Light Touch bringt Touchscreens auf glatte Oberflächen

Light Touch von Light Blue Optics
Light Touch von Light Blue Optics

Im Rahmen der CES hat die Firma Light Blue Optics ihr Light Touch vorgestellt. Light Touch ist ein kleiner Laserprojektor, der mittels der eigenen HLP (Holographic Laser Projection) Technologie, ein 10″ Touchscreen auf jegliche ebene Oberflächen zaubert.

Mittels Infrarotsensoren sollen Bewegungen erkannt und in Steuerbefehle umgewandelt werden, somit wird das projezierte Bild zu einem Multi-Touch fähigen Touchscreen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und werden von Light Blue Optics bebildert, von interaktiven Speisekarten in Restaurants, zu Alarmanlagensteuerungen, der Diashow für Unterwegs und vieles Mehr.

Auf der Webseite von Light Blue Optics gibt es ein kleines Einführungsvideo, welches die Funktionen näher erläutert.

Light Touch basiert auf einem Windows CE basierten System und unterstützt Flash Lite 3.1. Ausgestattet ist es mit einem WLAN-Adapter zur direkten Anbindung ans Internet. Bereits enthalten sind eine Videoapplikation, eine Bildbetrachtung, eine Twitter-Client, sowie einige Spassapplikationen.

Die Grösse des darstellbaren Displays beträgt 10.1″ in der Diagonalen, bei WVGA Auflösung. Das Gerät ist mit 2GB internem Speicher ausgestattet und kann durch Micro-SD Karten erweitertet werden. Ein Micro-USB Anschluss sowie ein 3600mAh Akku runden das Paket ab. Zu Preis und Verfügbarkeit gibt es leider noch keine Aussagen.

Google Nexus One Pressevorstellung die Fakten

Es ist soweit, seit 19 Uhr läuft die Pressevorstellung in Googles Hauptquartier in Mountain View in Kalifornien.

Am sehnlichsten erwartet wird die Vorstellung des Google Nexus One, dem „Hype Phone“, zuvor werden bisher nur generelle Informationen zu Android und dessen Erfolg präsentiert.

Nexus One Pressevorstellung
Nexus One Pressevorstellung (Bild aus dem Livestream)

Wer sich den Livestream selbst anschauen will, der kann dies unter: http://bit.ly/2HMdmW (Windows Media, hohe Qualität), auch einen UStream gibt es: http://www.ustream.tv/channel/google-android-press-gathering (durchschnittliche Qualität)

Die wichtigsten Informationen bezüglich des Nexus One werden ich hier mehr oder minder live einpflegen, also einfach die Seite auffrischen und auf dem Laufenden bleiben.

Nun geht es los, das Nexus One ist Gegenstand der Vorstellung:

  • Laut Google ist das Google One in der Kategorie der „Superphones“
  • Peter Chou: „Es ist sehr dünn und fühlt sich sehr gut in der Hand an.“
  • Es besitzt einen 3,7″ grossen AMOLED Bildschirm und wird mit einem 1GHz Snapdragon Prozessor betrieben.
  • 512MB RAM und ROM
  • Der Trackball dient ebenfalls als Benachrichtigungs LED und ist mehrfarbig beleuchtet.
  • Kompass, Lagesensoren, Helligkeitssensor, GPS und ähnliche von anderen Android Smartphones bekannte Funktionen sind enthalten.
  • 5 Megapixel Kamera mit LED Blitz.
  • Standard Klinkenstecker für Kopfhörer.
  • Noise Cancellation wird über zweites Mikrofon auf der Rückseite realisiert, welche die Umgebungsgeräusche aufnimmt und ausfiltert.
  • Android 2.1 bringt standardmässig 5 Homescreens und ein neues Wetterwidget, sowie Live-Wallpapers (animiert).
  • Neue 3D Frameworkengine macht die neuen visuellen Funktionen möglich.
  • Zusammenarbeit mit Cooliris bringt neue Mediengalerie wie man sie schon aus dem Browser kennt.
  • Die Nexus Bestellseite ist online http://google.com/phone (das Nexus One kann virtuell bedient werden).
  • Bedient deutsche Besucher mit: „Sorry, the Google Nexus One phone is not available in your country.“
  • Google Earth für Android wird vorgestellt.
  • Verizon in den USA und Vodafone in Europa werden ebenfalls das Nexus One vertreiben, sollte man es über einen Provider erwerben wollen. Parallel dazu gibt es, wie schon bekannt: T-Mobile
  • Preis, ohne Providerbindung: $529,-
  • Der Europastart wird mit „later this Spring“, also Frühjahr 2010 genannt.
  • Über die Bestellwebseite kann das Telefon auf der Rückseite „signiert“ werden. Eine zweizeilige Gravur ist möglich.
  • USA, UK, Hong Kong und Singapur werden die aktuell bedienten Märkte werden, man spricht von „Testmarkets“.
  • Abschliessend gibt es für alle Teilnehmer der Pressevorstellung ein Nexus One. Mehr lesen →

Android 2.0 auf dem Samsung Galaxy

Android 2.0 Lockscreen (Screenshot aus Video)
Android 2.0 Lockscreen (Screenshot aus Video)

Samsung lässt sich mit der offiziellen Bestätigung zu einem Updates des Galaxy auf Android 1.6, bzw. 2.0 noch immer Zeit. Währenddessen hat sich ein neuer Name in der Custom ROM Szene daran gemacht Android 2.0 auf das Galaxy zu bringen und scheint das zu schaffen, wozu Samsung nicht in der Lage, oder Willens ist.

Eine erste Version von Android 2.0 für das Samsung Galaxy ist erstellt und lauffähig. Noch fehlen einige Dinge, jedoch sind alle Google Apps nutzbar, der neue Market klappt ebenfalls. Die Kamera, WLAN, GPS und die internen Sensoren des Galaxys sind noch nicht funktional. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit bis dies ebenfalls klappen wird.

Sehr wahrscheinlich wird ein lauffähiges Android 2.0 für das Samsung Galaxy bereitstehen, bevor sich Samsung offiziell zu den Updates aus eigenem Hause geäussert haben wird. Schwach für Samsung, stark für die Custom ROM Szene. Man kann nur hoffen dass dem Modder mustymod, der nach Abgang von MoDaCo und drakaz, die sich beide anderen Geräten zuwenden, von Samsung keine Steine in den Weg gelegt werden. Ebefalls sollte er eine Möglichkeit finden das ROM ohne die Google Applikationen auszuliefern, denn die Einbindung dieser hat schon dem Cyanogen-Mod Probleme durch Google beschert.

Das ROM kann über das Android@MoDaCo Forum bezogen werden (Links und eine Kurzanleitung gibt es im Startbeitrag).

UPDATE 07.01.2010: Die Version 1.01a ist veröffentlicht worden und bringt WLAN-Unterstützung

v1.01a Changelog (07/01/2010)
– WIFI driver added (sometimes you may get „unable to scan“ message)
– GSM Cell tower based location provider implemented
– Fixed GPRS data status icon notification
– Added external sdcard detection (/sdcard/sd) (experimental)
– Now phone can be unlocked only with end call button

ROM: mustymod_Eclair_v1_01a.rar

Eine äusserst erfreuliche Entwicklung, man darf gespannt sein wie schnell das ROM voranschreiten wird. Auf alle Fälle am Ball bleiben.

UPDATE 06.01.2010: Kaum ist die Android 2.0 Fähigkeit des Samsung Galaxy sichergestellt, schon erwachen die „alten Veteranen“, in diesem Falle Drakaz, und wollen wieder ins Samsung Galaxy einsteigen. Drakaz startet hierzu einen Aufruf bei Twitter, um günstig an ein Galaxy zu kommen, damit er die Arbeit an Android 2.0, bzw. 2.1 aufnehmen kann.

Das Samsung Galaxy könnte demnach zu einem sehr günstigen Android 2.0 Gerät werden, nachdem ja Amazon den Preis merklich gesenkt hat. Schade dass der Hersteller Samsung diesem Trend offensichtlich nicht mit gleichem Elan folgen möchte und sich weiterhin zu Updateaussagen ausschweigt.

Mehr lesen →

PlayDeb.net Spiele unter Ubuntu installieren

Die Zeiten in denen Spiele unter Linuxsystemen stiefmütterlich behandelt wurden sind schon lange vorbei. Abseits der immer grösser werdenden Unterstützung von Windows-Spielen durch Wine, erhalten immer mehr native Spiele Einzug in den Linux-Kosmos.

Um spieleinteressierten Ubuntunutzern die Installation zu vereinfachen und Zugang zu einer gesammelten Stelle zu bieten, haben die GetDeb.net Macher ein neues Projekt gestartet.

PlayDeb.net bietet ein Repository in welches neue Spiele nahezu umgehend, nach Freigabe ihrer Autoren, aufgenommen werden und unter Ubuntu installiert werden können.

Um PlayDeb.net zu nutzen kann man den Einstieg über die Webseite wählen, das PlayDeb Paket installieren oder PlayDeb zu den Apt-Quellen hinzufügen:

deb http://archive.getdeb.net/ubuntu karmic-getdeb games

Den Key gibt es hier:
wget -q -O- http://archive.getdeb.net/getdeb-archive.key | sudo apt-key add -

Danach kann das playdeb Paket mit dem Paketmanager, bzw. über die Konsole mit apt über folgenden Aufruf, installiert werden:
sudo apt-get install playdeb

WDLXTV-Live Custom Firmware für WD TV Live Media Player

Western Digital TV Live Media Player

Western Digitals TV Live Media Player ist an sich schon ein sehr nettes Stück Media Center Hardware. Mit Hilfe der Custom Firmware WDLXTV-Live bekommt die Linux betriebene Box so richtig Schwung.

Von Haus aus kommt die WD TV Live sehr ordentlich daher, ein Mediaplayer mit kompakten Abmessungen und Unterstützung von vielen Video-, wie Audioformaten. Videos können sowohl in SD als auch Full-HD-1080p abgespielt werden, es stehen ein HDMI, ein Composite- (RCA) und ein Komponenten-Ausgang, zur Übertragung der Signale ans geeignete Fernsehgerät, zur Verfügung. Den Sound gibt die Box mittels S/PDIF optisch an eine Entsprechende Anlage weiter und unterstützt DTS.

Im inneren der Box werkelt ein Sigma Chipsatz, dessen Prozessor mit 500MHz, der Co-Prozessor, als auch die GPU mit jeweils 300MHz betrieben werden. Als Speicher stehen 256MB zur Verfügung, angeschlossen werden können USB-Geräte wie Sticks und Platten, womit wir beim einzigen „Manko“ der Box angelangt wären, die Box bringt keinen eigenen Speicherplatz für Videos, Bilder oder Musik mit. In der Firmware von WD können zwei Geräte per USB angeschlossen und angesteuert werden. Die Custom Firmware hebt diese Beschränkung auf und erlaubt es USB Hubs anzuschliessen. Dem Speicherausbau sind somit kaum Grenzen gesetzt.

Die Custom Firmware, ich nutze B-Rads WDLXTV-Live, welche sich schon bei den ursprünglichen WD TV Boxen bewähren konnte, fügt den vollen Zugang zur Box hinzu. Per Telnet, alternativ mittels nachinstallierten Paket auch SSH, bekommt man einen vollen Konsolenzugang und bewegt sich auf einem Linux System. WDLXTV-Live bringt einen installierten Deluge Torrentserver, samt Web UI, mit und erlaubt es die Box als Torrentserver zu nutzen. Ebenso ist Lighttpd installiert und kann für den kleinen Webserver im Wohnzimmer genutzt werden, ein FTP Server und Vieles mehr kann installiert werden.

Die Installation könnte einfacher nicht sein und sollte selbst unerfahrene Anwender nicht abschrecken:

  • Die aktuelle Version von WDLXTV-Live von wdlxtv.com herunterladen
  • Entpacken und die *.bin und *.ver Datei auf einen USB-Stick kopieren
  • In den USB1 Port der WD TV Live einlegen und die Box einschalten.
  • Das Gerät meldet die Verfügbarkeit einer neuen Version, die Abfrage entsprechend bestätigen.
  • Nach dem automatischen Reboot steht das neue System zur Verfügung und die beiden Dateien können wieder vom Stick entfernt werden.
  • Mittels Telnet oder Webbrowser kann sofort auf die IP Adresse der Box zugegriffen werden.

Dank WDLXTV können DVD-Laufwerke per USB angeschlossen werden und die Auswahl von funktionierenden USB-WLan Sticks ist umfangreicher als mit der original Firmware (für alle die die Box gerne drahtlos ins Netz einbinden wollen).

Somit hat die Box meine bisherige XBMC Lösung verdrängt, da diese zum einen zu laut und mittlerweile nicht mehr zeitgemäss war (Probleme mit mkv Dateien). Die WD TV Live ist dank passiver Kühlung vollständig geräuschlos und erfüllt für rund 110€ (Amazon-Link) alle meine Wünsche.

Nachtrag: B-Rad hat eine erste Version von Debian Linux für den Live-Boot vom USB-Stick erstellt. Hierzu lediglich die boot.bin auf den Stick kopieren und mit diesem booten. Änderungen am System auf der WD Box werden nicht vorgenommen, es wird immer Debian gestartet, sobald der Stick angeschlossen ist, ist er es nicht, bootet die Firmware der Box.

Howto: Motorola Milestone USB Tethering mit Ubuntu

Milestone Tethering mit Ubuntu und azilink
Milestone Tethering mit Ubuntu und azilink

Das Motorola Milestone ist schon ein tolles Smartphone und ein ideales Notebook für unterwegs. Man kann es als Modem für das Notebook nutzen und über die Datenverbindung des Milestones am PC surfen.

Hier kommt das Tethering ins Spiel: Per USB ist das mit dem Milestone und einem Debian basierten Betriebsystem kein Problem. Benutzt wird lediglich nicht kommerzielle Software. Es gibt kommerzielle Lösungen die das Tethering ebenfalls ermöglichen, dies nur der Vollständigkeit halber.

Getestet ist das Skript auf Ubuntu 9.10, sollte aber auch auf anderen Versionen laufen. Bitte bedenkt, das Tethering ist aktuell nur per USB möglich, nicht per WiFi, dafür wird aber auch kein Root auf dem Milestone benötigt und das Skript kann für alle ausgelieferte Geräte benutzt werden.

Shannon VanWagner hat das Vorgehen in 15 Schritten (1) beschrieben und der Benutzer bigmack83 hat für das AllDroid.org Forum ein Skript erstellt (2), dieses habe ich in die Hand genommen, es übersetzt und für das Milestone übernommen.

Als Voraussetzung muss das Android SDK auf dem System vorhanden sein und die adb Datei aus dem tools-Ordner im Pfad vorhanden sein. Am besten nach /usr/local/bin kopieren.

Nun das nodch.de android-tether Skript herunterladen und im Homeverzeichnis entpacken. Die Datei android-tether.sh ausführbar machen „chmod +x“ und starten „./android-tether.sh“, danach einfach den Anweisungen folgen.

Bei Fragen, Fehlern, Verbesserungsvorschlägen und Ähnlichem, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Security Begleiterscheinungen des grossen Promisterbens 2009

Brittany Murphy SEO
Brittany Murphy SEO

2009 war kein Gutes Jahr, viele „Persönlichkeiten“ haben sich vom Leben verabschiedet, fast alle haben eines gemeinsam, begleitend zum Tod gibt es Attacken, die versuchen vom „Tod“ Profit zu schlagen. Sei es Michael Jacksons Tod oder nun der von Brittany Murphy, nahezu unverzüglich gibt es eine Attacke, oder wie zumindest einen SEO Angriff.

Unter SEO Angriff verstehen wir eine optimierte Webseite, die schnell in den Google Suchergebnissen gerankt ist und auf eine Webseite verweist, die weitere Informationen zur Meldung bieten soll, dann jedoch eine sogenannte Scareware Meldung anzeigt. Scareware Meldungen sind Webseitenfenster, die Meldungen des lokalen Betriebsystems nachempfunden sind und den User in den Glauben versetzen sollen, sein PC wäre gefährdet.

Einen Link zur Lösung, oder zur Optimierung gibt es direkt dazu. Damit hat man sich das Problem aber erst wirklich eingefangen. Dubiose Virenscanner und Removal Tools werden dem Benutzer zur verfügung gestellt die, bei Installation, anfangen Daten zu sammeln, Teil eines Bot-Netzwerkes sind und so weiter.

Allen Anwendern sei hiermit nochmal eindringlich gesagt, wenn jemand einen Virus meldet, dann ist das der installierte Virenscanner. Sollte man die Virenmeldungen des eigenen Scanners noch nie gesehen haben, so kann man auf das Eicar Testfile zugreifen, damit man weiss wie eine solche Meldung auszusehen hat. Dieses Testfile ist ungefährlich und wird von allen Scannern erkannt. Bitte niemals auf die Links und Software klicken, die einem aus dem Browser heraus angeboten werden!

via (f-secure weblog)

WordPress 2.9 Carmen ist verfügbar

Wordpress 2.9 Carmen
Wordpress 2.9 Carmen

Die Freigabe der finalen Version von WordPress 2.9 ging schneller als gedacht. Am 16.12.2009 erschien der RC1 von WordPress 2.9, heute folgte die Veröffentlichung der endgültigen Version. Das WordPress Entwicklungs Team kündigte die Verfügbarkeit im WordPress Blog an.

Kernpunkte der neuen Version sind unter anderem die Möglichkeit Bilder rudimentär zu bearbeiten (zuschneiden, drehen, etc.), darüber hinaus wird die Nutzung von externen Videos vereinfacht. Es reicht nun den Link zur Webseite (z.B. Youtube, Vimeo, usw.) in eine eigene Zeile des Artikels einzufügen und das Video wird eingebunden. Ausserdem können ungewollte Löschungen von Artikeln oder Kommentaren rückgängig gemacht werden.

Das Upgrade kann durch die Upgradefunktion von WordPress vollzogen werden, zu finden unter „Tools“->“Upgrade“, bzw. per FTP mittels der Download-Version selbst eingespielt werden.

Zur eigenen Sicherheit gilt wie immer: Vorher ein Backup anlegen.

Die deutsche Version wird in Kürze verfügbar sein und kann über die Webseite de.wordpress.org heruntergeladen werden.

Twitter wurde gehackt

Twitter durch Iranian Cyber Army "gehackt"
Twitter durch Iranian Cyber Army "gehackt"

Vor etwa einer gute Stunde, so berichtet mashable.com, wurde Twitter gehackt.

Bisher ist über den Hack wenig bekannt und es deutet alles auf ein reines Defacing der Webseite hin. Twitter hatte im vergangenen Juli schoneinmal Probleme mit Hackern, so wurden zum genannten Zeitpunkt interne Firmendokumente entwendet.

Inwieweit der Hack, abseits des Defacings, erfolgreich war und welches Ziel er verfolgte ist noch unbekannt. Anfragen an Twitter und die sich bekenndende Hackergruppe „Iranian Cyber Army“ stehen noch aus.

Zur eigenen Sicherheit wird eine sofortige Änderung des Twitter Passworts empfohlen, leider weiss man zum aktuellen Zeitpunkt nicht, ob Zugang zu den Benutzerdaten erlangt werden konnte. Die Benutzerdaten lassen sich durch die Eingabe des alten Passworts unter „Einstellungen“ – > „Passwort“ auf twitter.com ändern.

Update aus dem Twitter Status Blog:

Twitter’s DNS records were temporarily compromised but have now been fixed. We are looking into the underlying cause and will update with more information soon.

Das heisst, der DNS Eintrag von Twitter.com wurde abgeändert, damit er auf die von den Hackern bereitgestellte Seite zeigt. Diese haben sich darauf konzentriert der Welt mitzuteilen dass sie die Seite übernommen haben, jedoch keine Login Funktion oder Ähnliches angeboten, um an Benutzerdaten zu gelangen.

Twitter spricht deutsch, aber ohne RT Funktion

Twitter Englisch mit RT
Twitter Englisch mit RT

Twitter stellt nach und nach seinen Dienst in den verschiedensten Sprachen vor, das bezieht sich jedoch nur auf die Weboberfläche, mit den Tweets an sich hat es nicht viel zu tun. Über den Nutzen kann man sich streiten, allzuviel Englisch musste man ja auch vorher schon nicht können.

Wer seinen Twitter Account die deutsche Sprache beibringen will, muss unter „Settings“-> „Account“ -> „Language“ auf  „German – Deutsch“ wechseln und speichern. Danach wird man mit einer übersetzten Oberfläche begrüsst. Die kompletten Menüfunktionen sind nun in deutscher Sprache, sowie die wenigen Funktionen auf der Startseite an sich. Direct Messages als Direktnachrichten und Favorites als Favoriten zu indentifizieren wird auch vorher nicht allzu schwer gewesen sein, immerhin hilft es dem ungeübten User bei der Verwaltung seiner Einstellungen weiter, wenn auch diese ebenfalls nicht allzu umfangreich gewesen sin.

Nach der Umstellung auf die lokalisierte Sprachversion fällt jedoch Eines direkt auf: Twitters Retweet Funktion ist in der deutschen Oberfläche gänzlich verschwunden. Warum diese Funktion von Twitter nur in der englischen Variante angeboten wird ist mir nicht schlüssig, die Sprachversion der Oberfläche sollte hier eigentlich egal sein, kopiert man die Nachricht inhaltlich ohnehin nur.

Man kann von Twitters eigener Retweet Funktion halten was man will, es bleibt jedoch festzuhalten, ausser in der englischen Sprachversion, ist sie in keiner der lokalisierten Oberflächen enthalten.