Home++ Android Screenshots ohne Root Zugang

Home++ Beta für Android
Home++ Beta für Android

Der alternative Homescreen-Manager Home++ befindet sich zwar noch in der Betaphase, glänzt aber schon jetzt mit vielen interessanten Funktionen. In der aktuellen Version ist nun die Möglichkeit Screenshots des Desktops zu erstellen hinzugekommen.

Home++ steht in direkter Konkurrenz zu openHome, aHome, GDE und wie sie alle heissen mögen. Home++, im Moment kostenlos im Android Market erhältlich, bietet den sogenannten Powerstrip, eine Funktionsleiste am unteren Ende des Bildschirms. In der Standardkonfiguration wird die Android Nachrichtenleiste ausgeblendet, diese kann jedoch durch einen langen Klick auf das Nachrichtensymbol der Powerstrip wieder aktiviert werden. Natürlich unterstützt Home++ mehr als die drei Standard-Desktops und kann bis auf sieben erweitert werden, so man diesen Platz benötigt.

Die Powerstrip ist kann über das Konfigurationsmenü angepasst werden und bietet, unter anderem, Funktionen zum Direktstart der Telefonapp, einen Zugang zu den am häufigsten angerufenen Kontakten, den Browserlesezeichen, der Suche, den installierten Applikationen und einem eigenen Task-Manager. Durch kurzen, sowie langen Klick auf die entsprechenden Symbole können unterschiedliche Funktionen aufgerufen werden. Interessant ist ebenfalls der eigene Deinstaller, mit dem man Apps direkt vom Desktop aus entfernen kann, einfach länger über den Papierkorb halten um die Deinstallation zu starten.

In der aktuellen Version ist es möglich Screenshots des Desktops anfertigen zu lassen, hierzu muss man die Kamerataste des Android-Gerätes bis zur Autofokusstellung drücken. Das erstellte Bild wird auf der SD-Karte abgelegt und kann von dort aus weiterverwendet werden. Screenshots innerhalb von laufenden Anwendung sind noch nicht möglich, eventuell kommt dies in einer der nächsten Versionen, die Entwicklung geht bei Home++ durchaus rasant voran. Die Screenshots sind ohne Root des Gerätes möglich.

QR-Code
QR-Code

Home++ ist über den Android Market zu beziehen und für Android 1.6 sowie 2.0 verfügbar. Der direkte Marketlink lautet: market://search?q=pname:mobi.intuitit.android.x.launcher (funktioniert nur direkt aus dem Android Browser)

Home++ ist definitv eine sehr interessante alternative zu den bekannten Homescreen-Apps und erweist sich auf meinen Motorola Milestone als äusserst flüssig und stabil. Wer damit leben kann dass es beinahe täglich Updates gibt, die neue Funktionen und Verbesserungen mitbringen, der sollte sich Home++ dringend anschauen.

Nexus One wird das Google Phone

Google Phone: Nexus One
Google Phone: Nexus One

Das Google Phone hat einen Namen: Nexus One. Hersteller des Google Phones wird HTC, wie schon lange vermutet. Google steigt damit indirekt in den Markt der Smartphone Hersteller ein, auch wenn das Gerät fremdgefertigt wird.

Das Nexus One wird wohl ab Januar in den USA, direkt durch Google, vertrieben werden und kommt ohne Providervertrag, also ohne SIM-Lock.

Im Moment wird das Gerät durch Google Mitarbeiter weiltweit getestet.

Die wichtigsten bisher bekannten Fakten (stellenweise unbestätigte Gerüchte) im Überblick:

  • kapazitives Touchscreen
  • Android 2.1
  • animierte Bildschirmhintergründe
  • virtuelle Tastatur
  • Scroll-Ball
  • Hersteller: HTC
  • Name: Nexus One
  • SIM-Lock frei
  • Vertrieb: Online durch Google
  • Verfügbarkeit: Januar 2010

Damit reiht sich Google in die „Seitenwechsler“ der Onlineanbieter ein, die nun eigene Hardware anbieten. Amazon und Barnes & Noble haben es mit dem Kindle, respektive dem Nook, vorgemacht.

iGO My way 2009 für Android

iGO My way 2009 für Android
iGO My way 2009 für Android

Nicht lange nach der iPhone Version von NNGs iGO My way 2009 steht nun die Android Version in den Startlöchern.

NNG hat sich in den vergangenen Jahren einen sehr guten Namen im Bereich der mobilen Navigation verschafft und man darf sich zu Recht auf die Version für Android Geräte freuen. iGO My way 2009 kommt als On-Board Lösung, bringt also das Kartenmaterial direkt mit. Manch einer wird die Aktualität der Karten deshalb bemängeln, der unschlagbare Vorteil ist jedoch die Unabhängigkeit vom Internetzugang, gerade im Ausland eine klarer Kostenpunkt.

Der Funktionsumfang gleicht der iPhone Version, iGo kommt in über 40 unterschiedlichen Sprachen. Die Oberfläche ist eine Anpassung der iGO Amigo Version, die es bereits für PDA/PNA seit einiger Zeit gibt.

Preislich wird sich die Android Version an dem iPhone Vorbild orientieren und erstmals für das Samsung Spica, welches seit dieser Woche in Ungarn erhältlich ist, zur Verfügung stehen. Ob iGO My way 2009 für alle Android Versionen zur Verfügung stehen wird bleibt noch zu klären, 1.6 und 2.0 werden wohl unterstützt. Ebenfalls ist laut Aussage der NNG Presseabteilung fraglich ob es einen Vertrieb über den Android Market geben wird.

Der Start auf anderen Geräten als dem Samsung Spica oder dem Motorola Milestone (hier als MotoNav), wird mit Beginn des neuen Jahres angepeilt.

Google Goggles auf dem Motorola Milestone

Google Goggles Fotosuche
Google Goggles Fotosuche

Ein kurzer Testbericht zum Wochenanfang: Google Goggles, Googles neuster Spross ist ab sofort im Android Market verfügbar. Goggles will eine Foto/Bild Suche, soll heissen, man startet die App, zielt auf etwas und lässt sich von Google ein Suchergebnis liefern. Mit Büchern oder Barcodes klappt das schon sehr gut, wie man sehen kann.

Darüber hinaus habe ich Firmennamen, wie sie auf Fernbedienungen stehen, Firmenlogos und Visitenkarten getestet, allesamt liefern sehr gute Ergebnisse. Bei den Visitenkarten bekommt man einen „Scan“ und kann die erlangten Daten ins Adressbuch übernehmen und einen neuen Kontakt anlegen. Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse zu dieser Uhrzeit ergaben sich ein paar minimale Fehler beim Fotografieren von Visitenkarten und aus einem kleinen t wurde eine l, nichts Dramatisches und der Spiegelung der künstlichen Beleuchtung anzulasten.

Google erklärt im kleinen Einführungstutorial von Goggles was alles möglich sein soll. Fotosuchen von Sehenswürdigkeiten und Geschäften sollen anhand der GPS Koordination klar zugewiesen werden können, Produkfotos sollen zu Preisvergleichen und weitergehenden Informationen führen, und Fotos von Kunstwerken sollen den Ausstellungsplatz, sowie Informationen zu den Kunstwerken liefern.

Freundlicherweise liefert Google eine Option, mit der man die Speicherung und Nutzung der eigenen Suchen untersagen kann, somit habe ich ein besseres Gewissen bei dieser Applikation.

In meinen Augen auf alle Fälle sehenswert und wenn es nur als Visitenkartenscanner ist, der Test der GPS Verknüpfung steht noch aus, das hole ich in den nächsten Tagen nach. Die Bildsuchen funktionieren auf dem Milestone sehr schnell und zuverlässig, die interne Qualitätsoptimierung der Bilder würde ich mir für die Kamera-Applikation wünschen, die Ergebnisse waren in meinen Kurztests stets zuverlässig (siehe Screenshots).

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Testbericht Moto Nav auf dem Milestone

Moto Nav Navigation auf dem Milestone
Moto Nav Navigation auf dem Milestone

In den USA braucht man dank der Versorgung mit der neuen Google Maps Navigation keine losgelöste Navigationssoftware auf dem Milestone, bzw. Droid, hier in Deutschland wird aufgrund der noch fehlenden offiziellen Google Maps Navigations Unterstützung die Navigationssoftware Moto Nav mitgeliefert.

Moto Nav ist keine Eigenentwicklung von Motorola, sondern kommt aus dem Hause NNG (hiess mal Nav N Go, wurde aber nach freundlichem Anschreiben durch Navigon, aufgrund der Verwechslungsgefahr, geändert). NNG entwickelt schon einige Jahre Navigationssoftware für Windows Mobile und PNAs und hat seit Neustem eine iPhone Version veröffentlicht.

Die auf dem Milestone ausgelieferte Version basiert ganz offensichtlich auf der iGO Amigo Serie aus dem Hause NNG, eine gegenüber der iGO My way Serie etwas vereinfachte Version der Software.

Moto Nav Routenoptionen
Moto Nav Routenoptionen

Das iGO Amigo im Moto Nav Gewand weiss zu gefallen, die Zielauswahl ist einfach gestaltet, kann bequem per Touchscreen-Eingabe erfolgen und berechnet die Routen schnell. Alternativen und Orte in Zielnähe sind über die „Weiteren Optionen“ direkt aus dem Routenbildschirm erreichbar. Änderungen an den Routenoptionen sind ebenfalls möglich, hier zum Beispiel die Arten der erlaubten Strassen (Autobahn, Maut, usw.). Verkehrsdaten können über eine Internetverbindung bezogen und die Route automatisch angepasst werden.

Die Navigation läuft flüssig, die Ansagen kommen stimmig und werden von einer sanften Frauenstimme vorgetragen. Wie von iGO bekannt, ist es möglich sich weitere Stimmen ins System zu spielen, bzw. deren Ansagen zu bearbeiten, die in Foren bemängelte fehlende „Jetzt Abbiegen“ Ansage lässt sich somit leicht ergänzen. Eine sehr gute Übersicht über Sprachfiles findet man im iGO Forenbereich von pocketnavigation.de. TTS (Text-to-Speech) Sprachfiles funktionieren nicht, aufgrund der fehlenden Unterstützung im Moto Nav System. Auf Autobahnen präsentiert Moto Nav, wie von iGO gewohnt, die Verkehrsschilder und vereinfacht somit die Orientierung.

Moto Nav Verkehrsmeldung
Moto Nav Verkehrsmeldung

Aus der Kontaktansicht heraus lässt sich die Adresse an Moto Nav übergeben, allerdings fehlt innerhalb der Software eine Möglichkeit zur Adresse eines Kontaktes zu navigieren. Eventuell wird dies in einer kommenden Version nachgepflegt, man wird sehen. Was Moto Nav nach den 60 Tagen Testzeitraum kosten wird ist noch unsicher, ich tippe aber auf eine Anlehnung an die iPhone Preise von iGO My way: West Europa €69,99 und Gesamteuropa: €89,99. Der endgültige Preis soll noch im Dezember feststehen. Über eine Ausweitung ihres Android Engagement hält sich NNG bisher noch bedeckt.

Moto Nav hat für mich einen eindeutigen Vorteil gegenüber der kostenlosen Google Maps Navigation, die Karten liegen auf dem Gerät, es entsteht somit kein Datentraffic und ich kann bedenkenlos über die „Grenzen“ fahren, ohne Angst vor den Roaminggebühren haben zu müssen.

Ein gelungender Android Einstieg für NNG, in Form von Moto Nav.

Review Teil 2 – Motorola Milestone Hardware

Motorola Milestone
Motorola Milestone

Das Motorola Milestone hat unter dem Namen Droid den US Markt erobert und schneidet in der Mashable.com Umfrage mit Bravour gegen das iPhone ab, überholt dies sogar erstmalig klar. Teil des Erfolges ist die Hardware und erstklassige Verarbeitung des Gerätes, mal vom flexiblen Android Betriebssystem abgesehen, aber dazu kommen wir in Teil 3.

Das Milestone ist das Schwerste der Androiden Geräte, überflügelt auch das iPhone um einige Gramm an Gewicht, wiegt dadurch aber nicht schwer, sondern solide. Es liegt gut in der Hand und vermittelt, wie eine entsprechend schwere und gut ausgewogene DSLR Kamera, eine gewisse Ruhe und Stabilität.

Gehäuse:

  • Über das Design kann man sich streiten, das ist für gewöhnlich eine reine Geschmacksfrage, mir persönlich sagt es jedoch zu, ich mag die Kanten und die markante Form.
  • Es ist kein verspieltes Gerät, es darf fest angepackt werden, man muss es nicht mit Samthandschuhen bedienen, von welchem Smartphone kann man das sonst behaupten. Ich habe das Samsung Galaxy nun einige Monate im Einsatz gehabt und muss sagen, nimmt man dieses nach einigen Minuten Milestone-Nutzung in die Hand, muss man zweimal hinschauen. Das Gefühl, dass einem jemand ein Kinderspielzeug-Handy in die Hand gedrückt hat, beschleicht sehr unbewusst die persönliche Empfindung. Schade für das Samsung Gerät, das definitv nicht schlecht verarbeitet ist. Nach der Milestonenutzung kann kein mir bekanntes Gerät dermassen punkten.
  • Das metallische Äussere des Milestones vermittelt immer eine angenehme Kälte und Wärme zugleich, denn es ist mit einer angenehmen Gummierung auf der Unterseite überzogen, macht gleichzeitig die beinahe vollständige Abwesenheit von Plastikteilen immer wieder bewusst..
  • Auf der Unterseite sind an den Aussenkanten gummierte „Füsse“ angebracht, das Gerät ruht somit niemals auf der Kameralinsenabdeckung, wie bei vielen Konkurrenzprodukten.
  • Der Slider sitzt fest auf dem Gerät, Wackeln, wie in US-Berichten gelesen und gesehen, kann ich in keinster Weise festellen.
  • Um das Display vom Gerät zu lösen muss man durchaus druckvoll schieben, bevor das Display in ausgefahrenem Zustand mit sattem Klang einrastet.
  • Das Display ist in einem Metallrahmen eingefasst, der an drei Seiten von einen mehr oder minder scharfen Grat eingefasst ist, leider. Dies spürt man bei der Touchscreenbedienung leider häufiger.
  • Einen einzigen Mangel habe ich jedoch in der Gehäuseverabeitung. Die Einfassung knarzt auf halben Weg zwischen USB Anschluss und Geräteunterkante. Dort lässt sich die Oberschale leicht eindrücken und erzeugt einen kleinen tonalen negativen Ton im ansonsten vollkommen positiven Eindruck des Gerätes.

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Testbericht Motorola Milestone: Der erste Kontakt

Motorola Milestone
Motorola Milestone

Der bislang fortschrittlichste Androide ist auf dem deutschen Markt angekommen. Mit dem Motorola Milestone (aka Droid) ist das erste Android 2.0 Gerät auch auf unserem heimischen Markt gestartet und heute bei mir gelandet, fertig, sich intensiven Tests zu unterziehen.

Wie schon im TEASER beschrieben, werde ich die Reviews schrittweise in Angriff nehmen und mit dem „ersten Kontakt“ starten. Noch habe ich das Gerät nicht lange in Händen halten können, trotzallem sind schon alle Anwendungen wieder installiert, die ich zuvor auf dem Samsung Galaxy zu schätzen lernte. Die Kontakte sind ebenfalls synchronisiert und das Smartphone ist einsatzbereit.

Positive Überraschung nach dem Auspacken: das Gerät ist wirklich gut verarbeitet. Die gummierte Oberfläche erfreut und schützt vor allzuviel Fingerabdrücken. Das Display weiss zu begeistern, lässt jedoch gegenüber dem AMOLED Display des Samsung Galaxy ein paar Federn, auch in der blickwinkelabhängigen Betrachtung, da ist die AMOLED Technik eine andere Liga. Die Stärke des Milestone Displays ist natürlich die Auflösung, da kommt mein „alter“ Wegbegleiter nicht mit.

Ein paar der Anwendungen funktionieren noch nicht mit Android 2.0, andere lassen sich im Markt nicht finden, oder bin nur ich zu doof richtig nach „Twidroid PRO“ zu suchen??? Das Milestone kommt auf dem deutschen Markt ohne die in den USA schon gestartete Google Maps Navigation, dafür wird eine 60 Tage Version von Motonav, dem von Motorola lizensierten Navigationssystem, hergestellt von NNG Global Services LLC, die sich hierzulande schon durch iGo einen Namen gemacht haben, welches ich als Navigationssoftware auf meinem PDA bevorzugt habe. Ob und wieweit man bei Motonav die Software anpassen kann, werde ich in den kommenden Tagen prüfen. Genau darin lag die Stärke von iGo. Motonav als lizenziertes System wird hier mit Sicherheit restriktiver sein, wobei die Beschränkungen der Oberfläche noch nicht viel sagen müssen.

Was beim Milestone am auffälligsten ist, ist die Performance des Gerätes. Ich kann ich direkt mit dem Galaxy vergleichen, welches mit dem MoDaCo ROM, zumindest bei mir äusserst flüssig lief. Im Vergleich zum Milestone ist das jedoch kein Vergleich mehr. Nicht die Desktop Oberfläche ist schneller, sondern das ganze System an sich. Installationen aus dem Market, Programmstarts, einfach alles. Das macht unglaublich Spass!

Moto Phone Portal
Moto Phone Portal

Aufgefallen ist direkt das Moto Phone Portal, was auf dem Mileston vorinstalliert ist und den Zugriff auf das Milestone mittels USB oder WLan-Verbindung gestattet. Hier kann man Bilder verwalten, Einstellungen am Telefon vornehmen, SMS schreiben, Anruflisten verwalten, den Browserverlauf einsehen und und und, das alles bequem vom PC aus, mit dem Browser. Eine nette Idee, wie ich finde, hierzu wird auf dem Milestone ein kleiner „Server“-Dienst gestartet, der den Zugriff auf die GUI gestattet.

Am Wochenende geht es dann mit dem nächsten Teil weiter, ob das erst der Hardware- oder der Softwaretest sein wird, weiss ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Das soll es fürs Erste gewesen sein, ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick erhaschen. Wenn ihr Fragen habt, dann ab in die Kommentare damit, ich beantworte sie euch gerne, eventuell findet sich ja noch der ein oder andere weitere Milestone-Besitzer ein, der ebenfalls in der Lage ist eure Fragen zu beantworten.
Weiter zu: Review Teil 2 – Motorola Milestone Hardware

Teaser

Heute hat sich ein Testgerät bei mir eingeschlichen. Den Bericht dazu werde ich in mehrere Teile aufsplitten. Angefangen mit einem „Angetestet“ bericht für die ersten Eindrücke und weiter gehts mit einem Hardware- sowie Softwarebericht. Welche weiteren Folgen noch hängt davon ab, wie gut ich die anderen Berichte befüllt bekomme und wie umfangreich diese werden, als auch davon, ob noch Fragen von Lesern bestehen.

Falls jemand nicht wissen sollte um was es geht, einfach reinhören!

Alert

Die veröffentlichten Tests der Milestone-Reihe:

Testbericht Motorola Milestone: Der erste Kontakt

Review Teil 2 – Motorola Milestone Hardware

Einer für Alles – Fring Multi-Messenger für Android

Fring für Android
Fring für Android

Fring stellt Android Client vor. Warum ist das so interessant? Fring kann einfach alles, man schaue sich nur die Liste der unterstützten Dienste an: Skype®, MSN Messenger®, Google Talk™, ICQ, SIP, Twitter, Yahoo!™ und AIM®. Bleibt da noch irgendein Wunsch offen?

Entgegen dem Android Skype Client unterstützt Fring sogar Voice Calls und nicht nur Chats. Funktioniert über WLAN schonmal reibungslos.

Die unterschiedlichen Dienste werden als Addons angewählt und mit den entsprechenden Benutzerdaten aktiviert. Ansonsten bietet Fring nicht viel Konfigurationsmöchlichkeiten, braucht man aber auch nicht. Zwischen offenen Chats wechselt man schnell über die „Change“ Auswahl hin und her. Einzig einen Fring Account benötigt man zur Nutzung, für diesen kann man sich aber aus der Anwendung heraus schnell und einfach registrieren: Benutzername und Passwort auswählen, mehr braucht man nicht.

Fring hat somit die Chance meine Meebo/Skype Kombination auf dem Smartphone abzulösen. Fring ist im Market zu finden und lässt sich auf allen Android Versionen installieren.

Samsungs bada als Konkurrenz zu Android?

Samsung bada
Samsung bada

Das koreanische Unternehmen Samsung kündigt mit bada ein eigenes proprietäres Betriebssystem für mobile Telefone an.

Liest man die Pressemeldung und die Informationen zu bada, dann mag sich einem der Gedanke aufdrängen, was bada im Vergleich zu Android attraktiver machen soll, klingen doch all die Informationen sehr nach Android. So soll es einen eigenen Applikationsmarkt, leiche Integration von Anwendungen, Verknüpfung der Anwendungen untereinander und Vieles mehr, was man schon von Android kennt, bieten.Inwiefern Samsung hier Alleinstellungsmerkmale etablieren kann, wird sich zeigen.

Die Motivation ein Betriebssystem zu etablieren, das sich beinahe deckungsgleich zu Android platziert ist sicherlich verständlich, hat man offensichtlich die Hoffnung eine Android-Alternative zu monetarisieren, denn vom zunehmenden Erfolg des Google Betriebssystems profitiert man als Unternehmen nur durch den reinen Hardwareverkauf, nicht jedoch durch die positive PR, die ein solches System mit sich bringt.

Im Grunde sind die Hardwarehersteller in den Hintergrund gerückt und austauschbar geworden. Der Kaufgrund für ein Android betriebenes Smartphone ist Android an sich und mit der gestiegenen Auswahl an Smartphones mit Android Unterstzützung sind auch die Unterschiede in der Hardwareausstattung enger zusammengerückt. Nur beim zweiten Blick wird noch auf den Hersteller geschaut und mit Android Support hat sich Samsung bisher auch nicht grossartig positiv ins Licht gerückt, wie man an der weiterhin offenen Frage nach einem Update des Galaxy sehen kann.

Wie seht ihr die Chancen auf einen Erfolg von bada und Samsungs Absichten?