Samsung Galaxy S Android 2.2 Froyo Testversion

Samsung Galaxy Android 2.2 Froyo
Samsung Galaxy Android 2.2 Froyo

Samsung wird für das Galaxy S, laut eigenen Angaben, Android 2.2 Froyo im September zur Verfügung stellen. Offensichtlich wird Froyo bereits aktiv getestet, so gibt es bereits eine erste Testversion auf den Samsung Firmware Servern.

Diese Testversion I9000XXJP1 wurde von Samsung-Firmwares.com von den offiziellen Samsung Servern heruntergeladen und getestet. Im ZIP „I9000XXJP2“ befindet sich die Firmware mit der Versionsnummer I9000XXJP1. Diese Firmware enthält die PDA.tar zum Flash mittels Odin3.

Am heutigen 28.07.2010 soll der Download ab 12 Uhr (MESZ) freigeschaltet werden und auf Samsung-Firmwares.com zur Verfügung stehen. Interessierte Nutzer können diese Testversion auf ihr Galaxy S installieren, sofern sich bewusst sind, dass dies zwar eine Firmware Version von Samsung ist, die jedoch einen sehr frühen Stand in der Entwicklung darstellt und einen Garantieverlust bedeutet.

Samsung-Firmwares.com stellt eine PDF (Englisch) zum Download (eine deutsche Version gibt es bei Handy-FAQ.de) zur Verfügung, die die benötigten Schritte zum Flashen mittels Odin3 beschreibt.

Samsung-Firmware.com ist spätestens seit dem ursprünglichen Samsung Galaxy bekannt. Die Seite sammelt Samsung Firmware Versionen und stellt diese auf eigenen Servern zum Download bereit. Anleitungen und Links zur benötigten Software findet man ebenfalls auf der Webseite, die darüber hinaus keinerlei Support für die zur Verfügung gestellten Firmwares gibt.

Möchte man über die Verfügbarkeit des Firmwaredownloads heute informiert werden und auch bei zukünftigen Versionsveröffentlichungen zeitnah dabei sein, empfiehlt es sich dem Twitter Account SamsungFirmware zu folgen. Auch wenn das Avatarbild die Vermutung erwecken könnte, es handelt sich ausdrücklich nicht um einen offiziellen Samsung Account!

UPDATE: Der Download ist ab sofort online. Viel Spass beim Testen: Download Froyo Testbuild für Samsung Galaxy S

Android Entwickler bekommen Lizenzschutz von Google

Android Market LizenzserverIn den letzten Tagen gab es viel Neues rund um Androids Market, so wurden die die Marketbedingungen angepasst und sollen in Zukunft die Möglichkeit bieten Apps 48 Stunden lang, anstelle von 24 Stunden zu testen, sowie die Vorbereitung zur Abrechnung über den Mobilfunkanbieter.

Heute veröffentlichte Tim Bray eine weitere Neuerung im offiziellen Android Entwickler Blog: Android Entwickler sollen die Möglichkeit erhalten ihre Apps vor illegalen Kopien zu schützen, ein von Entwicklern bisher immer wieder erwähntes Manko.

Apps können auf Androidgeräten als APK Paket eingespielt werden, ohne Prüfung ob die App rechtmässig erworben wurde. In Zukunft sollen Entwickler die Möglichkeit haben eine Abfrage in ihre Anwendungen einzubauen, die Verbindung mit Googles Lizenzserver aufnimmt und den verknüpften Google Account prüft. Diese Verbindung soll eine zuverlässige Methode bieten zu erkennen ob eine Anwendung vom genutzen Account rechtmässig erworben wurde, andernfalls wird die Ausführung unterbunden.

Die Überprüfung einer Lizenz mittels Server soll in Zukunft die bisherige Kopierschutzfunktion für Bezahlanwendungen im Android Market ersetzen. Entsprechende Entwicklungsbibliotheken stehen für alle Androidversionen ab 1.5 zur Verfügung und können von den Entwicklern ab sofort genutzt werden.

Anwendungsentwickler werden sich freuen, bietet die Methode offensichtlich eine zuverlässige Art der Lizenzprüfung und Verteilung von APKs, im Sinne der illegalen Nutzung, sollte damit überholt sein. Eines der Hauptargumente, die grosse Entwicklungsschmieden gegen den Android Market immer wieder vorbringen, ist damit entkräftigt.

UPDATE: Kurz nach Veröffentlichung dieses Beitrages hat Tim Bray einen neuen Blogartikel online gestellt in dem weitere Informationen zum Lizenzserver Vorgehen erklärt werden, unter anderem dass man im Offlinefall den letzten Status aus dem Cache auslesen kann, das Androidgerät also nicht permanent online sein muss um Anwendungen zu nutzen.

Drakaz zeigt Android 2.2 Froyo auf Samsung Galaxy

Samsung Galaxy GAOSP
Samsung Galaxy GAOSP

Drakaz portiert gerade die Cyanogen Mod 6 fürs GAOSP und verschmilzt den Code mit seinem ROM, damit scheint das Erscheinen einer Android 2.2 Froyo Version für das Samsung Galaxy i7500 nahezu gesichert.

Es ist noch nicht lange her seitdem Drakaz die Beta 2 des GAOSP (Galaxy Android Open Source Project) ROMs veröffentlicht hatte, nun zeigt er in einem Video die Alpha 1, beruhend auf Android Froyo. Machte die Beta 2 bereits einen recht vernüftigen Eindruck, ist sie natürlich für den täglichen Gebrauch noch nicht bereit, zeigt allerdings dass Android 2.x auf dem Samsung Galaxy durchaus lauffähig ist. Was man nun im Video zur Froyo Alpha 1 sehen kann stimmt noch um einiges positiver. Die erste Version sieht nochmals flüssiger aus und verspricht Galaxy Besitzern eine aktuelle Android Version, in diesem Falle Froyo.

Sollte Drakaz mit seiner gemeinschaftlichen Entwicklung schnell voran kommen, könnte das längst totgesagte Samsung Galaxy wieder von sich reden und seine Besitzer glücklich machen, denn Froyo scheint auf den Galaxy durchaus gut zu laufen.

Eine öffentliche Beta 3 steht laut Drakaz ebenfalls in Kürze bevor, ohne hier genauere Angaben zu machen. Sobald es an dieser Front Neuigkeiten gibt werden wir darüber informieren.

Mit Spannung darf man beobachten ob das Samsung Galaxy noch vor dem Motorola Milestone, dessen Schwestergerät, das Motorola Droid, in der vergangenen Woche den „end-of-life“ Status verpasst bekam und somit bei zukünftigen Update wohl das Nachsehen haben dürfte, ein Update auf Android 2.2 Froyo erhalten wird.

Das Video gibt es nach dem Klick:

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Buzzie ist der erste vollständige Google Buzz Client für Android

Buzzie Google Buzz Android Client
Buzzie Google Buzz Android Client

Um Google Buzz auf Android Geräten zu nutzen bietet sich primär der Weg über die mobile Webseite an, auf eine eigenständige App musste unter Android bisher verzichtet werden, Buzzie schafft nun Abhilfe.

Zwar besteht unter Android die Möglichkeit der Nutzung von Google Buzz über das Google Buzz Widget oder aus Google Maps heraus, einen vollwertigen Client, der sowohl die eingehenden Buzzes anzeigt, als auch die Möglichkeit bietet neue Nachrichten zu posten, gab es bisher nicht.

Buzzie, eine kostenpflichtige App (€ 1,49) erhältlich über den Android Market (QR-Code in der Sidebar), bietet noch einige Funktionen mehr. Zum einen kann man sich die Buzz Timeline anzeigen lassen und die Einträge lesen, kommentieren oder muten. Darüber hinaus gibt es eine Ansicht der Buzzes aus der Nähe, hier werden alle Nachrichten, die rund um die eigene GPS Position herum abgesetzt wurden, angezeigt. Nützlich ist die Anzeige der eigenen Posts, man behält die Übersicht und kann sich auf die Beantwortung von Kommentaren der eigenen Beiträge konzentrieren. Eine bearbeitbare Liste der Leute denen man selbst folgt, sowie derer, die einem folgen, rundet Buzzie angenehm ab. Ebenso gibt es die Möglichkeit nach Leuten zu suchen und diese zu den eigenen Kontakten hinzuzufügen.

Buzzie Timeline Ansicht
Buzzie Timeline Ansicht

Für den ersten vollwertigen Google Buzz Client bietet Buzzie einiges an Funktionen, inklusive Widget und Medienupload. Das Widget zeigt neue Buzzes an, jedoch nicht wenn dort neue Kommentare aufgelaufen sind, das mag sich in einer kommenden Version jedoch noch ändern.

Alles in allem ist Buzzie, für intensive Google Buzz Benutzer, sofern es diese überhaupt gibt, eine langersehnte Lösung um unter Android auf die Buzz Funktionen zuzugreifen. Dank der Android Marketbestimmung lässt sich die App ohnehin 24 Stunden lang testen, ohne dass man Gefahr laufen müsste die € 1,49 für unzureichende Funktionen ausgegeben zu haben.

Was haltet ihr von Buzzie, entspricht es euren Vorstellungen oder ist es das Geld nicht Wert? Postet eure Meinung in die Kommentare.

UPDATE: Danke für den Kommentar, Buzzie gibt es auch als Buzzie Lite, ohne Widget, dafür mit Werbung, aber kostenfrei. Hier der direkt Marketlink: Buzzie Lite im Android Market

PogoPlug wird zum Cloud Printserver

PogoPlug
PogoPlug

PogoPlug vermeldet die baldige Verfügbarkeit einer neuen Firmware für die gleichnamigen Geräte aus eigenen Hause. Mit Erscheinen der neuen Software werden die PogoPlugs zu Webdruckern.

Drucken mit Androiden oder iPhones stellt mit der neuen Version der PogoPlug Software kein Problem mehr dar, denn man wird in der Lage sein, Dokumente an den am heimischen PogoPlug angeschlossenen Drucker zu senden und diese ausdrucken zu lassen.

Initial werden Drucker von HP und Epson unterstützt, sofern diese ab 2005 gefertigt wurden, weitere Hersteller sollen in Kürze folgen. Das Firmwareupdate ist, wie man es von PogoPlug kennt, kostenlos. „Man wolle zusätzliche Funktionen nicht separat monetarisieren, denn man hätte für PogoPlug eine grundlegende Vision und die neuen Funktionen seien darin enthalten“, sagte Jeff Fochtman in einem Interview mit dem Category5 Host Robbie Ferguson.

Die neuen Firmwarefunktion bringt, im ersten Schritt für die HP und Epson Besitzer, ein kostenloses Upgrade des PogoPlugs hin zu einem Printserver, der nicht nur im internen Netz funktional, sondern über das Internet erreichbar ist, unabhängig des verwendeten Gerätes (PC, Android, iPhone, iPad, …).

Neben der Grundfunktionalität des Cloud NAS, bietet PogoPlug eine konsequente Weiterentwicklung des Gedankens und verlagert eine weitere Funktion ins Internet, sehr zur Freude der Benutzer.

PogoPlugs bieten 4 USB Anschlüsse zum Anschluss von Festplatten oder Speichern, die über Netzwerkfreigaben, Weboberfläche oder Apps (Android, iPhone und iPad) erreicht werden und festplattenübergreifend durchsucht werden können. Die PogoPlugs verbinden sich dazu zum Dienst des Herstellers, dem sie die aktuelle externe IP mittteilen. Zugriffe von externen Geräten werden dann direkt an diese Verbindung übergeben und verschlüsselt. Neben der klassischen Datenfreigabe bieten die PogoPlugs Bildergalerien und Audiostreaming an, so hat man seine komplette Mediensammlung von Unterwegs im Zugriff, sofern der Upload der eigenen Internetverbindung ausreichend dimensioniert ist.

Für alle die einen PogoPlug in Deutschland kaufen wollen: PogoPlug Herstellerwebseite (Preis; €99,- zzgl. €4,95 Versandkosten)

via (PogoPlug Blog)

Google Docs Viewer für mobile Browser

Google Docs Viewer für Android
Google Docs Viewer für Android

Google stellt ab sofort eine mobile Version von Google Docs, zumindest als Viewer, für mobile Browser zur Verfügung.

Mit Google Docs Viewer für mobile Browser können auf Android, iPhone und iPad PDFs, .ppt, .doc and .docx Dokumente betrachtet werden, ganz ohne zusätzliche App. Eine Bearbeitung der Dateien ist bisher noch nicht möglich.

Der Google Docs Viewer ist erreichbar unter docs.google.com ein Herunterladen der Dokumente entfällt somit. Der Viewer bietet sich für den schnellen Blick in Docs durchaus an, Dokumente werden sauber formatiert angezeigt, Seitenwechsel und Zoom werden unterstützt.

Auf eine mobile Version von Docs dürften sicherlich viele Benutzer bereits seit einiger Zeit gewartet haben, auch wenn die Möglichkeit der mobilen Bearbeitung noch ein wenig auf sich warten lässt, ist die Veröffentlichung des Viewers ein erster Schritt in die richtige Richtung und entspricht Googles Vorliebe für mobile Webanwendungen.

Man darf gespannt sein wie schnell die mobile Version die Möglichkeit zur Bearbeitung der Dokumente erhält, ab diesem Zeitpunkt würden zusätzliche Apps überflüssig werden.

via (Google Mobile Blog)

Twimbow bringt Farbe in Twitter

Twimbow farbenfroher Twitter Client
Twimbow - farbenfroher Twitter Client

Twimbow, eine Twitter Web-App, aktuell in einer Pre-Alpha Phase, filtert Tweets anhand von Farbcodes. Die ersten Eindrücke von Twimbow gibt es im folgenden Artikel.

Vor ein paar Tagen bin ich auf Twimbow aufmerksam geworden und habe die Twitter Web-App einem kurzen Test unterzogen. Twimbow stellt die Tweets in drei Spalten dar, wobei die erste Spalte, als Personal Buzz bezeichnet, eine wirklich gelungene Umsetzung aller eigenen Konversationen darstellt.

Personal Buzz fasst alle eigenen Tweets, Mentions, Direktnachrichten, Retweets und Favorites zusammen, man erhält somit mit einem Blick einen Überblick über alle laufenden Konversationen. Ein klarer Vorteil gegenüber der Herangehensweise anderer Twitter Clients, wo man in seperaten Spalten oder Menüs die Mentions, DMs und Ähnliches einzeln anschauen muss. Die anfängliche Befürchtung dass die Zusammenfassung der einen selbst betreffenden Tweets in einer Spalte unübersichtlich werden könnte, hat sich nicht bestätigt, gerade auch weil Twimbow die Möglichkeit bietet einzelne Tweet-Typen temporär auszublenden. Hierzu genügt ein Klick auf den farbig markierten Tweet-Typ und schon verschwindet dieser aus der Übersicht.

Ähnlich ist die Herangehensweise in Spalte zwei, wo man zwischen Home Buzz und den eigenen Listen wechseln kann. Im Home Buzz, welcher die klassische Timeline Ansicht beinhaltet, können Tweets mit Farbcodes versehen werden und ebenfalls temporär ausgeblendet werden. Ideal gerade dann, wenn einzelne Nutzer sich gerade dabei befinden ein Event live zu twittern, diese kann man schnell und unkompliziert aus der Ansicht filtern, ohne sie entfolgen zu müssen. Im Test habe ich die Twitter Benutzer thematisch farblich markiert (nach Technik, Security, Medien, Firmen, Allgemein) und temporär ein-, bzw. ausgeblendet. Der Mehrwert dieser klar verständlichen Filtermethode ist offensichtlich: Eine schnelle Übersicht nach Themengebieten, ohne viel Konfigurationsaufwand.

Die dritte Spalte beinhaltet eine globale Twittersuche, eine grosse Abhandlung erspare ich mir an dieser Stelle.

Twimbow befindet sich im Moment im Pre-Alpha Status und lädt, nach eigener Aussage, ausgewählte Benutzer ein. Für eine Einladung kann man sich auf der Twimbow Webseite bewerben (Klick auf den Flamingo).

Einige Dinge fehlen natürlich aktuell noch, so ist eine Nutzung von mehreren Accounts nicht möglich, ebenso wie das Hinzufügen von Twitter Benutzern zu Listen. Die Twimbow Webseite lässt sich im mobilen Browser, getestet unter Android, ohne Probleme aufrufen, jedoch ohne eine speziell angepasste mobile Version auszuliefern.

Alles in Allem sieht Twimbow bereits jetzt sehr vielversprechend aus und bietet eine interessante Herangehensweise an Twitter, mit Filtermöglichkeiten, die ein wenig an die Google Mail Labels erinnern.

Xing Android App für Motorola Milestone verfügbar

Xing Android App
Xing Android App

Die Xing AG veröffentlicht, nach der iPhone App, eine App für Android betriebene Motorola Milestones, andere Android Geräte bleiben vorerst aussen vor.

Ab sofort gesellt sich die Xing AG, Betreiber der ehemals OpenBC genannten Plattform Xing, einem Social Network fürs Business, in die Reihe der Social Network Anbieter mit eigener Android App. Die ersten zwei Monate wird die App für das Motorola Milestone exklusiv über den Android Market zu beziehen sein, wo sie kostenfrei zur Verfügung steht. Nach Ablauf der zwei Monate, also zum 2. August, wird die Xing App für alle Android geräte zur Verfügung stehen. Die exklusive Veröffentlichung für das Motorola Milestone ist der gemeinsamen Entwicklung von Xing und Motorola geschuldet.

Für welche Android Versionen die Xing App ab dem 2. August zur Verfügung stehen wird, wurde im Xing Blogeintrag zur Veröffentlichung der Android App nicht erwähnt.

Mit der App hat man Zugriff auf die Grundfunktionen von Xing. Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk können angezeigt, die eigenen Kontakte verwaltet und Nachrichten innerhalb von Xing gesendet und empfangen werden. Eine Funktion die Xing Kontakte mit dem eigenen Adressbuch abzugleichen ist nicht vorhanden, man kann nur hoffen dass dies recht schnell implementiert wird, denn so bleiben die Kontakte abgeschottet in der App und können nicht als Mailempfänger oder Navigationsziele genutzt werden.

Wer die Xing App installieren möchte, kann den QR-Code in der rechten Sidebar nutzen, sofern man im Besitz eines Milestones ist.

Auf Twitters Spuren: Google Buzz führt Reshare ein

Google Buzz Reshare Funktion
Google Buzz Reshare Funktion

In Zeiten, in denen soziale Netzwerke und deren Hilfsmittel zur Tagesordnung gehören, geziehmt es sich die über diese in die Welt getragenen Inhalte weiter zu verbreiten.

Google sieht es ähnlich und führt eine Funktion ein, die am häufigsten von Benutzern gewünscht wurde: Reshare („Weitergeben“, im Deutschen). Wie bei allen traditionellen Methoden der Weiterverteilung, sei es Facebooks „Share“ Button oder Twitters Retweet Funktion, lässt man seine eigenen Kontakte am „geteilten“ Beitrag teilhaben.

Google führt die Reshare Funktion in Buzz heute ein, laut Blogeintrag sollen bis Tagesende (USA) alle Benutzer die Reshare Funktion nutzen können. Die Reshare Funktion folgt einem „Zwei-Klick“ System und erlaubt Kommentare, bzw. Anmerkungen zum weiterverteilten Artikel. Im originalen Artikel des Autors wird angezeigt wieviele und welche Benutzer den Beitrag schon weiterverteilt haben. Reshare funktioniert nur bei Beiträgen die vom Autor als öffentlich erstellt wurden.

Reshare mit Anmerkung und Berechtigung
Reshare mit Anmerkung und Berechtigung

Verteilt man einen öffentlichen Artikel weiter, kann man jedoch entscheiden ob man dies öffentlich tun möchte, oder nur im „privaten“ Rahmen.

Sollten mehrere Benutzer einen identischen Beitrag weiterverteilen werden diese zusammengefasst, um die Timeline nicht zu spammen.

Noch sei die Reshare Funktion als „work in progress“ zu betrachten, einige Änderungen wolle man noch vornehmen, jedoch sei es ein Bedürfnis gewesen die Funktion so schnell wie möglich an die Benutzer auszurollen.

Was haltet ihr von der neuen Funktion, nutzt ihr sie und macht die Umsetzung sinn? Lasst es uns wissen!

Google Wave mit Teilnehmern ohne Google Account nutzen

Mr-Ray für Google Wave
Mr-Ray für Google Wave

Google Wave ist vor einigen Tagen zwar für „alle“ Benutzer geöffnet worden und bietet seit Neustem die Möglichkeit Teilnehmer per E-Mail zu einer Wave hinzuzufügen, diese Einladung enthält jedoch lediglich einen Link zur Wave.

Zur aktiven Nutzung wird weiterhin ein Google Account benötigt, allerdings steht Wave mittlerweile allen Benutzern mit Google Account zur Verfügung, ohne zuvor eine Einladung erhalten zu haben.

Möchte man eine Wave erstellen und Teilnehmer ausserhalb von Google Wave die Möglichkeit geben, sich aktiv an einer Diskussion zu beteiligen, so muss man auf Mittel von Drittanbietern zurückgreifen. Zwar kann man eine Wave extern einbinden und für die Öffentlichkeit sichtbar machen, potenzielle Teilnehmer ohne Google Account bleiben jedoch auch in diesem Fall aussen vor.

Eine sehr elegante Lösung für dieses Dilemma nennt sich Mr-Ray, eine Google Wave Extension von wave.to, die man in der Google Wave Navigation unter „Extensions“->“All“ findet. Einmal installiert (geht alternativ auch durch einfaches Hinzufügen von mr-ray@appspot.com als Teilnehmer der Wave) steht einem ab sofort die Möglichkeit offen, neue Waves als „New wave with e-mail participants“ zu erstellen.

Wave mit E-Mail Teilnehmern
Wave mit E-Mail Teilnehmern

Eine auf diese Art erstellte Wave bietet die Möglichkeit Teilnehmer per E-Mail zu einer Wave einzuladen und ohne Google Account aktiv teilhaben zu lassen.

Wave Teilnehmer per Mail einladen
Wave Teilnehmer per Mail einladen

Der E-Mail Empfänger erhält kurz darauf eine Nachricht, mit einem Link zur Mr-Ray Webseite, die die Wave für diesen speziellen Teilnehmer aufbereitet bereitstellt.

Mr-Ray E-Mail mit Wave Link
Mr-Ray E-Mail mit Wave Link

Öffnet man den Link gelangt man auf eine eigene Webseite und kann ausserhalb von Google Wave an der Kommunikation teilhaben. Teilnehmer innerhalb von Google Wave sehen die Antworten umgehen, genauso funktioniert das auch in die andere Richtung.

Mr-Ray Wave Webseitenansicht
Mr-Ray Wave Webseitenansicht

Schliesst man das Fenster und innerhalb der Wave gibt es neue Einträge, wird der E-Mail Teilnehmer über Updates benachrichtigt und kann die Webseite erneut aufrufen.

Eine sehr funktionale Möglichkeit mit Google Wave und nicht Google Kontakten gemeinsam in einer Wave zu kommunizieren. Die Updates innerhalb der Wave funktionieren, auch mit Mr-Ray, beinahe ohne jeglichen Zeitversatz.

Was sagt ihr zu Mr-Ray, schon bekannt, schon getestet?