Anwenderbericht: Philips SCE4430 Akkupack

Philips SCE4430 Akkupack
Philips SCE4430 Akkupack

Mit dem Philips SCE4430 Akkupack verlängert man seine Unabhängigkeit zur kabelgebundenen Stromzufuhr durch das Mitführen einer zusätzlichen Akkuladung. Für verschiedene Geräte ist dank Adapter gesorgt. Handys von Nokia, Samsung, Motorola, Sony Ericsson, das Nintendo DS, sowie weitere über Mini-USB verbundene Geräte lassen sich auf Reisen laden.

Der Akkupack ist handlich klein und bringt es bei 60 x 87 x 16 mm (H x B x T) auf ein Gewicht von 88g. Die Betriebskapazität beträgt 2000 mAh bei einer Nennausgangsspannung von 5,6 V, bei maximal 350 mA. Die Ladezeit beträgt laut Philips 4,5 bis 6,5 Stunden. Amazon.de listet den Akkupack mit 20,90 €.

Im Lieferumfang enthalten sind ein USB-Ladegerät, ein aufrollbares USB-Kabel, 6 Steckverbindungsaufsätze für 5V DC-Geräte ( Mini-USB, Nokia, Samsung, Motorola, Sony-Ericsson, Nintendo DS, sowie ein Weiterer), ein Reiseetui (fühlt sich außen etwas samtig an), Bedienungsanleitung und eine Kompatibilitätstabelle.

Der Akkupack besitzt folgende Merkmale: Eine LED-Ladekontrollanzeige mit 4 Stufen, einen Akkutest-Taste, einen im Gerät tiefergesetzten Reset-Button, eine 5V DC Mini-USB Inputbuchse und eine USB-Ausgangsbuchse, ebenfalls 5V.

Alles in allem ein gutes Gerät. Leider schaffte es der Akkupack in meinem Fall nicht das Motorola Milestone ganz zu laden. Es war allerdings auch der allererste Ladevorgang über das Akkupack. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, ob der Akkupack für das Milestone tauglich ist, oder man keine Kaufempfehlung ausprechen kann.

iGO My way 2009 für Android

iGO My way 2009 für Android
iGO My way 2009 für Android

Nicht lange nach der iPhone Version von NNGs iGO My way 2009 steht nun die Android Version in den Startlöchern.

NNG hat sich in den vergangenen Jahren einen sehr guten Namen im Bereich der mobilen Navigation verschafft und man darf sich zu Recht auf die Version für Android Geräte freuen. iGO My way 2009 kommt als On-Board Lösung, bringt also das Kartenmaterial direkt mit. Manch einer wird die Aktualität der Karten deshalb bemängeln, der unschlagbare Vorteil ist jedoch die Unabhängigkeit vom Internetzugang, gerade im Ausland eine klarer Kostenpunkt.

Der Funktionsumfang gleicht der iPhone Version, iGo kommt in über 40 unterschiedlichen Sprachen. Die Oberfläche ist eine Anpassung der iGO Amigo Version, die es bereits für PDA/PNA seit einiger Zeit gibt.

Preislich wird sich die Android Version an dem iPhone Vorbild orientieren und erstmals für das Samsung Spica, welches seit dieser Woche in Ungarn erhältlich ist, zur Verfügung stehen. Ob iGO My way 2009 für alle Android Versionen zur Verfügung stehen wird bleibt noch zu klären, 1.6 und 2.0 werden wohl unterstützt. Ebenfalls ist laut Aussage der NNG Presseabteilung fraglich ob es einen Vertrieb über den Android Market geben wird.

Der Start auf anderen Geräten als dem Samsung Spica oder dem Motorola Milestone (hier als MotoNav), wird mit Beginn des neuen Jahres angepeilt.

Google Goggles auf dem Motorola Milestone

Google Goggles Fotosuche
Google Goggles Fotosuche

Ein kurzer Testbericht zum Wochenanfang: Google Goggles, Googles neuster Spross ist ab sofort im Android Market verfügbar. Goggles will eine Foto/Bild Suche, soll heissen, man startet die App, zielt auf etwas und lässt sich von Google ein Suchergebnis liefern. Mit Büchern oder Barcodes klappt das schon sehr gut, wie man sehen kann.

Darüber hinaus habe ich Firmennamen, wie sie auf Fernbedienungen stehen, Firmenlogos und Visitenkarten getestet, allesamt liefern sehr gute Ergebnisse. Bei den Visitenkarten bekommt man einen „Scan“ und kann die erlangten Daten ins Adressbuch übernehmen und einen neuen Kontakt anlegen. Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse zu dieser Uhrzeit ergaben sich ein paar minimale Fehler beim Fotografieren von Visitenkarten und aus einem kleinen t wurde eine l, nichts Dramatisches und der Spiegelung der künstlichen Beleuchtung anzulasten.

Google erklärt im kleinen Einführungstutorial von Goggles was alles möglich sein soll. Fotosuchen von Sehenswürdigkeiten und Geschäften sollen anhand der GPS Koordination klar zugewiesen werden können, Produkfotos sollen zu Preisvergleichen und weitergehenden Informationen führen, und Fotos von Kunstwerken sollen den Ausstellungsplatz, sowie Informationen zu den Kunstwerken liefern.

Freundlicherweise liefert Google eine Option, mit der man die Speicherung und Nutzung der eigenen Suchen untersagen kann, somit habe ich ein besseres Gewissen bei dieser Applikation.

In meinen Augen auf alle Fälle sehenswert und wenn es nur als Visitenkartenscanner ist, der Test der GPS Verknüpfung steht noch aus, das hole ich in den nächsten Tagen nach. Die Bildsuchen funktionieren auf dem Milestone sehr schnell und zuverlässig, die interne Qualitätsoptimierung der Bilder würde ich mir für die Kamera-Applikation wünschen, die Ergebnisse waren in meinen Kurztests stets zuverlässig (siehe Screenshots).

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Mit dem W3 Total Cache Plugin das WordPress Blog beschleunigen

Blog, wie Webseiten im Allgemeinen leben von ihrer Performance. Blogs die ewige Zeiten zum Laden brauchen meide ich persönlich und wage zu behaupten, dass niemand gerne wartet. Für WordPress gibt es einige Plugins, die das System durch Caching beschleunigen sollen, viele davon tun gute Dienste, das will ich ihnen definitiv nicht absprechen. Manche sind einfach zu konfigurieren, andere benötigen Änderungen ausserhalb der WordPress Admin Oberfläche, aber alle davon führen zu einer Performance-Steigerung.

Seit einiger Zeit betreibe ich auf nodch.de ein Plugin, von dem ich zumindest in Deutschland noch nicht allzu häufig gehört habe, die Rede ist von W3 Total Cache, programmiert von Frederick Townes, der unter Anderem als CTO bei mashable.com tätig ist. Kein Plugin Caching/Performance Plugin hat mich bisher so überzeugt wie W3 Total Cache. Die Antwortzeiten des Blogs sind geradezu ins Bodenlose gesunken, die Seite antwortet im Schnitt immer unter 0.5 Sekunden, dank der umfangreichen Funktionen die W3 Total Cache mit sich bringt, sind viele Performance steigernde Anpassung schnell und einfach erledigt. Sei es Seiten Caching, Java Skript und CSS Anpassung, Datenbank Caching, Auslagerung von Theme-Dateien und Medien in ein CDN, die Liste ist äusserst umfangreich und das Resultat effektiv.

Nodch.de Analyse mittels yslow
Nodch.de Analyse mittels yslow

Ob man WordPress auf dem eigenen Server betreibt, oder auf den geringeren Umfang von Hosting Providern angewiesen ist, W3 Total Cache bietet allen Nutzern eine Möglichkeit die Seite zu beschleunigen. Das Caching kann im Arbeitsspeicher (memcache oder APC) oder über die Platte, falls die Speichercaches vom Hoster nicht unterstützt werden, geschehen. Medien können automatisch auf den Server des CDN hochgeladen werden, oder als Mirror Pull konfiguriert werden.

Die Funktionen sind einfach zu umfangreich um sie alle zu erwähnen. Einen kleinen Einblick könnte man jedoch hoffentlich erlagen.

Ich empfehle allen WordPress Nutzern hiermit wärmstens das W3 Total Cache Plugin, die Seitenbesucher werden euch danken!

Moto Phone Portal auf dem Motorola Milestone

Moto Phone Portal
Moto Phone Portal

Eine simple Idee, eine grosse Wirkung, mit Luft nach oben, so kann man das Moto Phone Portal beschreiben, welches auf dem Motorola Milestone vorinstalliert mitgeliefert wird.

Im ersten Moment dachte ich beim Namen „Moto Phone Portal“ an einen Link zu einer Portalswebseite von Motorola und war nicht dazu geneigt diese zu starten, was sich schnell als Fehler herausstellen sollte, denn das Moto Phone Portal ist etwas, was man sich für alle Android Geräte wünschen würde.

Das Phone Portal ist eine App, die einen kleinen Webserver mitbringt, über den man per USB, oder IP mittels WLAN-Verbindung aus Milestone zugreifen kann. Das Portal begrüsst zuerst mit einer Übersicht alle gesendeten und empfangenen SMS, sowie aller Anrufe, egal ob ein- oder ausgehend oder verpasst. Parallel gibt es die zuletzt geschossenen Fotos im Überblick.

Moto Phone Portal Slideshow
Moto Phone Portal Slideshow

Für die Bilder hat Motorola einen eigenen Menüpunkt spendiert. Man kann alle Bilder anschauen, herunterladen, auf dem Telefon löschen und minimal bearbeiten, soll heissen, zuschneiden und drehen. Parallel dazu kann man eine Diashow ablaufen lassen und die geschossenen Bilder bequem am PC präsentieren, ohne sie vom Milestone vorher heruntergeladen zu haben.

Als weitere Menüpunkte gibt es Kontakte und Einstellungen, gehen wir jedoch zuerst auf die Kontakte ein. Man hat die Möglichkeit Kontakte zu importieren und exportieren, zur Verfügung stehen vcf und csv als Dateityp. Kontakte können im Portal bearbeitet werden, das ist sehr angenehm, da man trotzt physikalischer Tastatur des Milestones am PC trotzallem immer schneller ist. Zu jedem Kontakt gibt es eine Übersicht der Anrufe, sowie der Kurznachrichten. Man kann über das Moto Phone Portal SMS-Nachrichten bequem am PC verfassen und versenden. Eine seperate Software erscheint beinahe überflüssig.

Moto Phone Portal Verlauf
Moto Phone Portal Verlauf

Der letzte Menüpunkt Einstellungen gibt Zugriff auf die Klingeltöne und Hintergrundbilder, diese können über das Portal zugewiesen und vorher angehört werden (hier sollte man sich nicht wundern, die Wiedergabe erfolgt am Milestone, nicht am PC). Eine Möglichkeit neue Töne auf das Telefon zu laden besteht bisher nicht. Die Verwaltung der Lesezeichen, sowie des Browserverlaufs runden das Einstellungsmenü ab.

Sollte Motorola das Portal weiterentwickeln und die Verwaltung des Kalenders integrieren, sowie die Möglichkeit auf die E-Mail zuzugreifen, würde das Portal eine externe Software vollständig ersetzen können.

Schon zum aktuellen Zeitpunkt ist das Moto Phone Portal eine sehr gute Idee, die das Milestone vom Mitbewerb absetzt. Ähnliche Portallösungen werden sicher nicht lange auf sich warten lassen und bald den Market bevölkern, meist sind die einfachsten Ideen nunmal die besten!

OpenShot Videoschnittprogramm für Linux

OpenShot Effekte
OpenShot Effekte

OpenShot ist ein auf FFmpeg aufsetzendes Videoschnittprogramm für Linux. Der Fokus wird hier auf die einfache Benutzung und die nahtlose Integration in Gnome (Support für Drag&Drop) gelegt. OpenShot unterstützt alle von FFmpeg unterstützten Codecs und weiss mit seiner einfachen Oberfläche zu gefallen.

Videos, Effekte und Audiofiles werden einfach in die Timeline gezogen und können flexibel angepasst, sowie mit Effekten versehen werden. Die Timeline selbst ist ebenfalls recht flexibel und lässt sich frei vergrössern oder verkleinern. OpenShot unterstützt wie kdenlive mehrere Spuren und ist generell recht ähnlich aufgebaut, allerdings noch ein bisschen einfacher gehalten, was die Funktionen und die Oberfläche an sich angeht.

Ich habe mir OpenShot parallel zu meinem favorisierten kdenlive auf mein System installiert und werde es weiterhin beobachten. Das Projekt hat in recht kurzer Zeit grosse Fortschritte gemacht und ist für viele Anwendungsfälle ein interessanter Kandidat, den es im Auge zu halten gilt.

Auf der OpenShot Webseite stehen die Pakete für Ubuntu 8.04 bis 9.10 zum Download zur Verfügung.

Für Ubuntu 9.04 und 9.10 gibt es PPA Quellen:

Den entsprechenden Key für Apt gibt es nach Eingabe von:

 sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys B9BA26FA

Da OpenShot eine speziell angepasst FFmpeg Version nutzt kann es zu Problemen mit VLC und Totem kommen. Die angepasst Version wird nur installiert, sofern man OpenShot über die PPA Quellen bezogen hat. Um Probleme zu vermeiden bietet sich die Installation mittels der DEB-Pakete an!

Review Teil 2 – Motorola Milestone Hardware

Motorola Milestone
Motorola Milestone

Das Motorola Milestone hat unter dem Namen Droid den US Markt erobert und schneidet in der Mashable.com Umfrage mit Bravour gegen das iPhone ab, überholt dies sogar erstmalig klar. Teil des Erfolges ist die Hardware und erstklassige Verarbeitung des Gerätes, mal vom flexiblen Android Betriebssystem abgesehen, aber dazu kommen wir in Teil 3.

Das Milestone ist das Schwerste der Androiden Geräte, überflügelt auch das iPhone um einige Gramm an Gewicht, wiegt dadurch aber nicht schwer, sondern solide. Es liegt gut in der Hand und vermittelt, wie eine entsprechend schwere und gut ausgewogene DSLR Kamera, eine gewisse Ruhe und Stabilität.

Gehäuse:

  • Über das Design kann man sich streiten, das ist für gewöhnlich eine reine Geschmacksfrage, mir persönlich sagt es jedoch zu, ich mag die Kanten und die markante Form.
  • Es ist kein verspieltes Gerät, es darf fest angepackt werden, man muss es nicht mit Samthandschuhen bedienen, von welchem Smartphone kann man das sonst behaupten. Ich habe das Samsung Galaxy nun einige Monate im Einsatz gehabt und muss sagen, nimmt man dieses nach einigen Minuten Milestone-Nutzung in die Hand, muss man zweimal hinschauen. Das Gefühl, dass einem jemand ein Kinderspielzeug-Handy in die Hand gedrückt hat, beschleicht sehr unbewusst die persönliche Empfindung. Schade für das Samsung Gerät, das definitv nicht schlecht verarbeitet ist. Nach der Milestonenutzung kann kein mir bekanntes Gerät dermassen punkten.
  • Das metallische Äussere des Milestones vermittelt immer eine angenehme Kälte und Wärme zugleich, denn es ist mit einer angenehmen Gummierung auf der Unterseite überzogen, macht gleichzeitig die beinahe vollständige Abwesenheit von Plastikteilen immer wieder bewusst..
  • Auf der Unterseite sind an den Aussenkanten gummierte „Füsse“ angebracht, das Gerät ruht somit niemals auf der Kameralinsenabdeckung, wie bei vielen Konkurrenzprodukten.
  • Der Slider sitzt fest auf dem Gerät, Wackeln, wie in US-Berichten gelesen und gesehen, kann ich in keinster Weise festellen.
  • Um das Display vom Gerät zu lösen muss man durchaus druckvoll schieben, bevor das Display in ausgefahrenem Zustand mit sattem Klang einrastet.
  • Das Display ist in einem Metallrahmen eingefasst, der an drei Seiten von einen mehr oder minder scharfen Grat eingefasst ist, leider. Dies spürt man bei der Touchscreenbedienung leider häufiger.
  • Einen einzigen Mangel habe ich jedoch in der Gehäuseverabeitung. Die Einfassung knarzt auf halben Weg zwischen USB Anschluss und Geräteunterkante. Dort lässt sich die Oberschale leicht eindrücken und erzeugt einen kleinen tonalen negativen Ton im ansonsten vollkommen positiven Eindruck des Gerätes.

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E-Mails aus Google Wave heraus versenden und empfangen

Emaily-Robot E-Mailversand
Emaily-Robot E-Mailversand

Google Wave ist nun schon einige Wochen alt, einer der Kritikpunkte war das geschlossene System, man kann nur mit Benutzern innerhalb von Google Wave kommunizieren. Es ist dank eines Robots nun allerdings möglich E-Mail aus Wave heraus an „normale“ Adressen zu versenden.

Hierzu bedient man sich des „Emaily Robot“s ([email protected] zu den Kontakten hinzufügen). Dieser fügt einer Wave ein Blip hinzu, mit der Möglichkeit zur Adresseingabe.

Nun kann man an den definierten Empfänger Mails versenden. Der Titel der Wave wird als Betreffzeile verwendet, der Rest ist Nachrichtentext.

Emaily-Robot E-Mail Antwort
Emaily-Robot E-Mail Antwort

Der Emaily Robot versendet die E-Mail über einen SMTP Sender und schreibt die Absenderadresse ins Format „[email protected]“ um. An diese Adresse kann vom Empfänger geantwortet werden. Die Antwort erscheint als neue Wave.

Nutzt man diese Kombination aus [email protected], kann man an jeden Wave-Benutzer eine Mail versenden, es wird automatisch eine Wave mit dem Emaily-Robot erzeugt und der Empfänger kann auf diese antworten. Versand und Empfang der E-Mails dauern eine Weile, aber es funktioniert, also nicht zu früh aufgeben!

Das erweitert die Kommunikationsmöglichkeit von Google Wave Benutzern um ein Vielfaches und trägt eventuell zur intensiveren Nutzung bei, denn daran scheint es bisher zu hapern. Viele Google Wave Account Inhaber schauen sich das System kurz an und kehren nicht mehr zurück. Google versuchte mit weiteren Einladungen dagegen vorzugehen und Kommunikationspartner zu schaffen.

Google Chrome OS als Download verfügbar

Chromium OS Anmeldung
Chromium OS Anmeldung

Gestern wurde das viel erwartete Netbook Betriebssystem von Google, mit dem Namen Chrome OS vorgestellt und heute ist es als VMWare Image zum Download verfügbar. Nach Freigabe des Quellcodes als Open Source hat sich die Open Source Gemeinde schnell daran gemacht ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen.

In den frühen Morgenstunden war es geschafft und Chromium OS stand zum Download bereit. Der Download steht als Torrent zur Verfügung, oder kann, sofern man einen gdgt.com Account hat, direkt heruntergeladen werden, denn gdgt.com hostet freundlicherweise eine Mirror fürs Chromium OS.

Chromium OS
Chromium OS

In VMWare oder, wie in meinem Fall VirtualBox, eine virtualle Maschine erstellen, ihr den Typ Linux/Ubuntu zuweisen und das VMDK-File laden, dann kann es losgehen. Am System meldet man sich mit einem bestehenende Google Benutzeraccount an. Daran denken, vor der erfolgreichen Anmeldung am System ist das Tastaturlayout auf Englisch eingestellt, also nicht wundern wenn euer Passwort, sofern es sinnvoller Weise Sonderzeichen enthält, beim ersten Versuch nicht klappt. Einfach nochmal eingeben und bedenken wo das jeweilige Sonderzeichen auf der englischen Tastatur liegt.

Viel Spass beim Testen!

(via TechCrunch)

Google Chrome OS Pressevorstellung

chrome-logoDas von Vielen sehnlichst erwartete Netbook Betriebssystem Chrome OS von Google wird Donnerstag Vormittag im Google Office in Mountain View vorgestellt. Google verspricht eine Demonstration aller Funktionen und scheint somit in der Entwicklung weiter zu sein als viele bisher vermutet haben.

In den vergangenen Tage mehrten sich die Berichte über ein Beta Release von Chrome OS noch diese Woche, ob das in Verbindung mit der Pressevorstellung tatsächlich stattfinden wird bleibt abzuwarten. Die bisherige Tendenz geht wohl eher in die Richtung einer baldigen Veröffentlichung gegen Ende des Jahres oder dem Beginn von 2010. Bisher war Chrome OS im Zeitplan für die zweite Jahreshälfte des kommenden Jahres vorgesehen.

Chrome OS ist wie Android ein OpenSource Projekt von Google und soll sich primär an Netbook Benutzer richten. Aufgrund seiner OpenSource Natur kann man wohl sehr bald nach Veröffentlichung erste Release Versionen für Desktop PCs sehen, die mit einer breiteren Hardwareunterstützung versehen werden. Das OS kommt für x86 und ARM Prozessoren auf den Markt und soll die Integration von webasierten Diensten in den Vordergrund stellen. Goole bietet hier mittlerweile für fast jeden Anwendungsbereich ein entsprechendes Onlineprodukt an, sei es Google Mail, Google Docs, Google Calendar und wie sie alle heissen.

Ich vermute persönlich, dass wir ein Final Release von Chrome OS zusammen mit dem Start der Google Wave Betaphase sehen werden, inwieweit diese „Vorhersage“ zutrifft wird sich in wenigen Wochen/Monaten zeigen.