Einer für Alles – Fring Multi-Messenger für Android

Fring für Android
Fring für Android

Fring stellt Android Client vor. Warum ist das so interessant? Fring kann einfach alles, man schaue sich nur die Liste der unterstützten Dienste an: Skype®, MSN Messenger®, Google Talk™, ICQ, SIP, Twitter, Yahoo!™ und AIM®. Bleibt da noch irgendein Wunsch offen?

Entgegen dem Android Skype Client unterstützt Fring sogar Voice Calls und nicht nur Chats. Funktioniert über WLAN schonmal reibungslos.

Die unterschiedlichen Dienste werden als Addons angewählt und mit den entsprechenden Benutzerdaten aktiviert. Ansonsten bietet Fring nicht viel Konfigurationsmöchlichkeiten, braucht man aber auch nicht. Zwischen offenen Chats wechselt man schnell über die „Change“ Auswahl hin und her. Einzig einen Fring Account benötigt man zur Nutzung, für diesen kann man sich aber aus der Anwendung heraus schnell und einfach registrieren: Benutzername und Passwort auswählen, mehr braucht man nicht.

Fring hat somit die Chance meine Meebo/Skype Kombination auf dem Smartphone abzulösen. Fring ist im Market zu finden und lässt sich auf allen Android Versionen installieren.

Google Chrome OS Pressevorstellung

chrome-logoDas von Vielen sehnlichst erwartete Netbook Betriebssystem Chrome OS von Google wird Donnerstag Vormittag im Google Office in Mountain View vorgestellt. Google verspricht eine Demonstration aller Funktionen und scheint somit in der Entwicklung weiter zu sein als viele bisher vermutet haben.

In den vergangenen Tage mehrten sich die Berichte über ein Beta Release von Chrome OS noch diese Woche, ob das in Verbindung mit der Pressevorstellung tatsächlich stattfinden wird bleibt abzuwarten. Die bisherige Tendenz geht wohl eher in die Richtung einer baldigen Veröffentlichung gegen Ende des Jahres oder dem Beginn von 2010. Bisher war Chrome OS im Zeitplan für die zweite Jahreshälfte des kommenden Jahres vorgesehen.

Chrome OS ist wie Android ein OpenSource Projekt von Google und soll sich primär an Netbook Benutzer richten. Aufgrund seiner OpenSource Natur kann man wohl sehr bald nach Veröffentlichung erste Release Versionen für Desktop PCs sehen, die mit einer breiteren Hardwareunterstützung versehen werden. Das OS kommt für x86 und ARM Prozessoren auf den Markt und soll die Integration von webasierten Diensten in den Vordergrund stellen. Goole bietet hier mittlerweile für fast jeden Anwendungsbereich ein entsprechendes Onlineprodukt an, sei es Google Mail, Google Docs, Google Calendar und wie sie alle heissen.

Ich vermute persönlich, dass wir ein Final Release von Chrome OS zusammen mit dem Start der Google Wave Betaphase sehen werden, inwieweit diese „Vorhersage“ zutrifft wird sich in wenigen Wochen/Monaten zeigen.

Twitter Neuerungen: Drittanbietersuche und überarbeitete RT Funktion

Twitter Drittanbietersuche
Twitter Drittanbietersuche

Auf Twitter.com tut sich Einiges, ab sofort steht die neue Suche über Drittanbieterdienste zur Verfügung. Parallel dazu ist die Retweetfunktion wieder aktiviert und bringt Änderungen mit sich.

Die Drittanbietersuche versteckt sich unter „Find People“ -> „Find on other networks“ und lässt die Adressbücher von Google Mail, AOL und Yahoo durchsuchen um neue folgenswerte Twitter Benutzer zu finden. Meine Suche in meinem Adressbuch hat mir 26, bisher nicht bekannte, Twitter Accounts ergeben. Hierzu werden die E-Mail Adressen des jeweiligen Adressbuches durchsucht und mit der Twitter Datenbank abgeglichen. Die Ergebnisse werden in einer Liste dargestellt, in der man dann per Haken bestätigen kann, wen man folgen möchte. Parallel dazu kann man entscheiden ob man all die Kontakte zu Twitter einladen möchte, die bisher noch keinen Account haben.

Twitter RT-Funktion
Twitter RT-Funktion

Die zweite Neuerung ist eine Änderung und betrifft die Retweet Funktion, diese steht entgegen der Drittanbietersuche noch nicht allen Benutzern zur Verfügung. Neu hinzugekommen ist der Menüpunkt „Retweets“ in der Sidebar, mittels dessen man auf eine dreigeteilte Ansicht zugreifen kann, die die Übersichten der Retweets der Leute denen man folgt, die eigenen Retweets und die Retweets von eigenen Beiträgen freigibt. Bei jedem Retweet kann man sehen wer, ausser einem selbst, den Beitrag retweetet hat. Neu ist meiner Meinung nach auch der „Undo“ Link, mit dem man einen Retweet zurücknehmen kann.

Wie schon berichtet sieht man in der eigenen Timeline alle Retweets die Benutzer abgesetzt haben denen man folgt. Ein bisschen verwirrend ist hierbei, dass man den Originalautor angezeigt bekommt, es somit den Anschein hat, als würde die eigene Timeline gespammt, denn man erkennt erst beim zweiten Hinschauen welcher der eigenen Kontakte den Retweet abgesetzt hat.

Was haltet ihr von den neuen Funktionen, vor allem von der RT-Funktion. Ist es eine sinnvolle Erweiterung von Twitter, oder seht ihr das anders?

Ubuntu Blog Client: Blogilo (Bilbo)

Blogilo WYSIWYG Ansicht
Blogilo WYSIWYG Ansicht

Betreibt man ein Weblog ist man es gewohnt, die Administration über die durch das vom Blog zur Verfügung gestelle Weboberfläche durchzuführen. Artikel lokal zu schreiben und sie zu einem späteren Zeitpunkt ins Blog zu übertragen ist somit allerdings nicht so einfach. Man kann die Texte vorbereiten und sie mit der nächsten Onlineverbindung in einen Artikel einfügen, Bilder hochladen und optisch ausrichten.

Will man den Artikel vom Design jedoch schon fertig layouten, dann kommt man nicht um eine entsprechende Blogsoftware herum, mit dieser kann man all dies lokal machen und den Artikel speichern, sowie zu einem späteren Zeitpunkt ins Blog hochladen.

Zu diesem Zwecke habe ich mir ein paar unter Ubuntu verfügbare Blog Clients angeschaut (unter anderem Drivel, kblogger, lekhonee) und bin an Blogilo (vormals Bilbo) hängen geblieben. Blogilo, in den Quellen noch als bilbo enthalten, ist eine in qt4 geschriebener Blog Client. Blogilo musste sich aus lizenzrechtlichen Gründen umbennen, nachdem sie einen freundlichen Brief bezüglich den geschützten Namens Bilbo bekamen. Tolkiens Erben und Rechteverwalter sind nicht für ihre Flexibilität bekannt. Das Projekt wird daher nun unter dem Namen Blogilo fortgeführt.

Die letzte Version gastiert noch unter dem alten Namen und ist in Versionsnummer 1.0 erhältlich. Die Aufnahme in KDE ist schon beschlossen, so wird Blogilo kblogger ersetzen und in Zukunft durch KDE PIM in KDE integriert und ab der nächsten Release Version mit KDE ausgeliefert werden.

Zur Installation von Blogilo unter Ubuntu reicht ein einfacher Aufruf von:

sudo apt-get install bilbo

Danach findet sich Blogilo unter den Internetandwendungen im Menü. Sollte das qt-Theme nicht gefallen kann man den Startaufruf um ein -style gtk+ ergänzen und Blogilo fügt sich der Gnome Optik.

Blogilo bietet beinahe alles, was man sich von einem Blog Client wünscht. Kategorien und Tags können dem Post zugewiesen werden, wobei man neue Kategorien bisher noch nicht anlegen kann, in der nächsten Version soll dies ebenfalls möglich sein.

Blogilo Preview im Blogdesign
Blogilo Preview im Blogdesign

Blogilo bietet drei Hauptansichten zur Bearbeitung und Ansicht. Ein klassischer WYSIWYG- sowie HTML-Editor stehen zur Bearbeitung von Blogposts zur Verfügung, darüber hinaus bietet Blogilo einen Preview Mode. Dieser bietet sofern vom Blog unterstütz eine Vorschau direkt im Blogdesign.

Die Toolbox an der rechten Seite zeigt die letzten 20 Blogeinträge an und gibt diese zur Bearbeitung frei. Zusätzlich können die Kategorien und Tags des Eintrags bearbeitet werden, sowie einige Einstellungen zum Post, wie Zeitpunkt der Veröffentlichung und ob man Kommentare oder Trackbacks erlauben möchte. Abgerundet wird die Toolbox mit einer Auflistung aller lokalen Beiträge, also Texten die man noch nicht ins Blog publiziert hat.

Sofern durch die API unterstützt, können Bilder direkt ins Blog hochgeladen werden.

Blogilo unterstützt Blogger1.0, MetaWeblog, MovableType (Alle durch WordPress supportet), sowie Googles GData (wie sie auf Blogspot.com Blogs genutzt wird) APIs.

Hier geht es zur Blogilo Projektwebseite.

Twitter im WordPress Blog

Da sich Twitter und Blog wirklich sehr gut ergänzen, habe ich die Einbindung von Twitter im Blog ein bisschen überholt und möchte diese vorstellen. Ein paar Dinge davon waren testweise schon eine Weile unterwegs, andere sind durch neue Plugins getauscht wurden, aber seht selbst.

RT Button
RT Button

Fangen wir mit dem Retweet Button an. Sinn und Zweck des Buttons ist es, die Anzahl der Retweets zum Artikel anzuzeigen und eine schnelle Möglichkeit zu bieten diesen selbst auf Twitter per RT zu verteilen. Dieser Button war zuvor als eigenständiges Plugin installiert, dafür nutzte ich das „Tweetcount Plugin for WordPress“ von backtype.com. Ich bin damit bestens klargekommen, besser als mit dem tweetmeme Retweet Button, da mir PrettyLink allerdings ebenfalls die Möglichkeit bietet, habe ich aufgrund eines gesparten Plugins auf die weitere Verwendung verzichtet. Einfach auf den Button drücken und der aktuell gelesene Artikel kann Retweetet werden.

Still und heimlich im Hintergrund verrichtet das „Twittar WordPress Plugin“ seinen Dienst. Da auf nodch.de die Avatare von Gravatars in den Kommentare aktiviert sind fand ich es eine schöne Idee dies um die Avatar-Bilder von Twitter zu erweitern, damit mehr Farbe ins Spiel kommt. Wie das bei Gravatar wird hier aufgrund der eingegebenen E-Mail Adresse nach dem passenden Benutzer auf twitter.com geschaut und das Bild automatisch eingefügt. Sollte bei dieser Suche kein Avatar gefunden worden sein, wird nach dem Gravatar geschaut, gibt es auch dort nichts zu holen, dann wird der Beitrag mit dem blass-grauen und gesichtslosen Avatar versehen.

TwitterLink Comments
TwitterLink Comments

Da wird gerade bei den Kommentare sind, mache ich auch dort weiter, denn hier habt ihr die Möglichkeit euren Twitter Benutzernamen zu einzugeben und für alle Leser anzeigen zu lassen. Möglich macht dies das TwitterLink Comments Plugin von comluv.com. Die Eingabe des Benutzernamen erfolgt rein über den Namen, nicht die URL zur eurer Twitterseite oder mit dem @ davor, nein einfach nur euer Benutzername, steht aber auch alles in der Beschreibung unter dem Kommentarfeld. Wie die Anzeige ausschaut könnt ihr dem Screenshot entnehmen, zusätzlich zu eurem Namen, den ihr beim Kommentar gewählt habt, wird euer Twittername gezeigt. Somit wissen die anderen Leser ab sofort direkt wem sie folgen müssen.

Zusammen mit der Anzeige der letzten 4 Tweets in der rechten Sidebar, sollte das eine angenehm sanfte Einbindung von Twitter ins Blog sein.

Für Tipps und Anregungen bin ich immer offen, vielleicht kennt ihr noch Plugins die sich lohnen. Lasst sie mich wissen!

Umfrage zum Twitter #FollowFriday

Liebe Blogleser, eure Meinung interessiert mich! Wenn ihr Twitternutzer seid, dann kennt ihr sicher den #FollowFriday. Freitags werden interessante Twitter Accounts an die eigenen Follower empfohlen, damit man diesen Empfehlungen folgen kann, so ist die Idee.

Die Realität sieht allerdings anders aus, kaum jemand beachtet den #FollowFriday und sieht ihn eher als Spam an, als als willkommene Empfehlung.

Daher hier meine Umfrage, ich möchte wissen, wie ihr zum #FollowFriday steht. Kann man ihn sich eigentlich schenken, oder ist er für euch ein fester Bestandteil?


Virenschutz unter Linux?!?

TuxDer langjährige Windowsnutzer legt sein tägliches Augenmerk auf den Virenschutz und ist stets bedacht, das Programm eines Herstellers einzusetzen, welchem man die Kompetenz zuspricht dies besonders gut zu tun. Wechselt dieser Windowsnutzer nun auf Linux erwartet ihn eine andere Welt. Nach einem Wechsel auf Linux, werde ich von den wechselnden Leuten oft gefragt, ob Hersteller XY (durch den vorher unter Windows benutzen Softwareanbieter ersetzen), für Linux auch eine Version anbieten würde und die Reaktion auf die Antwort, dass man darauf eigentlich getrost verzichten kann, ist fast immer Ungläubigkeit.

Um dies zu verstehen muss man sich die Verbreitungstechnik von Viren genauer anshen: Meist wird der schadhafte Code über E-Mails, Chats, Downloads und weitere, selbst angestossene, Anwendungsarten auf den PC gelangen. Die Virenschreiber spielen hier bewusst mit der häufigen Unwissenheit der Anwendung, so werden ausführbare Dateien, die aus vermeintlich sicherer Quelle zu kommen scheinen, wie einem Kontakt aus dem Adressbuch, gerne geöffnet. Häufig reicht es auch schon aus den schadhaften Code so zu benennen dass er für den Anwender lohnend erscheint. Ist der Code einmal ausgeführt ist das eigene System infiziert und der Virus/Wurm kann sich aufmachen weitere PCs des Netzwerkes zu befallen. Möglich ist dies durch die Rechtestruktur, oder den Mangel einer Solchen, unter Windows.

Unter Linux ist das Rechtesystem ein Mehrstufiges: Dateien können lesbar sein, schreibbar, oder ausführbar und dies für den Root-Benutzer, den angemeldeten Benutzer und den Rest der Welt. Damit ein ein Code das gesamte System befallen kann, muss es Root-Rechte besitzen und dazu muss es explizit berechtigt werden, durch den Anwender. Dateien die man über die oben genannten Wege aus dem Internet bezieht, sind unter Linux nicht ausführbar, man muss diese Möglichkeit erst erlauben. Somit ist man auf einer relativ sicheren Seite und kann auf den Virenschutz verzichten.

Stimmt das uneingeschränkt?

Bedingt! Nutz man den PC privat und versendet selten Anhänge, oder der Anbieter über den man seine Mails versendet setzt einen Virusscan ein, kann man gerne auf den lokalen Schutz verzichten, die Gefahr jemanden etwas Böses zu tun ist gering.

Genau darum geht es nämlich, jemanden etwas Böses zu tun. Der eigene Arbeitsplatz ist dank Linux immun gegen den schadhaften Code, bemerkt allerdings auch nicht ob eine heruntergeladene Datei infiziert ist. Schickt man diese nun an einen Windowsbenutzer weiter, kann es natürlich schnell unangenehme Folgen haben – für den empfangenden Windows PC. Selbiges gilt natürlich auch für Fileserver, die unter Linux laufen und in einem gemischen Umfeld betrieben werden.

Das ist ein Gedankengang den man in Betracht ziehen sollte. Gerade im gewerblichen Umfeld wird man bei einem versendeten Virus/Wurm schnell haftbar gemacht, denn man hat dafür Sorge zu tragen dass die versendeten Dateien nach bestem Gewissen geprüft sind. Schnell stellt sich unter Linux eine Mentalität der Unangreifbarkeit ein, zumindest was schadhaften Code im klassischen Sinne betrifft. Man denkt nicht mehr an Windowsnutzer, die aktuell jedoch den Grossteil der Nutzerschaft ausmachen.

Man barucht hier keinen grossartigen Virenschutz mit Real-Time Scanner, wie man sie als Werbebotschaften der Hersteller häufig angepriesen bekommt, es reicht ein Scanner, mit dem man schnell eine Datei vor dem Versand überprüfen kann. Sollte der Mailanbieter einen Virenschutz anbieten, reicht dies wahrscheinlich rechtlich auch schon aus. Ganz ohne Überprüfung sehe ich in naher Zukunft allerdings häufiger rechtliche Probleme auftauchen, denn man übergeht wissentlich seine „Sorgfaltspflicht“.

Wie steht ihr dazu? Eure Meinung zum Thema Virenschutz unter Linux interessiert mich.

Google Wave Client als Adobe AIR Applikation

Waver Google Wave Client
Waver Google Wave Client

Googles Webdienst Wave, zur Online Kommunikation, befindet sich aktuell in der Preview Phase. Von der Benutzbarkeit her gesehen ist das irgendetwas zwischen eine Alpha- und Beta-Version.

Nachdem mit Waveboard ein Client für OSX erschienen ist, möchte ich an dieser Stelle Waver vorstellen, eine Adobe AIR Applikation, die einen rudimentären Google Wave Client für alle von AIR unterstützten Systeme zur Verfügung stellt. Somit ist es möglich Waver neben OSX auch unter Linux und Windows zu betreiben.

Waver bietet den Look der mobilen Wave Webansicht und beschränkt sich daher auf eine 1-Spalten Anzeige, um zu sehen in welcher Wave etwas Neues passiert, ist dies vollkommen ausreichend. Man kan jederzeit zwischen den Waves der Inbox und seinen Kontakten wechseln, sowie Waves bearbeiten und neu erstellen.

Ich weiss nicht ob es eine Eigenart von Waver unter Linux ist, aber ich kann nicht scrollen, das heisst in den Kontakten sehe ich die ersten 10 und bei den Waves die aktuellsten 15 Einträge. Da sich die Version aber noch im Anfangsstadium befindet darf man hoffen, dass sich das noch löst, denn innerhalb einer Wave kann ich bis zum letzten Eintrag scrollen, so wie es sein sollte.

WARNUNG: Gehackte Twitter Accounts versenden DM Spam

Twitter DM Spam
Twitter DM Spam

Im Moment mehren sich die Berichte über DM (Direktnachrichten) Spam auf Twitter. Accounts die „gehackt“ wurden versenden an ihre Kontakte DM’s mit Spam.

Betroffene Accounts versenden Links zu einem vermeintlichen Online-Quiz, lediglich die Webadresse variiert. Sollte man DM’s mit Links zu Webseiten wie http://whossmarterthan.info oder http://thanmesmarter.info erhalten, ist es ratsam die Seiten nicht zu besuchen und vor allem dort keine Nutzerdaten einzugeben.

Accounts werden durch Eingabe ihrer Twitter Accountdaten auf Phishing-Seiten zum Versender von Spam Nachrichten. Auf Drittseiten sollte man sich genaustens überlegen ob man seine Twitter Zugangsdaten eingibt, schnell ist damit die Tür offen und der Account für den Spamversand mißbrauchbar.

Häfig reicht die Änderung des Passwortes nicht aus, da man mittels OAuth den Drittdienst für Twitter freigegeben hat. Freigegebene Dienste sind trotz einer Passwortänderung weiterhin mit einer Zugriffsberechtigung versehen.

Ist man vom Spamversand aktuell betroffen so sollte man zwei Schritte befolgen.

  1. Das Twitterpasswort ändern
  2. Die Drittdienste die über OAuth angebunden sind überprüfen und bei Zweifel löschen (Auf twitter.com unter Settings->Connections dort den Dienst mit Revoke Access entfernen)

Samsungs bada als Konkurrenz zu Android?

Samsung bada
Samsung bada

Das koreanische Unternehmen Samsung kündigt mit bada ein eigenes proprietäres Betriebssystem für mobile Telefone an.

Liest man die Pressemeldung und die Informationen zu bada, dann mag sich einem der Gedanke aufdrängen, was bada im Vergleich zu Android attraktiver machen soll, klingen doch all die Informationen sehr nach Android. So soll es einen eigenen Applikationsmarkt, leiche Integration von Anwendungen, Verknüpfung der Anwendungen untereinander und Vieles mehr, was man schon von Android kennt, bieten.Inwiefern Samsung hier Alleinstellungsmerkmale etablieren kann, wird sich zeigen.

Die Motivation ein Betriebssystem zu etablieren, das sich beinahe deckungsgleich zu Android platziert ist sicherlich verständlich, hat man offensichtlich die Hoffnung eine Android-Alternative zu monetarisieren, denn vom zunehmenden Erfolg des Google Betriebssystems profitiert man als Unternehmen nur durch den reinen Hardwareverkauf, nicht jedoch durch die positive PR, die ein solches System mit sich bringt.

Im Grunde sind die Hardwarehersteller in den Hintergrund gerückt und austauschbar geworden. Der Kaufgrund für ein Android betriebenes Smartphone ist Android an sich und mit der gestiegenen Auswahl an Smartphones mit Android Unterstzützung sind auch die Unterschiede in der Hardwareausstattung enger zusammengerückt. Nur beim zweiten Blick wird noch auf den Hersteller geschaut und mit Android Support hat sich Samsung bisher auch nicht grossartig positiv ins Licht gerückt, wie man an der weiterhin offenen Frage nach einem Update des Galaxy sehen kann.

Wie seht ihr die Chancen auf einen Erfolg von bada und Samsungs Absichten?