Google Docs Viewer für mobile Browser

Google Docs Viewer für Android
Google Docs Viewer für Android

Google stellt ab sofort eine mobile Version von Google Docs, zumindest als Viewer, für mobile Browser zur Verfügung.

Mit Google Docs Viewer für mobile Browser können auf Android, iPhone und iPad PDFs, .ppt, .doc and .docx Dokumente betrachtet werden, ganz ohne zusätzliche App. Eine Bearbeitung der Dateien ist bisher noch nicht möglich.

Der Google Docs Viewer ist erreichbar unter docs.google.com ein Herunterladen der Dokumente entfällt somit. Der Viewer bietet sich für den schnellen Blick in Docs durchaus an, Dokumente werden sauber formatiert angezeigt, Seitenwechsel und Zoom werden unterstützt.

Auf eine mobile Version von Docs dürften sicherlich viele Benutzer bereits seit einiger Zeit gewartet haben, auch wenn die Möglichkeit der mobilen Bearbeitung noch ein wenig auf sich warten lässt, ist die Veröffentlichung des Viewers ein erster Schritt in die richtige Richtung und entspricht Googles Vorliebe für mobile Webanwendungen.

Man darf gespannt sein wie schnell die mobile Version die Möglichkeit zur Bearbeitung der Dokumente erhält, ab diesem Zeitpunkt würden zusätzliche Apps überflüssig werden.

via (Google Mobile Blog)

Kostenlose VoIP Telefonate mit Android

Rebtel VoIP Android App
Rebtel VoIP Android App

Wäre es nicht schön kostenlos zu Telefonieren? Mit Android und der Rebtel App ist dies möglich, wie das funktioniert soll im Folgenden erklärt werden.

Rebtel ist ein VoIP Anbieter aus Schweden, die in 50 Ländern „Einwahlknoten“ in ihr Netz anbieten. Mit der Rebtel App für Android, die im Hintergrund läuft und auf internationale Nummern lauscht, können kostenlose Telefonate geführt werden.

Um ein kostenloses VoIP Telefonat zu führen muss man folgende Schritte befolgen (oder das Rebtel Video anschauen):

  • Der anzurufende Kontakt muss eine Rebtel Nummer zugewiesen bekommen, dies geht über die Weboberfläche von Rebtel: Nummerdes Kontaktes eintragen und warten. Die Rebtel Nummer, mit lokaler Vorwahl (in Deutschland bekommt der Kontakt eine Berliner 030 Vorwahl), wird per SMS und E-Mail zugesendet.
  • Kontakt über die Rebtel Nummer anrufen und ihn bitten auf dieser Nummer zurück zu rufen, ohne dabei den Anruf zu beenden.
  • Der Kontakt wird direkt ins laufende Telefonat überstellt und es fallen lediglich die Kosten des Anrufes zur lokalen Nummer an (im Beispiel die Kosten für einen Anruf auf die Berliner Festnetznummer).

Für internationale Anrufe ist dieses Vorgehen eine wirkliche Kostenersparnis, denn es fallen lediglich die inländischen Kosten für das Telefonat an.

Wie man sieht, Verbindungskosten entstehen nur noch für den lokalen Teil des Anrufes, sofern man keine Flatrate für Anrufe auf Festnetzanschlüsse im eigenen Land besitzt. Das oben beschriebene Vorgehen mag Vielen etwas kompliziert erscheinen, Android Besitzer müssen sich darum jedoch gar nicht kümmern.

Die Rebtel Android App übernimmt, bei Anrufen zu anderen Android App Nutzern, alle oben beschriebenen Schritte selbständig. Ruft man einen Android App Nutzer über dessen, von Rebtel zugewiesener, Nummer an, zahlt man lediglich die lokalen Gebühren, bei Flatrate Einsatz also nichts.

Die Kontakte können direkt aus dem Adressbuch angerufen werden, man muss sich also an kein verändertes Vorgehen bei Anrufen einstellen.

Die Rebtel Android App ist kostenlos über den Android Market verfügbar (QR-Code in der Sidebar), ein Account kann direkt in der App angelegt werden, ein Besuch der Webseite ist nicht zwingend erforderlich. Rebtel bietet hier eine echte Alternative zu Skype und Google Voice, die ebenfalls mit kostenlosen Verbindungen innerhalb des eigenen Netzes werben, jedoch, im Falle von Google Voice, nicht in Deutschland verfügbar sind, oder wie Skype, keine Android App mit Telefonfunktion zur Verfügung stellen.

Was haltet ihr von Rebtels Android App? Habt ihr sie bereits getestet?

via: Rebtel Blog

Twimbow bringt Farbe in Twitter

Twimbow farbenfroher Twitter Client
Twimbow - farbenfroher Twitter Client

Twimbow, eine Twitter Web-App, aktuell in einer Pre-Alpha Phase, filtert Tweets anhand von Farbcodes. Die ersten Eindrücke von Twimbow gibt es im folgenden Artikel.

Vor ein paar Tagen bin ich auf Twimbow aufmerksam geworden und habe die Twitter Web-App einem kurzen Test unterzogen. Twimbow stellt die Tweets in drei Spalten dar, wobei die erste Spalte, als Personal Buzz bezeichnet, eine wirklich gelungene Umsetzung aller eigenen Konversationen darstellt.

Personal Buzz fasst alle eigenen Tweets, Mentions, Direktnachrichten, Retweets und Favorites zusammen, man erhält somit mit einem Blick einen Überblick über alle laufenden Konversationen. Ein klarer Vorteil gegenüber der Herangehensweise anderer Twitter Clients, wo man in seperaten Spalten oder Menüs die Mentions, DMs und Ähnliches einzeln anschauen muss. Die anfängliche Befürchtung dass die Zusammenfassung der einen selbst betreffenden Tweets in einer Spalte unübersichtlich werden könnte, hat sich nicht bestätigt, gerade auch weil Twimbow die Möglichkeit bietet einzelne Tweet-Typen temporär auszublenden. Hierzu genügt ein Klick auf den farbig markierten Tweet-Typ und schon verschwindet dieser aus der Übersicht.

Ähnlich ist die Herangehensweise in Spalte zwei, wo man zwischen Home Buzz und den eigenen Listen wechseln kann. Im Home Buzz, welcher die klassische Timeline Ansicht beinhaltet, können Tweets mit Farbcodes versehen werden und ebenfalls temporär ausgeblendet werden. Ideal gerade dann, wenn einzelne Nutzer sich gerade dabei befinden ein Event live zu twittern, diese kann man schnell und unkompliziert aus der Ansicht filtern, ohne sie entfolgen zu müssen. Im Test habe ich die Twitter Benutzer thematisch farblich markiert (nach Technik, Security, Medien, Firmen, Allgemein) und temporär ein-, bzw. ausgeblendet. Der Mehrwert dieser klar verständlichen Filtermethode ist offensichtlich: Eine schnelle Übersicht nach Themengebieten, ohne viel Konfigurationsaufwand.

Die dritte Spalte beinhaltet eine globale Twittersuche, eine grosse Abhandlung erspare ich mir an dieser Stelle.

Twimbow befindet sich im Moment im Pre-Alpha Status und lädt, nach eigener Aussage, ausgewählte Benutzer ein. Für eine Einladung kann man sich auf der Twimbow Webseite bewerben (Klick auf den Flamingo).

Einige Dinge fehlen natürlich aktuell noch, so ist eine Nutzung von mehreren Accounts nicht möglich, ebenso wie das Hinzufügen von Twitter Benutzern zu Listen. Die Twimbow Webseite lässt sich im mobilen Browser, getestet unter Android, ohne Probleme aufrufen, jedoch ohne eine speziell angepasste mobile Version auszuliefern.

Alles in Allem sieht Twimbow bereits jetzt sehr vielversprechend aus und bietet eine interessante Herangehensweise an Twitter, mit Filtermöglichkeiten, die ein wenig an die Google Mail Labels erinnern.

F-Secure Anti-Theft Mobile für Android kostenlos

F-Secure Anti-Theft Mobile
F-Secure Anti-Theft Mobile

Der finnische Hersteller für Security Produkte F-Secure bietet das Teilprodukt Anti-Theft Mobile, aus der F-Secure Mobile Security kostenlos für Android, Symbian OS und Windows Mobile zum Download an.

Es gibt bereits einige Produkte im Android Market, die es erlauben das eigene Telefon zu lokalisieren, sollte es verloren gegangen sein. F-Secures Anti-Theft Mobile konzentriert sich ebenfalls voll und ganz auf die notwendigen Funktionen, die mit dem Verlust des eigenen Gerätes zusammenhängen. So kann man als Benutzer sein Telefon „finden“ lassen, also den Standort auf einer Karte anzeigen, das Gerät über die Ferne sperren und als letzte Lösung gar sämtliche Daten löschen.

In Anti-Theft Mobile trägt man, wie von Konkurrenzprodukten schon bekannt, eine alternative Rufnummer ein, auf die Nachrichten gesendet werden können, sollte man sein Telefon verlieren. Ist das Gerät nun verloren gegangen und ein Dieb tauscht die SIM-Karte aus, wird das Gerät gesperrt und man erhält eine Nachricht unter welcher Nummer das eigene Gerät zu erreichen ist.

F-Secure Anti-Theft Mobile Einstellungen
F-Secure Anti-Theft Mobile Einstellungen

Mittels Kurznachrichten mit Steuerbefehlen kann man das Gerät sperren, lokalisieren (sofern GPS aktiviert) oder die Daten löschen. Die zur Verfügung stehenden Befehle dazu lauten:

  • #lock#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um das Gerät zu sperren)
  • #locate#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um das Gerät zu lokalisieren)
  • #wipe#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um die Daten zu löschen)

F-Secure Anti-Theft gibt es kostenlos über die mobile Webseite des Herstellers (QR Code in der Sidebar), dort den entsprechenden Download auswählen.

Zur Installation auf dem Gerät sind zwei Abfragen zu bestätigen, einmal die, dass man die Nutzungshinweise gelesen hat und einmal ob man seine eigene Telefonnummer an F-Secure übermitteln möchte. Die zweite Nachricht kann mit nein bestätigt werden, sofern man keine Aufnahme in Marketing und sonstige Analyseauswertungen wünscht.

Anti-Theft Mobile ist somit eine kostenlose Alternative zu Produkten wie WaveSecure, bietet allerdings auch weniger Umfang (Möglichkeiten zum remote Backup fehlen). Die enthaltenen Funktionen sind jedoch im Falle des Geräteverlusts viel Wert!

Google Maps Navigation und Sprachsuche ab sofort in Deutschland verfügbar

Google Maps Navigation Deutschland
Google Maps Navigation Deutschland

Die Spiele sind eröffnet, denn ab sofort stehen Google Maps Navigation, als auch die Google Sprachsuche, für Android Benutzer in Deutschland zur Verfügung.

Es ist ein Tag voller Google Android Neuigkeiten gewesen, zuerst wurde die Sprachsuche in deutscher Sprache vorgestellt, welche es ermöglicht Suchanfragen einzusprechen. Die Anfragen werden zum Google Server geleitet, dort ausgewertet und als Suchergebnis zurückgeliefert. Dies klappte in ersten Tests recht zuverlässig, wobei Strassennamen und Eigennamen stellenweise daneben lagen. Die Sprachsuche funktioniert im Google Suchwidget oder in Google Maps, Texteingaben ausserhalb der Suche sind noch nicht möglich. Ab Android 1.6 ist man dabei, sofern man die „Sprachsuche“ aus dem Market installiert hat.

Die zweite Ankündigung des Tages war die Verfügbarkeitsmeldung von Google Maps Navigation für Deutschland, Österreich, Belgien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien und der Schweiz. Ab sofort kann man, mit Google Maps in Version 4.2 auf allen Android Geräten ab 1.6 die kostenlose Turn-by-Turn Navigation nutzen. Der Umweg über die Brut-Version ist damit hinfällig. Die Ansagen kommen klar und pünktlich, sowie in deutscher Sprache, sofern diese unter „Einstellungen->Text-in-Sprache->Sprache“ ausgewählt ist. Der Einstieg in die Navigation ist über die „Apps“ Navigation möglich, welche seit Version 4.2 von Google Maps hinzugekommen ist. Ein Update von Google Maps ist nicht notwendig, die Unterstützung wurde von Google Seite offiziell freigeschaltet.

Google Maps Navigation mit Sprachsuche
Google Maps Navigation mit Sprachsuche

Die Kartenanzeige ist flüssig und übersichtlich gestaltet, Suchen nach POIs (Point of Interest) sind möglich, ebenso sind Streetview Ansichten enthalten, sofern diese auf der eingestellten Route vorhanden sind, angezeigt werden diese über ein zusätzliches Symbol während der Navigationsansicht, ebenso werden Stauinformationen in die Navigationsführung mit eingebunden.

Sofern man sich im Netzbereich des Providers befindet ist Google Maps Navigation sicherlich eine sehr interessante Alternative zu den kostenpflichtigen Angeboten, bewegt man sich jedoch über die Grenze und gelangt in Roaminggebiete, ist eine On-Board Navigationslösung unersetzlich, die anfallenden Kosten übersteigen schnell die Preise der dedizierten Navigationslösungen mit Kartenmaterial auf der SD-Karte des Gerätes.

iPhone 4 mit iOS 4 vs. Android

Apple iPhone 4
Apple iPhone 4

Wie erwartet hat Steve Jobs auf der WWDC Keynote am heutigen 07.06.2010 das neue iPhone 4 vorgestellt, welches vom nun umbenannten IOS4 betrieben wird. Welche Neuigkeiten Jobs bereit hielt und wie sich das iPhone 4 gegenüber Android schlägt, das soll im Folgenden kurz beleuchtet werden.

Das iPhone 4 erhält das Design, des zuvor geleakten Entwicklungsgerätes und wird sowohl in schwarz als auch weiß verfügbar sein. Ab dem 15. Juni kann das neue iPhone in Deutschland vorbestellt werden, ausgeliefert werden soll es ab dem 24. Juni in den ersten fünf Ländern, Deutschland gehört neben den USA, Frankreich, Japan und dem Vereinigten Königreich (UK), dazu. Weitere Länder folgen im Juli, August und September, bis die 88 belieferten Länder mit iPhones versorgt worden sind.

Betrieben wird das neue iPhone 4 mit dem schon im iPad arbeitenden A4 Prozessor, den sich Apple im letzten Jahr durch einen Firmenzukauf angeeignet hatte. Front- und Rückseite des iPhone 4 sind mit Glasplatten abgeschlossen, umrandet von einem Metallrahmen, der als Antenne für die verschiedenen Funkmodule (GSM, UMTS, GPS, WiFi und Bluetooth) dienen wird, hier will man der tendenziell schlechten Empfangsleistung des iPhone 3GS einiges mehr an Leistung gewinnen.

Mit dem Display, welches 960×640 Pixel mit einer Dichte von 326DPI und einem Kontrastverhältnis von 800:1, hat Apple natürlich erstmal ein Wort gesprochen, es ist jedoch anzunehmen, dass Konkurrenzprodukte schnell ähnliche Auflösungen bieten werden. Ein grösserer Akku soll das Display versorgen und mehr Laufzeit als das iPhone 3GS mit sich bringen. Platz konnte man unter anderem sparen, da man, wie schon beim iPad, nur noch Micro SIM Karten unterstützt und die Antennen in den Rahmen verlagert hat. Dank des eingebauten Gyroskopes bietet das iPhone 4 die Möglichkeit die Lage auf 6 Achsen zu bestimmen.

Apple iPhone Besitzer bekommen nun endlich ein LED Hilfslicht Blitzchen, damit man auch innerhalb des Hauses Fotos schiessen kann. Auf der Vorderseite prangt eine weitere Linse für die Frontkamera, welche für FaceTime, Apples Videotelefonie App genutzt wird. Diese funktioniert übrigens lediglich über WLAN-Verbindungen, in 3G Netzen ist nichts zu holen. Neben iMovie für iPhone und dem neuen iOS4 (mal abwarten ab wann CISCO, als Namensrechteinhaber des Hauseigenen CISCO IOS anklopfen lässt), nun mit Apples Interpretation von Multitasking, war es das auch schon in der Kurzusammenfassung.

Wie schlägt sich das iPhone 4 mit iOS4 aber nun gegen Android betriebene Geräte, hat Apple den angekündigten Knall pränsentiert?

Ein ganz klares NEIN!

Das muss einfach mal klar gesagt werden, denn ausser dem Display, welches im Smartphonebereich mit seiner Auflösung schon in einem halben Jahr nichts Besonderes darstellen wird, ist nichts dabei, was Android gefährden könnte, bzw. Apples iPhone 4 überhaupt auf den gleichen Stand wie Android 2.1 oder gar Android 2.2 hätte bringen können.

Die Leistungsfähigkeit eines Android 2.2 betriebenen Nexus One mit JIT Compiler im Vergleich zum iPad könnten wir schon eindrucksvoll während Googles Keynote sehen, da das iPhone 4 mit identischem Prozessor geliefert wird, braucht man an dieser Stelle nicht allzuviel Geschwindigkeitszuwachs erwarten, denn auch im Rahmen der iOS4 Vorstellung wurde hier nichts versprochen was dies positiv beeinflussen könnte.

Ausserdem immernoch das Thema Multitasking: Multitasking ist wenn Apps parallel laufen können, egal welche Apps es sind und nicht nur die, die zuvor vom System bestimmt wurden und bei denen auch nicht alle Funktionen, sondern nur Benachrichtigungsfunktionen. Apple verkauft diese Einschränkung zum Wohle der Akkulaufzeit und Systemstabilität…

Von der Nutzung als mobilen Hotspot träumen Apple iPhone/iPad oder iPod Touch Besitzer nur und zittern anlässlich des rapide wachsenden Android Markets, welcher für Entwickler, dank der weniger eigenwilligen Zulassungsbestimmungen und der immer grösseren Verbreitung von Android Geräten, immer interessanter wird.

Als Fazit bleibt, das iPhone 4 ist kein schlechtes Gerät, es wird wie alle Apple Produkte seine Anhänger finden, lässt Android jedoch technisch gesehen seinen Vorsprung und muss aufpassen, dass man nicht massiv ins Hintertreffen gelangt.

Apple WWDC 2010 Live Bericht, Stream und Feed

Apple WWDC 2010
Apple WWDC 2010

Apples WWDC Konferenz 2010 steht vor der Tür, zum Start der Keynote um 19 Uhr MESZ, werden viele Apple Interessierte sehr nervös werden und mit Spannung erwarten, was Steve Jobs zu präsentieren hat.

Neben dem schon vor einigen Wochen geleakten iPhone HD/4G werden noch einige weitere Ankündigungen erwartet, unter anderem das iPhone OS 4 und Safari in Version 5. Wir werfen natürlich ebenfalls einen kleinen Blick in die USA und schauen was Apple dem immer erfolgreicher werdenden Konzept Android entgegenzusetzen hat und welche Funktionen den Benutzern als Neuerungen präsentiert werden.

Hier eine Liste von Webseiten die live zur WWDC 2010 berichten werden, sei es durch Liveberichte, mit Live Streams oder Feeds:

Solltet ihr weitere Webseiten kennen, teilt uns diese doch bitte in den Kommentare mit, damit wir die Liste erweitern können.

Samsung Wave – Virus inside

Samsung Wave
Samsung Wave

Das Samsung Wave, das erste Smartphone, mit Samsungs neuem Betriebssystem Bada, kommt offensichtlich mit einem Windowsvirus ab Werk.

Wie in einem durch Benutzer bestätigten Eintrag im Handy-FAQ Forum beschrieben, enthält die mit dem Smartphone ausgelieferte Speicherkarte schadhaften Code, der Windowsrechner befällt. Wird das Smartphone über USB mit dem Windows PC verbunden und als Massenspeicher ausgewählt, dann versucht, bei aktiviertem Autostart, die autostart.inf die Datei slmvsrv.exe zu starten.

Befallen soll die Datei mit dem Win32/AutoRun.PSW.Delf.C Wurm sein, wie man im Handy-FAQ Eintrag erfahren kann. Eine offizielle Stellungnahme von Samsung in Deutschland steht aus, mobileburn.com weiss jedoch zu berichten:

Samsung’s HQ in Seoul, South Korea has informed us that it has determined that only the initial production run of Samsung S8500 Wave devices for the German market were shipped with infected 1GB microSD memory cards. Future shipments, and those sent to other markets, should be virus free.

Der Virenbefall erstreckt sich offensichtlich nur auf die erste Charge die in Deutschland ausgeliefert wurde, andere Länder sind davon nicht betroffen. Auf der mitgelieferten Speicherkarte ist die Route66 Navigationssoftware enthalten.

Das Smartphone selbst ist nicht vom Virus befallen und kann durch diesen auch nicht infiziert werden.

Xing Android App für Motorola Milestone verfügbar

Xing Android App
Xing Android App

Die Xing AG veröffentlicht, nach der iPhone App, eine App für Android betriebene Motorola Milestones, andere Android Geräte bleiben vorerst aussen vor.

Ab sofort gesellt sich die Xing AG, Betreiber der ehemals OpenBC genannten Plattform Xing, einem Social Network fürs Business, in die Reihe der Social Network Anbieter mit eigener Android App. Die ersten zwei Monate wird die App für das Motorola Milestone exklusiv über den Android Market zu beziehen sein, wo sie kostenfrei zur Verfügung steht. Nach Ablauf der zwei Monate, also zum 2. August, wird die Xing App für alle Android geräte zur Verfügung stehen. Die exklusive Veröffentlichung für das Motorola Milestone ist der gemeinsamen Entwicklung von Xing und Motorola geschuldet.

Für welche Android Versionen die Xing App ab dem 2. August zur Verfügung stehen wird, wurde im Xing Blogeintrag zur Veröffentlichung der Android App nicht erwähnt.

Mit der App hat man Zugriff auf die Grundfunktionen von Xing. Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk können angezeigt, die eigenen Kontakte verwaltet und Nachrichten innerhalb von Xing gesendet und empfangen werden. Eine Funktion die Xing Kontakte mit dem eigenen Adressbuch abzugleichen ist nicht vorhanden, man kann nur hoffen dass dies recht schnell implementiert wird, denn so bleiben die Kontakte abgeschottet in der App und können nicht als Mailempfänger oder Navigationsziele genutzt werden.

Wer die Xing App installieren möchte, kann den QR-Code in der rechten Sidebar nutzen, sofern man im Besitz eines Milestones ist.

Facebook Attacke installiert Malware und verspricht iPad

Facebook Most hillarious video ever Attacke
Facebook Most hillarious video ever Attacke

Keine Ruhe für Facebook Benutzer, wieder ist eine Malware Attacke unterwegs, getarnt als „Most Hilarious Video ever“. Diesmal ist die Attacke durchaus eine Ernstzunehmende, wie Websense zu berichten weiss.

Der Angriff ist insofern nicht ohne, als dass er auf mehreren Ebenen Schaden anrichten kann, zuerst wird versucht, wie so häufig, an die Facebook Benutzerdaten des Anwenders zu kommen, indem man nach Klick auf das Video auf eine gefälschte Login Seite weiterleitet. Gibt man dort seine Benutzerdaten ein, wird man zurück zu Facebook geleitet und ab hier beginnt der Spass. Um das Video zu installieren, sei ein spezieller Player notwendig, der als Facebook App installiert werden soll.

Ab hier ist die Attacke für Benutzer aus Deutschland vorbei, kommt man jedoch aus England, basierend auf der IP Adresse, wird man zu einem IQ-Test/Gewinnspiel weitergeleitet, bei dem man, so wird es beworben, ein iPad gewinnen kann, natürlich nur, wenn man seine Adressdaten zur Verfügung stellt.

Sollte man die App installiert haben empfiehlt es sich dringend diese zu deinstallieren, das eigene Facebook Passwort zu ändern und den PC einer vollständigen Viren/Spyware Kontrolle zu unterziehen!

Wie man sieht, zielen Facebook Angriffe vermehrt auf Daten abseits des Benutzerlogins ab und nutzen die Möglichkeiten, die Facebook Apps, mit ihren Berechtigungen bieten, voll aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis zielgerichtete Angriffe für alle Länder gestartet werden und der unbedarfte Nutzer, wider besseren Wissens, seine Daten eingibt. Die erneute Eingabe der Logindaten ist gar nicht so verwunderlich, jeder ist sicherlich schonmal von Facebook ausgeloggt worden, der entscheidende Unterschied zwischen unbedarftem und informiertem Benutzer, ist der kontrollierende Blick in die Browser Adressleiste.

Werden Angriffe jedoch in vermeintlich „nützliche“ Facebook Apps verpackt, sieht es schon sehr kriminell aus, hier benötigt es schon mehr als nur einen Blick, oder die generelle Regel: Facebook Apps sind böse!

Winkt jedoch ein Gewinnspiel, so sind die guten Vorsätze schnell über Bord geworfen.

Mehr Infos zur Attacke gibt es Websense Blogeintrag.

Anbei das Video von Websense, das die Attacke im Detail erläutert:
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