Mobile Überwachung mit TinyDVR für Android

TinyDVR IP-Kamera Betrachter für Android
TinyDVR IP-Kamera Betrachter für Android

TinyDVR ist eine Android Anwendung um über IP erreichbare Kameras anzusteuern und zu verwalten.

IP-Kameras erfreuen sich immer grösserer Beliebheit, wurden sie zunächst primär im Firmenumfeld zur Überwachung eingesetzt, sind sie mittlerweile, danke erschwinglicher Preise, in immer mehr privaten Haushalten zu finden. Es beruhigt das Gewissen, sollte man nicht zu Hause sein, trotzdem jederzeit nach dem Rechten schauen zu können.

Moderne Kameras haben Bewegungssensoren und versenden Mails, sobald die Kamera eine Aktivität entdeckt hat. Ist man nun jedoch unterwegs und hat keinen PC zur Hand, kann das Android Smartphone zum „Retter“ werden. Mit Tiny DVR kann man seine Kamera(s) verwalten und jederzeit mobil darauf zugreifen und sich das Livebild anschauen, sowie einen Screenshot erstellen, oder die Kamera URL per Mail weiterleiten.

TinyDVR Kameraübersicht
TinyDVR Kameraübersicht

TinyDVR tut was es verspricht, es zeigt die Kameras im variabel einrichtbaren Übersichtsmenü an. Man kann verschiedene Layouts wählen und sich somit nur eine oder gleich mehrere Kameras in der Übersicht anzeigen lassen. Neben IP-Kameras werden natürlich klassische Webcams unterstützt, diese haben jedech den Nachteil, dass parallel ein PC laufen muss, so sind reine IP-Kameras weiterhin die Nummer 1, gerade wenn es um Überwachung geht.

Sollte man keine eigene Kamera haben kann man sich beim Programmstart eine zufällige Liste von öffentlichen Kameras einlesen lassen und ein bisschen Sightseeing betreiben.

Unterstützt werden die Kameras der meisten Hersteller, wie zum Beispiel:

  • Axis
  • Arecont
  • DLink
  • Edimax
  • IQinVision
  • JVC
  • Mobotix
  • Panasonic
  • Pixord
  • Samsung
  • SONY
  • StarDot
  • Vivotek

und Weitere, darüber hinaus prinzipiell jede Webcam, gleich welchen Herstellers.

Nicht nur zur Befriedigung des privaten Spieltriebes ist TinyDVR interessant, man stelle sich den Werkschutzmitarbeiter vor, der seine Runden dreht, ein Android Smartphone oder Android Tablet mit sich führt und von jeder Stelle des Unternehmensgeländes direkten Zugriff auf alle Kamerabilder hat.

TinyDVR ist kostenfrei über den Android Market erhältlich.

Marketlink: TinyDVR

TinyDVR QR-Code
TinyDVR QR-Code
µTorrent Server Linux Web UI

µTorrent Server Alpha für Linux

uTorrent BitTorrent ClientµTorrent, zweifelsfrei der BitTorrent Client schlechthin, war bisher lediglich für Windows sowie MacOS verfügar, nun gesellt sich Linux ins Betriebssystemsportfolio.

µTorrent ist dank seiner ressourcenschonenden und schnellen Arbeitsweise der wohl meistgenutze Torrent Client überhaupt. Bisher fehlte Linux als unterstütztes Betriebssystem, auch wenn viele Anwender schon lange den µTorrent Client mittels Wine betrieben haben, wurde der Wunsch nach einer nativen Version immer lauter, bis er nun schliesslich von den Entwicklern erhört wurde.

µTorrent Server Linux Web UI
µTorrent Server Linux Web UI

Ab sofort steht eine Alpha Version des µTorrent Servers für Linux zum Download bereit. Die Alpha ist eine 32bit Binary für x86 Systeme. Getestet und offiziell als unterstützt genannt werden Distributionen wie Ubuntu ab 9.10, Debian ab Version 5, sowie Fedora ab Version 12 aufwärts. Weitere Distributionen die eine Kernelversion von mindestens 2.6.13 mit sich bringen sollten ebenfalls in der Lage sein den µTorrent Server zu betreiben, wurden jedoch noch nicht offiziell getestet.

Der µTorrent kann als Daemon ausgeführt werden und bringt eine Web UI mit, die nach erfolgtem Start des Server unter http://localhost:8080/gui/ erreichbar ist. Zur Erstanmeldung reicht es aus sich als Benutzer „admin“ anzumelden, das Passwort ist leer, danach sollte man die Zugangsdaten im Einstellungsmenü ändern.

Die µTorrent Serverversion ist eine von zwei geplanten Versionen, die die Entwickler in der nächsten Zeit veröffentlichen wollen. Die zweite Version soll eine native GUI Variante werden, ähnlich der bekannten Torrent Clients unter Linux. Die Servervariante bietet einige Vorteile, die man nicht ausser Acht lassen sollte, so ist sie ressourcenschonender und kann von allen zugelassenen Rechner aus verwaltet werden. In der Standardkonfiguration ist der Zugriff über jede IP Adresse möglich, dies sollte man, wenn möglich, einschränken.

Eine Testverbindung mit Transdroid für Android, zum µTorrent Server Alpha auf Ubuntu 10.04, klappte reibungslos.

Der µTorrent Server Alpha kann über die offizielle µTorrent Webseite bezogen werden: Downloadlink µTorrent Server Alpha

Das Downloadpaket des µTorrent Servers kommt inklusive Anleitung und Web UI. Der Server kann mittels Aufruf der Binary „utserver“ gestartet werden.

Quelle: BitTorrent Blog
Hotmail Exchange ActiveSync auf Android

Hotmail Mails, Kontakte und Kalender per ActiveSync auf Android

Hotmail Exchange ActiveSync auf Android
Hotmail Exchange ActiveSync auf Android

In der vergangenen Woche hat Microsoft ein Hotmail Update vollzogen. Hotmail hat somit ab sofort ActiveSync Dienste für Exchange erhalten und ermöglicht es Mails, Kontakte und Kalender komfortabel zu synchronisieren.

Nach dem Hotmail Update wurde lautstark mit der Pushfunktionalität fürs iPhone geworben, andere Geräte- und OS-Typen sind dabei jedoch unter den Tisch gefallen. Zwar wird Android bisher nicht als offiziell unterstützt in der Geräteliste aufgeführt, funktioniert aber trotzdem recht gut, zumindest mit ab Android 2.2, denn nur hier wird Exchange mit allen Funktionen unterstützt, gerade auch was die Sicherheitsrichtlinien angeht.

Hat man ein Hotmail Konto und möchte seine Mails, Kontakte und Kalender auch auf Android synchronisieren, kann man dies, dank der integrierten Exchangefunktionalität von Android, recht einfach bewerkstelligen.

Zur Einrichtung von Hotmail als Exchangekonto kann unserer Anleitung „Howto: Android und Exchange“ gefolgt werden, lediglich bei der Eingabe der Benutzer-/ Serverdaten muss die eigene E-Mail Adresse als Benutzername und „m.hotmail.com“ als Serveradresse verwendet werden.

Hotmail Exchange ActiveSync Android Benutzer- und Serverkonfiguration
Hotmail Exchange ActiveSync Android Benutzer- und Serverkonfiguration

Alle weiteren Schritte sind wie in unserer Anleitung zu befolgen. Hat man die Konfiguration erfolgreich abgeschlossen kann man sich ab sofort über Hotmail Push-Mails zeitnah mit Informationen besenden lassen, sofern man einen Hotmailaccount besitzt oder nutzen möchte, Google Mail, in Verbindung mit Android, bietet das ja ohnehin.

Abschliessend nochmals der klare Hinweis: Erst ab Android 2.2 werden alle genutzten Exchange Funktionen unterstützt, die man für die Hotmail ActiveSync Verbindung benötigt.

Der umfangreiche Artikel zu Android und Exchange erklärt alle benötigten Schritte (inklusive Screenshots) und sollte bei Unklarheiten in der Konfiguration herangezogen werden.

Ubuntu One Contacts für Android

Ubuntu One Contacts für Android veröffentlicht

Ubuntu One Contacts für Android
Ubuntu One Contacts für Android

Canonical, die Firma hinter Ubuntu, stellt ab sofort die Android Anwendung Ubuntu One Contacts zum Download über den Android Market bereit.

Bei Ubuntu One handelt es sich um Canonicals Cloud Dienst, der ähnlich wie Dropbox eine 2 GB Datenablage im Internet anbietet, darüber hinaus jedoch noch als zentrale Kontakt und Notizablage dient, einen Musicshop anbietet, der gekaufte Stücke auf allen verbundenen PCs gleichermassen zur Verfügung stellt und nun um eine Android App zur Kontaktsynchronisierung erweitert wurde.

Durch die Einbindung von Ubuntu One in Ubuntus Betriebssystem lassen sich auf diese Weise Ordner über PCs hinweg synchronisieren, Kontakte in Evolution auf einem identischen Stand halten, Notizen aus Tomboy heraus erstellen und an allen PCs abrufen, sowie Bookmarks des Firefox Browsers abgleichen.

Die nun veröffentlichte Ubuntu One Contacts App für Android bietet die Möglichkeit die Kontakte mit Ubuntu One zu synchronisieren. Die Anmeldung bei Ubuntu One geschieht über Single Sign On (SSO). Die Kontaktverwaltung über Ubuntu One kann als vollständiger Ersatz für Googles Onlinekontakthaltung fungieren, interessant für alle Anwender die nach alternativen Lösungen hierzu gesucht haben.

Ubuntu One Contacts für Android SSO Anmeldung
Ubuntu One Contacts für Android SSO Anmeldung

Die Android App basiert auf Funambols Client Version 9.0.0, welche im Übrigen bisher noch nicht für Android verfügbar ist. Der Abgleich der Daten geschieht über den Zugriff auf den Ubuntu One SyncML Server.

Bis zum Erscheinen der neuen Ubuntu Version 10.10, welche am 10. Oktober veröffentlicht wird, ist die Nutzung der „Mobile Contact Sync“ Funktion kostenfrei. Ab dem 10. Oktober kann man die Funktion weiterhin für 30 Tage kostenfrei testen. Möchte man die Kontakte danach weiterhin mit Ubuntu One synchronisieren, muss man sich für de kostenpflichtigen Plan entscheiden. Für 8€ im Monat erhält man dann 50 GB Speicherplatz und das Recht zur Nutzung des mobilen Kontaktabgleiches, darüber hinaus wird dann auch Thunderbird als Mail/Kontaktprogramm unterstützt.

Die Android App ist ab sofort im Market verfügbar und ist über Ubuntu One Contacs (Marketlink Ubuntu One Contacts) zu finden, der QR Code befindet sich, wie immer in der Sidebar. Die App steht für alle Geräte mit Android 2.x zur Verfügung, eine Liste der populärsten Geräte findet man im Ubuntu One Blogbeitrag. Das für diesen Test eingesetzte Samsung Galaxy S findet man in dieser Liste nicht, der Client funktioniert dennoch tadellos.

Canonical hat darüber hinaus den Sourcecode, der Ubuntu One Contacs App, zur Verfügung gestellt, die entsprechende Webseite dazu findet man HIER.

Quelle: Ubuntu One Blogbeitrag: Ubuntu One Contacts for Android

Twitter Logo

Twitter schaltet auf OAuth um und Basic Auth Clients ab

Twitter LogoTwitter schaltet am heutigen 31.08.2010 das Authentifizierungsverfahren bei API Nutzung auf OAuth um. Die bisherige „Basic Auth“ mittels Benutzer und Passworteingabe funktioniert ab 8 Uhr PST (17 Uhr deutscher Zeit) nicht mehr.

Die Umstellung auf OAuth erlaubt es Diensten, die sich zu Twitter mittels der API Verbinden, also im Prinzip jeder Twitter Client, eine Authentifizierung ohne lokale Passwortspeicherung durchzuführen (bisher ist der Anwendung das Passwort bekannt. Dieses wird bei jedem Zugriff über das Internet an Twitter gesendet. Hierbei gilt zu bedenken, dass nicht alle Clients die Daten sicher übermitteln, über eine entsprechende SSL Verbindung zum Beispiel.). Die Dienste registrieren sich bei Twitter und  werden vom Benutzer erlaubt oder abgelehnt, ohne ein Passwort in der Anwendung zu speichern. Eine erlaubte Anwendung kann jederzeit den Zugriff entzogen bekommen, hierzu einfach auf Twitter.com unter Einstellungen die Verbindungseinstellungen bearbeiten, oder den direkten Link zur Verbindungseinstellung nutzen.

Twitter Verbindungseinstellungen
Twitter Verbindungseinstellungen

In den Verbindungseinstellungen findet man alle Anwendungen die Zugriff auf Twitter haben und kann diesen über „Zugriff widerrufen“ jederzeit wieder entfernen. Grundlegend lohnt sich der Blick in die Verbindungsliste ohnehin, einfach um sicherzustellen dass sich keine Anwendung in der Liste befindet, die nicht wirklich Zugriff braucht. Lieber eine Anwendung im Zweifelsfall entfernen und diese erneut zulassen, als eine Anwendung zuviel in der Liste zu haben, die den eigenen Twitteraccount für ungewollte Zwecke nutzen könnte.

Möchte man Twitter über einen Client weiterhin nutzen, sollte man auf die jeweils letzte Version updaten, alle Anbieter haben ihre Clients bereits für das OAuth Verfahren fit gemacht.

Quelle: Twitter Blog

Fennec Alpha für Android und Nokia N900

Mozilla veröffentlicht Fennec Alpha für Android und Nokia N900

Fennec Alpha für Android und Nokia N900
Fennec Alpha für Android und Nokia N900

Ab sofort steht die erste offizielle Alpha Version von Fennec, der mobilen Version von Firefox, zum Download für Android und Nokia N900 Geräte zur Verfügung.

Im Mozilla Mobile Blogpost wurde heute die Alpha Version von Fennec für Android Geräte mit Android 2.0 und höher vorgestellt. Mit rund 12 MB kommt der Download in einer stolzen Grösse daher. Installiert belegt Fennec rund 29 MB, dies sollte man vor einem Testversuch im Hinterkopf haben, zumal sich schnell noch weitere Daten ansammeln, beginnt man einmal das Surfen oder installiert Addons.

Die erste offizielle Alpha Version soll prinzipiell dazu dienen die Geschwindigkeit zu testen und zu optimieren, weitere Anpassungen folgen in späteren Versionen. Firefox Sync sowie die Addon Unterstützung sind bereits enthalten. Ob Fennec eine ernsthafte Alternative zum Standard Android Browser oder gar dem Dolphin Browser werden kann, wird sich zeigen müssen, noch stehen einige Entwicklungsschritte an, bevor man den Browser aussagekräftig mit der Konkurrenz vergleichen könnte.

Möchte man die Fennec Alpha Version testen, kann man diesen Link direkt vom Endgerät aus ansurfen und den Download starten: Mozilla Fennec Alpha für Andriod und Nokia N900

Free und Open Source Software mit Flattr unterstützen

Flattr ist mittlerweile für jeden Benutzer zugänglich, sprich jeder kann sich einen Account anlegen und einen Flattr Button auf der eigenen Seite einbinden, sowie andere Flattr User am Teil des eigenen „Kuchens“ teilhaben lassen.

Flattr ist eine ideale Möglichkeit für Webinhalte eine kleine „Spende“ zu hinterlassen.

An diese Stelle ein Aufruf an alle unsere Leser: Nutzt Flattr verstärkt um Free und Open Source Software Projekten eine kleine Unterstützung zukommen zu lassen!

Jeder von uns nutzt sie, freie und Open Source Software, sei es nun dafür um die Passwörter mittels KeePassX zu verwalten, oder um Screenshots mit Shutter anzufertigen. Seid ihr Nutzer von Linux Mint, oder einem Debian Derivat und wisst die Debian Paketverwaltung zu schätzen?

Auf den Seiten vieler FOSS Projekte befindet sich mittlerweile dieser Button:

Flattr ButtonEin Hinweis darauf, dass man dem Projekt über Flattr eine paar Cent zukommen lassen kann. Ein Klick auf den Flattr Button bedeutet eine einmalige Spende, ein kleiner Teil des monatlich zur Verfügung gestellten Betrages.

Sollte das entsprechende FOSS Projekt noch keinen Flattr Button eingebunden haben, ist ein Hinweis einen solchen einzubinden sicher nicht verkehrt, die Betreiber werden es euch danken. Auf einen Flattr Button drücke ich persönlich um ein Vielfaches häufiger, als eine Spende über PayPal zu versenden.

Bitte teilt uns FOSS Projekte mit Flattr Button mit, damit wir eine Liste erstellen können!

Die Links der oben genannten Projekte führen direkt auf die Flattr Seite, legt doch dort schonmal los.

Darüber hinaus findet man FOSS Projekte bei Flattr in folgenden Kategorien: foss, free software, opensource, open source und freesoftware. Unterstützenswert sind alle Projekte!

Abschliessend nochmal: Freie und Open Source Projekte Flattrn und Projekte mit Flattr Buttons in den Kommentaren melden! Sowie ganz wichtig: Weiterleiten, Verteilen und Andere wissen lassen!

Wyse PocketCloud Android

RDP, VNC oder VMware View Verbindungen unter Android herstellen

Wyse PocketCloud Android
Wyse PocketCloud Android

Die heute erhältlichen Androidgeräte zeichnen sich durch leistungsfähige Prozessoren und eine Bildschirmauflösung, die bald Net- und Notebooks das Wasser reichen kann, aus. Warum also nicht Android für Aufgaben nutzen, die man bisher mit eben diesen Geräten vollzogen hat, zum Beispiel Remote Desktop Verbindungen?

In meinem beruflichen Alltag muss ich regelmässig Verbindungen zu Systemen herstellen um diese zu warten oder von diesen aus auf Fernwartungssoftware zuzugreifen um weitere Netzwerkkomponenten konfigurieren zu können. Die meisten Arbeiten kann ich über SSH erledigen, hierfür stehen verschiedenste Android Apps zur Verfügung, meine bevorzugte Variante werde ich in einem späteren Artikel vorstellen. Darüber hinaus gibt es jedoch verschiedenste Anwendungszwecke, die einen Direktzugriff auf Systeme benötigen oder Software voraussetzen um zu konfigurierende Komponenten verwalten zu können, im Regelfall gibt es hierzu keine Android Apps die einen direkten Zugriff bieten.

Wyse Pocket Cloud Android Verbindungsarten
Wyse Pocket Cloud Android Verbindungsarten

Solche Systeme, meist sind dies virtuelle Server, die über die verschiedensten Wege erreichbar sind, werden über RDP, VNC oder VMware Mittel ferngesteuert. Für fast jeden einzelnen dieser Fälle gibt es unter Android entsprechende Apps, die RDP oder VNC Verbindungen erlauben.

An dieser Stelle soll der Wyse PocketCloud Client für Android, welcher als Beta verfügbar ist, vorgestellt werden. Neben der Android Version, die ab Android 1.5 lauffähig ist, bietet der Hersteller noch iPhone und iPad Clients an, ein recht umfangreiches Angebot, wie ich finde.

Der Wyse PocketCloud Client für Android, getestet auf dem Samsung Galaxy S, bietet Zugriff auf entfernte System über RDP (ab RDP 6.1), VNC und VMware View (ab 3.1). Für Windowssysteme steht eine Companion Software zur Verfügung, die sobald eine Tastatureingabe erforderlich ist, die virtuelle Tastatur automatisch starten kann. Man kann jedoch auch darauf verzichten, denn die Tastatur kann manuell aktiviert werden. Verbindungen über RDP und VMware View werden verschlüsselt und fühlen sich sehr flott an. Über weitere Konfigurationsparameter kann man die Verbindungsgeschwindigkeit weiter erhöhen, wenn man zum Beispiel Hintergrundbilder, Themes und Effekte abschalten lässt.

Der Wyse PocketCloud Client befindet sich aktuell im Betastatus, welcher zum 31.08.2010 endet und bietet mit RDP, VNC und VMware View die wichtigsten Dienste zur Fernwartung an. Aktuell ist der Wyse PocketCloud Client kostenfrei über den Android Market (QR-Code in der Sidebar) zu beziehen, wie das nach der Betaphase aussieht ist bisher noch nicht bekannt. Für die meisten Arbeiten, sofern diese keine umfangreichen Schreibtätigkeiten umfassen, ein sehr guter Client, der dazu beiträgt mein Samsung Galaxy S noch häufiger zu verwenden und das Notebook immer seltener, zumindest unterwegs.

Motorola Europe Facebookmeldung zu Android 2.2 Froyo auf dem Milestone

Motorola Milestone erhält das Update auf Android 2.2 Froyo in Q4

Motorola hat das kommende Update des Milestones auf Android 2.2 Froyo offizielle bestätigt. Mit einem kurzen Eintrag auf der Motorola Europe Facebookseite wurde die Verfügbarkeit des Updates zum Ende des Jahres angekündigt.

Motorola Europe Facebookmeldung zu Android 2.2 Froyo auf dem Milestone
Motorola Europe Facebookmeldung zu Android 2.2 Froyo auf dem Milestone

Damit ist die Zeit der Spekulationen endlich vorbei, das Motorola Milestone erhält ein offizielles Update auf Froyo, wenn auch später als es sich Viele erhofft haben. Zwischenzeitlich wurde seitens O2 ein „Wetterbericht“ veröffentlicht und ein Update Mitte September ins Gespräch gebracht. Mehr als ein Wetterbericht war es dann aber auch nicht, Motorola macht der Zuverlässigkeit der Update-Meteorologen im Hause O2 einen Strich durch die Rechnung.

Beinahe ohne jegliche Zeitverzögerung setzte auch die Welle der Wehklager ihren Gang in Richtung Twitter und Motorolas Facebookseite fort. Das Update kommt zwar, für Viele jedoch viel zu spät und überhaupt. Halten wir nochmals fest, zum aktuellen Zeitpunkt besitzt in Europa, abseits vom Google Nexus One und den HTC Desire Smartphones, die nicht durch einen Provider bezogen wurden, kein Gerät ein verfügbares Update auf Froyo. Eine Ankündigungen stehen zwar noch im Raum, aber die Zeitpläne von Samsung und HTC wollen auch erstmal eingehalten werden, das Motorola seine neuen Modelle aus dem eigenen Hause bevorzugt behandelt ist unternehmerisch auch nachzuvollziehen, für die Kunden, die im Besitzt des bisherigen „Goldesels“ (Motorola Milestone), welches auch in diesem Jahresbericht die Motorola Bosse lächeln lassen dürfte, sieht es mit der Nachvollziehbarkeit jedoch schon bedeutend schlechter aus.

Parallel darf sicherlich objektiv behauptet werden, Froyo wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Ende der Fahnenstange für das Milestone gewesen sein, die neuen Smartphonemodelle und ein eigenes Tablet werden den klaren Fokus erhalten und sich ein Jahr später den Unmut der Kunden zuziehen.

Herstellerübergreifend gilt jedoch weiterhin: Solange gekauft wird, können sich die Firmen diese Updatepolitik und kurze Supportlaufzeiten gönnen…

Twitter Share Bookmarklet

Twitter veröffentlicht offizielles „Share on Twitter“ Bookmarklet

Der eigene Tweetbutton von Twitter ist noch nicht lange erschienen, da wird nachgelegt. Ab sofort gibt es ein „Share on Twitter“ Bookmarklet für den Browser.

Twitter Share Bookmarklet
Twitter Share Bookmarklet

Natürlich gibt es ähnliche Lösungen schon lange Zeit und von verschiedensten Drittanbietern, Twitter legt nun jedoch die offizielle Version nach und veröffentlicht eine einfache Möglichkeit um Webseiten über Twitter an seine Follower zu verteilen.

Möchte man das Bookmarklet im eigenen Browser „installieren“, sollte man die Twitter Webseite des Share Bookmarklets besuchen. Dort angekommen reicht es aus den „Share on Twitter“ Button, im Bereich „Getting the Bookmarklet“ in die  Bookmarkleiste zu ziehen.

Besucht man danach eine Webseite und betätigt das Bookmarklet, öffnet sich ein eigenes Fenster welches den Titel der Seite, sowie eine über den Twittereigenen Dienst t.co gekürzte URL anzeigt. Auf Wunsch kann der zu versendende Tweet noch ergänzt und über den eigenen Account versendet werden.

Viel einfacher geht es nun wirklich nicht. Viel Spass beim Sharen!