So schnell kann es gehen, kaum den Artikel zu PostBot veröffentlicht gehabt, schon kam ein Kommentar von Christoph, welcher einen Blick auf WpToGo zu werfen empfahl.
Leider bin ich bei meiner Client Suche im Android Market nicht über WpToGo gestolpert, aber dafür habe ich hilfsbereite Leser. WpToGo sieht direkt besser aus. Man kann einen Artikel mehr als nur einer Kategorie zuordnen und vor allem Tags vergeben, was ich bei PostBot nicht konnte, oder nicht gefunden habe.
Nun bin ich gespannt wie sich WpToGo verhält, daher gleich noch ein Android bezogener Artikel am heutigen Tage.
Netzwelt
PostBot – WordPress Client für Android

Nun kann es auch von unterwegs vollwertige Blogeinträge geben, bisher empfand ich die Nutzung des Browsers als Zugang zu WordPress nicht wirklich performant. Mit PostBot, einem minimalistischen Client für WordPress, kann es nun auch mobil unter Android losgehen.
Nutzen wir diese Kurzvorstellung als Test, bei Gefallen gibt es von unterwegs nicht nur Twittereinträge, sondern mehr als 140 Zeichen umfassende Berichte, meist reichen die knappen Tweets mir nicht aus.
So, absenden drücken und schauen was passiert.
Zwei Wochen mit dem Samsung i7500 Galaxy
Morgen sind es schon wieder zwei Wochen, die ich das Galaxy mein Eigen nennen kann. Der Akku hat sich definitiv gemacht, sicher liegt es auch daran, dass man nach der ersten Spielzeit, das Telefon nun wieder seinem ursprünglichen Verwendungszweck zugeführt hat: vorrangig zur mobilen Errerichbarkeit zu dienen.
Mein Akku hält nun bei meiner sehr moderaten Nutzung zwischen drei und vier Tagen durch. Ich synchronisiere nichts automatisch, habe aber 3G oder WLAN (falls verfügbar) immer aktiviert. Beim letzten Zyklus, der rund 98 Stunden gehalten hat, habe ich ca 1 Stunde reine Telefonzeit gehabt, rund 10 SMS bekommen und die Hälfte davon beantwortet. Jeden der 4 Tage ca. eine Stunde gesurft, das heisst, Mails gecheckt, Webseiten angesurft, den Feedreader genutzt und getwittert. Mit der aktuellen Laufzeit bin ich voll und ganz zufrieden, lässt man 3G weg und verkneift sich das Surfen, so kommt man sicher auf eine Woche Standby, da zeige man mir bitte ein vergleichbares Smartphone, dass das schafft.Allen Unkenrufen zum trotz muss ich gestehen, ich nutze weiterhin die mitgelieferte Tasche und obwohl man den Kameraauslöseknopf auf der Autofokuseinstellung einrasten hören kann,meiner Akkulaufzeit hat es nicht geschadet.
GPS Applikationen habe ich zwar installiert, allerdings in der letzten Zeit überhaupt nicht genutzt, liegt auch damit zusammen, dass sowohl bei Wikitude als auch bei Googles Skymap, das Kompass-Problem (beinahe 180° verkehrt) aktuell noch Bestand hat. Der Akkulaufzeit war diese konsequente Nichtnutzung sicherlich zuträglich.
Von den im ursprünglichen Artikel erwähnten Applikationen sind einige wieder verschwunden, wie Locale, das Battery Status Dingens, der Power Manager und laute Programme die zwar anfangs ganz schön waren, allerdings keinen echten Mehrwert brachten und subjektiv nur am Akku saugten. Mittlerweile nutze ich Useful Switches, damit sind fast alle meine Bedürfnisse abgedeckt, die ich zuvor über den Power Manager und Battery Status zu deckeln suchte. Den TasKiller habe ich mir als einziges Programm gekauft, denn die Möglichkeit bestimmte Applikation vom Schliessen ausnehmen zu können hat in der Free Version ganz klar gefehlt.
Ich bin auch nach zwei Wochen noch von der Verarbeitung des Samsung überzeugt, es knarzt nichts und Spaltmaße sind nicht zu erkennen. Obwohl das Telefon vollständig in Plasik gepackt ist, sieht es nicht billig aus, einzig eine Gummidichtung rund um Kamera und LED Leuchte hätte ich mir gewünscht, denn das erscheint mir ein klares Scheuentor für Staub im Gehäuseinneren zu werden, denn für die Kameralinse nebst LED wurde lediglich ein Loch in den Akkudeckel geschnitten. Ansonsten gibt es nicht viel auszusetzen, das Handy macht was es soll, dank der Applikationen aus dem Market sogar noch besser, als man es ursprünglich dachte.
Die Kamera macht gute Bilder wenn im Freien die Sonne scheint, ansonsten finde ich sie durchaus unterdurchschnittlich, im Vergleich zu anderen Handycams. Im Direktvergleich der Android betriebenen Telefone, liegt Samsung natürlich vorne und das nicht nur bei der Megapixelanzahl, sondern auch bei den restlichen bildbeinflussenden Parametern. Ich kann euch nur empfehlen die Standard Kamera Applikation gegen SnapPhoto zu tauschen, hier habt ihr doch mehr Zugriff auf die Kamerafunktionen und könnt den Komprimierungsgrad der erstellten JPG-Daten beeinflussen. Ein klares Muss, will ich meinen.
So viel zu zwei Wochen mit dem Samsung i7500 Galaxy, ich bereue meine Entscheidung für das Android Phone nicht. Samsung selbst arbeitet schon an einem Update, welches diese Woche in den Test gehen soll, was das Update beinhaltet ist noch fraglich, man darf gespannt sein.
Als Anmerkung vielleicht noch: Weder O2, Samsung, noch eine beauftragte Drittfirma zahlen für die hier veröffentlichten Berichte. Das Telefon habe ich mir privat gekauft und veröffentliche hier meine subjektive Meinung, die von Testberichten anderer abweicht, da ich andere Anforderungen an ein solches Smartphone stelle. Benutzer die ein permanent synchronisierendes Smartphone mit ständiger GPS Verbindung brauchen, werden sicherlich nicht die Laufzeiten erreichen, die ich festgestellt habe und dürften sich mit Mühe und Not über den Tag quälen, ohne an die Dose zu müssen.
Tweetboard – Twitter Konversationen für die Webseite

Sicherlich hat der geneigte Leser schon die Lasche am linken Seitenrand bemerkt und herausgefunden dass diese eine Sidebar einblendet. Nur was soll das Ganze?
Tweetboard, gerade im Alphatest, ist eine Möglichkeit über Twitter eine Art Forumskonversationen auf der eigenen Webseite zu betreiben. Einfach mit dem eignen Twitterbenutzer eine kurze Nachricht schreiben, Antworten auf diese werden dann zu einzelnen Threads zusammengefasst und man behält somit die Übersicht. Ich bin gespannt wie das Tweetboard angenommen wird, darüber gestolpert bin ich durch einen Tweet von @Matt_Wagner, der das Blog „Die Rückseite der Reeperbahn“ betreibt.
Wer sich selbst ein Tweetboard einrichten will, der besucht die Webseite von Tweetboard und besorgt sich eine Einladung.
qtpfsgui zeigt keine Dateien mehr zum Erstellen von HDRs an
Neue Platte, neue Installation, neue Probleme. Wie sollte es anders sein. Nach der Neuinstallation meines Systems habe ich mit qtpfsgui 1.9.3 und Ubuntu 9.04 Jaunty 64 bit ein Problem. Ich bekomme keine Bilder mehr angezeigt wenn ich auf „New Hdr…“ (Neues Hdr…) und dann „Load Images…“ (Bilder laden…) gehe.
Nach einiger Suche und Probiererei habe ich zwei Wege gefunden, wobei die letztendliche Lösung wohl auf einen qt4 Bug zurückzuführen ist. Entweder man benennt die Endungen seiner Bilder um, bei mir waren sie alle gross geschrieben, so dass sie .jpg, .jpeg, .raw und so weiter heissen, damit klappt es.
Die bessere und permanentere Lösung ist allerdings der Aufruf von qtconfig-qt4. Also einfach im Terminal oder mit Alt+F2 starten

und dort dann den GUI Style auf „Plastique“ ändern, Speichern und Schliessen.

Nun funktioniert qtpfsgui wieder und zeigt brav alle vorhandenen Dateien an.
WordPress 2.8 final ist veröffentlicht

Update 15.06.2008: Irgendwie scheint das Update bei einigen Leuten Probleme zu bereiten. So habe ich gelesen dass die automatische Updatefunktion stellenweise fehl schlägt, parallel aber die alten Daten überschreibt und somit die WordPress Installation unbrauchbar macht, sofern kein Backup mehr vorhanden ist. Andere haben Probleme aufgrund der verwendeten Themes, oder klagen über ein langsameres Admin Interface. Ich kann mich nicht beschweren, ausser dass mir WordPress anzeigt ich nutze Version 2.8 und solle bitte auf 2.8 updaten. Das tritt aber auch erst seit gestern auf. Was solls. Der Rest funktioniert.
Originalnachricht: Lange hat man warten müssen, ausser man hat sich die Betaversion installiert, bis Version 2.8 von WordPress endlich veröffentlicht wurde. Nun ist die Version draussen und für jeden updatewilligen Nutzer zum Download verfügbar.
Viele Neuerungen sind ins System eingeflossen, die den Umgang mit WordPress schneller und intuitiver gestalten sollen. Eine Liste mit allen Änderungen findet man ebenfalls online. Neu ist vor allem die Installationsart für Themes, die nun wie Plugins schnell ins laufende System eingebunden werden können und ebenso schnell wieder entfernt werden können.
Alle Interessierten finden den Download wie immer auf der Webseite von WordPress.
E3: Microsoft stellt Project Natal vor – Steuerung ohne Controller
Die aktuelle E3 lässt das Spielerherz ja wirklich höher schlagen, erst stellt LucasArts eine Neuauflage von Monkey Island als Special Edition vor und zusätzlich einen 5-Teiler der als Downloadspiel angeboten wird: Tales of Monkey Island.

Nun kontert Microsoft und schiesst klar in Richtung Nintendos Wii. Vorgestellt wurde das Project Natal, eine Steuerungsmöglichkeit als Zusatz für die XBox360. Es soll damit möglich sein ohne Controller die Konsole zu steuern. Das Eingabegerät erfasst Bewegungen des ganzen Körpers und kann Gesichtszüge sowie Sprache erkennen. Entgegen Sonys Eye-Toy können Bewegungen auch in der Tiefe erfasst werden, was vollständig neue Steuerungsmöglichkeiten mit sich bringt, all das ohne, wie bei der Wii, einen Controller in der Hand halten zu müssen.
Das Video zeigt Microsofts Vision, also eine Konzeptvorstellung, welche Funktionen es zur Serienreife schaffen bleibt fraglich. Sollte man die aktuell vorgestellten Funktionen allerdings umsetzen können, zu einem Preis der unter dem einer Neukonsole liegt, dann dürfte sich Microsoft klar von den Konkurrenten absetzen, wenn Spiele veröffentlicht werden, die die Funktionen umsetzen und in stetigen Spielspass ummünzen.
Monkey Island Special Edition – nun ist es offiziell!

Es ist offiziell, noch vor ein paar Tagen habe ich vom „Gerücht“ geschrieben, nun ist es definitiv und Lucas Arts hat das Spiel auf der eigenen Seite. Zuerst gibt es eine Version für XBox Live und PC, wahrscheinlich werden weitere Versionen für andere Systeme nicht lange auf sich warten lassen.
Lucas Arts hat die Grafik aufgebohrt und „HD fähig“ gemacht, für Puristen gibt es eine Möglichkeit im laufenden Spiel zur alten Grafik umzuschalten. Ausserdem kommt für die Wii und den PC eine Downloadversion, die in Episoden aufgeteilt ist. Diese Version stellt ein neues Abenteuer dar und soll wohl schon bald starten. Der Vertrieb auf der Wii wird durch de WiiWare Kanal erfolgen.
Da sind sie auf einmal wieder, die guten alten Zeiten und das neue Indy kommt auch nächste Woche, nun braucht man nur noch die Zeit zum Spielen…
Passwörter aufschreiben ist sicher!
Einen sehr guten Artikel zum Thema Passwörter habe ich im Weblog von F-Secure gefunden und werde den relevanten Teil wiedergeben. Der Tipp ist einer von vielen, wie man gute Passwörter generieren und merken kann.
Im Prinzip verhält es sich damit wie bei EC-Karten der Banken, zur Nutzung werden zwei Faktoren benötigt. Informationen wie Kontonummer und Bankleitzahl sind offen abgedruckt, sollte man also den Geldbeutel verlieren kennt der „Finder“ diese beiden Daten, was ihm jedoch fehlt ist die PIN, nur damit werden die Informationen auch einsetzbar.
Sehen wir uns das Beispiel von F-Secure an:

Im oben gezeigten Beispiel ist das Passwort nach folgendem Schema erstellt. Die ersten drei Stellen sind eine Identifizierung wozu das Passwort dient. aMA ist in diesem Fall für Amazons Webseite. Die Schreibweise kann variieren, aMa, AMa, amA und AMA sind natürlich ebenso möglich, das kann man sich ganz nach eigenem Gusto erstellen. Die nun 4 folgenden Stellen sind eine zufällige Zeichenfolge und der Grund dafür dass man sich das Passwort aufschreiben sollte, da sich keinerlei Zusammenhang haben. Zu guter Letzt kommt nun noch eine „PIN“, die man sich auswendig merken sollte, wie die PIN der EC-Karte. Die gemerkte PIN wird dann mit dem aufgeschriebenen Passwort kombiniert und dort einfach vorne, in der Mitte oder hinten angestellt und schon hat man, je nach Länge der PIN (gehen wir mal von einer vierstelligen PIN aus, wie bei den Bankkarten), ein 11-stelliges recht sicheres Passwort.
Um eines Beispiels Willen sagen wir die „PIN“ wäre: 4n$1
Kombiniert man diese nun mit dem ersten Post-it Beispiel von F-Secure lautet das Passwort also: 4n$1aMA2242, aMA4n$12242, oder aMA22424n$1, alles Passwörter die keine direkten Zusammenhänge haben und als recht sicher einzustufen sind, da sie 10 oder mehr Stellen haben, Buchstaben und Zahlen beinhalten, Gross- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen enthalten.
Das Schönste ist jedoch. Man muss sich nur die PIN merken und kann den Rest des Passwortes an den Monitor heften, in den Geldbeutel legen, all das, vovon man immer abgeraten bekommt, wenn es um Passwörter geht.
Nintedo Wii und der Homebrew Channel

Ich hätte nicht gedacht dass eine Konsole so einen Spass machen kann, habe ich doch lange lange Zeit kein Verlangen nach einer gehabt. In den 90-ern hatte ich mal einen Gameboy und ein SuperNES, das war es dann aber auch. Ich bin einfach ein PC Mensch, wenn man in den vergangenen Jahren etwas spielen wollte, dann konnte man das am PC, mit besserer Grafik und besserer Performance. Eine XBox habe ich mir zugelegt, da man diese wunderschön zu einem Medien PC umfunktionieren kann, dank des XBox Media Centers, welches mittlerweile viele Portierungen erfahren hat und selbst unter Linux brav seine Dienste tut.
Nun bin ich zurück zu Nintendo, erst gab es ein DS im letzten Jahr und nun die Wii (unbedingt in England kaufen, kostet dort aktuell 187,-€ und ist identisch bis auf den Stromanschluss (Adapter kostet 5€) und kann auch in deutsch betrieben werden, also keine Sorge). Man kann sagen was man will, für Leute die wie ich nur hin und wieder mal ein bisschen spielen, die Branche schimpft und „Casual Gamer“, sind die neueren Nintendo-Abkömmlinge ideal.
Noch erfreulicher ist es, dass man auf der Wii den sogenannten Homebrew Channel installieren kann, der viele Funktionen auf die Wii bringt und deren Potenzial erst wirklich ausnutzt. Man kann so recht leicht die Wii zu einem Internetradio machen, ok das konnte meine XBox schon längst, allerdings ist der Stromverbrauch, wie auch die Läutstärke der Wii wesentlich angenehmer, wenn man schon vergleichen will. Parallel dazu bekommt man viele zusätzliche Programme, die von Benutzern geschrieben wurden, bzw. Spiele Ports oder die Möglichkeiten Emulatoren wie die ScummVM laufen zu lassen. Bis „Indiana Jones und der Stab der Könige“ kommt kann man so die alten Indy Teile einfach erstmal erneut durchspielen. Nach den vielen Jahren ist es wirklich überraschend, wie viel und gleichzeitig wie wenig man noch weiss, es ist ein lohnendes Spielerlebnis.

Klar, seine Garantie kann man vergessen, wenn dank Homebrew Channel etwas an der Konsole kaputt gehen sollte. Schickt man die Konsole trotzdem ein hält Nintendo die Hand weit auf und straft den Einsatz der Drittsoftware durch hohe Reperaturkosten (210,-€) gehörig ab, aber mal im Ernst, der Mehrwert ist das Risiko wert und bisher kann man festhalten dass Nintendo eine solide Konsole entworfen hat, die Gefahr für einen Betriebsbedingten Defekt ist also gering und der Homebrew Channel bietet auch nur eine theoretische Möglichkeit die Wii zu „bricken“.
Wie man zum Homebrew Channel kommt hängt von der Firmware der Wii ab, bisher gab es nur die Möglichkeit mittels des Twilight Hacks, der einen Fehler in der Speicherstandsverarbeitung des Spiels The Legend of Zelda: Twilight Princess ausnutzte. Mittlerweile gibt es den Bannerbomb Hack, der kein Spiel mehr benötigt und über den sich die Berichte mehren, er funktioniere mit allen Firmware Versionen.
Ein sehr schönes Tutorial zum Thema wie bekommt man den Homebrewchannel auf seine Wii, egal ob mit Firmware 4 oder einer früheren und das Ganze mit Bannerbomb, gibt es bei „Wii will Rock you!“.
Ein Hack der Wii geschieht auf eigenes Risiko, wie schon gesagt sieht es mit der Garantie danach schlecht aus. Dessen solltet ihr euch bewusst sein. Wenn euch das nicht abhält, dann stehen euch neue Welten offen, die Anzahl der Homebrew Applikationen wird täglich grösser, natürlich ist viel Schund dabei, allerdings lohnt es sich schon allein wegen der Emulatoren, wie ich finde.