Google stellt ab sofort eine mobile Version von Google Docs, zumindest als Viewer, für mobile Browser zur Verfügung.
Mit Google Docs Viewer für mobile Browser können auf Android, iPhone und iPad PDFs, .ppt, .doc and .docx Dokumente betrachtet werden, ganz ohne zusätzliche App. Eine Bearbeitung der Dateien ist bisher noch nicht möglich.
Der Google Docs Viewer ist erreichbar unter docs.google.com ein Herunterladen der Dokumente entfällt somit. Der Viewer bietet sich für den schnellen Blick in Docs durchaus an, Dokumente werden sauber formatiert angezeigt, Seitenwechsel und Zoom werden unterstützt.
Auf eine mobile Version von Docs dürften sicherlich viele Benutzer bereits seit einiger Zeit gewartet haben, auch wenn die Möglichkeit der mobilen Bearbeitung noch ein wenig auf sich warten lässt, ist die Veröffentlichung des Viewers ein erster Schritt in die richtige Richtung und entspricht Googles Vorliebe für mobile Webanwendungen.
Man darf gespannt sein wie schnell die mobile Version die Möglichkeit zur Bearbeitung der Dokumente erhält, ab diesem Zeitpunkt würden zusätzliche Apps überflüssig werden.
Amazon stellt die Kindle App für Android ab Version 1.6 ab sofort im Android Market zum Download bereit.
Die Kindle App greift auf das umfangreiche Angebot an eBooks zurück, aus Deutschland sind dies im Moment rund 410000 Titel. Alle Titel werden zwischen dem Kindle bzw. der Kindle Software synchronisiert, auch die zuletzt gelesene Seite, damit man beim Gerätewechsel direkt dort weitermachen kann, wo man aufgehört hat.
Aufgrund der durchaus zahlreichen angekündigten Android Tablets, tut Amazon gut daran, die App ab sofort zur Verfügung zu stellen, denn auf Tablets macht die App durchaus Sinn, halten doch mit diesen Bildschirmgrössen Einzug, auf denen es sich entspannt lesen lässt. Im Vergleich zum E-Ink Display des Kindles natürlich nicht ebenso ermüdungsfrei oder im Sonnenlicht, aber immerhin.
Kindle Store Android Version
Zum Kauf von Büchern stellt Amazon eine für Android angepasste mobile Webseite zur Verfügung, die dort gekauften Titel werden mittels Whispersync auf die Kindle Geräte und Software übertragen.
Wäre es nicht schön kostenlos zu Telefonieren? Mit Android und der Rebtel App ist dies möglich, wie das funktioniert soll im Folgenden erklärt werden.
Rebtel ist ein VoIP Anbieter aus Schweden, die in 50 Ländern „Einwahlknoten“ in ihr Netz anbieten. Mit der Rebtel App für Android, die im Hintergrund läuft und auf internationale Nummern lauscht, können kostenlose Telefonate geführt werden.
Um ein kostenloses VoIP Telefonat zu führen muss man folgende Schritte befolgen (oder das Rebtel Video anschauen):
Der anzurufende Kontakt muss eine Rebtel Nummer zugewiesen bekommen, dies geht über die Weboberfläche von Rebtel: Nummerdes Kontaktes eintragen und warten. Die Rebtel Nummer, mit lokaler Vorwahl (in Deutschland bekommt der Kontakt eine Berliner 030 Vorwahl), wird per SMS und E-Mail zugesendet.
Kontakt über die Rebtel Nummer anrufen und ihn bitten auf dieser Nummer zurück zu rufen, ohne dabei den Anruf zu beenden.
Der Kontakt wird direkt ins laufende Telefonat überstellt und es fallen lediglich die Kosten des Anrufes zur lokalen Nummer an (im Beispiel die Kosten für einen Anruf auf die Berliner Festnetznummer).
Für internationale Anrufe ist dieses Vorgehen eine wirkliche Kostenersparnis, denn es fallen lediglich die inländischen Kosten für das Telefonat an.
Wie man sieht, Verbindungskosten entstehen nur noch für den lokalen Teil des Anrufes, sofern man keine Flatrate für Anrufe auf Festnetzanschlüsse im eigenen Land besitzt. Das oben beschriebene Vorgehen mag Vielen etwas kompliziert erscheinen, Android Besitzer müssen sich darum jedoch gar nicht kümmern.
Die Rebtel Android App übernimmt, bei Anrufen zu anderen Android App Nutzern, alle oben beschriebenen Schritte selbständig. Ruft man einen Android App Nutzer über dessen, von Rebtel zugewiesener, Nummer an, zahlt man lediglich die lokalen Gebühren, bei Flatrate Einsatz also nichts.
Die Kontakte können direkt aus dem Adressbuch angerufen werden, man muss sich also an kein verändertes Vorgehen bei Anrufen einstellen.
Die Rebtel Android App ist kostenlos über den Android Market verfügbar (QR-Code in der Sidebar), ein Account kann direkt in der App angelegt werden, ein Besuch der Webseite ist nicht zwingend erforderlich. Rebtel bietet hier eine echte Alternative zu Skype und Google Voice, die ebenfalls mit kostenlosen Verbindungen innerhalb des eigenen Netzes werben, jedoch, im Falle von Google Voice, nicht in Deutschland verfügbar sind, oder wie Skype, keine Android App mit Telefonfunktion zur Verfügung stellen.
Was haltet ihr von Rebtels Android App? Habt ihr sie bereits getestet?
Skobbler, ein weiterer Vertreter der Gruppe freie Navigationssoftware für Smartphones, ist ab sofort für Android verfügbar. Diese Veröffentlichung haben wir zum Anlass genommen einen kurzen Blick auf den Neuling zu werfen.
Skobbler (QR-Code in der Sidebar) gibt es schon eine Weile, zumindest für iPhone Geräte, die schon vor langer Zeit angekündigte Android Version hatte sich mehrfach nach hinten verschoben. Skobbler besteht aus ehemaligen Navigon Mitarbeitern und wurde 2008 gegründet, mit dabei der ehemalige Navigon CEO Peter Scheufen, der Navigon beinahe 10 Jahre lang leitete.
Die Software lehnt sich optisch an Navigon an, vor allem in der Kartenansicht, kommt jedoch nicht mit NAVTEQ Kartenmaterial, sondern setzt auf die Daten des OpenStreetMap Projektes.
Skobbler bietet alle Funktionen, die man von einem angestammten Vertretern dieser Zunft erwartet, Zielsuche, Navigation und POIs im Umkreis können angezeigt werden. Die Eingabe der Zieladresse bietet leider keine Logikprüfung, man gibt also zuerst seine Daten vollständig ein und sucht anschliessend nach dem Ziel, andere Systeme schränken schon während der Suche die Möglichkeiten ein, das beschleunigt die Zielfindung doch spürbar.
Skobbler Android POI Umkreissuche
Die POI Umkreissuche funktioniert tadellos und gibt viele Ergebnisse zurück, deren Details sich näher betrachten lassen, stehen dort Adressen, Webseiten oder Telefonnummern zur Verfügung, kann man direkt aus dieser Ansicht auf verschiedene Funktionen zugreifen und direkt zum Ziel navigiert werden, anrufen oder die Webseite anschauen. Bewertungen, Infos oder Bilder zur den POIs kann man über die App leider nicht anlegen, hierzu muss man sich auf der Skobbler Webseite anmelden und kann anschliessend die Ziele dort bearbeiten, über die App wäre es jedoch um einiges schöner.
Skobbler kann ohne Account genutzt werden, hierzu einfach beim Applikationsstart „Überspringen“ drücken. Während Datenübertragungspausen wird Werbung eingeblendet, hier erscheint es hin und wieder so, als würden diese Pausen absichtlich länger dauern, aber dafür steht die App kostenlos über den Android Market zur Verfügung.
Die Navigation erfolgt in einer „gekippten“ 2D-Ansicht, die ein 3D-Gefühl vermitteln soll. Die Ansagen kommen klar und rechtzeitig, hier gibt es nichts zu beanstanden. Das Kartenmaterial wird online vom Server geladen, die Routenberechnung erfolgt angenehm schnell (getestet auf einem Motorola Milestone).
Android Updates erhält man im Regelfall OTA (Over the Air) durch Benachrichtigung das ein neues Update zur Verfügung steht, leider kann es hierbei hin und wieder zu Problemen kommen.
Ein häufiges Problem sind Downloadprobleme, das Update scheint über Stunden nicht heruntergeladen zu werden, oder der Download ist defekt, das Update kann dadurch nicht eingespielt werden. Solche Probleme können unter anderem auftauchen, wenn während des Downloads die Netze gewechselt werden, von 3G auf Wifi oder anders herum.
Als Abhilfe hat es sich bisher bewährt die Daten und den Cache des OTA Update Dienstes unter Android zu bereinigen und das Update neu zu starten. In Anbetracht des bald verfügbaren vorbereitenden Updates für das HTC Hero, welches den Weg zu Android 2.1 bereiten soll, das noch im Juni erscheinen soll, hier eine kleine Anleitung wie man bei Problemen vorgehen sollte.
Um diese Daten zu leeren geht man wie im Folgenden beschrieben vor (Klick auf die Bilder um diese in voller Grösse anzuzeigen!).
1.: Die Android Einstellungen aufrufen
2.: Den Menüpunkt Anwendungen auswählen
3.: Filter auswählen
4.: Filter umstellen um alle Anwendungen anzuzeigen
5.: Die FOTA Anwendung aufrufen
6.: Daten und Cache löschen
Danach kann die Updateüberprüfung entweder manuell angestartet werden oder man wartet bis man erneut die Benachrichtigung bekommt dass ein neues Update zur Verfügung steht.
Pünktlich zur WM schaltet Google eine Ebene zur Suche von Public Viewings in Google Maps für Android. So ist es nun möglich Orte mit Public Viewing-Angebot in der Karte als Layer anzeigen zu lassen.
Mit der Funktion Ebenen ist es in Maps möglich Ebenen/Layer über die Standardkarten zu legen. Die gängigsten (und in Maps schon integrierten) Ebenen sind Verkehr (noch nicht überall verfügbar), Satellit (Ansicht wie in Google Earth), Buzz (Google’s Antwort auf Twitter und Facebook) sowie Latitude (Google’s Lokalisierungsdienst). Nun reiht sich die oben beschriebene Public Viewing Ebene, mit dem Titel „Die Weltmeisterschaft ansehen“, ein.
Klickt man auf die Schaltfläche „Weitere Ebenen“ (innerhalb der Ebenenauswahl) bekommt man als Option „Meine Karten“f (der Service von Google Maps, der es erlaubt, eigene Karten mit Point of Interests anzulegen), Wikipedia (eine Ebene, die Wikipedia-Einträge mit der Karte verlinkt) sowie Verkehrslinien (Hier werden öffentliche Verkehrsmittel, vorwiegend U- und S-Bahn, auf der Karte angezeigt). Unten werden kürzlich ausgeführte Suchanfragen angezeigt, die so schnell wieder auf der Karte visualisiert werden können.
Google hat die Ebene des Public Viewings sehr präsent auf die erste Seite der Ebenenauswahl gesetzt, wohlmöglich der Tatsache geschuldet, dass es sich hier um Kooperationspartner handelt, die auf Google Maps für ihre Location werben können.
Schon vor der WM hatte Google für Fußball-Content gesorgt. So führt eine Suche nach „wm 2010“ zu einer aktuellen Auflistung der letzen und nächsten Spiele der Weltmeisterschaft.
Der finnische Hersteller für Security Produkte F-Secure bietet das Teilprodukt Anti-Theft Mobile, aus der F-Secure Mobile Security kostenlos für Android, Symbian OS und Windows Mobile zum Download an.
Es gibt bereits einige Produkte im Android Market, die es erlauben das eigene Telefon zu lokalisieren, sollte es verloren gegangen sein. F-Secures Anti-Theft Mobile konzentriert sich ebenfalls voll und ganz auf die notwendigen Funktionen, die mit dem Verlust des eigenen Gerätes zusammenhängen. So kann man als Benutzer sein Telefon „finden“ lassen, also den Standort auf einer Karte anzeigen, das Gerät über die Ferne sperren und als letzte Lösung gar sämtliche Daten löschen.
In Anti-Theft Mobile trägt man, wie von Konkurrenzprodukten schon bekannt, eine alternative Rufnummer ein, auf die Nachrichten gesendet werden können, sollte man sein Telefon verlieren. Ist das Gerät nun verloren gegangen und ein Dieb tauscht die SIM-Karte aus, wird das Gerät gesperrt und man erhält eine Nachricht unter welcher Nummer das eigene Gerät zu erreichen ist.
F-Secure Anti-Theft Mobile Einstellungen
Mittels Kurznachrichten mit Steuerbefehlen kann man das Gerät sperren, lokalisieren (sofern GPS aktiviert) oder die Daten löschen. Die zur Verfügung stehenden Befehle dazu lauten:
#lock#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um das Gerät zu sperren)
#locate#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um das Gerät zu lokalisieren)
#wipe#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um die Daten zu löschen)
F-Secure Anti-Theft gibt es kostenlos über die mobile Webseite des Herstellers (QR Code in der Sidebar), dort den entsprechenden Download auswählen.
Zur Installation auf dem Gerät sind zwei Abfragen zu bestätigen, einmal die, dass man die Nutzungshinweise gelesen hat und einmal ob man seine eigene Telefonnummer an F-Secure übermitteln möchte. Die zweite Nachricht kann mit nein bestätigt werden, sofern man keine Aufnahme in Marketing und sonstige Analyseauswertungen wünscht.
Anti-Theft Mobile ist somit eine kostenlose Alternative zu Produkten wie WaveSecure, bietet allerdings auch weniger Umfang (Möglichkeiten zum remote Backup fehlen). Die enthaltenen Funktionen sind jedoch im Falle des Geräteverlusts viel Wert!
Die Fussball Weltmeisterschaft steht vor der Tür, um 16 Uhr, am heutigen 11.06.2010 eröffnen Südafrika und Mexiko mit ihrem Spiel die Weltmeisterschaft in Johannesburg. Mit Android kann man nahezu live dabei sein, eine Appübersicht gibt es im Kurztest.
Der Android Market ist gut gefüllt mit Apps rund um die Fussball Weltmeisterschaft 2010, um ein wenig Übersicht zu schaffen haben wir uns 4 kostenlos verfügbare Anwendungen herausgesucht und diese einem Kurztest unterzogen. Alle Apps enthalten einen Android Market Link, der vom Android Gerät aufgerufen, direkt den Market startet. Die Apps wurden alle unter Android 2.1 getestet, leider sind die Hersteller zurückhaltend mit den Informationen ab welcher Android Version ihre App funktioniert, sollte eine oder mehrere Apps an dieser Stelle Einschränkungen haben lasst es uns wissen!
Fan App 2010
Fan App 2010 von Fussball.de:
Die Fan App 2010 von Fussball.de (Android Market Link) startet mit der Nachrichtenübersicht und weiss durchaus durch zu gefallen. Optisch ist sie recht ansprechend umgesetzt, leider reagiert die App etwas träge, was das Gesamtbild etwas trübt. Über den den Menüpunkt Ergebnisse gelangt man zu den wichtigen Informationen, hier bekommt man Zugang den Spielen des Tages, dem Spielplan und der Gruppenübersicht. Unter Teams gibt es Kurzinfos zu den einzelnen Mannschaften, eine kurze Statistik sowie eine Stadionsübersicht.
Fazit: Alles in allem eine nett gestaltete App, übersichtlich, vollständig in deutscher Sprache, leider etwas träge und Navigation nicht eindeutig (warum Einstieg in die Gruppenübersicht erst über den Spielplan?).
Pocket WM 2010
Pocket WM 2010:
Freenet schickt die Anwendung Pocket WM 2010 (Android Market Link) in den Kampf um die bevorzugte Android App in Rennen und bietet durchaus interessante Ansätze. Der Pocket WM 2010 Ansatz ist doch deutlich klarer auf die Nationalmannschaft von Deutschland ausgerichtet, das zeigt auch die Aufteilung der Nachrichtenübersicht in WM-News und DFB-News, kein schlechter Ansatz, so findet man Neuigkeiten zur deutschen Nationalmannschaft schnell und isoliert von sonstigen Nachrichten. Ansonsten bietet die App die klassischen Funktionen wie Spielplan und Gruppenübersicht. Aus dem Spielplan heraus kann man durch einen Klick auf ein gewünschtes Spiel in den Live-Ticker einsteigen und das Match direkt verfolgen. Die Gruppenübersicht beherbergt den Terminplan der Gruppenspiele, sowie eine Tabellenübersicht.
Fazit: In schlichtem Design verpackt präsentiert sich die Pocket WM 2010 App für Android, kommt dafür mit eigenem Freenet Tippspiel, Team- und Stadioninfos gibt es nicht – Konzentration aufs Wesentliche.
World DroidCup
World DroidCup:
World DroidCup (Android Market Link) bietet Einiges, sofern man sich nicht vor der englischen Sprache scheut, die man in Hinblick auf die Fussballspiele eigentlich vernachlässigen kann, abseits der Nachrichten ist alles selbsterklärend. Im Hauptmenü hat man die Möglichkeit ins Gruppenmenü zu wechseln, die Finalgruppierungen anzuschauen, den Spielplan zu studieren, Spiele live zu verfolgen und Stadioninformationen zu erlangen. Der Clou an World DroidCup, für die Stadioninformationen wird Google Maps eingebunden, man kann sich zusätzlich zu den Infos rund ums Stadion, auf der Karte bewegen und die Umgebung des Stadions erkunden. Alles in allem hätte World DroidCup mein Favorit werden können, wäre da nicht World Cup 2010 gewesen.
Fazit: Die App präsentiert sich aufgeräumt, das Design ist gefällig, die App reagiert flott. Vollständig in Englisch, das mag abschrecken, sollte es aber nicht. Die Einbindung von Google Maps ist eine gelungene Idee mit Mehrwert!
World Cup 2010 - FotMob
World Cup 2010 – FotMob
Bei World Cup 2010 (Android Market Link) erkennt man, dass die Entwickler Erfahrung haben, mit dem was sie dort präsentieren. World Cup 2010 kommt in ansprechendem Design daher, bedient sich flüssig und bietet alle Informationen, die die Konkurrenz ebenfalls im Angebot hat. Das Hauptmenü präsentiert sich mit einem Nachrichtenüberblick und ermöglicht den Einstieg in den Spielplan, der die Tagesspiele anzeigt und über diese in die Informationen zum Spiel einsteigen lässt. Neben einem Live Ticker gelangt man zur Mannschaftsaufstellung und Statistiken zum Spiel (Schüsse aufs Ziel, Ballbesitz, Fouls, Ecken, Abseits und Fehlschüsse). Über die Tabelle erhält man einen Überblick über den aktuellen Gruppenstand. In die Live Spiele kann man auch direkt über das Hauptmenü einsteigen. Der besondere Clou an World Cup 2010 ist die Benachrichtigunsfunktion, die sich Androids Benachrichtigungssystem zu Nutzen macht und über Geschehnisse des Spiels benachrichtigt, wieviele Meldungen als Benachrichtigung ausgegeben werden und in welchem Abstand geprüft werden soll, überlässt man dem Benutzer. Dank des Systems kann man Live Spiele verfolgen und bekommt Nachricht bei Toren ohne die App im Vordergrund laufen zu haben.
Fazit: Die App mit dem besten Funktionsumfang, dank der Benachrichtigungsfunktion entspannt nebenbei nutzbar, leider stellenweise Wechsel zwischen deutscher und englischer Sprache (wobei sich die englische Sprache nur auf Teamnamen, und Begriffe bezieht, Nachrichten und Menü sind in Deutsch).
Die Spiele sind eröffnet, denn ab sofort stehen Google Maps Navigation, als auch die Google Sprachsuche, für Android Benutzer in Deutschland zur Verfügung.
Es ist ein Tag voller Google Android Neuigkeiten gewesen, zuerst wurde die Sprachsuche in deutscher Sprache vorgestellt, welche es ermöglicht Suchanfragen einzusprechen. Die Anfragen werden zum Google Server geleitet, dort ausgewertet und als Suchergebnis zurückgeliefert. Dies klappte in ersten Tests recht zuverlässig, wobei Strassennamen und Eigennamen stellenweise daneben lagen. Die Sprachsuche funktioniert im Google Suchwidget oder in Google Maps, Texteingaben ausserhalb der Suche sind noch nicht möglich. Ab Android 1.6 ist man dabei, sofern man die „Sprachsuche“ aus dem Market installiert hat.
Die zweite Ankündigung des Tages war die Verfügbarkeitsmeldung von Google Maps Navigation für Deutschland, Österreich, Belgien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien und der Schweiz. Ab sofort kann man, mit Google Maps in Version 4.2 auf allen Android Geräten ab 1.6 die kostenlose Turn-by-Turn Navigation nutzen. Der Umweg über die Brut-Version ist damit hinfällig. Die Ansagen kommen klar und pünktlich, sowie in deutscher Sprache, sofern diese unter „Einstellungen->Text-in-Sprache->Sprache“ ausgewählt ist. Der Einstieg in die Navigation ist über die „Apps“ Navigation möglich, welche seit Version 4.2 von Google Maps hinzugekommen ist. Ein Update von Google Maps ist nicht notwendig, die Unterstützung wurde von Google Seite offiziell freigeschaltet.
Google Maps Navigation mit Sprachsuche
Die Kartenanzeige ist flüssig und übersichtlich gestaltet, Suchen nach POIs (Point of Interest) sind möglich, ebenso sind Streetview Ansichten enthalten, sofern diese auf der eingestellten Route vorhanden sind, angezeigt werden diese über ein zusätzliches Symbol während der Navigationsansicht, ebenso werden Stauinformationen in die Navigationsführung mit eingebunden.
Sofern man sich im Netzbereich des Providers befindet ist Google Maps Navigation sicherlich eine sehr interessante Alternative zu den kostenpflichtigen Angeboten, bewegt man sich jedoch über die Grenze und gelangt in Roaminggebiete, ist eine On-Board Navigationslösung unersetzlich, die anfallenden Kosten übersteigen schnell die Preise der dedizierten Navigationslösungen mit Kartenmaterial auf der SD-Karte des Gerätes.
Wie erwartet hat Steve Jobs auf der WWDC Keynote am heutigen 07.06.2010 das neue iPhone 4 vorgestellt, welches vom nun umbenannten IOS4 betrieben wird. Welche Neuigkeiten Jobs bereit hielt und wie sich das iPhone 4 gegenüber Android schlägt, das soll im Folgenden kurz beleuchtet werden.
Das iPhone 4 erhält das Design, des zuvor geleakten Entwicklungsgerätes und wird sowohl in schwarz als auch weiß verfügbar sein. Ab dem 15. Juni kann das neue iPhone in Deutschland vorbestellt werden, ausgeliefert werden soll es ab dem 24. Juni in den ersten fünf Ländern, Deutschland gehört neben den USA, Frankreich, Japan und dem Vereinigten Königreich (UK), dazu. Weitere Länder folgen im Juli, August und September, bis die 88 belieferten Länder mit iPhones versorgt worden sind.
Betrieben wird das neue iPhone 4 mit dem schon im iPad arbeitenden A4 Prozessor, den sich Apple im letzten Jahr durch einen Firmenzukauf angeeignet hatte. Front- und Rückseite des iPhone 4 sind mit Glasplatten abgeschlossen, umrandet von einem Metallrahmen, der als Antenne für die verschiedenen Funkmodule (GSM, UMTS, GPS, WiFi und Bluetooth) dienen wird, hier will man der tendenziell schlechten Empfangsleistung des iPhone 3GS einiges mehr an Leistung gewinnen.
Mit dem Display, welches 960×640 Pixel mit einer Dichte von 326DPI und einem Kontrastverhältnis von 800:1, hat Apple natürlich erstmal ein Wort gesprochen, es ist jedoch anzunehmen, dass Konkurrenzprodukte schnell ähnliche Auflösungen bieten werden. Ein grösserer Akku soll das Display versorgen und mehr Laufzeit als das iPhone 3GS mit sich bringen. Platz konnte man unter anderem sparen, da man, wie schon beim iPad, nur noch Micro SIM Karten unterstützt und die Antennen in den Rahmen verlagert hat. Dank des eingebauten Gyroskopes bietet das iPhone 4 die Möglichkeit die Lage auf 6 Achsen zu bestimmen.
Apple iPhone Besitzer bekommen nun endlich ein LED Hilfslicht Blitzchen, damit man auch innerhalb des Hauses Fotos schiessen kann. Auf der Vorderseite prangt eine weitere Linse für die Frontkamera, welche für FaceTime, Apples Videotelefonie App genutzt wird. Diese funktioniert übrigens lediglich über WLAN-Verbindungen, in 3G Netzen ist nichts zu holen. Neben iMovie für iPhone und dem neuen iOS4 (mal abwarten ab wann CISCO, als Namensrechteinhaber des Hauseigenen CISCO IOS anklopfen lässt), nun mit Apples Interpretation von Multitasking, war es das auch schon in der Kurzusammenfassung.
Wie schlägt sich das iPhone 4 mit iOS4 aber nun gegen Android betriebene Geräte, hat Apple den angekündigten Knall pränsentiert?
Ein ganz klares NEIN!
Das muss einfach mal klar gesagt werden, denn ausser dem Display, welches im Smartphonebereich mit seiner Auflösung schon in einem halben Jahr nichts Besonderes darstellen wird, ist nichts dabei, was Android gefährden könnte, bzw. Apples iPhone 4 überhaupt auf den gleichen Stand wie Android 2.1 oder gar Android 2.2 hätte bringen können.
Die Leistungsfähigkeit eines Android 2.2 betriebenen Nexus One mit JIT Compiler im Vergleich zum iPad könnten wir schon eindrucksvoll während Googles Keynote sehen, da das iPhone 4 mit identischem Prozessor geliefert wird, braucht man an dieser Stelle nicht allzuviel Geschwindigkeitszuwachs erwarten, denn auch im Rahmen der iOS4 Vorstellung wurde hier nichts versprochen was dies positiv beeinflussen könnte.
Ausserdem immernoch das Thema Multitasking: Multitasking ist wenn Apps parallel laufen können, egal welche Apps es sind und nicht nur die, die zuvor vom System bestimmt wurden und bei denen auch nicht alle Funktionen, sondern nur Benachrichtigungsfunktionen. Apple verkauft diese Einschränkung zum Wohle der Akkulaufzeit und Systemstabilität…
Von der Nutzung als mobilen Hotspot träumen Apple iPhone/iPad oder iPod Touch Besitzer nur und zittern anlässlich des rapide wachsenden Android Markets, welcher für Entwickler, dank der weniger eigenwilligen Zulassungsbestimmungen und der immer grösseren Verbreitung von Android Geräten, immer interessanter wird.
Als Fazit bleibt, das iPhone 4 ist kein schlechtes Gerät, es wird wie alle Apple Produkte seine Anhänger finden, lässt Android jedoch technisch gesehen seinen Vorsprung und muss aufpassen, dass man nicht massiv ins Hintertreffen gelangt.