Twitter im WordPress Blog

Da sich Twitter und Blog wirklich sehr gut ergänzen, habe ich die Einbindung von Twitter im Blog ein bisschen überholt und möchte diese vorstellen. Ein paar Dinge davon waren testweise schon eine Weile unterwegs, andere sind durch neue Plugins getauscht wurden, aber seht selbst.

RT Button
RT Button

Fangen wir mit dem Retweet Button an. Sinn und Zweck des Buttons ist es, die Anzahl der Retweets zum Artikel anzuzeigen und eine schnelle Möglichkeit zu bieten diesen selbst auf Twitter per RT zu verteilen. Dieser Button war zuvor als eigenständiges Plugin installiert, dafür nutzte ich das „Tweetcount Plugin for WordPress“ von backtype.com. Ich bin damit bestens klargekommen, besser als mit dem tweetmeme Retweet Button, da mir PrettyLink allerdings ebenfalls die Möglichkeit bietet, habe ich aufgrund eines gesparten Plugins auf die weitere Verwendung verzichtet. Einfach auf den Button drücken und der aktuell gelesene Artikel kann Retweetet werden.

Still und heimlich im Hintergrund verrichtet das „Twittar WordPress Plugin“ seinen Dienst. Da auf nodch.de die Avatare von Gravatars in den Kommentare aktiviert sind fand ich es eine schöne Idee dies um die Avatar-Bilder von Twitter zu erweitern, damit mehr Farbe ins Spiel kommt. Wie das bei Gravatar wird hier aufgrund der eingegebenen E-Mail Adresse nach dem passenden Benutzer auf twitter.com geschaut und das Bild automatisch eingefügt. Sollte bei dieser Suche kein Avatar gefunden worden sein, wird nach dem Gravatar geschaut, gibt es auch dort nichts zu holen, dann wird der Beitrag mit dem blass-grauen und gesichtslosen Avatar versehen.

TwitterLink Comments
TwitterLink Comments

Da wird gerade bei den Kommentare sind, mache ich auch dort weiter, denn hier habt ihr die Möglichkeit euren Twitter Benutzernamen zu einzugeben und für alle Leser anzeigen zu lassen. Möglich macht dies das TwitterLink Comments Plugin von comluv.com. Die Eingabe des Benutzernamen erfolgt rein über den Namen, nicht die URL zur eurer Twitterseite oder mit dem @ davor, nein einfach nur euer Benutzername, steht aber auch alles in der Beschreibung unter dem Kommentarfeld. Wie die Anzeige ausschaut könnt ihr dem Screenshot entnehmen, zusätzlich zu eurem Namen, den ihr beim Kommentar gewählt habt, wird euer Twittername gezeigt. Somit wissen die anderen Leser ab sofort direkt wem sie folgen müssen.

Zusammen mit der Anzeige der letzten 4 Tweets in der rechten Sidebar, sollte das eine angenehm sanfte Einbindung von Twitter ins Blog sein.

Für Tipps und Anregungen bin ich immer offen, vielleicht kennt ihr noch Plugins die sich lohnen. Lasst sie mich wissen!

Sensationsfund: Wasser auf dem Mond

Staubwolke 20 Sekunden nach Einschlag
Staubwolke 20 Sekunden nach Einschlag

Erste Auswertungsdaten der am 9. Oktober 2009 durchgeführten LCROSS (Lunar CRater Observation and Sensing Satellite) Mission, die einen gezielten Absturz einer Centaur Rakentenstufe, um eine Analyse der Staubwolke nach dem Einschlag zum Ziel hatte, liessen schon auf ein Wasservorkommen schliessen, nun bestätigt die NASA diesen Fund. Die Raketenstufe wurde mit rund 9000 km/h auf die Mondoberfläche in den Cabeus Krater, nahe des Südpols, gelenkt.

Nach Abtrennung der Raketenstufe vom LCROSS sammelte dieser rund 4 Minuten lang Daten zur Spektrometeranalyse, bevor er selbst auf der Oberfläche einschlug. Erste Daten liessen schon auf das Vorhandensein von Wassermolekülen auf dem Mond schliessen, nun scheinen sich die NASA Wissenschaftler sicher, es gäbe eine grosse Menge an gefrorenem Wasser in der immer im Mondschatten liegenden Region des Südpols.

Wasservorkommen lassen nun natürlich die Phantasie, von langfristigen Missionen auf dem Mond, blühen. Könnte man doch das vorhandene Eis zur Gewinnung von Sauerstoff und Wasserstoff, zur Verwendung als Atemluft und Treibstoff, nutzen.

Das Foto zeigt die Staubwolke 20 Sekunden nach dem Einschlag der Raketenstufe in den Mondkrater.

Alle Informationen gibt es auf der LCROSS Missionswebseite der NASA.

Google Wave Client als Adobe AIR Applikation

Waver Google Wave Client
Waver Google Wave Client

Googles Webdienst Wave, zur Online Kommunikation, befindet sich aktuell in der Preview Phase. Von der Benutzbarkeit her gesehen ist das irgendetwas zwischen eine Alpha- und Beta-Version.

Nachdem mit Waveboard ein Client für OSX erschienen ist, möchte ich an dieser Stelle Waver vorstellen, eine Adobe AIR Applikation, die einen rudimentären Google Wave Client für alle von AIR unterstützten Systeme zur Verfügung stellt. Somit ist es möglich Waver neben OSX auch unter Linux und Windows zu betreiben.

Waver bietet den Look der mobilen Wave Webansicht und beschränkt sich daher auf eine 1-Spalten Anzeige, um zu sehen in welcher Wave etwas Neues passiert, ist dies vollkommen ausreichend. Man kan jederzeit zwischen den Waves der Inbox und seinen Kontakten wechseln, sowie Waves bearbeiten und neu erstellen.

Ich weiss nicht ob es eine Eigenart von Waver unter Linux ist, aber ich kann nicht scrollen, das heisst in den Kontakten sehe ich die ersten 10 und bei den Waves die aktuellsten 15 Einträge. Da sich die Version aber noch im Anfangsstadium befindet darf man hoffen, dass sich das noch löst, denn innerhalb einer Wave kann ich bis zum letzten Eintrag scrollen, so wie es sein sollte.

WARNUNG: Gehackte Twitter Accounts versenden DM Spam

Twitter DM Spam
Twitter DM Spam

Im Moment mehren sich die Berichte über DM (Direktnachrichten) Spam auf Twitter. Accounts die „gehackt“ wurden versenden an ihre Kontakte DM’s mit Spam.

Betroffene Accounts versenden Links zu einem vermeintlichen Online-Quiz, lediglich die Webadresse variiert. Sollte man DM’s mit Links zu Webseiten wie http://whossmarterthan.info oder http://thanmesmarter.info erhalten, ist es ratsam die Seiten nicht zu besuchen und vor allem dort keine Nutzerdaten einzugeben.

Accounts werden durch Eingabe ihrer Twitter Accountdaten auf Phishing-Seiten zum Versender von Spam Nachrichten. Auf Drittseiten sollte man sich genaustens überlegen ob man seine Twitter Zugangsdaten eingibt, schnell ist damit die Tür offen und der Account für den Spamversand mißbrauchbar.

Häfig reicht die Änderung des Passwortes nicht aus, da man mittels OAuth den Drittdienst für Twitter freigegeben hat. Freigegebene Dienste sind trotz einer Passwortänderung weiterhin mit einer Zugriffsberechtigung versehen.

Ist man vom Spamversand aktuell betroffen so sollte man zwei Schritte befolgen.

  1. Das Twitterpasswort ändern
  2. Die Drittdienste die über OAuth angebunden sind überprüfen und bei Zweifel löschen (Auf twitter.com unter Settings->Connections dort den Dienst mit Revoke Access entfernen)

Samsungs bada als Konkurrenz zu Android?

Samsung bada
Samsung bada

Das koreanische Unternehmen Samsung kündigt mit bada ein eigenes proprietäres Betriebssystem für mobile Telefone an.

Liest man die Pressemeldung und die Informationen zu bada, dann mag sich einem der Gedanke aufdrängen, was bada im Vergleich zu Android attraktiver machen soll, klingen doch all die Informationen sehr nach Android. So soll es einen eigenen Applikationsmarkt, leiche Integration von Anwendungen, Verknüpfung der Anwendungen untereinander und Vieles mehr, was man schon von Android kennt, bieten.Inwiefern Samsung hier Alleinstellungsmerkmale etablieren kann, wird sich zeigen.

Die Motivation ein Betriebssystem zu etablieren, das sich beinahe deckungsgleich zu Android platziert ist sicherlich verständlich, hat man offensichtlich die Hoffnung eine Android-Alternative zu monetarisieren, denn vom zunehmenden Erfolg des Google Betriebssystems profitiert man als Unternehmen nur durch den reinen Hardwareverkauf, nicht jedoch durch die positive PR, die ein solches System mit sich bringt.

Im Grunde sind die Hardwarehersteller in den Hintergrund gerückt und austauschbar geworden. Der Kaufgrund für ein Android betriebenes Smartphone ist Android an sich und mit der gestiegenen Auswahl an Smartphones mit Android Unterstzützung sind auch die Unterschiede in der Hardwareausstattung enger zusammengerückt. Nur beim zweiten Blick wird noch auf den Hersteller geschaut und mit Android Support hat sich Samsung bisher auch nicht grossartig positiv ins Licht gerückt, wie man an der weiterhin offenen Frage nach einem Update des Galaxy sehen kann.

Wie seht ihr die Chancen auf einen Erfolg von bada und Samsungs Absichten?

Twitter und Google Wave

Google Wave TwitterGadget
Google Wave TwitterGadget

Viele der Google Wave Nutzer haben parallel einen Twitteraccount. Schon im Vorfeld konnte man in den Google Videos die Integration von Twitter in Wave mittels Tweety sehen, jedoch habe ich mit diesem Bot ein paar Probleme, so aktualisiert er sich nur einmalig und bietet mir allgemein nicht die Funktionen die ich von einem Twitter Client in Wave erwarte.

Abhilfe schafft an dieser Stelle das TwitterGadget, welches recht einfach zu installieren ist. Einfach auf den Button „Add gadget by URL“ klicken (das ist das grüne Puzzleteilsymbol in der Leiste einer jeden Wave) und die URL des Twitter Gadgets einfügen: http://www.twittergadget.com/gadget.xml

Absofort steht somit das neue Gadget innerhalb einer Wave zur Verfügung. Es können Tab basiert die eigene Timeline, Antworten (Replies), Direktnachrichten (DM’s) als auch die öffentliche Timeline angezeigt werden, darüber hinaus hat man Zugriff auf die Trending Topics, gespeicherte Suchen und die eigene Benutzerstatistik.

Ein Widget das man sich ansehen sollte, vor allem dann, wenn man Waves Mash-Up Funktionalität für die Zukunft testen möchte.

Adobe veröffentlicht Photoshop mobile für Android

Photoshop mobile App Android (Adobe)
Photoshop mobile App Android (Adobe)

Adobe hat seine schon fürs iPhone verfügbare Applikation Photoshop mobile nun auch für Android Geräte freigegeben. Die Version ist ab sofort im Market verfügbar, allerdings bisher nur in den USA. Google wird die App sicher auch in Kürze in den deutschen Market einpflegen, ab da ist dann jeder Besitzer eines photoshop.com Accounts in der Lage seine Bilder mit der mobilen App zu bearbeiten.

Viel kann man natürlich nicht damit machen, allerdings sind die Grundfunktionen zum Zuschneiden und Ausrichten von Bildern enthalten, parallel kann man Farbanpassungen vornehmen und einen Soft Focus hinzufügen, auch ein s/w Umwandlung sowie Sepia Stil sind enthalten. Für die schnelle Anpassung von Fotos unterwegs ist das ein nettes Spielzeug und sicherlich einen Blick wert.

Wer es nicht erwarten kann, bis Google die App für den deutschen Market freigegeben hat, der kann sich die APK auch HIER herunterladen und schon durchstarten.

Eine Übersicht über alle Funktionen und ein kleines Vorstellungsvideo findet man direkt auf der Webseite von Adobes Photoshop Mobile für Android.

Samsung Galaxy Upgrade auf Android 1.6 bzw. Android 2.0

Samsung i7500 Galaxy
Samsung i7500 Galaxy

Android ist in Version 1.6 und 2.0 bereits freigegeben, bzw. angekündigt, da fragt man sich als Besitzer des Samsung Galaxys natürlich wie schaut es mit dem Update auf eine dieser Versionen aus. Bisher hat lediglich HTC für das Hero ein Upgrade auf 2.0 angekündigt und verlauten lassen dass man daran arbeitet.

Ich habe mich mit der zuständigen Presseabteilung von Samsung in Verbindung gesetzt und eine Antwort von Herrn Manderfeld, seines Zeichens der zuständige Account Manager bei Weber Shandwick, der zuständigen Firma für Samsungs Presseangelegenheiten, erhalten.

Man prüfe bei Samsung derzeit intern ob eine Update-Möglichkeit für das Galaxy besteht, ist mit dieser Klärung jedoch noch nicht fertig. Sobald es hierzu aktuelle Neuigkeiten gibt werde ich diese hier mitteilen.

Das ist noch kein klares nein, aber auch kein klares ja, zu einer Update-Möglichkeit auf 1.6, bzw. 2.0, man darf gespannt sein ob sich Samsung dazu hinreissen lassen wird sein erstes Android Modell weiter zu pflegen. Ein Verbleib des Samsungs auf Version 1.5 würde nach so kurzer Zeit keine positiven Signale senden, was das Android Engagement von Samsung betrifft.

UPDATE: Android 2.0 auf dem Samsung Galaxy!

Transdroid – Torrentmanager für Android

Transdroid Übersicht
Transdroid Übersicht

Mit Transdroid, für Android Geräte, lassen sich mobil Torrents auf eurem PC verwalten, suchen und hinzufügen. Torrents können mittels URL oder der integrierten Suche hinzugefügt werden und deren Fortschritt jederzeit am Android Gerät überprüft werden.

Transdroid unterstützt µTorrent, Transmission (Für Ubuntu verfügbar), rTorrent (Für Ubuntu verfügbar), Vuze (Für Ubuntu verfügbar, mit installiertem XML over HTTP Plugin), Deluge 1.2 (noch nicht in den Ubuntuquellen vorhanden, kann aber über die Webseite bezogen werden) und BitTorrent 6. Alle diese Server kann Transdroid parallel bedienen, man kann sich also mehr als nur einen Server hinzufügen und dort den entsprechenden Torrent starten oder verwalten.

Ich habe es sowohl mit Vuze, Transmission,  als auch Deluge bisher getestet und geniesse die Vorzüge der mobilen Torrentverwaltung ab sofort regelmässig. Alle drei Clients sind unter Ubuntu einfachst zu installieren, da in den Quellen enthalten, lediglich für Deluge muss man über PPA Lauchpad beziehen, seit Karmic ist das aber sehr bequem hinzugefügt: sudo add-apt-repository ppa:deluge-team/ppa

Transdroid Suche
Transdroid Suche

Häufig ist der Download über Torrents schneller, vor allem aber verteilt er die Last und die Server der Distribution werden geschont. Um Transdroid von unterwegs nutzen zu können benötigt ihr entweder eine feste IP, oder einen dynamischen Hostnamen, denkt auch daran den jeweiligen Port für den Remotezugriff in eurem Router freizugeben, damit ihr bis zum Torrent Client durchkommt.

Wie häufig kam es schon vor dass man von jemanden auf eine als Torrent verfügbare Distribution hingewiesen wurde und man den Namen vergessen hatte, bis man zu Hause war, oder sich gleich gar nicht mehr daran erinnerte den Torrent laden zu wollen. All das gehört dank Transdroid nun der Vergangenheit an, einfach in der Suche den Namen der gesuchten Distribution eingeben und hinzufügen, bis man zu Hause ist kann man den Download bequem verfolgen.

Google Wave Server freigegeben

Google Wave
Google Wave

Heute habe ich darüber geschrieben und mittlerweile ist es von Google selbst offiziell bestätigt.

Google hat die Wave Server freigegeben und lässt Verbindungen mit selbst betriebenen Wave Servern zu.

In diesem ersten Schritt ist die Anbindung an die Sandbox Version möglich, nicht jedoch eine Verbindung mit der Preview Version, die die meisten Benutzer im Einsatz haben dürften. Trotzdem ist dies ein wichtiger schritt Wave für die ersten Tester mit eigenen zu öffnen. Die freigegebene Version basiert auf Java und dient als Erweiterung des Openfire XMPP Servers.

Sogar die richtige Anleitung habe ich im Artikel von heute schon verlinkt gehabt, ohne zu realisieren, dass zu diesem Zeitpunkt die Freigabe schon erfolgt war. Viel zu viele News um den Überblick zu behalten.

Also nochmal zusammenfassend: Ihr kouml;nnt euch ab sofort einen eigenen Wave Server aufsetzen, als Erweiterung zu einem XMPP Server, wie Openfire, und mit den Google Wave Servern kommunizieren.

Hier die wichtigsten Links im Überblick: