Google Nexus S

Google Nexus S mit Android 2.3 Gingerbread offiziell vorgestellt

Google Nexus SAm heutigen 6.12.2010 stellte Google nicht nur Android 2.3 Gingerbread offiziell vor, auch das neue Smartphone Nexus S, welches mit Samsung in Kooperation hergestellt wurde.

Das Nexus S ist das erste Android Gerät auf dem Gingerbread bereits installiert ist. Mit seinem 4 Zoll SAMOLED „Contour Display“, also einem gewölbten Display, soll es besser in der Hand zu halten und durch die Kontur, den Zügen des Gesichts folgend, angenehmer beim Telefonieren sein.

Der Cortex A8 Hummingbird Prozessor, betrieben mit 1 GHz, ist identisch zur im Samsung Galaxy S verbauten CPU, der interne Speicher wurde allerdings auf beachtliche 16GB angehoben. Neben einem NFC Chip, wir erwähnten die Technik bereits im Artikel zu Googles NFC Zukunftsvisionen, wird ein 3-Achsen Gyroskop als Lagesensor verwendet.

Die restlichen Daten entsprechen im Grossen und Ganzem denen der aktuellen Samsung Galaxy S Smartphonereihe. Die 5MP Kamera hat im Vergleich zum Galaxy S endlich einen LED-Blitz erhalten, die Frontkamera löst ebenfalls mit VGA Auflösung auf, analog zum SGS.

Die Sprech- und Standbyzeiten des 1500mAh Akkus beziffert Google wie folgt:

  • Sprechzeit bis zu 6,7 Stunden bei 3G Nutzung (14 Stunden bei 2G Nutzung)
  • Standbyzeit von bis zu 17,8 Tagen bei 3G Nutzung (29.7 Tage bei 2G Nutzung)

Gingerbread wurde in Hinsicht Performance und Ressourcenverbrauch erneut optimiert, Google bewirbt Android 2.3 als bisher schnellste Android-Version. Neben der Unterstützung für NFC-Chips und Gyroskope bringt Gingerbread eine überarbeitete On-Screen Tastatur, eine verbesserte Copy&Paste Funktion, sowie eine ins System integrierte VoIP/SIP Telefoniefunktion.

Das Android 2.3 Gingerbread SDK steht ab sofort zum Download bereit, der Verkaufsstart des Nexus S wird der 16.12.2010 sein (USA) und nach dem 20.12.2010 bei ersten Händlern in UK. Ein Termin für Deutschland wurde nicht genannt.

Mehr Informationen zum Google Nexus S erhält man auf der offiziellen Nexus S Webseite von Google.?

Auf zu bewegten Bildern, hier ist das offizielle Video zum Nexus S:

Quelle: Google Mobile Blog
Google Reader für Android

Google veröffentlicht eigene Reader App für Android

Google Reader für Android
Google Reader für Android

Google hat eine Android App für den Google Reader veröffentlicht und füllt somit die Lücke, der noch nicht mit eigener App versorgten Google Dienste.

Die Reader App für Android ist, nach dem ersten schnellen Überblick, wie sollte es auch anders sein, der neue Standard für RSS-Feeds und Synchronisation mit Google Reader. Die App bietet alle Funktionen die man vom Desktop her kennt, man kann Beiträge liken, teilen, Kommentare hinterlassen, sie per E-Mail versenden oder sie mit dem Favstern versehen.

Die App kommt in klarer Optik und äusserst touchfreundlich daher, ausserdem ermöglicht sie die Synchronisation mit mehreren Konten, sofern dies gewünscht ist. Mittels Pluginunterstützung können Inhalte wie Videos direkt im Reader angezeigt werden, im ersten Test klappte dies reibungslos. Feeds und Gruppen lassen sich mittels Drag&Drop umsortieren (in den Optionen aktivierbar).

Die Google Reader App steht ab sofort als kostenloser Download im Android Market zur Verfügung: Google Reader Android Market Downloadlink

Screenshots:

Google Reader Android Hauptbildschirm Google Reader Android Feedansicht Google Reader Android Beitragsansicht

Quelle: Official Google Reader Blog?
Photography Assistant Android

Fotografie: Android Smartphone als Belichtungsmesser

Photography Assistant Android
Photography Assistant Android

Belichtungsmesser sind ein wichtiges Werkzeug in der Fotografie, allerdings gehören diese nicht gerade zu den günstigsten Zubehörartikeln, Wohl dem der ein Android Smartphone sein Eigen nennt.

Kameras arbeiten mit einer Objektmessung, sprich das vom zu fotografierenden Objekt reflektierte Licht wird gemessen, nicht jedoch das direkt auf das Objekt auftreffende. Hieraus können sich erhebliche Unterschiede ergeben die viel Probiererei und zeitlichen Aufwand bedürfen, damit ein Objekt, gerade bei mehreren Lichtquellen, korrekt belichtet wird. Belichtungsmesser schaffen hier Abhilfe, kann man doch schnell und genau das aufreffende Licht direkt am Objekt messen, in allen Bereichen, hellen und schattigen und so die Belichtungsparameter an der Kamera, sowie weitere künstliche Lichtquellen entsprechend einstellen.

Leider sind Belichtungsmesser, auch wenn sie ihr Geld definitv wert sind, keine günstige Anschaffung, gerade wenn man die Fotografie als reines Hobby betreibt.

Was liegt also näher als sich bereits vorhandener Hardware zu bemächtigen und diese als Belichtungsmesser zu „missbrauchen“?

Moderne Smartphone sind mit einem Umgebungslicht-Sensor ausgestattet, damit die Displayhelligkeit, passend zu den äusseren Bedingungen, entsprechend angepasst werden kann. Die Messung des Sensors kann von einer entsprechenden Software ausgelesen und für die Anzeige von Belichtungsparametern, zur Verwendung in der DSLR, genutzt werden.

Photography Assistant Sensorkalibrierung
Photography Assistant Sensorkalibrierung

Die Photography Assistant App macht dies überraschend gut. Im Zusammenspiel mit einem Motorola Milestone konnte ich im Test sehr genaue Messergebnisse erhalten. Im Vergleich zum Belichtungsmesser war die Genauigkeit natürlich nicht ganz so exakt (die App lag meist so 1/3-1/2 Blendwert daneben), dem Hobbyfotografen wird es aber allemal ausreichen. Das es Unterschiede zwischen den eingesetzten Sensoren in Androidgeräten gibt sollte klar sein, der Sensor im Samsung Galaxy S kam im Test nicht an den des Milestones heran.

Photography Assistant erlaubt Lichtmessungen mit Blenden- oder Zeitvorwahl und zeigt die entsprechend erreichneten Werte, je nach eingestelltem ISO-Wert dar. Übernimmt man diese Ausgabe in die Kamera, sollte sich für die Messung entsprechend eine korrekte Belichtung zeigen. Sollte der Sensor keine Korrekten EV-Werte bestimmen, kann man ihn manuell in der Software „kalibrieren“ und einmalig einen korrekten EV-Wert einstellen, der zukünftig genutzt wird.

Darüber hinaus bietet Photography Assistant einen Tiefenschärferechner, als kleine Zugabe, die Funktion der Belichtungsmessung ist allerdings der interessanten Teil der App.

Von den Ergebnissen der Testmessungen war ich überrascht, als simple Methode, sofern man ohnehin ein Android Smartphone besitzt, ist es durchaus nützlich, kann im ambitionierten Umfeld einen echten Belichtungsmesser, mit unterschiedlichen Messmethoden nicht ersetzen.

Ähnliche Apps im Market, wie den Photograpfic Light Meter, habe ich ebenfalls getestet, sofern sie überhaupt funktionierten, konnten sie die Genauigkeit des Photography Assistant allerdings nicht erreichen. Ähnliche Apps stehen auch für iPhone Benutzer im Appstore zur Verfügung, ein iPhone 3GS oder iPhone 4 vorausgesetzt.

Der Photography Assistant ist kostenlos über den Android Market verfügbar (Direktlink in den Android Market).

Teilt uns eure Erfahrungen in den Kommentaren mit: Wie steht ihr zur Belichtungsmessung in der Fotografie, wie sind eure Erfahrungen mit solchen App-Lösungen? Wir freuen uns auf eure Meinung!

AppBrain V5 Android

AppBrain in Version 5 mit vielen Neuerungen

AppBrain V5 AndroidAppBrain steht ab sofort in Version 5 über den Android Market zum Download bereit. Neben vielen Änderungen ergeben sich Google bedingt aber auch unangenehme Einschränkungen.

Im AppBrain Blog wurde das Erscheinen der neuen Version von AppBrain angekündigt. AppBrain erlaubt es die installierten Apps mit dem eigenen Onlineaccount (einfach mit dem bestehendem Google Account anmelden) zu synchronisieren, hieraus ergeben sich viele Vorteile, so kann man eine identische Appliste auf einem zweiten Gerät installieren, mehrere Geräte verwalten und die lieb gewonnenen Anwendungen auf ein neues Gerät übernehmen.

Ein grosser Pluspunkt von Appbrain, die grossartige Verwaltung des Android Market über ein Webinterface am PC, wird sich mit Veröffentlichung des Google eigenen Web Markets wohl relativieren. Erste Änderungen und Vorbereitungen dürfte das Android Market Update auf 2.12 bereitstellen, welches aktuell automatisch an Android Geräte mit 2.2 Froyo verteilt wird. Dieses Market Update bringt jedoch Einschränkungen für AppBrain mit sich, so funktioniert der ab Version 5 integrierte Fast Web Installer nicht mehr. Mit dem Fast Web Installer ist es möglich kostenlose Apps direkt über das Webinterface zu installieren, der Download- und Installationsbefehl wird direkt zum Gerät gepusht und ausgeführt.

Android Geräte mit Versionen < 2.2 sind davon nicht betroffen und können den nun integrierten Fast Web Installer weiterhin nutzen, Froyo User bleiben erstmals aussen vor.

AppBrain Sync WidgetNeu ist das 1×1 Widget von AppBrain, welches eine direkte Synchronisation und Zugriff auf die Appsuche bietet. Alle Apps erhalten nun eine Detailansicht, einer Übersicht über alle App relevanten Daten, ähnlich dem Android Market, mit AppBrain Bewerung und Reviews. Hinzu kommt die neue Sharefunktion, mit der man eine Anwendung schnell mit seinen Freunden teilen kann, ein Klick genügt und die Empfehlung landet auf Facebook, Twitter, bzw. lässt sich auf vielen weiteren Wegen versenden.

AppBrain ist auch in Version 5 eine definitive Pflichtinstallation für Androidnutzer. Den AppBrain QR-Code findet ihr in der Sidebar, bzw. könnt den AppBrain Download Link nutzen.

NFC Near Field Communication

Google sieht NFC in Androids Zukunft

NFC Near Field CommunicationGoogles CEO Eric Schmidt war am Montag beim Web 2.0 Summit in San Francisco zu Gast und nutze seinen Auftritt um einige Einblicke in die mobile Zukunft, nach Googles Vorstellungen, zu gewähren.

Neben der Aussage das Android 2.3 Gingerbread in den kommenden Wochen veröffentlicht werde, präsentierte Schmidt „ein Device“, nicht Googles neues Gerät, denn man sei ja kein Hardwarehersteller. Das es sich bei diesem Device um das viel diskutierte Nexus S handelt, bezweifelt mittlerweile wohl kaum noch jemand, auch wenn Samsung als Hersteller vor nicht allzu langer Zeit dieses Gerät noch dementierte.

Als Hauptpunkt von Schmidts Auftritt (Link zum YouTube Video) möchte ich mir an dieser Stelle jedoch NFC als Thema herausgreifen, welches im vorgestellten Gerät mit an Bord ist. NFC (Near Fiel Communication/ Nahfeld Kommunikation) kombiniert Smartcard- und kontaktlose Technik als Erweiterung des ISO/IEC 14443, hierbei wird das Interface der Smartcard mit einem Reader kombiniert. Diese Verbindung ermöglicht beide Betriebsarten: von aktiv-passiv und aktiv-aktiv. Aufgrund der Kompatibilität zu ISO 18000-3 ist es möglich RFID Tags auszulesen, zusätzlich zum NFC Betriebsmodus.

NFC im aktiv-passiv Modus, also zur Nutzung an entsprechenden Terminals, erlaubt eine Kommunikation im Abstand von < 20 Zentimetern, ein beinaher Kontakt muss also bestehen. Der Verbindungsaufbau erfolgt in unter 0,1 Sekunden und erfolgt, ausser im RFID Modus, verschlüsselt.

Schmidts Vision, Kreditkarten in Zukunft überflüssig zu machen und die Daten ins Smartphone zu integrieren, um damit Zahlungen im Laden zu vollziehen, ist gar nicht so weit hergeholt, könnte ein entsprechendes Endgerät sogar mehrere Kartendaten verwalten und somit das Plastikaufkommen in der eigenen Geldbörse massiv verringern. Lediglich an einer flächendeckenden Versorgung mit Terminals in Banken und Geschäften scheitert dieses Vorhaben im ersten Schritt. Sollten allerdings Google und Apple, im kommenden iPhone 5 (Link), die NFC Technik populär machen, sollten sich in Zukunft mehr und mehr Unterstützer finden.

Da die NFC Technik beim vorgestellten Beispiel des Kreditkartenersatzes noch lange nicht ihre Leistungsgrenzen erreicht hat, sollte man ihr gute Chancen auf einen Erfolg einräumen, Anwendungsgebiete gibt es einige:

  • Zur Nutzung von kontaktlosen Zugangs- und Schließsystemen
  • Als Ersatz quasi jeder kontaktlosen Karte
  • Als Initiator für Bluetooth Verbindungen (Geräte aneinander halten, BT wird darauf durch NFC aktiviert, die Verbindungsparameter ausgehandelt und die Verbindung hergestellt), das lästige Suchen und Einrichten von BT-Verbindungen ist damit Geschichte
  • Als elektronischer Identitätsnachweis
  • Für mobilen Zahlungsverkehr im Allgemeinen (inkl. potenzieller Abrechnung über den Mobilfunkprovider), so können zum Beispiel Tickets für den Nahverkehr (Bus, Bahn, etc.) mittels Smartphone mit NFC bezahlt werden.
  • Als elektronisches Ticket für Veranstaltungen (Kino, Konzert, usw.), könnte das online erworbene Ticket aufs Handy geladen werden und beim Betreten des Veranstaltungsortes muss nur das Handy am entsprechenden Terminal „angedockt“ werden, in Kombination mit einem entsprechenden Schließsystem ermöglicht dies quasi einen vollautomatisierten Check-In
  • und Vieles mehr

Darüber hinaus dürfte die Technik auch für die Werbung interessant sein. Dank der Unterstützung für RFID Tags könnten so ganze Supermarktgänge, mit entsprechenden Tags versehen, dem Kunden bei Annährung das beworbene Produkt präsentieren.

NFC in mobilen Telefonen gibt es schon eine ganze Weile und Schmidts Gedankengang ist naheliegend, denn das Smartphone hat man heutzutage überall dabei, es wird sogar seltener vergessen als das Portemonnaie. Darüber hinaus existieren für die aktuellen Smartphones umfangreiche Möglichkeiten das Gerät bei Verlust schnell zu sperren, zu Orten oder die Daten unnutzbar zu machen, das ganze von jedem beliebigem Onlineplatz aus, schneller als man in der Lage wäre, auch nur für eine der verlorenen EC- oder Kreditkarten, die entsprechenden Nummer von der Sperrhotline zu finden.

Das angenehmste an der NFC-Technik: Die Kommunikation erfolgt verschlüsselt und man muss nahe genug an der entsprechenden Gegenstelle sein. Darüber hinaus kann man NFC im Smartphone einfach deaktivieren und nur bei Bedarf anschalten.

Was haltet ihr von NFC und Schmidts Zukunftvisionen der kommenden Generation von Androidgeräten?

Google Wave Exportfunktion

Google Wave Export – der Anfang vom Ende

Google Wave wird eingestellt, das gab Google bereits Ende August diesen Jahres bekannt, parallel jedoch die Zusage dass man als Benutzer die Daten von Wave würde exportieren können.

Gemäß dieser Ankündigung stellt Google ab sofort die Möglichkeit bereit, seine Waves zu exportieren, entweder als HTML oder als ZIP-Datei, wahlweise mit und ohne Anhänge.

Google Wave Exportfunktion
Google Wave Exportfunktion

Die neue Exportfunktion steht in jeder Wave zur Verfügung, das bedeutet allerdings, dass man zum aktuellen Zeitpunkt nur einzelne Waves exportieren kann, eine nach der anderen. In Zukunft sollen Möglichkeiten eingeführt werden mehrere Waves zu exportieren, bzw. diese zu Google Docs zu übertragen. Diese Wege sollen noch vor dem Ende von Google Wave zur Verfügung stehen. Die Einstellung des Dienstes ist zum Jahreswechsel geplant.

Quelle: Google Wave Blog

Opera Mobile 10.1 beta für Android: Speicherhunger

Opera Mobile 10.1 beta für Android verfügbar

Opera Mobile 10.1 beta für Android: Speicherhunger
Opera Mobile 10.1 beta für Android: Speicherhunger

Opera veröffentlicht, wie angekündigt, pünktlich die Beta des hauseigenen Browsers für Android Engeräte und stellt diesen zum Download über den Android Market zur Verfügung.

Ab dem heutigen 9. November ist die nativ entwickelte Androidversion des Opera 10.1 als Beta verfügbar und kann über den Android Market heruntergeladen werden: Downloadlink Opera 10.1 beta für Android (QR-Code in der Sidebar).

Opera Mini gab es schon einige Zeit im Android Market, die Mobile Version ist allerdings optimiert und mit mehr Funktionen versehen worden, so werden Pinch-to-Zoom und Geolocations unterstützt. Opera Mobile soll im Allgemeinen wesentlich flüssiger laufen als die Mini Variante, auf einen genauen Vergleich zu Opera Mini muss, aufgrund ausgebliebener Nutzung meiner Seite, verzichtet werden. Mobile Tabs, Passwortmanager und den Opera Turbo (serverbasierte Webseitenkomprimierung durch den Opera Proxy), sind nur ein?ige der Funktionen des Opera Mobile. Eine Unterstützung für Flash fehlt auf der anderen Seite jedoch und soll erst in einer kommenden Version nachgereicht werden.

Mit rund 20MB installierter Anwendungsgrösse und einem umfangreichem Datenhunger allgemein, ist der Opera Mobile alles andere als sparsam und peilt stark in Richtung der Firefox 4 Beta, wenn es um die Krone der Platzverbraucher geht, immerhin lässt sich die Anwendung auf die SD-Karte verschieben, einen so umfangreichen Platzgewinn, wie man es sich erhoffen mag, gibt es leider auch dann nicht.

Was haltet ihr von der Opera Mobile Beta, habt ihr ihn bereits getestet? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit.

Samsung Galaxy S

Kies my… Samsung Galaxy S Android 2.2 Froyo Update offiziell verfügbar

Samsung Galaxy SDas offizielle Rollout des Android 2.2 Froyo Update für das bisherige Top-Modell aus dem Hause Samsung, dem Samsung Galaxy S, hat europaweit begonnen.

Samsung bestätigte den Beginn des Rollouts über den UK Twitteraccount @samsungukmobile bereits gestern. Mittlerweile ist das Update auch in Deutschland verfügbar, wenn auch nicht für alle Nutzer. Geduld ist weiterhin für die Besitzer von gebrandeten Geräten angesagt (O2 und Vodafone), allerdings befindet sich das Rollout gerade erst in der Anfangsphase.

Leider stellt Samsung das Update nicht mittels Over-the-Air Update zur Verfügung und zwingt die Anwender zur Nutzung der Kies Software, welche in der Vergangenheit nicht selten zu Problemen führte. Einen anderen offiziellen Weg gibt es derzeit nicht, wenngleich man, unter drohendem Garantieverlust, sein Gerät selbst flashen kann – Odin und einschlägige Firmwareseiten im Netz machen es möglich.

Die nun offiziell vorgestellte Version bringt alle Froyo Neuerungen, wie Wireless Tethering, Apps2SD, Sprachsuche, Unterstützung für Flash und Weitere. Man nutzt jedoch weiterhin das RFS Filesystem, welches schon in der bisherigen Android 2.1 Version negativ aufgefallen ist und bei vielen Benutztern zu Lags führte. Entsprechende Lagfix-Workarounds stehen für den Root-willigen Anwender jedoch bereit, auch hier gilt: Garantieverlust.

Google Instant für Android

Google Instant für mobile Engeräte – Nutzbarkeit fraglich!

Google Instant für Android
Google Instant für Android

Die Livesuche Google Instant ist ab sofort für Android und iOS Engeräte verfügbar, zuerst zwar nur über die Google.com US-Seite, ein Rollout für den Rest der Welt ist allerdings für die kommenden Monate geplant.

Google Instant, bereits für den Desktopeinsatz seit einigen Wochen verfügbar, zeigt erste Suchergebnisse bereits während der Eingabe und schlägt zu erwartende Suchanfragen vor. Diese Art der Vorhersage und Vorschau beschleunigt die Suche wirksam, man muss sich nur daran gewöhnen.

Die Veröffentlichung für mobile Endgeräte bringt jedoch ein paar Einschränkungen mit sich. Aktuell ist Google Instant lediglich über die US-Seite Google.com erreichbar und muss aktiviert werden. Durch einen Klick auf den Google Instant “Turn on” Link kann die Livesuche mobil genutzt werden. Voraussetzung hierfür, der Besitz eines Android Gerätes mit einer Version 2.2 oder höher, oder der Nutzung eines iOS 4 Systems.

Was am PC tatsächlich Vorteile und Geschwindigkeit bringt, ist im mobilen Browser de facto jedoch relativ unbrauchbar. Durch die eingeblendete virtuelle Tastatur wird der grösste Teil des Bildschirms verdeckt, so dass man lediglich das erste Suchergebnis auf den ersten Blick erkennen kann (siehe Screenshot). Von vorteilhafter Nutzbarkeit ist das allerdings weit entfernt. Selbst auf Geräten mit physikalischer Tastatur, wie dem Motorola Milestone, sieht die Realität nicht besser aus, hier wird zwar keine virtuelle Tastatur eingeblendet, die die Sicht verdecken könnte, jedoch ist die Geräte bei aktiver Nutzung des Hardwarekeyboards im Querformat, einen grossen Übersichtsgewinn, gibt es hier nicht. Einzig auf Tablets kann man Google Instant ähnlich komfortabel benutzen, wie man es vom PC-Einsatz gewohnt ist.

Quelle: Official Google Mobile Blog

SCVNGR Hauptbildschirm

SCVNGR startet weltweit mit Google Places durch

SCVNGR Hauptbildschirm
SCVNGR Hauptbildschirm

SCVNGR (spricht: Scavenger, von Scavenger Hunt, auf deutsch: Schnitzeljagd), wildert im Revier von foursquare, Gowalla, Facebook Places und wie sie Alle heissen mögen, ist also ein lokationsbasierter Dienst mit Social Network Touch.

SCVNGR legt, stärker als alle anderen Dienste, das Augenmerk auf die Aktivitäten. Check-Ins, wie man sie von der Konkurrenz kennt, fehlen natürlich nicht, sind jedoch rein punktetechnisch (das ganze „Spiel“ basiert auf Punkten) ganz unten angesiedelt.

An jedem Ort, den man mit SCVNGR besucht kann man einchecken, dafür gibt es einen Punkt, man kann mit anderen gemeinsam einchecken, dafür gibt es dann „N mal Anzahl der teilnehmenden Personen“ Punkte für den Check-In. Darüber hinaus gibt es zwei Punkte für jeden Kommentar und zwei Punkte für ein Foto. Diese Grundaktivitäten (SCVNGR nennt sie Challenges) gibt es für jeden angelegten Ort. Eigene Challenges kann man ebenfalls anlegen und andere Nutzer motivieren es einem gleich zu tun. Ähnlich foursquare gibt es für verschiedene erreichte Ziele Badges zur Belohnung, damit man sich virtuell schmücken kann. Echte Belohnungen in Form von Rabatten, durch teilnehmenden Unternehmen, dürften den US Benutzern vorbehalten bleiben.

SCVNGR Challenges
SCVNGR Challenges

Schon früh in diesem Jahr hat SCVNGR die Verbindung zu Facebook hergestellt, so dass man die Facebook Places Aktivitäten der eigenen Freunde auch in SCVNGR sehen kann, diese Woche startete man mit der Implementierung der Google Places API weltweit durch. Dank der Nutzung der API hat man weltweit Zugriff auf einen sehr grossen Stamm an Orten und dürfte damit sehr weit an die Spitze gerückt sein, beziehungsweise foursquare und Gowalla wahrscheinlich sogar überholt haben. Lediglich die Zahl der aktiven Nutzer steht noch in keinem Verhältnis zur Zahl der angebotenen Orte. Zwar hat SCVNGR im Oktober den 500000sten Benutzer gefeiert, ausserhalb der USA dürfte man den Dienst jedoch kaum kennen, was eindeutig an den fehlenden Orten lag – wer hat schon Lust im X-ten Dienst erneut alle Orte anzulegen und dann als wahrscheinlich einziger Benutzer einzuchecken?

Dank der Google Places API Nutzung könnte SCVNGR über die US Amerikanischen Landesgrenzen hinaus reichen, ob man willige Benutzer findet bleibt angesichts der Konkurrenz abzuwarten.

SCVNGR steht für Android als auch iOS in den jeweiligen Markets/Stores zum kostenlosen Download zur Verfügung.