Eye-Fi Pro X2 – Es liegt Speicherplatz in der Luft

Daten von der SD-Karte direkt auf einen PC speichern, auf dem Smartphone ablegen oder direkt zu Onlinediensten hochladen und das beinahe mit jedem Gerät das SD-Karten unterstützt?  All das verspricht Eye-Fi, eine Firma die SD-Karten WLAN fähig macht.

Eye-Fi Pro X2
Eye-Fi Pro X2

Wie das Ganze tatsächlich funktioniert wollte ich mir natürlich einmal selbst anschauen und habe freundlicherweise eine Eye-Fi Pro X2 Karte für einen Test bekommen.

Was sind nun diese Eye-Fi Karten? Erstmal sind es handelsübliche SD-Karten, mit unterschiedlichen Speichergrössen, die getestete Pro X2 kommt mit 8GB Class 6 daher. Das Interessante ist, dass man eine WLAN-Funktionalität in den Karten verbaut. Somit kann sich die Karte in quasi jedes Drahtlosnetzwerk einbinden lassen und dann seine Daten, je nach vorheriger Konfiguration über diesen Weg zur Verfügung stellen.

Inbetriebnahme und Einrichtung:

Soviel zur Theorie, in der Praxis ist dafür ein bisschen Vorarbeit nötig. Zuerst will die Karte eingerichtet werden, das kann über einen beliebigen SD-Kartenleser geschehen, oder mittels des mitgelieferten SD auf USB Adapters. In der Software, die für Windows und MacOS zur Verfügung steht (Linux fehlt hier leider), registriert man die Karte und richtet diese ein.

Hierzu gehören die Einrichtung der Netzwerke, in denen man die Karte betreiben möchte, denn dies ist nur über die Software und Kartenleser möglich, eine Funktion um auf die Karte per IP zugreifen zu können, würde ich mir hier wünschen, oder diese über die Android, bzw. IOS App zu konfigurieren. Alternativ kann man, zumindest bei der Pro X2 einen vorhandenen Hotspot Account hinterlegen, auf diese Weise verbindet sich die Karte selbständig, sobald man in Reichweite eines geeigneten Hotspots ist. Interessant ist der Direct-Mode, der ein Ad-Hoc Netzwerk erstellt, auf das man über die App zugreifen und Daten zwischen Karte und Smartphone austauschen kann.

Nun kann man die Art und Weise des Datenaustausches konfigurieren und sich entscheiden welchen Weg die Dateien von der Eye-Fi Karte aus nehmen. Die Auswahl ist hier äusserst umfangreich, so kann man den direkten E-Mail Versand konfigurieren, Dateien auf den PC übertragen lassen, oder sie direkt zu beliebten Diensten hochladen (Flickr, Picasa, Youtube und viele mehr).

Eye-Fi Center
Eye-Fi Center

Man muss sich also vorher Gedanken machen wohin die Daten sollen, um diese Einstellung zu ändern muss die Karte nämlich wieder an den PC angeschlossen werden. Hat man allerdings die wichtigsten Netze, Direct-Mode und Freigabeoptionen eingerichtet, kann man die Karte in ein beliebiges Gerät, in meinem Fall eine Kamera, einlegen und loslegen.

Direct-Mode:

Ab hier ist es relativ unspektakulär, denn die Eye-Fi Karte tut genau das, was sie verspricht: sie funktioniert. Bilder und Videos wurden direkt über den konfigurierten Weg von der Karte aus übertragen und standen in akzeptabler Zeit (natürlich abhängig von Netzwerkgeschwindigkeit, oder Internetgeschwindigkeit des genutzten WLANs) auf dem Zielrechner, oder in den Onlinediensten zur Verfügung. Interessant beim Direct-Mode, gerade für Fotografen, die Karte schiebt Bilder direkt auf den PC, hier sind sie für eine erste Bildbetrachtung an einem Notebook, iPad usw. verfügbar, ohne jegliche Kabelschlacht.

Eye-Fi Direct Mode
Eye-Fi Direct Mode

Die Verbindung mit dem Smartphone ist zwar ganz nett, aber hier schiebt man von einer 8GB Karte in Richtung eines Gerätes, das im Regelfall über eine ähnliche Speichergrösse verfügt. Einzig die Option diese Daten dann direkt über das Mobilnetz des Smartphones zu versenden ist interessant, einen entsprechenden Tarif mit ordentlich Volumen vorausgesetzt.

Endless Memory:

Eine nette Funktion und ebenfalls für Fotografen interessant: der quasi endlose Speicher. Die Eye-Fi Karte überträgt die Daten permanent ans ausgewählte Ziel und kann so eingerichtet werden, dass sie die Daten von der Karte quasi von vorne wieder entfernt, wenn es nach hinten heraus eng wird. In diesem Fall dienen die 8GB eigentlich nur als Puffer und die Karte als Übertragungsbrücke zum Zielgerät. Einem Shooting ohne Kartenwechsel steht somit nichts im Wege, da die Pro X2 RAW Formate unterstützt, ist sie für Fotografen wie geschaffen.

Akkulaufzeitverkürzung:

Sowohl die Konfigurationssoftware, als auch die getestete App funktionieren reibungslos und machen Spass. Natürlich verbraucht das Gerät, in dem die Eye-Fi Karte eingelegt ist, mehr Akku als mit einer herkömmlichen SD-Karte, aber das sollte ja selbstverständlich sein. Genaue Messungen kann ich hierzu nicht anbieten, gefühlt ist aber aber gut ein Viertel weniger, was bei Geräten mit ohnehin kurzer Akkulaufzeit durchaus unangenehm werden kann. Ersatzakkus retten an dieser Stelle natürlich und man muss sich entscheiden ob die zusätzliche Funktionalität den erhöhten Akkuverbrauch rechtfertigt.

Fazit:

Alles in Allem bin ich mit der Eye-Fi Pro X2 sehr zufrieden gewesen, lediglich eine „Over-the-Air“ Konfiguration per Webbrowser oder App hätte ich mir gewünscht. Mit einer UVP von 99€ (ist die Eye-Fi Pro X2 sicherlich kein offensichtliches Schnäppchen, funktioniert allerdings so tadellos, dass man, gerade als Fotograf, darüber nachdenken kann, nimmt sie einem doch einiges an Arbeit und Einrichtung (Kabelverbindung zum Notebook usw.) ab. Wer auf RAW-Format Unterstützung, Geotagging und Hotspot Access verzichten kann, der darf ruhig mit der Eye-Fi Connect X2 mit 4GB duchstarten. Diese wird mit einem UVP von 59,99 € angeboten und die 4GB sollten dank der unterstützten Endless Memory Funktion ohnehin nicht ausgehen.

Mehr Informationen, zu den unterschiedlichen Funktionen der Karten und zu Eye-Fi generell, gibt es auf der offiziellen Webseite von Eye-Fi.

Amazon hat die Karten ebenfalls im Sortiment und ist immer einen Blick wert:

Minecraft Pocket Edition für das Xperia PLAY

Es wurde ja bereits angekündigt und nun ist es erhältlich, Minecraft in der Pocket Edition. Vorerst exklusiv für das Sony Ericsson Xperia PLAY als Download im Android Market.

Minecraft Pocket Edition
Minecraft Pocket Edition

Ich konnte mich bisher nicht für Minecraft begeistern lassen, es scheint allerdings ein wirklich grosser Erfolg zu sein. Konsequent folgt daher die Androidumsetzung für das Xperia PLAY, um auch mobil weiter kleine Klötzchen setzen zu können.

Die veröffentlichte Version trägt die Nummer 0.1 ist ist tendenziell als Alpha Version zu sehen. Bisher sind 36 Blocktypen verfügbar und man ist nach dem Kauf um €4,86 ärmer. Weitere Funktionen, sowie eine Veröffentlichung auf weiteren Androidgeräten wird in der Zukunft erfolgen.

Wo sind die Minecraft Spieler? Habt ihr ein PLAY und werdet das Spiel kaufen, oder habt ihr es gar schon angetestet?

Pool Party Invite abstauben

Pool Party ist Googles Antwort auf Instagram, soziales Fototeilen quasi und für euch gibt es 15 Einladungen.

Pool Party Android App
Pool Party Android App

Googles Slide Team entwickelt gerade start an Pool Party, einem sozialen Fotosharing Dienst für Android und iOS (iTunes Link zu Pool Party). Der Zugang ist aktuell nur über eine Einladung möglich und von diesen gibt es nun 15 Stück für interessierte Leser, die gerne Bilder machen und diese teilen wollen, denn was wäre eine Pool Party ohne „Badegäste“.

Noch kann ich zu Pool Party nicht allzu viel sagen, denn mein Pool ist leer und deshalb brauche ich euch:

Ihr teilt eure Bilder bereits in Onlinediensten wie Flickr, Fotocommunity und Ähnlichen? Wollt gerne einen neuen mobilen Dienst ausprobieren und habt Interesse an Pool Party?

Dann seid ihr hier genau richtig. Damit es die passenden Menschen trifft, setze ich zwei kleine Voraussetzungen:

  1. Postet einen Kommentar und verlinkt auf euer Profil bei einem Onlinedienst (z.B. Flickr, 500px, oder, oder, oder…)
  2. Teilt den Artikel auf FB, retweetet ihn auf Twitter, oder vergebt ein +1 (geht natürlich auch alles parallel).
Die ersten 15, die diese Voraussetzungen erfüllt haben, bekommen jeweils eine Einladung. Was ihr dann mit euren 15 Invites macht, die ihr bekommt, ist natürlich euch überlassen.
Nun aber los, kommt an den Pool und zeigt was ihr habt! 😉
Skype für Android

Skype Update bringt Videochat für mehr Android Geräte

Skype für AndroidDas neue Skype Update für Android erweitert die Liste der unterstützen Android Geräte.


Im offiziellen Changelog der Skype App im Android Market ist zu lesen:

Neue Funktionen in dieser Version:

  1. Videoanrufe sind nun zusätzlich auf den folgenden Geräten möglich:
  2. Samsung Galaxy S II
  3. Samsung Galaxy S
  4. Samsung Droid Charge – Verizon
  5. Samsung Galaxy Tab
  6. HTC Desire (2.2)
  7. HTC Thunderbolt – Verizon
  8. HTC Sensation
  9. HTC Evo 4G
  10. HTC Evo 3D
  11. HTC Incredible S
  12. HTC Desire HD
  13. HTC Flyer
  14. LG Revolution – Verizon (2.2)
  15. Sony Ericsson Xperia PLAY
  16. Sony Ericsson Xperia ray
  17. Sony Ericsson Xperia mini pro
  18. Acer A5
Damit erweitert sich die Liste der offiziell unterstützen Geräte von 4 auf 17. Voraussetzung für den Videochat ist Android Gingerbread unter Froyo wird offensichtlich nur die rückwärtige Kamera angesteuert. Das Sony Ericsson Xperia Arc fehlt jedoch in der Liste.
Zum Download der Skype App geht es hier entlang: Skype für Android (Android Market Downloadlink)
Base Tab Lieferumfang

Ausgepackt: Das Base Tab – 7 Zoll Android Tablet

Base Tab Lieferumfang
Base Tab Lieferumfang

Gerade erst hatte ich das Lutea von Base zum Testen und heute komme ich von der Arbeit und habe das Base Tab vor mir auf dem Tisch liegen.

Es ist zwar ganz frisch bei nodch.de eingetroffen, aber ich will euch trotzdem schon mal meinen ersten Eindruck schildern, den ich kurz nach dem Auspacken hatte.

Das Paket also gleich aufgemacht und zum Vorschein kommt erst einmal das 7-Zoll-Tablet. Beim Herausnehmen fällt schon mal auf, dass das Base Tab mit seinen rund 400 Gramm für meinen Geschmack doch etwas schwer in der Hand liegt. Mein Exemplar ist diesmal – leider – nicht ganz schwarz, sondern hat eine weiße Akkuabdeckung. Allerdings sieht man da nicht direkt jeden Fingerabdruck. Im Lieferumfang sind außerdem noch ein Micro-USB-Kabel, ein separates Ladegerät, sowie ein Head-Set und eine Kurzanleitung. Diese ist wie beim Lutea gut zu verstehen – ich hatte keine Probleme und wie ihr aus den vorherigen beiden Artikeln wißt, bin ich ja auf dem Gebiet keine Expertin ;-). Kurz gesagt, die Anleitung ist auch für “Neulinge” leicht verständlich.

Das Abnehmen der Akkuabdeckung war mit meinen Fingernägeln mal wieder eine Herausforderung, obwohl ich diesmal auf Nodch gehört habe und sie kürzer trage. Auch bei dieser Abdeckung habe ich Angst das dünne Plastik kaputt zu machen. Ansonsten finde ich das Base Tab von der Verarbeitung her für diese Preisklasse sehr ordentlich.

Das Einlegen der SIM-Karte stellt kein größeres Problem mehr dar und schon kann ich “mein” Tablet das erste Mal starten. Nach einer gefühlten Stunde ist mein Testgerät dann endlich soweit dass ich damit beginnen kann, mein Googlekonto einzurichten. Alles andere ist dann ein Kinderspielund ich kann mich jetzt erst einmal darum kümmern das Tab vernünftig einzurichten.

Das soll für den Anfang erst mal reichen. Ich werde das Base Tab nun erst mal testen und melde mich wohl in den nächsten ein bis zwei Wochen um Euch an meinen ersten Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Für die Statistiker zum Schluß noch die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

Abmessungen: 192 x 110 x 12,6 mm, Gewicht: 403 Gramm

Datenübertragung: HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS

Display: 7” Touch-Display (480 x 800 Pixel)

Speicher: 512 MB RAM, sowie 512 MB ROM, von denen 200 MB als Anwendungsspeicher zur Verfügung stehen. Durch MicroSD-Karten mit bis zu 32 GB Kapazität erweiterbar (16 GB im Lieferumfang enthalten)

Plattform: Android 2.2

Prozessor: Qualcomm MSM 7227 mit 600 MHz

Schnittstellen: WLAN, Bluetooth und USB

Akku: Li-Ion, 3.400 mAh

Kamera: 3-Megapixel-Kamera

Habt Ihr Fragen oder gibt es bestimmte Punkte die Ihr getestet haben wollt? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar.

Samsung Galaxy S II

Testbericht: 6 Wochen Samsung Galaxy S 2 – das Fazit

Samsung Galaxy S II
Samsung Galaxy S II

6 Wochen Test des Samsung Galaxy S II liegen hinter mir. An dieser Stelle möchte ich gerne ein Fazit ziehen und auf einige Dinge eingehen, die in den bisherigen Berichten zu kurz gekommen sind.

Der Übersicht halber hier zuerst die bisherigen Artikel zum Samsung Galaxy S II:

  1. Testbericht: Samsung Galaxy S II – Ausgepackt und erster Eindruck
  2. Firmware Update für die Kamera des Samsung Galaxy S II
  3. Was hat Samsung beim Galaxy S 2 gelernt und was nicht?

Disclaimer: Das Galaxy S II wurde durch Samsung und trnd.com für einen 6-wöchigen Test zur Verfügung gestellt. Da die Testphase nun beinahe vorüber ist, ein idealer Zeitpunkt einen Schlussbericht zu verfassen, der den Zeitraum und die Erfahrungen mit dem Galaxy S II abschliessend beleuchtet.

Das Galaxy S II habe ich während der ganzen 6 Wochen täglich im Einsatz gehabt und mein Xperia PLAY zur Seite gelegt. Vom „in kaltes Wasser springen“ kann man bei diesem Test natürlich nicht sprechen.

Android Geräte ähneln sich sehr, an der Software gibt es zwischen den unterschiedlichen Smartphones, von den Herstelleranpassungen abgesehen, nicht wirklich Neues zu entdecken, gerade mein Xperia PLAY hatte ohnehin mit Android 2.3.3 die identische Version, mit der auch das Galaxy S II ausgeliefert wird.

Die Unterschiede liegen daher vorwiegend in der verbauten Hardware und da kann das S II einiges an Trümpfen aus dem Ärmel ziehen. Der 1,2 GHz Dual Core Prozessor macht Android spürbar Beine – das macht Spass. Fand ich das Xperia PLAY schon schnell und flüssig, legt das S II naturgemäss noch eine ganze Schippe oben drauf. Vergessen sind die Erfahrungen, die ich mit dem Samsung Galaxy S machen musste – „Denkpausen“, also Hänger, begründet im eigenwilligen Umgang mit dem verwendeten RFS als Dateisystem. Welche Unterschiede zwischen Galaxy S und Galaxy S II seitens Samsung, in der Stock Firmware, vorhanden sind, habe ich schon im unter „3.“ verlinkten Artikel beschrieben. Wichtige Änderungen, die das Gerät zu einem der besten Smartphones auf dem Markt werden liessen.

Unangenehm aufgefallen ist die durchaus geringe Akkulaufzeit, hier wurde mehr beworben, aber nicht gehalten. Zwar ist es mit dem verfügbaren Update auf 2.3.3 Build KF3 ein bisschen besser geworden. Ob damit aber der AOS-Battery-Drain-Bug behoben wurde, ist seitens Samsung nicht kommuniziert worden, ein Changelog fehlt gänzlich. Es ist zwar bereits ein 2.3.4 Update im Netz unterwegs, welches das kommende offizielle Kies Update werden soll. In Anbetracht dass es sich um ein Testgerät handelt, habe ich jedoch darauf verzichtet das Update einzuspielen. Für die ersten kommenden Cyanogen Mod Nightlies wird leider auch keine Zeit mehr bleiben, auch wenn ich sie zu gerne testen würde, um zu sehen, wieviel noch aus dem Galaxy S II herausgekitzelt werden kann.

Alles in Allem hat sich das S II im Test ohne Auffälligkeiten verhalten, die Software flutscht, für Samsung durchaus nicht selbstverständlich. Spontane Reboots, wie sie von einigen Benutzern berichtet wurden, hatte ich keine. Es lief einfach, egal ob man simple Dinge erwartete wie Push Benachrichtigungen von Mails, ob man am Surfen war, die Navigation nutzte, oder den ein oder anderen Geocache gehoben hat. Das Galaxy S II spielte seinen Part immer ohne Klagen und Überlastungen. Zwar wird es unter Dampf, im Bereich um die Kamera, spürbar warm, um nicht heiss zu sagen, aber es hat niemals seinen Dienst verweigert.

Die Benchmarkergebnisse sprechen für sich:

Das Display ist natürlich über alle Zweifel erhaben, farbintensiv (ich mag die tendenziell überzogene Darstellung von AMOLED Displays), kontrastreich und, dank Wegfall der Pentilen Matrix, knackscharf. Zwar liegen iPhone 4 und HTC Sensation hier ein bisschen vorne, aber dazu muss man auf einzelne Buchstaben reinzoomen. Im Normalen Gebrauch fällt es nicht auf und wird subjektiv sicher nicht negativ bemerkt.

Vergleicht man nun die beiden Spitzenmodelle Samsung Galaxy S II und HTC Sensation miteinander, muss sich das Galaxy S II in Sachen Verarbeitungsqualität und Haptik aber klar geschlagen geben. Der Unibody vom Sensation ist eine ganz andere Nummer und der Preisklasse im Smartphone Oberhaus angemessen. Samsung verarbeitet zwar gewohnt sauber, aber eben nicht auf diesem hohen Niveau und schickt leichte Plastikbomber ins Rennen. Wie schon im vorangegangenen Bericht erwähnt: ich hätte gerne mehr Gewicht und Dicke auf den Rippen des Galaxy S II gesehen, es fühlt sich einfach besser an! So verschwindet die grosse Flunder zwar flink in jeder Hosentasche und trägt kaum auf, nur bequem ans Ohr halten lässt es sich nicht und: je kleiner die bedienende Hand wird, umso unsicherer lässt es sich halten.

Samsung hat TouchWiz in Version 4 auf einen Stand gebracht, dass die meisten Anwender damit sicher arbeiten können. Ich bevorzuge weiterhin alternative Launcher, die es auf Android dankbarer Weise gibt. Das Für und Wider bezüglich angepasster Launcher der Hersteller ist es mir ohnehin Leid. Man hat die Auswahl, man sollte sie nutzen!

Ich bin vom Samsung Galaxy S II angetan. Es ist, alle positiven und negativen Seiten abgewogen, für mich im Moment das Smartphone, das es auf meine „haben will“ Liste geschafft hat. Das erste Mal, seit sehr langer Zeit, ist das Galaxy S II eines der Geräte, die ich ungerne zurückschicken werde und am liebsten behalten würde, denn es hat gezeigt dass Dual Cores nicht nur für Spiele von Vorteil sind, sondern sich eindeutig im ganzen Androidsystem positiv bemerkbar machen. Schade dass die Zeit nicht mehr ausreicht um 2.3.4 oder gar die kommenden Cyanogen Mod Versionen zu testen.

Samsung Galaxy S 2 Lieferumfang

Was hat Samsung beim Galaxy S 2 gelernt und was nicht?

Samsung Galaxy S 2 Lieferumfang
Samsung Galaxy S 2 Lieferumfang

Kurz bevor ich mein abschliessendes Fazit zum Samsung Galaxy S II Testbericht ziehe, möchte ich noch auf ein paar Dinge eingehen, die Samsung, im Vergleich zu den direkten Vorgängern Galaxy, und Galaxy S, gelernt hat.

Ob es darüber hinaus Dinge gibt, die immernoch nicht bei Samsung angekommen sind, oder die gar verschlechtert wurden, werde ich ebenfalls erwähnen.

Das Galaxy S II soll das aktuelle Top-Gerät markieren, sowohl aus dem Hause Samsung, als auch im Android Sektor generell. Die eierlegende Wollmilchsau soll daher den Multimedia orientierten Benutzer ebenso befriedigen, wie den Business Anwender.

Was wurde verbessert:

  • Dual Core Prozessor – ganz klar eine Verbesserung, die man spürt. Einfach alles ist schneller, vom Anwendungsstart, über Spiele, Reaktionsgeschwindigkeit und so weiter, aber das hatte man erwarten dürfen.
  • Super AMOLED Plus – das Plus steht eigentlich „nur“ für den Abschied von der Pentilen Matrix. Ein sehr guter Schritt, das Display ist klasse.
  • Goodbye RFS – Man setzt beim Dateisystem nun endlich auf EXT4, die Denkpausen, die man vom Galaxy S kannte, sind ein Ding der Vergangenheit und waren dem verwendeten Dateisystem RFS geschuldet.
  • Kamera – denn diese ist eindeutig besser als beim Galaxy S.
  • LED Blitz – als eigener Punkt, denn der nervte mich am Galaxy S am meisten. Warum kein Dual-Blitz? Weiss ich nicht…
  • Verarbeitung und Feeling – man kann von der dünnen Akkuabdeckung halten was man will, aber das geriffelte Rückteil finde ich angenehmer als das glatte Klavierlack Hinterteil des Galaxy S.
  • TouchWiz 4.0 – wenn es denn schon ein eigener Launcher sein muss, dann liegt die 4er Version von TW klar vor der 3er des Galaxy S. Grössenanpassbare Widgets und viele Kleinigkeiten runden das Gesamtbild ab.
  • Kies Air – ähnlich dem Moto Phone Portal und diversen anderen, die es im Markt gibt. Ist Kies Air eine angenehme Zugriffsmöglichkeit auf die meisten Funktionen des Galaxy S II, direkt aus dem Browser des PCs heraus. Klappt gut, so soll das sein, auch wenn das Kies im Namen zuerst abschreckte.
  • Foto- und Videobearbeitungs App – sind nett zu haben, leicht zu bedienen und von Anfang an mit dabei.
  • Sprachsteuerung – ist noch ein wenig besser als auf dem Galaxy S, aber immernoch nicht mein Ding.
Samsung Galaxy S 2 Kamera und Akku
Samsung Galaxy S 2 Kamera und Akku

Ein guter Schwung an Verbesserungen also, die das Galaxy S II für viele Unentschiedene sicherlich interessant machen sollte. Wie schaut es allerdings mit den negativen Punkten aus, oder mit Dingen, die gegenüber den Vorgängern nicht verbessert wurden?

Was wurde verschlafen/verschlimmbessert:

  • Grösse und Gewicht – für mich negativ: das Galaxy S II ist zu dünn und zu leicht, liegt beim telefonieren wie ein Backstein am Ohr/Gesicht. Es dürfte gerne mehr auf der Hüfte haben, denn das käme auch dem Handling entgegen. Es fühlt sich selten sicher im Griff an.
  • Akkulaufzeit – kann an Android 2.3.3 liegen und dessen Battery-Drain-Bug die Standby-Zeiten negativ beeinflusst. Mit Android 2.3.4, welches bald auch offiziell verfügbar sein soll, verbessert sich dies und neue Funktionen wie der Google Talk Videochat werden kommen.
  • Hubs – Samsung ist stolz auf sie, für mich sind die überflüssig. Die Rede ist vom Social-, Music-, Readers- und Games-Hub, einer Zusammenfassung von Funktionen, Programmen oder Diensten in jeweils einer App.
  • GPS Leistung – denn diese finde ich immernoch nicht berauschend. Sie ist zwar dem Galaxy S klar überlegen, aber im Vergleich zu meinem Milestone oder dem Xperia PLAY kann das Galaxy S II nicht glänzen. Ist aber ein subjektiver Eindruck, denn Programme wie GPS Status zeigen annährend ähnliche Werte.
  • Status LED – fehlt schon wieder. Mensch Samsung, was denkt ihr euch denn dabei bitte? Business Smartphone und keine Status LED? Selbst das Base Lutea hat eine und es hilft ungemein, denn es erspart das permanente Anschalten des Displays, nur um zu schauen ob Mails, Anrufe oder sonstige Meldungen in der Zwischenzeit eingegangen sind. Im Arbeitsalltag hab ich das Ding lautlos und während Terminen auch nicht auf Vibration. Da muss eine LED sein!
  • Kamerataste – wenn das Galaxy S II schon, aufgrund seiner fehlenden physikalischen Voraussetzungen, so unsicher in der Hand sitzt, dann hätte ich gerne eine dedizierte Kamerataste zum Auslösen, im Galaxy hattet ihr sie ja auch und erst im Galaxy S wegrationalisiert…
Soviel an dieser Stelle zur Gegenüberstellung des Galaxy S II zu seinen Vorgängern. Das Fazit zum Test des Gerätes folgt in einem eigenen Artikel.
Was davon gefällt euch am besten, oder stört am meisten? Habt ihr eigene Dinge, die ich vergessen habe? Her mit den Kommentaren!
Base Lutea Frontansicht (480x800 Pixel Auflösung)

Das Base Lutea – eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang – Teil 2

Da bin ich wieder und diesmal schon mit ein bißchen Übung beim Schreiben von Artikeln. Im zweiten und letzten Teil werde ich, wie schon angekündigt, über meine Erfahrungen mit dem Lutea im Alltag berichten.

Wie Ihr sicherlich noch wißt, hatte ich mein Lutea bereits mit meinem Google-Konto eingerichtet. (Link zum ersten Teil des Testes: Das Base Lutea – eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang) Das Nächste was mich bei der weiteren Einrichtung störte war der absolut besch….. Empfang in unserer Kellerwohnung. Dank W-LAN klappt aber auch der Internetzugriff an den Drahtlospunkten zu Hause oder unterwegs. Und die Einrichtung ist auch ganz einfach. Über die Einstellungen läßt sich festlegen dass primär immer ein erkanntes, im Telefon gespeichertes W-LAN Netz verwendet wird.
Gesagt, getan. Mit dem richtigen Empfang konnte ich mich nun also auch um das Installieren meiner unbedingt benötigten Anwendungen kümmern.

Um die Wichtigsten schneller öffnen zu können stehen mir mehrere sog. Homescreens zur Verfügung, auf denen ich Verknüpfungen zu den Programmen erstellen kann. Standardmäßig sind die Google-Dienste (Sprach-) Suche, Mail, Talk, Maps (Navigation), Latitude und YouTube, sowie die Office Docs to go vorinstalliert.
Was darüber hinaus geht muss man aus dem Android Market, der ebenfalls vorinstalliert ist, selbst heraus suchen. Da hatte ich eher das Problem, dass ich überhaupt keinen Überblick hatte was man da so sinnvolles oder weniger sinnvolles braucht. Aber mit der Hilfe von Nodch hatte ich ein paar – wie er sagt – unbedingt benötigte Apps aus dem Market installiert und mit der Zeit ist das Suchen nach neuen sinnvollen oder auch unsinnigen Apps kein Problem mehr. Ich selbst habe mir noch Anwendungen wie Google Docs und die Dropbox (um Dokumente u.ä. mit Nodch zu teilen), den c:geo (zum Geocachen ;-)),den Business Calendar und Taskos (zum Verwalten meiner Termine und Aufgaben), Tweetdeck,
und zusätzlich zu dem auf dem Lutea standardmäßig bereitstehenden Browser den Opera Mini installiert.

Die Programme lassen sich im allgemeinen recht zügig öffnen und der Wechsel zwischen den Anwendungen ist  ebenfalls ohne nennenswerte Verzögerungen zu beobachten.

Base Lutea Frontansicht (480x800 Pixel Auflösung)
Base Lutea Frontansicht (480x800 Pixel Auflösung)

Das Diplay ist angenehm groß (Auflösung von 480×800 Pixel) und so ist das Surfen auf den Webseiten oder das Lesen von E-Mails wenn man unterwegs eigentlich auch ok. Um länger im Internet zu surfen oder für die Bearbeitung meiner E-Mails ziehe ich das Notebook jedoch immer noch vor. Ein kleiner Minuspunkt ist allerdings, dass die Oberfläche beim Lutea ziemlich stark spiegelt.

Der Touchscreen ist für mich ausreichend hell und auch die Farben sind meiner Meinung nach schön. Allerdings werde ich schon immer ganz neidisch, wenn Nodch neben mir das Samsung Galaxy SII in der Hand hat, dass ja ein AMOLED-Display besitzt. Die Farben sind schon toll und vor allem kann ich draussen bei Sonneneinstrahlung immer noch was erkennen was ich bei meinem Testgerät leider vermisse.
Die Bedienung des Touchscreens ist nicht immer einfach. So hatte ich beim Verschieben langer Listen schon das eine oder andere Mal Probleme. Sehr oft reagierte er erst nach mehrmaliger Berührung und das Ziehen auf dem Bildschirm war auch nicht immer erfolgreich.

Zum Gehäuse hatte ich ja im vorherigen Artikel schon einiges gesagt, allerdings sind mir im Alltagstest noch die physikalischen Tasten positiv aufgefallen, da ich mit den Touch-Tasten, wie sie z.B.beim Samsung Galaxy S II vorkommen, immer wieder ungewollt auf die Menü- oder Zurück-Taste drücke. Was ich allerdings nicht getestet habe – ich hätte wohl auch nicht gedurft – ist die Bruchsicherheit des Gehäuses. Bei mir sollte es schon mal ab und an hinfallen dürfen, ohne dass man es gleich sieht ;-).

Der nächste Punkt auf meiner Checkliste der Tests war die integrierte 5-Megapixel-Kamera, denn in Zeiten von sozialen Netzwerken und internetfähigen Mobiltelefonen scheint es ein Muß zu sein, den einen oder anderen Schnappschuss oder Video direkt in jedes beliebige soziale Netzwerk hochzuladen, was mit dem Lutea aber auch kein Problem ist.
Leider hat die Kamera keine Blitzfunktion und so sind Fotos bei geringer Helligkeit natürlich nicht zu gebrauchen. Aber auch meine für den Test gemachten Tageslichtfotos lassen zu wünschen übrig. Mehr als ein Schnappschuss ist da nicht drin. Was auch fehlt ist der Autofokus. Die Farben sind soweit noch vertretbar, allerdings wird es, was die Schärfe der Fotos angeht schon sehr grenzwertig und je weniger Tageslicht desto mehr “Körner”sind auf dem Foto.

Nachdem ich einige Tage mit meinen Anwendungen und Möglichkeiten gespielt und das ein oder andere ausprobiert hatte, kam ich tatsächlich in die Verlegenheit jemanden von unterwegs anzurufen. TELEFONIEREN??? Ach so, das kann es ja auch. Aber ich muß erst mal nachschauen wie es funktioniert. Nach kurzer Suche hatte ich dann auch die Anwendung zum Telefonieren gefunden. Die Sprachqualität meiner Anrufpartner war klar und deutlich und mehr wollte ich auch nicht.

Base Lutea Rückseite
Base Lutea Rückseite

Ein ganz klarer Schwachpunkt beim Base Lutea ist für mich der wahnsinnige Stromverbrauch. Ich habe langsam das Gefühl das ich wieder im Zeitalter des “Schnurtelefons” angelangt bin, denn leider hängt mein Lutea ständig am Ladekabel. Auch mit verschiedenen Änderungen der Einstellungen ließ sich der Stromverbrauch nicht wesentlich reduzieren. Wenn ich alle Anwendungen normal laufen liess und die Schnittstellen für W-LAN und Synchronisation aktiv waren, meckerte mein Akku nach knapp 24 Stunden. Bei intensiver Benutzung wie längeres Surfen im Internet, meldet er sich auch schon nach ca. 8 Stunden.

Das Base Lutea basiert im Übrigen auf dem ZTE Blade, für welches einige interessante Custom ROMs zur Verfügung stehen, die die Leistung des Gerätes optimal ausnutzen. Link zum Root/Hacking/Modding Forum von Android-Hilfe.de

Abschließend kann ich sagen, dass das Base Lutea für mich als Einstieg in das mobile Internet absolut in Frage kommt. Sieht man mal von der größten Schwachstelle Akkulaufzeit ab, bietet es auf der anderen Seite jedoch durchaus sehr viele positive Aspekte wie die schnelle und einfache Bedienung.
Durch dieses Preis-Leistungs-Verhältnis wird einem der Einstieg in den Smartphonebereich dann doch sehr einfach gemacht.

Gibt es noch mehr Smartphone-Einsteiger mit dem Base Lutea hier? Dann teilt mir doch einfach in den Kommentaren mit, welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt.

Mein erster Testbericht endet hier und mal sehen vielleicht läßt Nodch mich ja auch noch mal testen und schreiben.

Samsung Galaxy S2 Kamera Firmware Update

Firmware Update für die Kamera des Samsung Galaxy S II

Samsung Galaxy S2 Kamera Firmware Update
Samsung Galaxy S2 Kamera Firmware Update

Samsung hat ein Firmwareupdate für die Kamera des Galaxy S II, zum Download über das eigene App Center, zur Verfügung gestellt.

Um an die Firmware (Version 11.6.01 vom 22.06.2011) zu kommen, muss das Samsung App Center gestartet werden, je nach Einstellung meldet euch die App das ein Update zur Verfügung steht, alternativ findet man das Update in der Kategorie Hilfsprogramme unter dem Namen „GalaxyS2 Camera Firmware Update“.

Das Update installiert eine App, die das Firmwareupdate ausführt und schaltet das Galaxy S II in den Flugzeugmodus. Nach erfolgter Installation wird einem die Deinstallation der App angeboten, begleitet vom Hinweis, dass zum Abschluss der Installation das Gerät neugestartet werden muss.

Welche Änderungen das Firmwareupdate mit sich bringt, ist nicht ersichtlich, falls ihr Veränderungen feststellt, lasst uns diese doch in den Kommentaren kurz wissen.

via Stereopoly.de
Base Lutea Lieferumfang

Das Base Lutea – Eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang – Teil 1

Base Lutea Lieferumfang
Base Lutea Lieferumfang

Hallo, an dieser Stelle möchte ich euch das Base Lutea vorstellen. Da dies mein erster Testbericht ist, habt bitte Nachsicht mit mir.

Dazu gekommen bin ich mit den Worten von Nodch: “Ich habe das Base Lutea zum Testen für dich organisiert. Das ist in den nächsten Tagen da….”.

Aha schön, dachte ich mir, damit ein bißchen rumspielen kann ich ja mal, aber jetzt will er auch noch einen Bericht von mir. Ich muß an dieser Stelle sagen, dass sich meine Erfahrungen mit der mobilen Telekommunikation darauf beschränken, dass ich bis heute mit meinem Motorola Pebl U6 (echt wahr) telefoniere, ab und zu eine SMS verschicke und mal den einen oder anderen Schnappschuss mit der Kamera gemacht habe. Außer dass ich das ein oder andere Smartphone bei Nodch gesehen, oder mal kurz in der Hand hatte, gehen meine Erfahrungen in diesem Bereich gegen Null. Ich soll also nun aus der Sicht eines Laien meine Erfahrungen dazu berichten. So kommt es nun, dass Ihr hier den Zweiteiler „Eine Frau, ein Handy, ein Neuanfang“ lesen dürft.

Es ist es soweit: Mein Base Lutea ist da. Es kommt mit einem USB-Ladegerät, Micro-USB Kabel,einem Headset, sowie einer gut verständlichen und absolut hilfreichen Kurzanleitung zum Test.

Das Lutea selbst sehe ich mit dem Blick einer, was die Telekommunikationstechnik angeht, unbedarften Frau, daher fällt mein Blick zuerst darauf ob es gut aussieht. Es ist schön schwarz – ich mag schwarz – mit einer glänzenden Oberfläche (Glossy Piano Black), auf der man allerdings jeden Fingerabdruck sehen kann, dieses wird der eine oder andere vielleicht nicht so schön finden. Davon abgesehen liegt es mit einer Dicke von 11,9 Millimeter gut in der Hand und ist mit seinen 130 Gramm auch nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht. Die Breite mit 56 Millimeter ist, was meine Hände angeht, auch angenehm. Beim Display handelt es sich um ein kapazitives 3,5 Zoll Touchscreen, mit einer Auflösung von 480×800 Pixeln. Auf der Rückseite sitzt die 5-Megapixel-Kamera.

Base Lutea Rückseite
Base Lutea Rückseite

Noch bevor ich das Telefon starte, habe ich das erste Problem… Wie bekomme ich die Akkuabdeckung auf? Ich hatte ein wenig Angst das Plastik kaputt zu machen und mit meinen Fingernägeln war das auch eine echte Herausforderung. Die Männer werden das hier jetzt sicherlich nicht verstehen und ich höre meinen schon im Hintergrund: ”Lass die Dinger doch mal kürzer machen…”

Nachdem die Karte dann endlich an ihrem Platz war, konnte ich es anschalten und bevor ich irgendeine Anweisung oder ähnliches lesen konnte, hatte mir Nodch auch schon das Ding aus den Fingern genommen und fing an das Lutea einzurichten – ich hatte keine Chance!!! Ich bekam es erst wieder, als er fertig war. “Toll, ich soll doch einen Bericht schreiben und jetzt machst du das….” Was soll ich sagen, ich habe es wieder zurückgesetzt und selbst eingerichtet. Da ich selbst, aufgrund der fehlenden Erfahrung, wenig über die Startzeit sagen kann, habe ich mir zwei der anderen Testgeräte genommen (Motorola Milestone und Samsung Galaxy S II) und diese parallel gestartet. Das Base Lutea startet beinahe so schnell wie das Samsung Galaxy S II und lässt das Motorola Milestone klar hinter sich.

Dafür dass ich von der Einrichtung von Smartphones  keinerlei Erfahrung habe, fand ich es relativ einfach. Durch die Anleitung auf dem Touchscreen konnte ich mein bereits bestehendes Google-Konto schnell einrichten. Kontakte, Termine und E-Mails werden auf Wunsch synchronisiert. Als Betriebssystem wird beim Base Lutea die Android-Version 2.1-update1 verwendet.

Alles in allem finde ich das Lutea im Ersteindruck als Einsteiger erst mal als völlig ausreichend, zumal es mit seinen theoretischen 48€ (24 Monate x 12€ (10€ Internetflatrate inklusive)) für ein Smartphone günstig ist. Allerdings kann man es nur im Vertrag bei Base erhalten.

In den nächsten Tagen geht es dann mit dem zweiten Teil meiner Erfahrung mit dem Lutea weiter.

Ich hoffe euch hat meine Testberichtspremiere gefallen, über Fragen und Anregungen in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen.