1630 Smart Camera (Bild: Polaroid)
Verschiedene Szenenmodi, 18 an der Zahl, bannen das Objekt der Begierde auf die Speicherkarte. Angezeigen lassen kann man sich die selbsterstellten Kunstwerke auf dem 3,2 Zoll messenden Touchscreen, Personen und Lächelerkennung sind natürlich ebenfalls mit an Bord. Dank Android Unterbau sind die Möglichkeiten, die geschossenen Bilder zu teilen, so umfangreich wie bei keiner anderen Kamera in der Kompaktklasse, hat man doch Zugriff auf das komplette Android App Angebot.
Kontakt mit der Aussenwelt stellt die Polaroid SC1630 mittels WLAN und Bluetooth her, oder optional mittels Datenverbindung, was auch immer das heissen mag. Bilder können mit einem Geotag versehen werden, ob dies per GPS oder WLAN Standortbestimmung vollzogen wird, war auf den ersten Blick nicht ersichtlich, genauso wie genaue Aussagen zur Auflösung mit der Videos aufgenommen werden können.
Das Konzept gefällt mir und ich bin mir sicher dass wir in Zukunft noch einige weitere digitale Kompaktkameras auf Androidbasis sehen werden, die Idee dazu dürften bereits einige Hersteller in der Schublade liegen haben.
Die CES hat einige heisse Kandidaten auf Lager, zu denen sich Asus‘ vorgestelltes 7 Zoll Tablet eindeutig hinzugesellen wird.
Ein 7 Zoll Tablet mit Tegra 3 Chipsatz an sich ist schon Grund genug um das Interesse zu wecken, ein Preis von 249$ lässt allerdings das Interesse in direkten Kaufwillen umschwenken!
Asus MeMo 370T (Bild: Asus)
Das Asus MeMo 370T wird als Nachfolger des MeMo 170 gehandelt. Neben Tegra 3 Quad-Core Prozessor kommt das Tablet mit einer 8 MP Kamera mit CMOS Sensor, einem IPS Display (Auflösung 1280×720), einem Stylus zur Bedienung und Texteingabe, sowie ab Start mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich.
Ein erstes Hands-On Video gibt es hier, das sollte euch einen besseren Eindruck verschaffen:
Ob der Preis von 249$ für die ebenfalls erhältliche 3G-Variante gilt, ist bisher nicht bekannt. Das MeMo 370T ist auf alle Fälle eine Ansage an alle anderen Hersteller, viel Leistung, für wenig Geld, scheint machbar. Damit ist das MeMo 370T auch für den aktuellen Preisbrecher Amazon Kindle Fire eine echte Konkurrenz, denn für gerade 50$ Aufpreis bekommt man ein technisch weit überlegenes Gerät. Markstart nicht vor Q2!
Was sagt ihr zum 7 Zöller von Asus? „Haben will“-Faktor oder Nice-to-have?
In Las Vegas tummeln sich diverse Hersteller auf der International Consumer Electronics Show unter ihnen befindet sich auch Sony, die ein neues Smartphone im Gepäck haben.
Sony Xperia S (Bild: Xperia Blog)
Sony hat im verganenen Jahr ein recht ordentliches Produktportfolio, noch mit dem ehemaligen Partner Ericsson, am Markt gehabt. Eines fehlte Sony bis zum Jahreswechsel allerdings merklich: ein Dual-Core Gerät um ganz oben mitspielen zu können. Zwar war das 2011er Portfolio gespickt von Geräten, die sehr gut auf die Software abgestimmt waren und allesamt flüssig liefen, wie man es sich von manch anderem Dual-Core Gerät gewünscht hätte. Der vertriebsstrategische Zweikerner konnte allerdings nicht auf die Fahnen geschrieben werden. Dies soll sich nun ändern!
Sony veröffentlichte schon einige Tage lang diverse Appetithappen in den verschiedenen Onlinekanälen und kündigte ein neues Smartphone an, welches man auf der heute stattfindenden Pressekonferenz in Las Vegas (um 2 Uhr MEZ) präsentieren wolle. Das Xperia Blog ist Sony zuvor gekommen und hat bereits Pressebilder und Details zum neuen Spitzenmodell aus dem Hause Sony veröffentlicht und die Daten können sich sehen lassen.
Das Xperia S getaufte Gerät (Viele hatten als Namen auf Xperia Arc HD spekuliert), kommt mit einem Qualcomm MSM8260 Chipsatz, das bedeutet 1,5 GHz in zwei Kernen! Der interne Speicher ist mit 32GB ausreichend dimensioniert und das 4,3 Zoll messende Display, mit einer Auflösung von 1280×720 Pixeln wird, unterstützt von der mobilen Bravia Engine, sicherlich zu überzeugen wissen. Die rückseitige Hauptkamera bekommt 12 Megapixel und einen Exmor R Sensor spendiert, das Licht fällt durch ein Objektiv mit einer Offenblende von f/2,4 und sollte auch in dämmrigen Licht halbwegs brauchbar sein. Videos können mit bis zu 1080p aufgenommen werden, ausserdem bietet die Frontkamera Videoaufnahmen mit bis zu 720p an. Ein 1750 mAh Akku, HDMI Ausgang und NFC Chip runden das dicke Ausstattungspaket nach oben hin ab und wissen in jeder Hinsicht zu überzeugen.
Sony Xperia S - Farbvariante schwarz und silber (Bild: Xperia Blog)
Ein Gewicht von 144 Gramm und Abmessungen von 128 x 64 x 10,6 Millimetern lassen das Xperia S durchaus sehr gefällig wirken. Die Verarbeitungsqualität muss man natürlich in einem Hands-On Test bewerten, aber Sony hat sich bisher bei keinem seiner Smartphones aus 2011 in die Nesseln gesetzt und stets sauber verarbeitete Geräte abgeliefert.
Das Xperia S soll Ende des ersten Quartals auf den Markt kommen und wird noch mit Android 2.3 Gingerbread ausgeliefert. Ein zeitnahes Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich sei vorgesehen. Ich gehe davon aus dass dies im Rahmen der Updates für das 2011 Line-Up geschehen wird, also April/Mai 2012.
Sony Xperia S - Frontansicht (Bild: Xperia Blog)
Bleibt nur zu sagen: Das Xperia S kann ein ganz grosses Gerät werden, wenn Sony hier nichts falsch macht. Ein entsperrbarer Bootloader sollte wie bei den 2011er Modellen mit von der Partie sein, dann klappt die Unterstützung in der Modding Community sicherlich auch und das Gerät wird seine Freunde finden.
Xperia S in der offiziellen Sony Videovorstellung:
Hallo Sony! Ich hätte das Xperia S gerne so schnell wie möglich für einen umfangreichen Test! Adresse steht im Impressum und ich bin jederzeit für Fragen erreichbar. 😉
Was sagt ihr zum Xperia S? Ein Smartphone nach eurem Geschmack?
Es kommt mehr und mehr Bewegung in die Android Welt, recht viele Geräte haben bereits erste experimentelle Versionen von Android 4.0 und machen Lust auf mehr – so auch das Sony Ericsson Xperia PLAY.
Xperia PLAY ICS Systeminfo Screenshot
Gestern Abend wurde im Forum der XDA Developers ein Leak gepostet, der verhältnismässig gut auf dem Xperia PLAY läuft. Wir haben diese erste Version installiert und ein kleines Video dazu gedreht, um euch einen Einblick zu geben, wie weit die Entwicklung für das Xperia PLAY bereits ist.
Was klappt gut:
Systembenutzung
Browser
WLAN
Sound
CM Launcher Trebuchet
Widgets
Was klappt nicht:
Kamera (das beinhaltet natürlich auch die Frontkamera und Face Unlock)
APN Einstellungen (somit kein mobiles Datennetz)
Gamepad
Stellenweise generelle Probleme mit der SIM-Karte
Man muss allerdings sagen, schon diese erste Version von Ice Cream Sandwich auf dem Xperia PLAY macht Appetit auf mehr, denn das Scrolling und die Bedienung vom System an sich, sei es im App Drawer, Browser, Task-Switcher usw. laufen erstaunlich flüssig.
Bereits mit Android Honeycomb wurde das Holo Theme eingeführt, welches in Android 4.0 Ice Cream Sandwich nochmals eine Überarbeitung erfahren hat.
Im Android Developers Blog hat Adam Powell, Android Framework Engineer, einen Artikel dazu verfasst, dass Google Hersteller, die Google Apps anbieten möchten, dazu verpflichtet, das originale Holo Theme auf dem Gerät vorrätig zu halten.
Holo ThemeHolo Theme Light
Ist Holo vorhanden, können gerade Appentwickler auf die Designelemente von Holo zugreifen und somit ein Systemübergreifendes Design realisieren, welches sich einfach und ohne grosse Änderung der Apps der Elemente von Holo bedient und somit bei allen Benutzern zur gleichen Optik führt. Es ist also egal ob man ein Smartphone von Hersteller A oder B benutzt oder ob man ein Custom ROM C installiert hat, sofern Holo auf dem System vorhanden ist, sehen die UI-Elemente und Dialoge der Apps immer identisch aus.
Das ist definitiv ein sehr wünschenswertes Ziel und sollte umgesetzt werden, denn bisher scheiterte man an den unterschiedlichen Umsetzungen der Hersteller und hatte daher keine Systemsübergreifenden identischen Elemente, oder man nutzte eigene. Einer einheitlichen Designkultur, wie man sie gerade iOS und Windows Phone 7 zu Gute halten muss, gab es somit für Android nicht.
Was heisst dieses Vorhaben jedoch nicht und hier herrscht im Netz ein gute Maß von Desinformation:
Hersteller werden weiterhin eigene Oberflächen bauen und TouchWiz, MotoBlur, HTC Sense und wie sie alle heissen, werden uns erhalten bleiben.
Das Holo Theme wird für das System zugänglich irgendwo auf dem System liegen müssen.
Das Vorhandensein des Holo Themes heisst nicht dass es eigenständig lauffähig wäre, nur die UI-Elemente, Themes, Skins usw. müssen vorgehalten werden, damit andere Apps und Entwickler darauf zugreifen können.
Es heisst nicht, dass man zwischen den Herstelleroberflächen und Holo flexibel hin und her wechseln kann!!!
Gerade der letzte Punkt begenet mir doch recht häufig im Netz, wenn man Artikel zum Holo Blogeintrag liest. Was die Community und Modder daraus machen steht auf einem anderen Blatt, aber wer sein Gerät rootet und Custom ROMs einspielt, der macht sich ohnehin keine Gedanken darüber, ob er zwischen zwei Oberflächen wechseln kann, der nutzt nämlich einfach das Custom ROM, welches die entsprechend gewünschte Oberfläche mit sich bringt. Ob dem „normalen“ Androidbenutzer, der ein ungerootetes Gerät betreibt irgendwann die Möglichkeit gegeben wird, zwischen Herstelleroberfläche und Holo-Theme, quasi von Haus aus, zu wechseln, bezweifle ich stark.
Endlich geht es mit der Testreihe zum Galaxy Note los, dem Mix aus Smartphone und Tablet aus dem Hause Samsung.
Ich hatte das Gerät zu IFA-Zeiten bereits in der Hand und war mir schon vorher über die tatsächlichen Abmessungen des Gerätes bewusst. Wenn man es dann allerdings frisch auspackt und erstmalig als Hauptgerät in den Betrieb nimmt, dann sind alle Erfahrungen Schall und Rauch und wollen neu gesammelt werden.
Samsung Galaxy Note Frontansicht (Foto: Samsung)
Im ersten Artikel werde ich auf die Hardwareausstattung des Galaxy Note eingehen und ein paar Worte zur Verarbeitung, Design usw. verlieren, quasi ein Ersteindruck.
Starten wir mit den harten Fakten, den technischen Daten:
[sws_blue_box box_size=“550″] Abmessung: (H x B x T) 147 x 83 x 9,65 mm Gewicht: 178 g Display: 13,44 cm (5,3 Zoll), Super AMOLED HD Auflösung: 800×1280 Pixel CPU: Cortex A9 1,4 GHz Dual Core-Prozessor GPU: Mali 400MP Akku: 2500 mAh RAM: 1GB Interner Speicher: 16 GB, davon 2 GB für Apps Externer Speicher: erweiterbar durch Micro-SD Karten Kamera: 8MP mit LED-Blitz, Video bis 1080p bei 30 Bildern/s Frontkamera: 2 MP WLAN: 802.11 a/b/g/n Daten: GRPS, EDGE, UMTS, HSUPA bis zu 5,76 MBit/s, HSPA+ bis zu 21 MBit/s [/sws_blue_box]
Das Galaxy Note ist aufgrund seines 5,3 Zoll grossen Displays natürlich sehr wuchtig, allerdings nur was Höhe und Breite betrifft, denn mit < 1cm ist es äusserst schlank. Sehr angenehm dabei – das Note hat eine durchgehend identische Dicke und verzichtet auf die breiten Hintern, wie wir sie vom Galaxy S und SII her kennen. Beide standen beim Design des Note eindeutig Pate, denn es wirkt wie der grossgeratene Spross von Galaxy S und Galaxy SII. Geschwungenere Formen des Galaxy S vereinen sich mit edler Minimalstruktur des Galaxy SII, das Note weiss mir auf alle Fälle zu gefallen.
Für einen umfangreicheren Blick zur Hardwareausstattung und vor allem einem Blick rund um das Gerät, habe ich ein Video erstellt, in dem ich euch das Galaxy Note einmal aus der Nähe betrachten lasse:
Wie zu sehen ist, bekam auch das Galaxy Note erneut die dünne Akkuabdeckung, die wir vom Galaxy SII kennen, zwar sitzt diese fest auf dem Gerät, hat aber durch die schiere Fläche um Bereich unterhalb der Kamera ein bisschen Spiel und man wird rein von der Haptik wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, denn hier spürt man das Plasik extrem, auch wenn es zu keinem Knarzgeräuschen oder Ähnlichem kommt. Eingefasst ist das Gerät durch eine metalle Chromleiste, aus der sich das Display auf der Oberseite erhebt. Sinn und Zweck dieser Designentscheidung konnte ich bisher nur bei der Nutzung von TPU-Cases feststellen, dann dann greift das Case in den Bereich zwischen Display und Chromrahmen und bietet einen perfekten Halt. Ohne Case sieht es immer ein bisschen so aus, als sei der Chromring verrutscht.
Samsung Galaxy Note Rückseite (Foto: Samsung)
Ich habe das Galaxy Note nun schon ein paar Wochen im Alltagseinsatz und werde meine Erfahrungen in den folgenden Berichten festhalten, in denen ich dann noch näher auf den S-Pen eingehe, der neben dem riesigen Display das klare Alleinstellungsmerkmal des Galaxy Notes sein dürfte, in diesem ersten Teil beschränke ich mich daher rein auf die getätigten Aussagen zu Hardware, Design und Verarbeitung.
Der erste Eindruck des Gerätes ist voller Überraschungen und Gegensätze, denn die erste Nutzung ist schon ungewohnt, ein Smartphone mit diesen Abmessungen liegt sicherlich nicht jedem Nutzer, meine Handgrösse würde ich auch als Durchschnitt bezeichnen, inwiefern das Einfluss auf die weitere Nutzung und die Einstellung zum Galaxy Note hat, werde ich beim nächsten Mal beleuchten.
Eure Meinung interessiert mich – was haltet ihr vom Galaxy Note? Bitte lasst mich wissen ob ihr das Gerät selbst habt, schon in der Hand hattet oder eure Meinung aufgrund dessen tätigt, was ihr darüber gelesen habt oder wie ihr es euch im Vergleich zu eurem aktuellen Smartphone vorstellt.