Base Tab Lieferumfang

Ausgepackt: Das Base Tab – 7 Zoll Android Tablet

Base Tab Lieferumfang
Base Tab Lieferumfang

Gerade erst hatte ich das Lutea von Base zum Testen und heute komme ich von der Arbeit und habe das Base Tab vor mir auf dem Tisch liegen.

Es ist zwar ganz frisch bei nodch.de eingetroffen, aber ich will euch trotzdem schon mal meinen ersten Eindruck schildern, den ich kurz nach dem Auspacken hatte.

Das Paket also gleich aufgemacht und zum Vorschein kommt erst einmal das 7-Zoll-Tablet. Beim Herausnehmen fällt schon mal auf, dass das Base Tab mit seinen rund 400 Gramm für meinen Geschmack doch etwas schwer in der Hand liegt. Mein Exemplar ist diesmal – leider – nicht ganz schwarz, sondern hat eine weiße Akkuabdeckung. Allerdings sieht man da nicht direkt jeden Fingerabdruck. Im Lieferumfang sind außerdem noch ein Micro-USB-Kabel, ein separates Ladegerät, sowie ein Head-Set und eine Kurzanleitung. Diese ist wie beim Lutea gut zu verstehen – ich hatte keine Probleme und wie ihr aus den vorherigen beiden Artikeln wißt, bin ich ja auf dem Gebiet keine Expertin ;-). Kurz gesagt, die Anleitung ist auch für “Neulinge” leicht verständlich.

Das Abnehmen der Akkuabdeckung war mit meinen Fingernägeln mal wieder eine Herausforderung, obwohl ich diesmal auf Nodch gehört habe und sie kürzer trage. Auch bei dieser Abdeckung habe ich Angst das dünne Plastik kaputt zu machen. Ansonsten finde ich das Base Tab von der Verarbeitung her für diese Preisklasse sehr ordentlich.

Das Einlegen der SIM-Karte stellt kein größeres Problem mehr dar und schon kann ich “mein” Tablet das erste Mal starten. Nach einer gefühlten Stunde ist mein Testgerät dann endlich soweit dass ich damit beginnen kann, mein Googlekonto einzurichten. Alles andere ist dann ein Kinderspielund ich kann mich jetzt erst einmal darum kümmern das Tab vernünftig einzurichten.

Das soll für den Anfang erst mal reichen. Ich werde das Base Tab nun erst mal testen und melde mich wohl in den nächsten ein bis zwei Wochen um Euch an meinen ersten Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Für die Statistiker zum Schluß noch die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

Abmessungen: 192 x 110 x 12,6 mm, Gewicht: 403 Gramm

Datenübertragung: HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS

Display: 7” Touch-Display (480 x 800 Pixel)

Speicher: 512 MB RAM, sowie 512 MB ROM, von denen 200 MB als Anwendungsspeicher zur Verfügung stehen. Durch MicroSD-Karten mit bis zu 32 GB Kapazität erweiterbar (16 GB im Lieferumfang enthalten)

Plattform: Android 2.2

Prozessor: Qualcomm MSM 7227 mit 600 MHz

Schnittstellen: WLAN, Bluetooth und USB

Akku: Li-Ion, 3.400 mAh

Kamera: 3-Megapixel-Kamera

Habt Ihr Fragen oder gibt es bestimmte Punkte die Ihr getestet haben wollt? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar.

Samsung Galaxy S II

Testbericht: 6 Wochen Samsung Galaxy S 2 – das Fazit

Samsung Galaxy S II
Samsung Galaxy S II

6 Wochen Test des Samsung Galaxy S II liegen hinter mir. An dieser Stelle möchte ich gerne ein Fazit ziehen und auf einige Dinge eingehen, die in den bisherigen Berichten zu kurz gekommen sind.

Der Übersicht halber hier zuerst die bisherigen Artikel zum Samsung Galaxy S II:

  1. Testbericht: Samsung Galaxy S II – Ausgepackt und erster Eindruck
  2. Firmware Update für die Kamera des Samsung Galaxy S II
  3. Was hat Samsung beim Galaxy S 2 gelernt und was nicht?

Disclaimer: Das Galaxy S II wurde durch Samsung und trnd.com für einen 6-wöchigen Test zur Verfügung gestellt. Da die Testphase nun beinahe vorüber ist, ein idealer Zeitpunkt einen Schlussbericht zu verfassen, der den Zeitraum und die Erfahrungen mit dem Galaxy S II abschliessend beleuchtet.

Das Galaxy S II habe ich während der ganzen 6 Wochen täglich im Einsatz gehabt und mein Xperia PLAY zur Seite gelegt. Vom „in kaltes Wasser springen“ kann man bei diesem Test natürlich nicht sprechen.

Android Geräte ähneln sich sehr, an der Software gibt es zwischen den unterschiedlichen Smartphones, von den Herstelleranpassungen abgesehen, nicht wirklich Neues zu entdecken, gerade mein Xperia PLAY hatte ohnehin mit Android 2.3.3 die identische Version, mit der auch das Galaxy S II ausgeliefert wird.

Die Unterschiede liegen daher vorwiegend in der verbauten Hardware und da kann das S II einiges an Trümpfen aus dem Ärmel ziehen. Der 1,2 GHz Dual Core Prozessor macht Android spürbar Beine – das macht Spass. Fand ich das Xperia PLAY schon schnell und flüssig, legt das S II naturgemäss noch eine ganze Schippe oben drauf. Vergessen sind die Erfahrungen, die ich mit dem Samsung Galaxy S machen musste – „Denkpausen“, also Hänger, begründet im eigenwilligen Umgang mit dem verwendeten RFS als Dateisystem. Welche Unterschiede zwischen Galaxy S und Galaxy S II seitens Samsung, in der Stock Firmware, vorhanden sind, habe ich schon im unter „3.“ verlinkten Artikel beschrieben. Wichtige Änderungen, die das Gerät zu einem der besten Smartphones auf dem Markt werden liessen.

Unangenehm aufgefallen ist die durchaus geringe Akkulaufzeit, hier wurde mehr beworben, aber nicht gehalten. Zwar ist es mit dem verfügbaren Update auf 2.3.3 Build KF3 ein bisschen besser geworden. Ob damit aber der AOS-Battery-Drain-Bug behoben wurde, ist seitens Samsung nicht kommuniziert worden, ein Changelog fehlt gänzlich. Es ist zwar bereits ein 2.3.4 Update im Netz unterwegs, welches das kommende offizielle Kies Update werden soll. In Anbetracht dass es sich um ein Testgerät handelt, habe ich jedoch darauf verzichtet das Update einzuspielen. Für die ersten kommenden Cyanogen Mod Nightlies wird leider auch keine Zeit mehr bleiben, auch wenn ich sie zu gerne testen würde, um zu sehen, wieviel noch aus dem Galaxy S II herausgekitzelt werden kann.

Alles in Allem hat sich das S II im Test ohne Auffälligkeiten verhalten, die Software flutscht, für Samsung durchaus nicht selbstverständlich. Spontane Reboots, wie sie von einigen Benutzern berichtet wurden, hatte ich keine. Es lief einfach, egal ob man simple Dinge erwartete wie Push Benachrichtigungen von Mails, ob man am Surfen war, die Navigation nutzte, oder den ein oder anderen Geocache gehoben hat. Das Galaxy S II spielte seinen Part immer ohne Klagen und Überlastungen. Zwar wird es unter Dampf, im Bereich um die Kamera, spürbar warm, um nicht heiss zu sagen, aber es hat niemals seinen Dienst verweigert.

Die Benchmarkergebnisse sprechen für sich:

Das Display ist natürlich über alle Zweifel erhaben, farbintensiv (ich mag die tendenziell überzogene Darstellung von AMOLED Displays), kontrastreich und, dank Wegfall der Pentilen Matrix, knackscharf. Zwar liegen iPhone 4 und HTC Sensation hier ein bisschen vorne, aber dazu muss man auf einzelne Buchstaben reinzoomen. Im Normalen Gebrauch fällt es nicht auf und wird subjektiv sicher nicht negativ bemerkt.

Vergleicht man nun die beiden Spitzenmodelle Samsung Galaxy S II und HTC Sensation miteinander, muss sich das Galaxy S II in Sachen Verarbeitungsqualität und Haptik aber klar geschlagen geben. Der Unibody vom Sensation ist eine ganz andere Nummer und der Preisklasse im Smartphone Oberhaus angemessen. Samsung verarbeitet zwar gewohnt sauber, aber eben nicht auf diesem hohen Niveau und schickt leichte Plastikbomber ins Rennen. Wie schon im vorangegangenen Bericht erwähnt: ich hätte gerne mehr Gewicht und Dicke auf den Rippen des Galaxy S II gesehen, es fühlt sich einfach besser an! So verschwindet die grosse Flunder zwar flink in jeder Hosentasche und trägt kaum auf, nur bequem ans Ohr halten lässt es sich nicht und: je kleiner die bedienende Hand wird, umso unsicherer lässt es sich halten.

Samsung hat TouchWiz in Version 4 auf einen Stand gebracht, dass die meisten Anwender damit sicher arbeiten können. Ich bevorzuge weiterhin alternative Launcher, die es auf Android dankbarer Weise gibt. Das Für und Wider bezüglich angepasster Launcher der Hersteller ist es mir ohnehin Leid. Man hat die Auswahl, man sollte sie nutzen!

Ich bin vom Samsung Galaxy S II angetan. Es ist, alle positiven und negativen Seiten abgewogen, für mich im Moment das Smartphone, das es auf meine „haben will“ Liste geschafft hat. Das erste Mal, seit sehr langer Zeit, ist das Galaxy S II eines der Geräte, die ich ungerne zurückschicken werde und am liebsten behalten würde, denn es hat gezeigt dass Dual Cores nicht nur für Spiele von Vorteil sind, sondern sich eindeutig im ganzen Androidsystem positiv bemerkbar machen. Schade dass die Zeit nicht mehr ausreicht um 2.3.4 oder gar die kommenden Cyanogen Mod Versionen zu testen.

Samsung Galaxy S 2 Lieferumfang

Was hat Samsung beim Galaxy S 2 gelernt und was nicht?

Samsung Galaxy S 2 Lieferumfang
Samsung Galaxy S 2 Lieferumfang

Kurz bevor ich mein abschliessendes Fazit zum Samsung Galaxy S II Testbericht ziehe, möchte ich noch auf ein paar Dinge eingehen, die Samsung, im Vergleich zu den direkten Vorgängern Galaxy, und Galaxy S, gelernt hat.

Ob es darüber hinaus Dinge gibt, die immernoch nicht bei Samsung angekommen sind, oder die gar verschlechtert wurden, werde ich ebenfalls erwähnen.

Das Galaxy S II soll das aktuelle Top-Gerät markieren, sowohl aus dem Hause Samsung, als auch im Android Sektor generell. Die eierlegende Wollmilchsau soll daher den Multimedia orientierten Benutzer ebenso befriedigen, wie den Business Anwender.

Was wurde verbessert:

  • Dual Core Prozessor – ganz klar eine Verbesserung, die man spürt. Einfach alles ist schneller, vom Anwendungsstart, über Spiele, Reaktionsgeschwindigkeit und so weiter, aber das hatte man erwarten dürfen.
  • Super AMOLED Plus – das Plus steht eigentlich „nur“ für den Abschied von der Pentilen Matrix. Ein sehr guter Schritt, das Display ist klasse.
  • Goodbye RFS – Man setzt beim Dateisystem nun endlich auf EXT4, die Denkpausen, die man vom Galaxy S kannte, sind ein Ding der Vergangenheit und waren dem verwendeten Dateisystem RFS geschuldet.
  • Kamera – denn diese ist eindeutig besser als beim Galaxy S.
  • LED Blitz – als eigener Punkt, denn der nervte mich am Galaxy S am meisten. Warum kein Dual-Blitz? Weiss ich nicht…
  • Verarbeitung und Feeling – man kann von der dünnen Akkuabdeckung halten was man will, aber das geriffelte Rückteil finde ich angenehmer als das glatte Klavierlack Hinterteil des Galaxy S.
  • TouchWiz 4.0 – wenn es denn schon ein eigener Launcher sein muss, dann liegt die 4er Version von TW klar vor der 3er des Galaxy S. Grössenanpassbare Widgets und viele Kleinigkeiten runden das Gesamtbild ab.
  • Kies Air – ähnlich dem Moto Phone Portal und diversen anderen, die es im Markt gibt. Ist Kies Air eine angenehme Zugriffsmöglichkeit auf die meisten Funktionen des Galaxy S II, direkt aus dem Browser des PCs heraus. Klappt gut, so soll das sein, auch wenn das Kies im Namen zuerst abschreckte.
  • Foto- und Videobearbeitungs App – sind nett zu haben, leicht zu bedienen und von Anfang an mit dabei.
  • Sprachsteuerung – ist noch ein wenig besser als auf dem Galaxy S, aber immernoch nicht mein Ding.
Samsung Galaxy S 2 Kamera und Akku
Samsung Galaxy S 2 Kamera und Akku

Ein guter Schwung an Verbesserungen also, die das Galaxy S II für viele Unentschiedene sicherlich interessant machen sollte. Wie schaut es allerdings mit den negativen Punkten aus, oder mit Dingen, die gegenüber den Vorgängern nicht verbessert wurden?

Was wurde verschlafen/verschlimmbessert:

  • Grösse und Gewicht – für mich negativ: das Galaxy S II ist zu dünn und zu leicht, liegt beim telefonieren wie ein Backstein am Ohr/Gesicht. Es dürfte gerne mehr auf der Hüfte haben, denn das käme auch dem Handling entgegen. Es fühlt sich selten sicher im Griff an.
  • Akkulaufzeit – kann an Android 2.3.3 liegen und dessen Battery-Drain-Bug die Standby-Zeiten negativ beeinflusst. Mit Android 2.3.4, welches bald auch offiziell verfügbar sein soll, verbessert sich dies und neue Funktionen wie der Google Talk Videochat werden kommen.
  • Hubs – Samsung ist stolz auf sie, für mich sind die überflüssig. Die Rede ist vom Social-, Music-, Readers- und Games-Hub, einer Zusammenfassung von Funktionen, Programmen oder Diensten in jeweils einer App.
  • GPS Leistung – denn diese finde ich immernoch nicht berauschend. Sie ist zwar dem Galaxy S klar überlegen, aber im Vergleich zu meinem Milestone oder dem Xperia PLAY kann das Galaxy S II nicht glänzen. Ist aber ein subjektiver Eindruck, denn Programme wie GPS Status zeigen annährend ähnliche Werte.
  • Status LED – fehlt schon wieder. Mensch Samsung, was denkt ihr euch denn dabei bitte? Business Smartphone und keine Status LED? Selbst das Base Lutea hat eine und es hilft ungemein, denn es erspart das permanente Anschalten des Displays, nur um zu schauen ob Mails, Anrufe oder sonstige Meldungen in der Zwischenzeit eingegangen sind. Im Arbeitsalltag hab ich das Ding lautlos und während Terminen auch nicht auf Vibration. Da muss eine LED sein!
  • Kamerataste – wenn das Galaxy S II schon, aufgrund seiner fehlenden physikalischen Voraussetzungen, so unsicher in der Hand sitzt, dann hätte ich gerne eine dedizierte Kamerataste zum Auslösen, im Galaxy hattet ihr sie ja auch und erst im Galaxy S wegrationalisiert…
Soviel an dieser Stelle zur Gegenüberstellung des Galaxy S II zu seinen Vorgängern. Das Fazit zum Test des Gerätes folgt in einem eigenen Artikel.
Was davon gefällt euch am besten, oder stört am meisten? Habt ihr eigene Dinge, die ich vergessen habe? Her mit den Kommentaren!
Logitech K750 Draufsicht

Testbericht: Logitech K750 Wireless Solar Tastatur

Logitech K750 Draufsicht
Logitech K750 Draufsicht

Eine drahtlose Tastatur, der nie der Akku ausgeht? Heute geht es um die Logitech K750 Wireless Solar Tastatur, wie der Name schon sagt, betrieben durch künstliches und Sonnelicht.

Ich hatte die Logitech K750 Wireless Solar Tastatur nun einige Zeit im Test und wollte schauen inwiefern sie ihre Werbeversprechen halten kann, angeblich drei Monate in totaler Dunkelheit über den voll geladenen internen Akku durchhalten, wie so viele andere Dinge mehr.

Lieferumfang und Einrichtung:

Die K750 kommt mit Logitechs Unified Receiver, einem kleinen USB-Dongle, der die drahtlose Verbindung zwischen Tastatur und PC herstellt. Mittels des Receivers lassen sich weitere Logitech Produkte mit dem PC verbinden, wie eine Maus, insgesamt bis zu sechs Geräte. Der Receiver ist angenehm klein und stört selbst beim Anschluss an ein Notebook nicht, kann also permanent eingesteckt bleiben, ohne hinderlich aufzutragen. Genug zum Receiver, er tut was er soll und funktioniert reibungslos sowohl unter Windows XP, Windows 7 und erfreulicherweise meinen verschiedenen Ubuntu Linux Installationen. Keine Treiber, keine Installation, wenn auch nicht alle Sondertasten von Ubuntu erkannt wurden.

Design und Verarbeitung:

Die Tastatur selbst kommt in gefälligem Design daher, schwarze Klavierlackoptik auf der Front, weiße Rückseite und Tasten, die optisch eher einer Notebooktastatur gleichen, als der herkömmlichen Tastaturbestückung. Die Tasten besitzen, einen für meinen Geschmack so undefinierten Anschlag (fühlt sich eher klebrig als knackig an), sind dafür sehr leise in der Benutzung. Die meisten Tasten sind konkav geformt, vertiefen sich also zur Tastenmitte hin, warum man allerdings alle Funktionstasten, sowie Backspace, Strg, Windows-Taste, Alt, Leertaste und die FN-Taste konvex gestaltet hat, erschliesst sich mir nicht.

Logitech K750 Ladestatus
Logitech K750 Ladestatus

Das obere viertel der Tastatur wir von den beiden, das Logitech-Logo umrahmenden Solarpanels bestimmt, die den internen Akku (leider findet sich über dessen Grösse keine Information) aufladen. Eine rudimentäre Statusanzeige über den Ladezustand des Akkus kann man direkt an der Tastatur abrufen: grün=so gut wie voll, rot=so gut wie leer. Wer mehr wissen möchte, der installiert ein Hilfsprogramm am PC und kann den Ladestand im Detail betrachten, sowie die Lichtabgabemenge von Lampen oder dem allgemeinen Umgebungslicht „messen“ – nette Spielerei, aber auch nicht mehr.

Die Tastatur selbst ist solide verarbeitet und überraschend schwer, bei gerade einmal 8mm. Mit zwei dünnen Standfüssen lässt sich die K750 aufrichten, steht für meinen Geschmack, mit den sehr flachen Tasten, dann allerdings zu steil für lange Schreibarbeiten.

Schwäche:

Das mitgelieferte Reinigungstuch offenbart aber klar die Schwäche der K750, sie zieht alles an. Neben Fingerabdrücken natürlich Staub und alles was nicht auf die Tastatur gehört. Das Testexemplar zeigt noch mehr, was wohl erst bei längerer Benutzung passieren würde: Kratzer, ein kleines Staubkorn unsanft weggewischt, kann schnell eine Spur hinterlassen, die auf der glänzenden Front bleibende Spuren hinterlässt.

Fazit:

Schliessen wir den Testbericht der Tastatur jedoch mit der wichtigsten Frage von allen ab: Klappt es denn mit dem Sonnenlicht und der Akkulaufzeit?

In der ganzen Testphase, die ich mit einer Spontanaufladung auf der Fensterbank in prallem Licht begonnen habe, hat der Status an der Tastatur zwar mehrfach mit roter Lampe gewarnt, dass nicht mehr viel Licht vorhanden sei, allerdings hat sich die Tastatur nie vollständig entladen und bekam am Tage genügend Sonnenlicht, auch ohne direkte Einstrahlung, dass das ansonsten die Tastatur bescheinende künstliche Licht völlig genügend war.

Damit erfüllt die K750 ihren Zweck, eine drahtlose Tastatur, mit der der Akkuwechsel der Vergangenheit angehört. Das ist sehr umweltbewusst, auch weil die Tastatur selbst PVC-frei konstruiert wurde, sowie das Verpackungsmaterial vollständig recycelbar ist. Kann man nun mit der anfälligen Oberfläche, sowie dem Tastendesign, inklusive Druckpunkt, leben – ist ja alles Geschmackssache und ich ein Mensch der noch mit einer Cherry-Tastatur aus den frühen Neunzigern unterwegs ist (das ist noch ein Anschlag…) – für den ist die Logitech K750 durchaus eine Investitionsplanung wert, denn die €79,99 (UVP) wollen schon gut überlegt sein.

Bei Amazon gibt es die Logitech K750 für aktuell ab €67,20, auch das ist noch immer ein Hausnummer.

Was haltet ihr von der Idee einer Solartastatur? Ist das was für euch, habt ihr Fragen zum Testbericht? Einfach einen Kommentar hinterlassen!

Base Lutea Frontansicht (480x800 Pixel Auflösung)

Das Base Lutea – eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang – Teil 2

Da bin ich wieder und diesmal schon mit ein bißchen Übung beim Schreiben von Artikeln. Im zweiten und letzten Teil werde ich, wie schon angekündigt, über meine Erfahrungen mit dem Lutea im Alltag berichten.

Wie Ihr sicherlich noch wißt, hatte ich mein Lutea bereits mit meinem Google-Konto eingerichtet. (Link zum ersten Teil des Testes: Das Base Lutea – eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang) Das Nächste was mich bei der weiteren Einrichtung störte war der absolut besch….. Empfang in unserer Kellerwohnung. Dank W-LAN klappt aber auch der Internetzugriff an den Drahtlospunkten zu Hause oder unterwegs. Und die Einrichtung ist auch ganz einfach. Über die Einstellungen läßt sich festlegen dass primär immer ein erkanntes, im Telefon gespeichertes W-LAN Netz verwendet wird.
Gesagt, getan. Mit dem richtigen Empfang konnte ich mich nun also auch um das Installieren meiner unbedingt benötigten Anwendungen kümmern.

Um die Wichtigsten schneller öffnen zu können stehen mir mehrere sog. Homescreens zur Verfügung, auf denen ich Verknüpfungen zu den Programmen erstellen kann. Standardmäßig sind die Google-Dienste (Sprach-) Suche, Mail, Talk, Maps (Navigation), Latitude und YouTube, sowie die Office Docs to go vorinstalliert.
Was darüber hinaus geht muss man aus dem Android Market, der ebenfalls vorinstalliert ist, selbst heraus suchen. Da hatte ich eher das Problem, dass ich überhaupt keinen Überblick hatte was man da so sinnvolles oder weniger sinnvolles braucht. Aber mit der Hilfe von Nodch hatte ich ein paar – wie er sagt – unbedingt benötigte Apps aus dem Market installiert und mit der Zeit ist das Suchen nach neuen sinnvollen oder auch unsinnigen Apps kein Problem mehr. Ich selbst habe mir noch Anwendungen wie Google Docs und die Dropbox (um Dokumente u.ä. mit Nodch zu teilen), den c:geo (zum Geocachen ;-)),den Business Calendar und Taskos (zum Verwalten meiner Termine und Aufgaben), Tweetdeck,
und zusätzlich zu dem auf dem Lutea standardmäßig bereitstehenden Browser den Opera Mini installiert.

Die Programme lassen sich im allgemeinen recht zügig öffnen und der Wechsel zwischen den Anwendungen ist  ebenfalls ohne nennenswerte Verzögerungen zu beobachten.

Base Lutea Frontansicht (480x800 Pixel Auflösung)
Base Lutea Frontansicht (480x800 Pixel Auflösung)

Das Diplay ist angenehm groß (Auflösung von 480×800 Pixel) und so ist das Surfen auf den Webseiten oder das Lesen von E-Mails wenn man unterwegs eigentlich auch ok. Um länger im Internet zu surfen oder für die Bearbeitung meiner E-Mails ziehe ich das Notebook jedoch immer noch vor. Ein kleiner Minuspunkt ist allerdings, dass die Oberfläche beim Lutea ziemlich stark spiegelt.

Der Touchscreen ist für mich ausreichend hell und auch die Farben sind meiner Meinung nach schön. Allerdings werde ich schon immer ganz neidisch, wenn Nodch neben mir das Samsung Galaxy SII in der Hand hat, dass ja ein AMOLED-Display besitzt. Die Farben sind schon toll und vor allem kann ich draussen bei Sonneneinstrahlung immer noch was erkennen was ich bei meinem Testgerät leider vermisse.
Die Bedienung des Touchscreens ist nicht immer einfach. So hatte ich beim Verschieben langer Listen schon das eine oder andere Mal Probleme. Sehr oft reagierte er erst nach mehrmaliger Berührung und das Ziehen auf dem Bildschirm war auch nicht immer erfolgreich.

Zum Gehäuse hatte ich ja im vorherigen Artikel schon einiges gesagt, allerdings sind mir im Alltagstest noch die physikalischen Tasten positiv aufgefallen, da ich mit den Touch-Tasten, wie sie z.B.beim Samsung Galaxy S II vorkommen, immer wieder ungewollt auf die Menü- oder Zurück-Taste drücke. Was ich allerdings nicht getestet habe – ich hätte wohl auch nicht gedurft – ist die Bruchsicherheit des Gehäuses. Bei mir sollte es schon mal ab und an hinfallen dürfen, ohne dass man es gleich sieht ;-).

Der nächste Punkt auf meiner Checkliste der Tests war die integrierte 5-Megapixel-Kamera, denn in Zeiten von sozialen Netzwerken und internetfähigen Mobiltelefonen scheint es ein Muß zu sein, den einen oder anderen Schnappschuss oder Video direkt in jedes beliebige soziale Netzwerk hochzuladen, was mit dem Lutea aber auch kein Problem ist.
Leider hat die Kamera keine Blitzfunktion und so sind Fotos bei geringer Helligkeit natürlich nicht zu gebrauchen. Aber auch meine für den Test gemachten Tageslichtfotos lassen zu wünschen übrig. Mehr als ein Schnappschuss ist da nicht drin. Was auch fehlt ist der Autofokus. Die Farben sind soweit noch vertretbar, allerdings wird es, was die Schärfe der Fotos angeht schon sehr grenzwertig und je weniger Tageslicht desto mehr “Körner”sind auf dem Foto.

Nachdem ich einige Tage mit meinen Anwendungen und Möglichkeiten gespielt und das ein oder andere ausprobiert hatte, kam ich tatsächlich in die Verlegenheit jemanden von unterwegs anzurufen. TELEFONIEREN??? Ach so, das kann es ja auch. Aber ich muß erst mal nachschauen wie es funktioniert. Nach kurzer Suche hatte ich dann auch die Anwendung zum Telefonieren gefunden. Die Sprachqualität meiner Anrufpartner war klar und deutlich und mehr wollte ich auch nicht.

Base Lutea Rückseite
Base Lutea Rückseite

Ein ganz klarer Schwachpunkt beim Base Lutea ist für mich der wahnsinnige Stromverbrauch. Ich habe langsam das Gefühl das ich wieder im Zeitalter des “Schnurtelefons” angelangt bin, denn leider hängt mein Lutea ständig am Ladekabel. Auch mit verschiedenen Änderungen der Einstellungen ließ sich der Stromverbrauch nicht wesentlich reduzieren. Wenn ich alle Anwendungen normal laufen liess und die Schnittstellen für W-LAN und Synchronisation aktiv waren, meckerte mein Akku nach knapp 24 Stunden. Bei intensiver Benutzung wie längeres Surfen im Internet, meldet er sich auch schon nach ca. 8 Stunden.

Das Base Lutea basiert im Übrigen auf dem ZTE Blade, für welches einige interessante Custom ROMs zur Verfügung stehen, die die Leistung des Gerätes optimal ausnutzen. Link zum Root/Hacking/Modding Forum von Android-Hilfe.de

Abschließend kann ich sagen, dass das Base Lutea für mich als Einstieg in das mobile Internet absolut in Frage kommt. Sieht man mal von der größten Schwachstelle Akkulaufzeit ab, bietet es auf der anderen Seite jedoch durchaus sehr viele positive Aspekte wie die schnelle und einfache Bedienung.
Durch dieses Preis-Leistungs-Verhältnis wird einem der Einstieg in den Smartphonebereich dann doch sehr einfach gemacht.

Gibt es noch mehr Smartphone-Einsteiger mit dem Base Lutea hier? Dann teilt mir doch einfach in den Kommentaren mit, welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt.

Mein erster Testbericht endet hier und mal sehen vielleicht läßt Nodch mich ja auch noch mal testen und schreiben.

Base Lutea Lieferumfang

Das Base Lutea – Eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang – Teil 1

Base Lutea Lieferumfang
Base Lutea Lieferumfang

Hallo, an dieser Stelle möchte ich euch das Base Lutea vorstellen. Da dies mein erster Testbericht ist, habt bitte Nachsicht mit mir.

Dazu gekommen bin ich mit den Worten von Nodch: “Ich habe das Base Lutea zum Testen für dich organisiert. Das ist in den nächsten Tagen da….”.

Aha schön, dachte ich mir, damit ein bißchen rumspielen kann ich ja mal, aber jetzt will er auch noch einen Bericht von mir. Ich muß an dieser Stelle sagen, dass sich meine Erfahrungen mit der mobilen Telekommunikation darauf beschränken, dass ich bis heute mit meinem Motorola Pebl U6 (echt wahr) telefoniere, ab und zu eine SMS verschicke und mal den einen oder anderen Schnappschuss mit der Kamera gemacht habe. Außer dass ich das ein oder andere Smartphone bei Nodch gesehen, oder mal kurz in der Hand hatte, gehen meine Erfahrungen in diesem Bereich gegen Null. Ich soll also nun aus der Sicht eines Laien meine Erfahrungen dazu berichten. So kommt es nun, dass Ihr hier den Zweiteiler „Eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang“ lesen dürft.

Es ist es soweit: Mein Base Lutea ist da. Es kommt mit einem USB-Ladegerät, Micro-USB Kabel,einem Headset, sowie einer gut verständlichen und absolut hilfreichen Kurzanleitung zum Test.

Das Lutea selbst sehe ich mit dem Blick einer, was die Telekommunikationstechnik angeht, unbedarften Frau, daher fällt mein Blick zuerst darauf ob es gut aussieht. Es ist schön schwarz – ich mag schwarz – mit einer glänzenden Oberfläche (Glossy Piano Black), auf der man allerdings jeden Fingerabdruck sehen kann, dieses wird der eine oder andere vielleicht nicht so schön finden. Davon abgesehen liegt es mit einer Dicke von 11,9 Millimeter gut in der Hand und ist mit seinen 130 Gramm auch nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht. Die Breite mit 56 Millimeter ist, was meine Hände angeht, auch angenehm. Beim Display handelt es sich um ein kapazitives 3,5 Zoll Touchscreen, mit einer Auflösung von 480×800 Pixeln. Auf der Rückseite sitzt die 5-Megapixel-Kamera.

Base Lutea Rückseite
Base Lutea Rückseite

Noch bevor ich das Telefon starte, habe ich das erste Problem… Wie bekomme ich die Akkuabdeckung auf? Ich hatte ein wenig Angst das Plastik kaputt zu machen und mit meinen Fingernägeln war das auch eine echte Herausforderung. Die Männer werden das hier jetzt sicherlich nicht verstehen und ich höre meinen schon im Hintergrund: ”Lass die Dinger doch mal kürzer machen…”

Nachdem die Karte dann endlich an ihrem Platz war, konnte ich es anschalten und bevor ich irgendeine Anweisung oder ähnliches lesen konnte, hatte mir Nodch auch schon das Ding aus den Fingern genommen und fing an das Lutea einzurichten – ich hatte keine Chance!!! Ich bekam es erst wieder, als er fertig war. “Toll, ich soll doch einen Bericht schreiben und jetzt machst du das….” Was soll ich sagen, ich habe es wieder zurückgesetzt und selbst eingerichtet. Da ich selbst, aufgrund der fehlenden Erfahrung, wenig über die Startzeit sagen kann, habe ich mir zwei der anderen Testgeräte genommen (Motorola Milestone und Samsung Galaxy S II) und diese parallel gestartet. Das Base Lutea startet beinahe so schnell wie das Samsung Galaxy S II und lässt das Motorola Milestone klar hinter sich.

Dafür dass ich von der Einrichtung von Smartphones  keinerlei Erfahrung habe, fand ich es relativ einfach. Durch die Anleitung auf dem Touchscreen konnte ich mein bereits bestehendes Google-Konto schnell einrichten. Kontakte, Termine und E-Mails werden auf Wunsch synchronisiert. Als Betriebssystem wird beim Base Lutea die Android-Version 2.1-update1 verwendet.

Alles in allem finde ich das Lutea im Ersteindruck als Einsteiger erst mal als völlig ausreichend, zumal es mit seinen theoretischen 48€ (24 Monate x 12€ (10€ Internetflatrate inklusive)) für ein Smartphone günstig ist. Allerdings kann man es nur im Vertrag bei Base erhalten.

In den nächsten Tagen geht es dann mit dem zweiten Teil meiner Erfahrung mit dem Lutea weiter.

Ich hoffe euch hat meine Testberichtspremiere gefallen, über Fragen und Anregungen in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen.

Samsung Galaxy S II Frontansicht

Testbericht: Samsung Galaxy S II – Ausgepackt und erster Eindruck

Samsung Galaxy S II FrontansichtDas Samsung Galaxy S II ist, neben dem HTC Sensation, im Moment sicherlich das Top-Gerät im Android Smartphonebereich. Was es leistet und ob es für eine Kaufempfehlung reicht, sollen die kommenden Testberichte zeigen, denn das Galaxy S II befindet sich nun die nächsten 6 Wochen im Alltagstest bei nodch.de.

Kurzer Disclaimer vorneweg. Das Galaxy S II wird von Samsung und trnd.com für 6 Wochen zum Test zur Verfügung gestellt.

Das Galaxy S II befindet sich nun schon seit letztem Samstag in meinen Händen, leider komme ich nun erst dazu den Artikel zum ersten Eindruck zu verfassen, dafür folgt dann recht schnell der Beitrag „Eine Woche mit dem Galaxy S II“. Alles im Rahmen also.

Das Galaxy S II wird in Samsung typischer, schlichter schwarzer Verpackung geliefert, die nur wenige Millimeter breiter und höher ist, als das Smartphone selbst.

Die technischen Daten (Link zur offiziellen Samsung Webseite) sollten den Meisten schon bekannt sein, für alle Anderen gibt es sie nun schnell im Überblick:

Abmessungen: 125 x 66 x 8,49 mm, Gewicht: 116 Gramm
Datenübertragung: HSPA+ bis zu 21 MBit/s, HSUPA bis zu 5,76 MBit/s, UMTS, EDGE, GPRS Class 33
Display: Super AMOLED Plus-Touchscreen, 10,85 cm/4,27 Zoll, 480 x 800 Pixel, Gorillaglas
Speicher: 16 GB Speicher (Davon 2GB für Androidsystem und 2 GB als Anwendungsspeicher (ROM), durch microSD-Karten mit bis zu 32 GB Kapazität erweiterbar, 1GB RAM (effektiv ca. 830MB da shared mit der GPU)
Plattform: Android 2.3.3
Prozessor: 1,2 GHz-Dual Core
Schnittstellen: WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 3.0 + HS (High Speed)
Akku: 1.650 mAh
Kamera: 8-Megapixel-Kamera mit Full HD-Videoaufnahmefunktion (1.080p), Frontkamera mit 2-Megapixel-Auflösung

Nun aber ran ans Gerät und ausgepackt, Akkudeckel auf (wie schon beim Galaxy S ein recht dünner Lappen), Akku rein und das geringe Gesamtgewicht wirken lassen, denn das Smartphone brint nicht viel auf die Waage. Die 116 Gramm spürt man in der Hosen-/Hemdtasche kaum und man ist zu einem Kontrollgriff geneigt, um zu schauen ob das Gerät noch da ist.

Neben Smartphone und Akku komplettiert ein dediziertes Ladegerät mit Micro USB Anschluss, ein Micro USB Kabel, sowie ein In-Ear Headset (mit unterschiedlich grossen Gummiaufsätzen, um möglichst gut ins Ohr zu passen) den Lieferumfang. Eine Tasche, wie noch beim ersten Samsung Galaxy, gibt es nicht mehr, aber darauf musste man schon beim Galaxy S verzichten.

Die Verarbeitung kann sich sehen lassen, saubere Spaltmaße, ein gut eingelassenes Display, auch der oft bemängelte Akkudeckel sitzt gut auf dem Gerät und schliesst sauber ab. Nur draufklopfen darf man nicht, dann merkt man dass die Optik täuscht und er tatsächlich so dünn ist. Immerhin ist er nicht mehr im Hochglanzstil des Vorgängers gehalten und wirkt etwas „edler“.

Nun also endlich das Galaxy S II gestartet und über die flotte Bootzeit angenehm überrascht. Natürlich fällt zuerst das brilliante Display auf. Zwar bin ich das Super AMOLED vom Galaxy S schon gewöhnt, das Super AMOLED Plus vom Galaxy S II legt allerdings nochmal eine Schippe drauf, wie sehr und in welchen Bereichen werde ich im nächsten Artikel näher beleuchten.

Nachdem die Benutzerdaten eingerichtet sind und das Smartphone auf Herz und Nieren getestet werden kann, fällt sofort die flotte Arbeitsgeschwindigkeit auf, das durfte man vom 1,2 GHz Prozessor aber auch erwarten. Anwendungen starten flott, kleinere App sogar ohne jegliche Ladezeit. Das ganze System fühlt sich flüssig und äusserst reaktionsfreudig an.

Soviel zum ersten Eindruck, ich habe das Galaxy S II ganze 6 Wochen, die erste Woche ist morgen schon rum, ich werde mich dann zeitnah daran machen einen Artikel zur ersten Woche zu verfassen. Ausserdem steht ein Vergleichstest zum Vorgänger an, um zu schauen wo Samsung nachgebessert, oder eventuell immer noch nicht dazugelernt hat.

Nun kommt ihr: Was wollt ihr getestet haben? Was wollt ihr wissen? Ich schaue mir jedes mögliche Detail an und fasse die Wünsche in einem Testbericht zusammen. Schreibt eure Wünsche in die Kommentare!

Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Galerie vom ausgepackten Galaxy S II, viel Spass mit den Bildern. Mehr lesen

Sony Ericsson Xperia PLAY

Sony Ericsson Xperia PLAY – Der verspielte Androide

Das Sony Ericsson Xperia PLAY ist zum Test bei nodch.de eingetroffen und darf sich einem subjektiven Test stellen. In den nächsten Wochen wird sich im Alltag zeigen ob das Gerät hält was es verspricht, für Business-Einsätze ebenso geeignet zu sein, wie für intensives Gaming.

 

Sony Ericsson Xperia PLAY
Sony Ericsson Xperia PLAY

Das Xperia PLAY wurde gestern an einen Schwung von Bloggern, überall in Deutschland, persönlich durch Mitarbeiter der SE PR-Agentur Häberlein & Maurer übergeben. Nodch.de war eines der glücklichen Blogs, die bei dieser Aktion bedacht wurden. Caschy und M4gic sind ebenfalls an Bord und haben bereits einen ersten Artikel dazu online gestellt.

Das mir überreichte Xperia PLAY kommt in weißer Farbe daher, angesichts der Klavierlackoptik eine angenehme Wahl, denn die Fingerabdrücke sind auf dem hellen Gehäuse nicht so penetrant sichtbar, aber durchaus vorhanden. Weniger klobig als erwartet aber dennoch wuchtig kommt das PLAY daher, im Direktvergleich zum vorhandenen Motorola Milestone der ersten Generation, legt es an allen Seiten und in der Dicke noch ein paar Millimeter drauf und fühlt sich ebenfalls ein bisschen schwerer an, auch wenn es lediglich 10g mehr auf die Waage bringt (175g PLAY und 165g Milestone). Unter einem, auf das PLAY gelegten, Samsung Galaxy S ist es allerdings nicht mehr zu sehen, auch wenn es danebenliegend beinahe doppelt so dick wirkt. Die fülligen Abmessungen spielen allerdings dem subjektiven Gefühl von hoher Verarbeitungsqualität in die Karten, nichts knarrt, obwohl der Akkudeckel nur ein Deckelchen ist und aus dünnem Plastik gefertig ist.

Sony Ericsson Xperia PLAY geöffnete Rückseite
Sony Ericsson Xperia PLAY geöffnete Rückseite

Auf die technischen Daten will ich im Detail gar nicht eingehen, diese können auf der Sony Ericsson Webseite zum PLAY eingesehen werden. Das PLAY ist mit physikalischen Steuerungstasten ausgestattet, die in der Reihenfolge „Zurück“, „Home“, „Menü“ und „Suche“ angeordnet sind. Ich persönlich mag physikalische Tasten, denn ich neige dazu Touch-Tasten mehr als gewünscht aus Versehen zu betätigen und aus Anwendungen zu fliegen. Auf der Front befindet sich neben den Tasten natürlich der 4 Zoll messende TFT Touchscreen, der mit 854×480 Pixeln auflöst, eine Frontkamera rundet das Ganze ab. Das grosse Hauptmerkmal des PLAYs ist natürlich das ausschiebbare Gamepad, welches zur PlayStation Zertifizierung gehört. Anstelle der klassischen Analogsticks hat man formfaktorbedingt auf „Touchsticks“ gesetzt. Die übrigen Tasten sind zwar flach, aber mit einem sehr angenehmen Druckpunkt versehen, lediglich die L- und R-Schultertasten hätten ein wenig mehr Arbeit verdient gehabt.

Bisher kann ich zum Gerät und der Spieletauglichkeit noch nicht allzu viel sagen, in die mitgelieferten Spiele habe ich bisher nur kurz reingeschaut, jedoch noch nicht die Zeit gefunden sie ausgiebig zu testen. Das System selbst bringt Android 2.3.2 Gingerbread mit sich und läuft absolut flüssig, kein Ruckeln, keine Verzögerung, sehr angenehm. Ich werde in den kommenden Tagen das PLAY im Alltag testen und alle Apps installieren, die ich normalerweise im Einsatz habe, dann gibt es aussagekräftige Feststellungen zur Systemleistung und zur Akkulaufzeit.

Weitere Fotos zum Xperia PLAY, welches bei Amazon in schwarz oder weiß zu je €481,90 (Affiliate Link) bestellbar ist, gibt es im Picasa Webalbum: Sony Ericsson Xperia PLAY

me2solar Aurora 4

Testbericht: Aurora 4 Solarpanel

me2solar Aurora 4Akkubetriebene Endgeräte sind etwas Wunderschönes, man kann abseits von Stromanschlüssen mobil unterwegs sein, was jedoch wenn der Akku leer und der nächste Stromanschluss weit entfernt ist? Hier kommt das Aurora 4 Solarpanel von me2solar ins Spiel.

Nennt man ein neues Smartphone sein Eigen, wird man schnell, aufgrund der recht knappen Akkulaufzeit, entsprechende Kabel und Ladegeräte mit sich führen um immer dort, wo es sich anbietet, ein wenig Strom zurückzuführen. Befindet man sich jedoch in der freien Natur oder abseits von Stromquellen, so ist das Vergnügen oft ein kurzes.

Der Hersteller Euro-Line Solar GmbH veröffentlicht unter dem Namen me2solar eine Reihe von Solarpanels, die diesem Umstand entgegenwirken sollen. Das uns zur Verfügung gestellte Aurora 4 verfügt, wie man dem Namen bereits entnehmen kann, über 4 CIGS-Solarzellen (weitere Informationen zu CIGS-Solarzellen auf Wikipedia.org). Die verwendeten CIGS Dünnschichtzellen bieten selbst bei schwacher Bewölkung noch akzeptable Leistungswerte und erreichen einen Wirkungsgrad von 10-13%. Das Aurora 4 bietet eine Ausgangsleistung von 4 Watt und schafft es Akkus mit einer Ladekapazitat von 800mA innerhalb einer Stunde zu laden.

me2solar Aurora 4 stehendDas Aurora 4 ist dünn und leicht verstaubar, bei einer Grösse von 22,7 x 12,7 x 1,27 cm gefaltet. Ausgefaltet erreicht es eine Grösse von 63,7 x 22,7 x 0,07 cm. Dank zweier Metallösen und mitgelieferter Karabinerhaken lässt sich das Aurora 4 nicht nur aufstellen, sondern aufhängen. Geräte werden über einen Standard-USB Anschluss mit dem Aurora 4 verbunden, Adapter für gängige Gerätetypen (2x Nokia, 2x Samsung, 1x LG, 1x Mini-USB, 1xMicro-USB und 1x Apple 3G), prinzipiell kann allerdings jedes Gerät angeschlossen werden, das über eine USB-Ladefunktion verfügt. Mit knappen 178g fällt die Mitführung des Aurora 4 kaum ins Gewicht, das schlanke Packmaß vereinfacht den Transport ungemein.

Ist genügend Sonnenlicht vorhanden, funktioniert das Aurora 4 tadellos und überflügelt alle bisher von uns getesteten Solarladegeräte. Je intensiver das Licht umso höher natürlich die Ausbeute, gerne hätten wir das Aurora 4 schon im Sommer getestet um die volle Leistungsfähigkeit beurteilen zu können, jedoch selbst bei den kläglichen Sonnentagen, der aktuellen Jahreszeit, schafft es das Aurora die Testgeräte zu laden.

me2solar Aurora 4 iPodIm Test hatten wir einen iPod der fünften Generation, sowie das Motorola Milestone, das Samsung Galaxy S und die Kodak Zi8. Alle Geräte wurden aus völlig entleertem Zustand aufgeladen, die Ladezeiten variierten hier, aufgrund der Lichtverhältnisse, bedeutend. Was leider nicht klappte war ein quasi Dauerbetrieb der angeschlossenen Komponenten, sprich Videoschauen auf dem Endgerät und paralleles Laden, hier tritt trotz angeschlossenem Aurora 4 eine Entladung des Geräteakkus auf. Die Aufladung aller Geräte, in unbenutztem Zustand, also mit deaktiviertem Display, oder abgeschaltet, klappte jedoch reibungslos. Ob der solarbetriebene Dauerlauf der Geräte in der Sommersonne möglich wäre kann an dieser Stelle jedoch nicht bestätigt werden.

Das Aurora 4 ist auf alle Fälle ein guter Retter in der Not, einen 1500mAh Akku konnten wir im Test in gut 3 1/2 Stunden vollständig aufladen. Eine durchaus beachtenswerte Leistung, bedenkt man die aktuellen Wetterbedingungen. Die Nylonoberfläche des Aurora 4 liess zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Belastbarkeit aufkommen und ist sehr gut verarbeitet. Einzig einen kleinen internen Akku, der zusätzlich geladen werden und als Puffer fungieren könnte, hätten wir uns noch gewünscht. Ansonsten tut das Aurora 4 genau das was es verspricht, es lädt angeschlossene Geräte, sofern genügend Sonnenlicht vorhanden ist.

Der Hersteller m2solar bietet die Aurora-Serie in mehreren Ausbaustufen als Aurora 2 und 4, sowie als Aurora Pro 12 und 25 an. Die Aurora Pro Ausführungen unterscheiden sich durch mehr Solarzellen und den 12V Anschluss, der zusätzlich zum 5V USB Anschluss vorhanden ist.

Das von uns getestete Aurora 4 ist für €99,- über den Herstellershop von me2solar zu beziehen.

Herstellerseite von me2solar mit allen Produkten und Beschreibungen der Aurora und Xpedition Serie.

Gowalla auf Android

Vergleichstest: Foursquare vs. Gowalla

Im heutigen Vergleichstest lassen wir die Location based Services Foursquare und Gowalla gegeneinander antreten.Wie sich die beidem im Direktvergleich geschlagen haben soll der folgende Test aufzeigen.

Zuerst stellen wir die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Dienste vor, denn Beide verfolgen zwar das gleiche Ziel, die Art und Weise unterscheidet sich allerdings.

Ziel beider Dienste ist es Benutzer dazu zu bringen, am besuchten Standort einzuloggen, Check-in nennen es die Dienste, um so den eigenen Freunden mitzuteilen wo man ist. Soviel zum sehr vereinfachten Ziel.

Foursquare auf Android
Foursquare auf Android

Foursquare versucht seine Benutzer mit einem Punktesystem zu reizen und bietet eine Bestenliste (Leaderboard) die den aktivsten Punktesammler der aktuellen Woche darstellt. Neben dem Leaderboard kann man Mayor (Bürgermeister) eines Standortes werden, wenn man derjenige ist, der innerhalb der letzten 60 Tage am häufigsten den Standort besucht hat. Während es in den USA dafür reelle Güter gibt, bzw. Preisnachlässe bei verschiedenen Lokalitäten, fehlt ausserhalb der Vereinigten Staaten noch die Zusammenarbeit von Foursquare und den Einzelhändlern. Man ist also Mayor und wenn man es bleiben möchte, dann checkt man weiterhin dort ein, wobei die Motivation schnell dahin sein dürfte, denn ausser der Anzeige, dass man Mayor des Standortes ist, hat man nichts. Die Möglichkeit Tipps zum Standort zu hinterlassen ist allerdings interessant. So kann man nützliche Informationen für andere Besucher vermerken, die diesen einen Mehrwert bieten. Öffnungszeiten von Märkten oder Restaurants kann man so schon erfahren bevor man sich auf den Weg macht. Tipps haben mir beim Apptest wirklich geholfen und so manchen unnötigen Weg oder Reinfall erspart. Hier sollte Foursquare die Benutzer noch stärker motivieren damit diese Tipps hinterlassen, denn Tipps kann man bei Gowalla nicht hinterlassen.

Foursquare kann gut über die App benutzt werden, die für Anroid, iPhone und BlackBerry Geräte zur Verfügung steht, nützliche Einstellungen zur Privatsphäre kann man jedoch nur über die Webseite einrichten. Den eigenen Foursquareaccount kann man mit Twitter und/oder Facebook verbinden und seine Freunde dort mit jeglicher Check-In Meldung nerven. Rücksichtige Menschen verzichten darauf und begnügen sich damit sich den Foursquarefreunden mitzuteilen, diese interessiert es tendenziell eher, sie nehmen zumindest beim gleichen Dienst teil.

Gowalla auf Android
Gowalla auf Android

Gowalla geht einen etwas anderen Ansatz um die Nutzer des Dienstes zu motivieren. Anstelle von Punkten dreht sich bei Gowalla alles um den eigenen Passport, den Reisepass also. Hier werden für jedes neu besuchte Ziel Stempel in den Pass verfrachtet, darüber hinaus erhält man Pins, ähnlich der Badges, wie sie Foursquare an seine Benutzer verteilt, für verschiedene Aktivitäten, die man vollzogen hat. An Standorten findet man unregelmässige virtuelle Güter, die man sammeln oder für andere Benutzer, auch an anderer Stelle, wieder abgelegen kann. Die Anzahl der virtuellen Güter werden beinahe täglich mehr, zu Weihnachten versteckte Gowalla sogar virtuelle Güter, die gegen echte Dinge eingetauscht werden konnten. Gowalla ist somit, in dieser Hinsicht, näher an Aktivitäten, wie Geocaching. Eine der interessantesten Funktionen sind die Trips, leider bisher noch kaum zu finden, bieten diese jedoch sehr interessante Möglichkeiten. Man kann aus verschiedenen Standorten einen Trip zusammenstellen, das kann sehenswerte Punkte umfassen oder auch nützliche Dinge, wie Standorte von Supermärkten, Bankautomaten usw. (gerade am Urlaubsort von Interesse). Andere Nutzer erhalten für einen absolvierten Trip einen Pin und haben schöne Routen und Plätze oder nützliche Orte entdeckt. Zu Standorten können Fotos geschossen und eingefügt werden, darüber hinaus kann man Kommentare hinterlassen, sichtbar sind diese, entgegen der Foursquare Tips, leider erst wenn man sich in Check-In fähiger Distanz zum Standort befindet.

Die Ziele der Dienst sind also identisch, die Art und Weise der Nutzermotivation unterscheidet sich jedoch. Inwiefern man Dienste wie Foursquare und Gowalla nutzen möchte ist jedem freigestellt. Nicht jeder möchte seine Standortinformationen mehr oder minder offen mitteilen. Foursquare bietet den Vorteil dass man seine Check-In Meldungen ohne Standortangabe vollziehen kann, man wird also als „Off-the Grid“ gemeldet, ohne den letzten aktuellen Standort anzuzeigen. Auf dem Weg zu Stamps, Pins, Badges und Punkten liess sich Foursquare um einiges einfacher aushebeln und erlaubt völlig freie Check-Ins über die mobile Webseite, so konnte ich meinen Urlaub von Dänemark kurzfristig nach New York verlagern und weitere Badges sammeln gehen. Möchte man die Dienste als „ernsthafte“ Spiele betreiben, fällt Foursquare aufgrund dieser Tatsache tendenziell flach. Foursquares Vorteil gegenüber Gowalla ist die grössere Nutzerbasis und dadurch höhere Anzahl an Orten, die bereits hinterlegt sind. Das dies nicht zwingend als Vorteil angesehen werden muss, zeigten mir die zig identischen Ortsmakierungen auf kleinstem Raum, Gowalla ist hier übersichtlicher. Diese Übersichtlichkeit mag sich natürlich verlieren, sobald mehr Benutzer den Dienst mit Daten füttern.

Fazit: Für den Urlaub sehe ich tatsächlich einen Sinn in solchen Diensten, ich bin an einigen Orten gewesen, die ich ansonsten niemals angeschaut hätte und es hat sich fast immer gelohnt. Viele Orte habe ich neu angelegt, zwei Trips erstellt, ein paar Items gesammelt und wieder verteilt, andere behalten. Wie man sieht, gerade nach der ersten intensiven Woche habe ich Gowalla mehr und mehr bevorzugt und Foursquare nur noch sporadisch genutzt, bzw. Check-Ins in Übersee vollzogen.

Beide Clients wurden unter Android auf dem Samsung Galaxy S getestet. Grundlegend bieten die Clients nahezu identische Funktionen an, unterscheiden sich natürlich durch die optische Gestaltung, Foursquare kommt hier minimalistischer als Gowalla daher, funktioniert jedoch nicht minder schlecht. Bei Gowalla hatte ich bei der Erstellung von neuen Standorten zweimal das Problem dass die GPS Angaben nicht richtig übernommen wurden und die Orte mehrere Kilometer versetzt angelegt wurden, bei Foursquare ist dies durch die Möglichkeit der manuellen Adresseingabe besser gelöst, man sieht direkt wenn etwas nicht stimmt. Gowalla erlaubt es allerdings die Orte nachher auf der Webseite zu bearbeiten, sollten die Standpunkte nicht zu weit voneinander abweichen kann das angelegte Objekt verschoben werden, ansonsten bleibt nur das Löschen und Neuanlegen.

Gowalla ist mein persönlicher Testsieger, das Prinzip dahinter gefällt mir besser und Kleinigkeiten machen den Ausschlag, so aktualisiert sich die Liste des Clients selbständig und man sieht, auch während einer Autofahrt, neue Ziele immer näher kommen und kann diese besuchen.

Was bei beiden System fehlt, wie ich finde, ist die Möglichkeit ein Ziel auszuwählen und sich zu diesem navigieren zu lassen. Einige Orte musste ich mühsam suchen, das kann anders gelöst werden, gerade Android bietet hier die Möglichkeit mit Google Maps oder Ähnlichem zu verknüpfen.

Ob Location based Services wie Foursquare und Gowalla im täglichen Einsatz langfristig Spass und Sinn machen muss jeder für sich selbst entscheiden, ebenso ob man seine Standortinformationen teilen möchte. Für Urlaube oder das Entdecken von Regionen und Städten, sind diese Dienste jedoch, entgegen meiner Erwartungen, wirklich interessante Begleiter.