Wer wartet oder fummelt sich gerne durch Menüs? Mit der Anzahl der installierten Anwendungen steigt die Unübersichtlichkeit gleichermassen an. Abhilfe schaffen Schnellstarter, das Betriebssystem ist bei diesem Problem vollkommen egal, denn egal ob Windows, MacOS oder Linux, irgendwann hat man sein System so voll geladen, dass man sich durch die Menüs klickt, um eine Anwendung zu starten.
Mit Gnome Do wird das Starten von Anwendung zum rasanten Unterfangen. Optisch an MacOS‘ Quicksilver angelehnt, kann Gnome Do wesentlich mehr als nur Anwendungen zu starten. Durch die umfangreiche Plugin-Auswahl sind dank Gnome Do in Windeseile Kurznachrichten an die passenden Empfänger geschrieben (Pidgin Plugin), Mails verfasst (Thunderbird Plugin), Webseiten gestartet (Firefox Plugin), Ordner geöffnet, Lieder gestartet, virtuelle Maschinen gebootet (Virtualbox Plugin) und so Vieles mehr.
Man gewöhnt sich sehr schnell an einen solchen Schnellstarter und will ihn daraufhin nicht mehr vermissen, wie sehr man sich daran gewöhnt hat, wird einem beim Wechsel auf einen System ohne Schnellstarter schmerzlich bewusst.
Gnome Do ist in den Ubuntu Paketquellen vorhanden und über die Webseite von Gnome Do für viele andere Distributionen ebenfalls erhältlich.
Blog, wie Webseiten im Allgemeinen leben von ihrer Performance. Blogs die ewige Zeiten zum Laden brauchen meide ich persönlich und wage zu behaupten, dass niemand gerne wartet. Für WordPress gibt es einige Plugins, die das System durch Caching beschleunigen sollen, viele davon tun gute Dienste, das will ich ihnen definitiv nicht absprechen. Manche sind einfach zu konfigurieren, andere benötigen Änderungen ausserhalb der WordPress Admin Oberfläche, aber alle davon führen zu einer Performance-Steigerung.
Seit einiger Zeit betreibe ich auf nodch.de ein Plugin, von dem ich zumindest in Deutschland noch nicht allzu häufig gehört habe, die Rede ist von W3 Total Cache, programmiert von Frederick Townes, der unter Anderem als CTO bei mashable.com tätig ist. Kein Plugin Caching/Performance Plugin hat mich bisher so überzeugt wie W3 Total Cache. Die Antwortzeiten des Blogs sind geradezu ins Bodenlose gesunken, die Seite antwortet im Schnitt immer unter 0.5 Sekunden, dank der umfangreichen Funktionen die W3 Total Cache mit sich bringt, sind viele Performance steigernde Anpassung schnell und einfach erledigt. Sei es Seiten Caching, Java Skript und CSS Anpassung, Datenbank Caching, Auslagerung von Theme-Dateien und Medien in ein CDN, die Liste ist äusserst umfangreich und das Resultat effektiv.
Nodch.de Analyse mittels yslow
Ob man WordPress auf dem eigenen Server betreibt, oder auf den geringeren Umfang von Hosting Providern angewiesen ist, W3 Total Cache bietet allen Nutzern eine Möglichkeit die Seite zu beschleunigen. Das Caching kann im Arbeitsspeicher (memcache oder APC) oder über die Platte, falls die Speichercaches vom Hoster nicht unterstützt werden, geschehen. Medien können automatisch auf den Server des CDN hochgeladen werden, oder als Mirror Pull konfiguriert werden.
Die Funktionen sind einfach zu umfangreich um sie alle zu erwähnen. Einen kleinen Einblick könnte man jedoch hoffentlich erlagen.
Ich empfehle allen WordPress Nutzern hiermit wärmstens das W3 Total Cache Plugin, die Seitenbesucher werden euch danken!
Es kann vorkommen, dass bei einem Upgrade des Systems etwas schief geht, eventuell sind Abhängigkeiten der System-Pakete nicht mehr erfüllt.
Nun geht sie los, die Fehlersuche.
sudo dpkg-reconfigure -phigh -a
Dieser bewirkt, dass alle Distributionspakete neu konfiguriert werden. Also probiert zuerst diesen Befehl aus, bevor ihr bei einem missglückten Upgrade entmutigt aufgebt und euch mit einer Neuinstallation abfindet.
sudo apt-get -f install
Hilft bei noch fehlenden Abhängigkeiten im Anschluss.
Eine simple Idee, eine grosse Wirkung, mit Luft nach oben, so kann man das Moto Phone Portal beschreiben, welches auf dem Motorola Milestone vorinstalliert mitgeliefert wird.
Im ersten Moment dachte ich beim Namen „Moto Phone Portal“ an einen Link zu einer Portalswebseite von Motorola und war nicht dazu geneigt diese zu starten, was sich schnell als Fehler herausstellen sollte, denn das Moto Phone Portal ist etwas, was man sich für alle Android Geräte wünschen würde.
Das Phone Portal ist eine App, die einen kleinen Webserver mitbringt, über den man per USB, oder IP mittels WLAN-Verbindung aus Milestone zugreifen kann. Das Portal begrüsst zuerst mit einer Übersicht alle gesendeten und empfangenen SMS, sowie aller Anrufe, egal ob ein- oder ausgehend oder verpasst. Parallel gibt es die zuletzt geschossenen Fotos im Überblick.
Moto Phone Portal Slideshow
Für die Bilder hat Motorola einen eigenen Menüpunkt spendiert. Man kann alle Bilder anschauen, herunterladen, auf dem Telefon löschen und minimal bearbeiten, soll heissen, zuschneiden und drehen. Parallel dazu kann man eine Diashow ablaufen lassen und die geschossenen Bilder bequem am PC präsentieren, ohne sie vom Milestone vorher heruntergeladen zu haben.
Als weitere Menüpunkte gibt es Kontakte und Einstellungen, gehen wir jedoch zuerst auf die Kontakte ein. Man hat die Möglichkeit Kontakte zu importieren und exportieren, zur Verfügung stehen vcf und csv als Dateityp. Kontakte können im Portal bearbeitet werden, das ist sehr angenehm, da man trotzt physikalischer Tastatur des Milestones am PC trotzallem immer schneller ist. Zu jedem Kontakt gibt es eine Übersicht der Anrufe, sowie der Kurznachrichten. Man kann über das Moto Phone Portal SMS-Nachrichten bequem am PC verfassen und versenden. Eine seperate Software erscheint beinahe überflüssig.
Moto Phone Portal Verlauf
Der letzte Menüpunkt Einstellungen gibt Zugriff auf die Klingeltöne und Hintergrundbilder, diese können über das Portal zugewiesen und vorher angehört werden (hier sollte man sich nicht wundern, die Wiedergabe erfolgt am Milestone, nicht am PC). Eine Möglichkeit neue Töne auf das Telefon zu laden besteht bisher nicht. Die Verwaltung der Lesezeichen, sowie des Browserverlaufs runden das Einstellungsmenü ab.
Sollte Motorola das Portal weiterentwickeln und die Verwaltung des Kalenders integrieren, sowie die Möglichkeit auf die E-Mail zuzugreifen, würde das Portal eine externe Software vollständig ersetzen können.
Schon zum aktuellen Zeitpunkt ist das Moto Phone Portal eine sehr gute Idee, die das Milestone vom Mitbewerb absetzt. Ähnliche Portallösungen werden sicher nicht lange auf sich warten lassen und bald den Market bevölkern, meist sind die einfachsten Ideen nunmal die besten!
apt-fast ist ein kleine Shellskript welches die Funktionen des Axel Download Beschleunigers zu nutze macht. Axel ist ein kleines Kommandozeilen Programm zur Beschleunigung von HTTP und FTP Downloads. In Verbindung mit dem apt-fast Shellskript beschleunigt es die durch apt-get Operationen ausgeführten Downloads spürbar.
Axel nutzt ein einfaches Prinzip und lädt Dateien nicht nur über eine Quellen, sondern über mehrere parallel. Häufig bieten Downloadserver nur eine gewisse maximale Bandbreite pro Verbindung, Axel bündelt mehrere Verbindungen und erreicht somit höhere Geschwindigkeiten.
Das apt-fast Shellskript von Matt Parnell bedient sich dieser Funktionen von Axel und wendet sie auf apt-get Befehle aus. Somit können alle apt-get install, apt-get update und apt-get upgrade von der erhöhten Geschwindigkeit profitieren.
Um in den Genuss der Geschwindigkeitsvorteile zu kommen benötigt man zuerst Axel:
sudo apt-get install axel
Anschliessend erstellt man eine leere Datei mit dem Namen apt-fast und füllt sie mit folgendem Inhalt:
Den entsprechenden Key für Apt gibt es nach Eingabe von:
#!/bin/sh
#apt-fast by Matt Parnell http://www.mattparnell.com , this thing is FOSS
#please feel free to suggest improvments to [email protected]
# Use this just like apt-get for faster package downloading. Make sure to have axel installed
#If the first user entered variable string contains apt-get, and the second string entered is either install or dist-upgrade
if echo "$1" | grep -q "[upgrade]" || echo "$2" | grep -q "[install]" || echo "$2" | grep -q "[dist-upgrade]"; then
echo "Working...";
#Go into the directory apt-get normally puts downloaded packages
cd /var/cache/apt/archives/;
#Have apt-get print the information, including the URI's to the packages
apt-get -y --print-uris $1 $2 $3 $4 > debs.list;
#Strip out the URI's, and download the packages with Axel for speediness
egrep -o -e "(ht|f)tp://[^\']+" debs.list | xargs -l1 axel -a;
#Perform the user's reqested action via apt-get
apt-get -y $1 $2 $3 $4;
echo "Done! Make sure and check to see that the packages all were installed properly. If a package is erred, run sudo apt-get autoclean and try installing it again without the use of this script.";
elif echo "$1" | grep -q "[*]"; then
apt-get $1;
else
echo "Sorry, but you appear to be entering invalid options. You must use apt-get and one of apt-get's options in order to use this script.";
fi
Mit „chmod +x apt-fast“ wird das Skript ausführbar geschaltet, idealerweise sollte man es nun noch nach /usr/bin verschieben, damit ist es von überall aus aufrufbar. Nun kann man alle Download-Operationen, die man zuvor mit apt-get ausgeführt hat, durch apt-fast ersetzen. Das betrifft „install“, „update“ und „upgrade“.
Das apt-fast Shellskript funktioniert auf allen Linuxdistributionen die apt zur Paketverwaltung nutzen, also Debian, Ubunut und Derivaten.
OpenShot ist ein auf FFmpeg aufsetzendes Videoschnittprogramm für Linux. Der Fokus wird hier auf die einfache Benutzung und die nahtlose Integration in Gnome (Support für Drag&Drop) gelegt. OpenShot unterstützt alle von FFmpeg unterstützten Codecs und weiss mit seiner einfachen Oberfläche zu gefallen.
Videos, Effekte und Audiofiles werden einfach in die Timeline gezogen und können flexibel angepasst, sowie mit Effekten versehen werden. Die Timeline selbst ist ebenfalls recht flexibel und lässt sich frei vergrössern oder verkleinern. OpenShot unterstützt wie kdenlive mehrere Spuren und ist generell recht ähnlich aufgebaut, allerdings noch ein bisschen einfacher gehalten, was die Funktionen und die Oberfläche an sich angeht.
Ich habe mir OpenShot parallel zu meinem favorisierten kdenlive auf mein System installiert und werde es weiterhin beobachten. Das Projekt hat in recht kurzer Zeit grosse Fortschritte gemacht und ist für viele Anwendungsfälle ein interessanter Kandidat, den es im Auge zu halten gilt.
Da OpenShot eine speziell angepasst FFmpeg Version nutzt kann es zu Problemen mit VLC und Totem kommen. Die angepasst Version wird nur installiert, sofern man OpenShot über die PPA Quellen bezogen hat. Um Probleme zu vermeiden bietet sich die Installation mittels der DEB-Pakete an!
Das Motorola Milestone hat unter dem Namen Droid den US Markt erobert und schneidet in der Mashable.com Umfrage mit Bravour gegen das iPhone ab, überholt dies sogar erstmalig klar. Teil des Erfolges ist die Hardware und erstklassige Verarbeitung des Gerätes, mal vom flexiblen Android Betriebssystem abgesehen, aber dazu kommen wir in Teil 3.
Das Milestone ist das Schwerste der Androiden Geräte, überflügelt auch das iPhone um einige Gramm an Gewicht, wiegt dadurch aber nicht schwer, sondern solide. Es liegt gut in der Hand und vermittelt, wie eine entsprechend schwere und gut ausgewogene DSLR Kamera, eine gewisse Ruhe und Stabilität.
Gehäuse:
Über das Design kann man sich streiten, das ist für gewöhnlich eine reine Geschmacksfrage, mir persönlich sagt es jedoch zu, ich mag die Kanten und die markante Form.
Es ist kein verspieltes Gerät, es darf fest angepackt werden, man muss es nicht mit Samthandschuhen bedienen, von welchem Smartphone kann man das sonst behaupten. Ich habe das Samsung Galaxy nun einige Monate im Einsatz gehabt und muss sagen, nimmt man dieses nach einigen Minuten Milestone-Nutzung in die Hand, muss man zweimal hinschauen. Das Gefühl, dass einem jemand ein Kinderspielzeug-Handy in die Hand gedrückt hat, beschleicht sehr unbewusst die persönliche Empfindung. Schade für das Samsung Gerät, das definitv nicht schlecht verarbeitet ist. Nach der Milestonenutzung kann kein mir bekanntes Gerät dermassen punkten.
Das metallische Äussere des Milestones vermittelt immer eine angenehme Kälte und Wärme zugleich, denn es ist mit einer angenehmen Gummierung auf der Unterseite überzogen, macht gleichzeitig die beinahe vollständige Abwesenheit von Plastikteilen immer wieder bewusst..
Auf der Unterseite sind an den Aussenkanten gummierte „Füsse“ angebracht, das Gerät ruht somit niemals auf der Kameralinsenabdeckung, wie bei vielen Konkurrenzprodukten.
Der Slider sitzt fest auf dem Gerät, Wackeln, wie in US-Berichten gelesen und gesehen, kann ich in keinster Weise festellen.
Um das Display vom Gerät zu lösen muss man durchaus druckvoll schieben, bevor das Display in ausgefahrenem Zustand mit sattem Klang einrastet.
Das Display ist in einem Metallrahmen eingefasst, der an drei Seiten von einen mehr oder minder scharfen Grat eingefasst ist, leider. Dies spürt man bei der Touchscreenbedienung leider häufiger.
Einen einzigen Mangel habe ich jedoch in der Gehäuseverabeitung. Die Einfassung knarzt auf halben Weg zwischen USB Anschluss und Geräteunterkante. Dort lässt sich die Oberschale leicht eindrücken und erzeugt einen kleinen tonalen negativen Ton im ansonsten vollkommen positiven Eindruck des Gerätes.
Google Wave ist nun schon einige Wochen alt, einer der Kritikpunkte war das geschlossene System, man kann nur mit Benutzern innerhalb von Google Wave kommunizieren. Es ist dank eines Robots nun allerdings möglich E-Mail aus Wave heraus an „normale“ Adressen zu versenden.
Hierzu bedient man sich des „Emaily Robot“s ([email protected] zu den Kontakten hinzufügen). Dieser fügt einer Wave ein Blip hinzu, mit der Möglichkeit zur Adresseingabe.
Nun kann man an den definierten Empfänger Mails versenden. Der Titel der Wave wird als Betreffzeile verwendet, der Rest ist Nachrichtentext.
Emaily-Robot E-Mail Antwort
Der Emaily Robot versendet die E-Mail über einen SMTP Sender und schreibt die Absenderadresse ins Format „[email protected]“ um. An diese Adresse kann vom Empfänger geantwortet werden. Die Antwort erscheint als neue Wave.
Nutzt man diese Kombination aus [email protected], kann man an jeden Wave-Benutzer eine Mail versenden, es wird automatisch eine Wave mit dem Emaily-Robot erzeugt und der Empfänger kann auf diese antworten. Versand und Empfang der E-Mails dauern eine Weile, aber es funktioniert, also nicht zu früh aufgeben!
Das erweitert die Kommunikationsmöglichkeit von Google Wave Benutzern um ein Vielfaches und trägt eventuell zur intensiveren Nutzung bei, denn daran scheint es bisher zu hapern. Viele Google Wave Account Inhaber schauen sich das System kurz an und kehren nicht mehr zurück. Google versuchte mit weiteren Einladungen dagegen vorzugehen und Kommunikationspartner zu schaffen.
Gestern wurde das viel erwartete Netbook Betriebssystem von Google, mit dem Namen Chrome OS vorgestellt und heute ist es als VMWare Image zum Download verfügbar. Nach Freigabe des Quellcodes als Open Source hat sich die Open Source Gemeinde schnell daran gemacht ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen.
In den frühen Morgenstunden war es geschafft und Chromium OS stand zum Download bereit. Der Download steht als Torrent zur Verfügung, oder kann, sofern man einen gdgt.com Account hat, direkt heruntergeladen werden, denn gdgt.com hostet freundlicherweise eine Mirror fürs Chromium OS.
Chromium OS
In VMWare oder, wie in meinem Fall VirtualBox, eine virtualle Maschine erstellen, ihr den Typ Linux/Ubuntu zuweisen und das VMDK-File laden, dann kann es losgehen. Am System meldet man sich mit einem bestehenende Google Benutzeraccount an. Daran denken, vor der erfolgreichen Anmeldung am System ist das Tastaturlayout auf Englisch eingestellt, also nicht wundern wenn euer Passwort, sofern es sinnvoller Weise Sonderzeichen enthält, beim ersten Versuch nicht klappt. Einfach nochmal eingeben und bedenken wo das jeweilige Sonderzeichen auf der englischen Tastatur liegt.
Der bislang fortschrittlichste Androide ist auf dem deutschen Markt angekommen. Mit dem Motorola Milestone (aka Droid) ist das erste Android 2.0 Gerät auch auf unserem heimischen Markt gestartet und heute bei mir gelandet, fertig, sich intensiven Tests zu unterziehen.
Wie schon im TEASER beschrieben, werde ich die Reviews schrittweise in Angriff nehmen und mit dem „ersten Kontakt“ starten. Noch habe ich das Gerät nicht lange in Händen halten können, trotzallem sind schon alle Anwendungen wieder installiert, die ich zuvor auf dem Samsung Galaxy zu schätzen lernte. Die Kontakte sind ebenfalls synchronisiert und das Smartphone ist einsatzbereit.
Positive Überraschung nach dem Auspacken: das Gerät ist wirklich gut verarbeitet. Die gummierte Oberfläche erfreut und schützt vor allzuviel Fingerabdrücken. Das Display weiss zu begeistern, lässt jedoch gegenüber dem AMOLED Display des Samsung Galaxy ein paar Federn, auch in der blickwinkelabhängigen Betrachtung, da ist die AMOLED Technik eine andere Liga. Die Stärke des Milestone Displays ist natürlich die Auflösung, da kommt mein „alter“ Wegbegleiter nicht mit.
Ein paar der Anwendungen funktionieren noch nicht mit Android 2.0, andere lassen sich im Markt nicht finden, oder bin nur ich zu doof richtig nach „Twidroid PRO“ zu suchen??? Das Milestone kommt auf dem deutschen Markt ohne die in den USA schon gestartete Google Maps Navigation, dafür wird eine 60 Tage Version von Motonav, dem von Motorola lizensierten Navigationssystem, hergestellt von NNG Global Services LLC, die sich hierzulande schon durch iGo einen Namen gemacht haben, welches ich als Navigationssoftware auf meinem PDA bevorzugt habe. Ob und wieweit man bei Motonav die Software anpassen kann, werde ich in den kommenden Tagen prüfen. Genau darin lag die Stärke von iGo. Motonav als lizenziertes System wird hier mit Sicherheit restriktiver sein, wobei die Beschränkungen der Oberfläche noch nicht viel sagen müssen.
Was beim Milestone am auffälligsten ist, ist die Performance des Gerätes. Ich kann ich direkt mit dem Galaxy vergleichen, welches mit dem MoDaCo ROM, zumindest bei mir äusserst flüssig lief. Im Vergleich zum Milestone ist das jedoch kein Vergleich mehr. Nicht die Desktop Oberfläche ist schneller, sondern das ganze System an sich. Installationen aus dem Market, Programmstarts, einfach alles. Das macht unglaublich Spass!
Moto Phone Portal
Aufgefallen ist direkt das Moto Phone Portal, was auf dem Mileston vorinstalliert ist und den Zugriff auf das Milestone mittels USB oder WLan-Verbindung gestattet. Hier kann man Bilder verwalten, Einstellungen am Telefon vornehmen, SMS schreiben, Anruflisten verwalten, den Browserverlauf einsehen und und und, das alles bequem vom PC aus, mit dem Browser. Eine nette Idee, wie ich finde, hierzu wird auf dem Milestone ein kleiner „Server“-Dienst gestartet, der den Zugriff auf die GUI gestattet.
Am Wochenende geht es dann mit dem nächsten Teil weiter, ob das erst der Hardware- oder der Softwaretest sein wird, weiss ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
Das soll es fürs Erste gewesen sein, ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick erhaschen. Wenn ihr Fragen habt, dann ab in die Kommentare damit, ich beantworte sie euch gerne, eventuell findet sich ja noch der ein oder andere weitere Milestone-Besitzer ein, der ebenfalls in der Lage ist eure Fragen zu beantworten. Weiter zu: Review Teil 2 – Motorola Milestone Hardware