Andy Pad 7 Inch Tablet Teaser

Andy Pad 7 Zoll Tablet kommt mit 256MB RAM und resistivem Touchscreen

Andy Pad 7 Inch Tablet TeaserAndy Pad, ein Hersteller aus England, will den Markt mit einem günstigen 7 Zoll Tablet aufmischen, welches ansprechend ausgestattet sein soll.

Neben einer 1,2 GHz schnellen A8 CPU soll das Tablet durch eine 3D fähige GPU unterstützt werden und 1080p mittels HDMI Ausgabe ermöglichen. Der 7 Zoll Touchscreen ist resistiv, und löst mit 480×800 Pixel auf. Wie es mit der Updatefähigkeit des mit Android 2.3 ausgelieferten Tablets aussieht, wird nur die Zukunft zeigen können, die recht dürftigen 256MB RAM wurden uns wie folgt beschrieben:

It has 265 RAM, but it’s ROM is optimised to run smoothly with a variety of applications – even 3D games and HD video with no lag.

Darüber hinaus bietet das Tablet einen USB Anschluss, der offensichtlich Massenspeichergeräte ansprechen kann, also als USB-Host fungiert.

The Andy Pad is a 7” white tablet with a highly responsive resistive screen. It’s aimed at the younger generation with an aim to being a tablet for those who simply want a cheap tablet that works and isn’t like the cheap Chinese imports (IE: slow & confusing).

Das Tablet zielt somit auf eine jüngere Zielgruppe ab, der der Einstieg in den Tablet Markt ermöglicht werden soll. Mit einem Preis von 129GBP, umgerechnet 145€, sollte dies ohne allzu grossen finanziellen Schaden möglich sein. Darüber hinaus werden Apps wie Twitter und Facebook bereits vorinstalliert, einige Spiele kommen ebenfalls mit.

Laut Hersteller ist bereits ein weiteres 7 Zoll Tablet, mit doppeltem Speicher und kapazitivem Touchscreen in der Planung, welches Andy Pad Pro bezeichnet werden soll.

Der Start des Andy Pad Tablets ist auf den 1. September 2011 angeplant, zuerst in der 256MB RAM Variante mit resistivem Touchscreen.

UPDATE 27.06.2011:

Andy Pad hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der man bekannt gibt, dass das Tablet mit 512MB RAM kommen wird, der Preis aber bei 129GBP bleiben soll. Die künftige Pro Version mit Front- und Back-Kamera, sowie kapazitivem Touchscreen.

As announced earlier today on our Twitter (AndyPadUK), the Andy Pad will come with 512 RAM, contrary to previous statements of 256. We believe that the user experience is paramount and after a large outcry from the community, we’ve decided to use 512 RAM. The price will remain the same at 129 pounds.

Was haltet ihr von den technischen Daten des Andy Pads und könnt ihr euch vorstellen ein solches Tablet für euren Einstieg in den 7 Zoll Sektor zuzulegen?

Samsung Galaxy S II Frontansicht

Testbericht: Samsung Galaxy S II – Ausgepackt und erster Eindruck

Samsung Galaxy S II FrontansichtDas Samsung Galaxy S II ist, neben dem HTC Sensation, im Moment sicherlich das Top-Gerät im Android Smartphonebereich. Was es leistet und ob es für eine Kaufempfehlung reicht, sollen die kommenden Testberichte zeigen, denn das Galaxy S II befindet sich nun die nächsten 6 Wochen im Alltagstest bei nodch.de.

Kurzer Disclaimer vorneweg. Das Galaxy S II wird von Samsung und trnd.com für 6 Wochen zum Test zur Verfügung gestellt.

Das Galaxy S II befindet sich nun schon seit letztem Samstag in meinen Händen, leider komme ich nun erst dazu den Artikel zum ersten Eindruck zu verfassen, dafür folgt dann recht schnell der Beitrag „Eine Woche mit dem Galaxy S II“. Alles im Rahmen also.

Das Galaxy S II wird in Samsung typischer, schlichter schwarzer Verpackung geliefert, die nur wenige Millimeter breiter und höher ist, als das Smartphone selbst.

Die technischen Daten (Link zur offiziellen Samsung Webseite) sollten den Meisten schon bekannt sein, für alle Anderen gibt es sie nun schnell im Überblick:

Abmessungen: 125 x 66 x 8,49 mm, Gewicht: 116 Gramm
Datenübertragung: HSPA+ bis zu 21 MBit/s, HSUPA bis zu 5,76 MBit/s, UMTS, EDGE, GPRS Class 33
Display: Super AMOLED Plus-Touchscreen, 10,85 cm/4,27 Zoll, 480 x 800 Pixel, Gorillaglas
Speicher: 16 GB Speicher (Davon 2GB für Androidsystem und 2 GB als Anwendungsspeicher (ROM), durch microSD-Karten mit bis zu 32 GB Kapazität erweiterbar, 1GB RAM (effektiv ca. 830MB da shared mit der GPU)
Plattform: Android 2.3.3
Prozessor: 1,2 GHz-Dual Core
Schnittstellen: WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 3.0 + HS (High Speed)
Akku: 1.650 mAh
Kamera: 8-Megapixel-Kamera mit Full HD-Videoaufnahmefunktion (1.080p), Frontkamera mit 2-Megapixel-Auflösung

Nun aber ran ans Gerät und ausgepackt, Akkudeckel auf (wie schon beim Galaxy S ein recht dünner Lappen), Akku rein und das geringe Gesamtgewicht wirken lassen, denn das Smartphone brint nicht viel auf die Waage. Die 116 Gramm spürt man in der Hosen-/Hemdtasche kaum und man ist zu einem Kontrollgriff geneigt, um zu schauen ob das Gerät noch da ist.

Neben Smartphone und Akku komplettiert ein dediziertes Ladegerät mit Micro USB Anschluss, ein Micro USB Kabel, sowie ein In-Ear Headset (mit unterschiedlich grossen Gummiaufsätzen, um möglichst gut ins Ohr zu passen) den Lieferumfang. Eine Tasche, wie noch beim ersten Samsung Galaxy, gibt es nicht mehr, aber darauf musste man schon beim Galaxy S verzichten.

Die Verarbeitung kann sich sehen lassen, saubere Spaltmaße, ein gut eingelassenes Display, auch der oft bemängelte Akkudeckel sitzt gut auf dem Gerät und schliesst sauber ab. Nur draufklopfen darf man nicht, dann merkt man dass die Optik täuscht und er tatsächlich so dünn ist. Immerhin ist er nicht mehr im Hochglanzstil des Vorgängers gehalten und wirkt etwas „edler“.

Nun also endlich das Galaxy S II gestartet und über die flotte Bootzeit angenehm überrascht. Natürlich fällt zuerst das brilliante Display auf. Zwar bin ich das Super AMOLED vom Galaxy S schon gewöhnt, das Super AMOLED Plus vom Galaxy S II legt allerdings nochmal eine Schippe drauf, wie sehr und in welchen Bereichen werde ich im nächsten Artikel näher beleuchten.

Nachdem die Benutzerdaten eingerichtet sind und das Smartphone auf Herz und Nieren getestet werden kann, fällt sofort die flotte Arbeitsgeschwindigkeit auf, das durfte man vom 1,2 GHz Prozessor aber auch erwarten. Anwendungen starten flott, kleinere App sogar ohne jegliche Ladezeit. Das ganze System fühlt sich flüssig und äusserst reaktionsfreudig an.

Soviel zum ersten Eindruck, ich habe das Galaxy S II ganze 6 Wochen, die erste Woche ist morgen schon rum, ich werde mich dann zeitnah daran machen einen Artikel zur ersten Woche zu verfassen. Ausserdem steht ein Vergleichstest zum Vorgänger an, um zu schauen wo Samsung nachgebessert, oder eventuell immer noch nicht dazugelernt hat.

Nun kommt ihr: Was wollt ihr getestet haben? Was wollt ihr wissen? Ich schaue mir jedes mögliche Detail an und fasse die Wünsche in einem Testbericht zusammen. Schreibt eure Wünsche in die Kommentare!

Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Galerie vom ausgepackten Galaxy S II, viel Spass mit den Bildern. Mehr lesen →

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 1

HTC Flyer Perfomance Update (kein Android Honeycomb)

Heute kam das HTC Flyer in der 3G Version für einen Test ins Haus und wir zäumen das Pferd einmal von hinten auf, denn just nach dem Einschalten meldete sich das Flyer mit dem aktuellen Systemupdate 2.00.405.3, welches in Hinsicht der Leistung optimiert sein soll.

Das HTC Flyer wird mit Android 2.3.3 Gingerbread ausgeliefert, das aktuelle Update ist kein Update auf Android Honeycomb, sondern soll die Leistung verbessern. Eines vorweg: Messbar ist diese Optimierung nicht, das Flyer bringt in allen Benchmarks, die ich haben laufen lassen (Quadrant: 1975 Punkte, Linpack: 56.836 MFLOPS, Neocore: 51.1 FPS und Smartbench 2011: 1495 PI und 2199 GI) im Groben identische Werte.

Eine Verbesserung der allgemeinen Systemleistung will ich nicht bescheinigen, dafür hatte ich das Flyer vor dem Update zu kurz in der Hand, als hierzu eine Aussage tätigen zu können.

Der erste Testbericht zum Flyer folgt in den kommenden Tagen, hier nun erstmal die Anleitung für das OTA Update auf Systemversion 2.00.405.3 (Auf die Bilder klicken um sie in voller Grösse zu sehen):

Das Flyer begrüßt euch mit der Meldung das ein Systemupdate zur Verfügung steht, hier könnt ihr auswählen über welche Datenverbindung ihr das Update herunterladen wollt. Wie immer ist die WLan/Datenkabelverbindung zu bevorzugen:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 1Den Beginn des Downloads muss man mittels Druck auf OK bestätigen und dann kann es schon losgehen:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 2Nach erfolgreichem Download kann man das Update installieren, sich entscheiden die heruntergeladenen Daten später zu installieren oder sie verwerfen. Mit einem Klick auf OK und Jetzt installieren startet der Updateprozess. Das Flyer startet hierzu neu, installiert das Update und bootet anschliessend wieder ins System:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 3Nach dem Start ins System meldet sich das Flyer mit der Meldung dass das Update erfolgreich war und zeigt euch an, dass die nun installierte Version 2.00.405.3 ist:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 4Ab diesem Punkt ist das Flyer wieder einsatzbereit und das Update (des Handys…) abgeschlossen.

Gibt es HTC Flyer Besitzer, die das Gerät länger in der Hand hatten als ich und die der Meinung sind dass die Performance besser ist, als vor dem Update?

SIP/VoIP Konfiguration unter Android Gingerbread 2.3

Kostenlose eingehende Anrufe mit Android Gingerbread 2.3 und SIP/VoIP

SIP/VoIP Konfiguration unter Android Gingerbread 2.3
SIP/VoIP Konfiguration unter Android Gingerbread 2.3

Seit Android 2.3 ist die API Schnittstelle für SIP/VoIP geöffnet und man kann SIP/VoIP Provider direkt im Android System eintragen und nutzen, sowohl für eingehende, als auch ausgehende Anrufe.

Um SIP/VoIP mit Android 2.3 zu nutzen, bedarf es eines entsprechenden Anbieters, wie zum Beispiel Sipgate (Link zur kostenlosen Anmeldung im Basic Account).

Die Konfiguration auf dem Android 2.3 Gerät ist dann denkbar einfach, man muss nur die entsprechenden Daten beim SIP/VoIP Provider auslesen und eintragen.

Am Beispiel von Sipgate.de soll die Konfiguration an dieser Stelle kurz beschrieben werden.

  • Zuerst trägt man den Benutzernamen des Providers ein
  • Anschliessend das entsprechende Passwort
  • die Serverkonfiguration erfordert die Eingabe von „sipgate.de“
  • nun kann man auswählen ob der eingetrage Account das primäre Konto sein soll. Wichtig ist dies nur bei der Konfiguration mehrerer Konten, denn hier wählt man den Account, der als ausgende Nummer bei Internetanrufen gewählt wird.
  • In den optionalen Einstellungen kann man noch den Proxy konfigurieren, auch hier wird „sipgate.de“ als Proxy eingestellt.

Ab sofort ist man, sofern „Eingeh. Anrufe annehmen“ ausgewählt wurde, über die Telefonnummer des Providers erreichbar und kann ausgehend Anrufe über SIP/VoIP tätigen.

Eine zusätzliche Einstellung erlaubt es alle Anrufe über das Internet zu tätigen, bzw. vorher eine Abfrage zu erhalten über welche Weg man nach Aussen telefonieren möchte.

Die SIP/VoIP Funktion in Android 2.3 funktioniert, zumindest mit Sipgate.de reibungslos und erlaubt es, im WLan und 3G Netzwerk, qualitativ akzeptable Telefonate zu führen, ohne weitere Kosten zu verursachen. Eingehende Anrufe sind bei den entsprechenden Anbietern ohnehin kostenlos, womit das Android Gerät zu einem durchaus komfortablen Endgerät für SIP/VoIP Anrufe wird.

BackTrack 5 Screenshot

BackTrack 5 für Android Smartphones

Ganz neu ist die Meldung für einige sicherlich nicht, Ubuntu basierte Distributionen wurden schon mehrfach für ARM Geräte und somit auch Android portiert, BackTrack 5 ist daher keine Ausnahme.

BackTrack 5 Screenshot

Heute hat allerdings msullivan, seines Zeichens Forenmitglied der XDA-Developers Foren, ein fertiges Paket zusammengestellt, welches sich mittels Shellscript leicht auf beinahe allen Android Smartphones installieren lässt. Lediglich die Installation der BusyBox wird vorausgesetzt, damit die benötigten Shellbefehle ausgeführt werden können.

BackTrack 5 ist die wohl bekannteste und umfangreichste Penetration Testing Distribution, mit einer Umfangreichen Sammlung an Programmen und Scripten, die von Netzwerkspezialisten gerne zur Sicherheitsüberprüfung der eigenen Netz verwendet wird. Mit BackTrack 5 für Android kann man viele dieser Aufgaben direkt vom Smartphone aus erledigen.

Dank msullivan ist die Installation von BackTrack 5 sehr einfach geworden, Root auf dem Android Gerät vorausgesetzt:

  1. Paket herunterladen und entpacken: Aktueller Link im XDA-Developers Thread verfügbar
  2. Den Ordner bt5 ins Rootverzeichnis der SD-Karte des Android Gerätes verschieben
  3. Android Gerät vom USB trennen, bzw. die SD-Karte wieder bereitstellen
  4. Einen Terminal Emulator starten
  5. su im Terminal Emulator eingeben und dann mit cd /sdcard/bt5 ins Verzeichnis wechseln
  6. BackTrack 5 mittels sh bt starten

Das wars auch schon, falls alles reibungslos geklappt hat, sollte man mittels SSH oder VNC Verbindung zum Android Gerät aufnehmen können. Das Rootpasswort, sowie das Passwort für den VNC-Zugang sind standardmässig auf ‚root‘ gesetzt.

Möchte man direkt am Android Gerät einen GUI-Zugriff auf BackTrack erhalten, sollte man sich einen VNC Viewer aus dem Android Market installieren und anschliessend eine Verbindung zu 127.0.0.1 (localhost) auf Port 5901 herstellen, Passwort, wie schon erwähnt, ist ‚root‘.

Quelle: XDA-Developers

Google I/O: Rückblick auf Tag 1 – Ein Ice Cream Sandwich für Alle

Google I/O: Rückblick auf Tag 1 – Ein Ice Cream Sandwich für Alle

Google veranstaltet gerade die Google I/O Entwicklerkonferenz in San Francisco und kann mit, teilweise schon vorher erwarteten, Neuerungen und Maßnahmen, die lange überfällig erscheinen, einiges an Berichterstattung generieren.

Im Folgenden will ich die Ankündigungen kurz vorstellen und kommentieren. Einige der vorgestellten Dienste und Neuerungen wissen zu begeistern, andere locken lediglich einen verhaltenen Optimismus hervor, denn es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Ice Cream Sandwich und Honeycomb 3.1:

Mit Android Ice Cream Sandwich wird die überfällige Vereinigung der Geräte vollzogen, soll heissen sowohl Tablets als auch Smartphones erhalten wieder eine einheitliche Version. Leider stieß Google mit der Honeycomb genannten Android 3.0 Version in den Markt und veröffentlichte eine rein für Tablets angepasste Variante von Android, die Smartphones blieben auf Gingerbread zurück. Hier musste man offensichtlich schnell eine Version für Tablets zur Verfügung stellen um Apple auf den Fersen zu bleiben. Mit der Rückführung zu einer gemeinsamen Version, die alle Vorteile der neuen UI auch den Smartphones zugänglich macht, werden die Kunden und Entwickler zufrieden gestellt.

Honeycomb wird auf Version 3.1 geupdated und bringt einige Verbesserungen im Task Management, sowie in der Größe anpassbare Widgets mit sich. Der Topseller, was die neuen Funktionen angeht, ist meiner Meinung nach, ist auf alle Fälle die USB-Host Fähigkeit von Android. Somit können USB Geräte angeschlossen und verwendet werden, seien dies Tastaturen, Mäuse, Gamecontroller oder Festplatten, der Kreativität sollten hier keine Grenzen mehr gesetzt sein. Ice Cream Sandwich, als vereinte Version soll in Q4 zur Verfügung stehen, Honeycomb 3.1 wird ab sofort ausgerollt, wann es durch die entsprechenden Hersteller/Provider tatsächlich verfügbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

Die 18 monatige Update Garantieabsicht:

Um der Fragmentierung von Android auf den Leib zu rücken, hat sich Google die grössten Hersteller und Provider ins Boot geholt und verhandelt aktuell über eine Update-Garantie, die 18 Monate umfassen und Kunden eine Planungssicherheit verschaffen soll, wenn es um den Gerätekauf geht. Der Plan sieht folgendermaßen aus: Die teilnehmenden Hersteller sollen, sofern die Geräte die Hardwareanforderungen der neuen Androidversionen erfüllen, für alle Geräte, für mindestens 18 Monate Updates zur Verfügung stellen. Dies soll und das ist wichtig, zeitnah geschehen, damit man als Kunde nicht so lange wie bisher auf Updates warten muss und man der Android Fragmentierung entgegenwirkt.

Anzumerken gilt jedoch: Noch ist das keine verpflichtende Zusage, man verhandle im Moment mit den Herstellern, wie dieses Vorhaben umsetzbar ist und welche Voraussetzungen erforderlich sind. Mehr lesen →

sekerneltux

Sony Ericsson Tutorial online: How to build a Linux kernel and flash it to the phone

Sony Ericsson nimmt weiter Schwung und platziert sich aktuell als Firma mit Nachahmungspotenzial, was Android-Geräte und vor allem die Unterstützung bezüglich Offenheit der eigenen Systeme angeht.

sekerneltuxNachdem man bereits die Unlocking-Webseite, auf der man Schritt für Schritt erklärte, wie man die Bootloader des Xperia PLAY, Xperia Arc und Xperia neo öffnet, online gestellt hat, folgt nun eine offizielle Seite, die den Weg zu Custom ROMs ebnen soll.

Sony Ericsson reagiert damit aktiv auf Einträge aus dem XDA-Developers Forum, wo einige User von Problemen bei der Kernelanpassung berichtet hatte. Ein Verhalten das anderen Herstellern absolut zur Nachahmung empfohlen werden sollte!

Was haltet ihr von Sony Ericssons Bemühungen die Custom ROM Szene zu unterstützen, bzw. den Benutzern die Freiheit zu lassen ihre Geräte zu nutzen wie sie wollen?

Quelle: SE Developer World (Blog)
Sony Ericsson Bootloader Unlock Seite

Sony Ericsson Xperia Bootloader Unlocking-Seite online

Nachdem Sony Ericsson die Xperia Benutzer heute mit einer Android Market-Anpassung gängelte, indem man den Tab der eigenen Downloads gegen einen Sony Ericsson Kanal tauschte und die eigenen Apps nur noch über das Menü erreichbar gemacht hat, stellt SE nun die Xperia Bootloader Unlocking Seite offiziell online.

Sony Ericsson Bootloader Unlock Seite
Sony Ericsson Bootloader Unlock Seite

Das soll heissen, alle Xperia Arc und Xperia PLAY Besitzer können ihren Bootloader entsperren und Custom ROMs einspielen. Sony Ericsson beschreitet mit der Unlocking-Seite einen gänzlich anderen Weg als Hersteller wie Motorola, die mit signierten Bootloadern das Einspielen von eigenen Kernelversionen und Custom ROMs erschweren, bzw. komplett verhindern.

Sony Ericsson weist darauf hin, dass man mit Freischaltung des Bootloaders die Garantieansprüche des Gerätes verliert und DRM geschützte Inhalte nicht mehr abspielbar sind, da die DRM Security Keys im Zuge der Freischaltung gelöscht werden. Die Freischaltung klappt nur für die aktuellen 2011er Xperia Modelle, sowie alle folgenden Geräte dieser Serie.

Alle Informationen findet ihr auf der offiziellen Unlocking the Bootloader Webseite der Sony Ericsson Developer World.

via: Xperia Blog
Motorola Xoom Android Honeycomb Tablet

Motorola Xoom – CeBIT 2011 Eindruck

Motorola Xoom Android Honeycomb Tablet
Motorola Xoom Android Honeycomb Tablet

Auf der CeBIT 2011 hatte die Telekom das Motorola Xoom (Affiliate Link) exklusiv ausgestellt. Anlass genug es persönlich anzutesten.

Es herrschte ein reges Interesse an den 3 Geräten, und es war gar nicht so einfach eines in die Hand zu bekommen, aber letztendlich habe ich es geschafft 🙂
Als ich das Gerät in die Hand genommen habe, war ich anfangs etwas erschrocken. Das Xoom ist für die Größe relativ schwer. Das Gewicht aber aussen vor gelassen, war mein Gesamteindruck: WOW!
Die Leistung des Motorola Xoom ist beachtlich, keine Ruckler in der schicken neuen Benutzeroberfläche, sehr schnelles Laden von Bildern und problemlose Wiedergabe von HD-Videos.

Auf dem Xoom läuft das brandneue Android 3.0 (Honeycomb), welches speziell auf Tablets mit großen Displays ausgelegt ist. Viel Software konnte ich allerdings nicht testen, da der Android Market auf keinem der Testgeräte installiert war und somit auch kaum Apps vorhanden waren, angeblich war dafür nichtmehr genügend Zeit. (…)

Die neue Benutzeroberfläche reagiert auf die sanftesten Berührungen womit die Bedienung des Gerätes sehr einfach ist. Die Standard-Android Steuerelemente sind ein fester Bestandteil der Software, und werden z.B. bei der Wiedergabe von Filmen ausgeblendet. Es sind dann nur noch kleine Punkte zu erkennen, welche die Tasten andeuten. Gerne hätte ich auch das MultiTouch voll ausgetestet, aber ohne die passende Software ging es leider nicht, jedoch hat das Xoom mindestens 3 unabhängige Erkennungspunkte. Das 10.1 Zoll Display fasst eine Auflösung von 1280×800 Pixel und ist kapazitiv. Im Gerät ist ein 1 GHz DualCore Prozessor verbaut und es kann bis zu 32 GB Speicherplatz besitzen, der scheinbar nicht erweiterbar ist. Ein HDMI Ausgang sorgt für HD Genuss, auch an TV Geräten. Es sind alle aktuellen Arten von Sensoren enthalten, wie z.B. der Lichtsensor oder das Gyroskope.

Was ich persönlich aber am Gerät etwas bemängeln muss, ist der Lautsprecher. Es wirkt sehr leise (was aber auch am ver.di Streik auf dem Telekom Stand gelegen haben könnte), und die Rückseite vibriert unangenehm stark, wenn die Lautstärke hoch eingestellt ist.
Auf der Website des Xoom heißt es, das dass Gerät bis zu 9 Stunden Videowiedergabe ohne Akkuladung durchhalten kann, was schon recht gut ist. Alles in allem finde ich das Xoom sehr schön und würde es mir sogar zulegen wären da nicht der happige Preis. Das Motorola Xoom wird Ende April die ersten 90 Tage exklusiv von der Telekom vertrieben werden, zu einem Preis von ca. 700€!

Die technischen Daten können auf der offiziellen Webseite von Motorola eingesehen werden: Link

Mapquest für Android

Mapquest für Android – alternative Navigation

Mapquest für Android
Mapquest für Android

Mit Google Maps Navigation ist Android relativ gut versorgt, was die kostenlose Turn-by-Turn Navigation angeht. Mapquest schickt sich an eine Alternative anzubieten und stellt ab sofort die hauseigene App kostenfrei im Android Market zum Download zur Verfügung.

Wie Google Maps Navigation bietet Mapquest eine umfangreiche App zur Suche von POI’s und zur Nutzung von sprachgesteuerter Turn-by-Turn Navigation. In den USA basiert Mapquest auf den Kartendaten von NAVTEQ, in Europa greift man auf die Daten des OpenStreetMap Projektes zurück. POI’s sucht man schnell und einfach über vorgefertigte Buttons, Adress- und Zieleingaben können wahlweise per Text- oder Spracheingabe erfolgen.

Overlay-Anzeigen für den Verkehr werden im 5-Minutentakt aktualisiert, scheinen jedoch nur in den USA zur funktionieren.

Wer sich Mapquest anschauen möchte, der kann sich die App kostenfrei über den Android Market herunterladen und installieren: Mapquest Android Market Download (QR-Code in der Sidebar).