Samsung Galaxy S Android 2.2 Froyo Testversion

Samsung Galaxy Android 2.2 Froyo
Samsung Galaxy Android 2.2 Froyo

Samsung wird für das Galaxy S, laut eigenen Angaben, Android 2.2 Froyo im September zur Verfügung stellen. Offensichtlich wird Froyo bereits aktiv getestet, so gibt es bereits eine erste Testversion auf den Samsung Firmware Servern.

Diese Testversion I9000XXJP1 wurde von Samsung-Firmwares.com von den offiziellen Samsung Servern heruntergeladen und getestet. Im ZIP „I9000XXJP2“ befindet sich die Firmware mit der Versionsnummer I9000XXJP1. Diese Firmware enthält die PDA.tar zum Flash mittels Odin3.

Am heutigen 28.07.2010 soll der Download ab 12 Uhr (MESZ) freigeschaltet werden und auf Samsung-Firmwares.com zur Verfügung stehen. Interessierte Nutzer können diese Testversion auf ihr Galaxy S installieren, sofern sich bewusst sind, dass dies zwar eine Firmware Version von Samsung ist, die jedoch einen sehr frühen Stand in der Entwicklung darstellt und einen Garantieverlust bedeutet.

Samsung-Firmwares.com stellt eine PDF (Englisch) zum Download (eine deutsche Version gibt es bei Handy-FAQ.de) zur Verfügung, die die benötigten Schritte zum Flashen mittels Odin3 beschreibt.

Samsung-Firmware.com ist spätestens seit dem ursprünglichen Samsung Galaxy bekannt. Die Seite sammelt Samsung Firmware Versionen und stellt diese auf eigenen Servern zum Download bereit. Anleitungen und Links zur benötigten Software findet man ebenfalls auf der Webseite, die darüber hinaus keinerlei Support für die zur Verfügung gestellten Firmwares gibt.

Möchte man über die Verfügbarkeit des Firmwaredownloads heute informiert werden und auch bei zukünftigen Versionsveröffentlichungen zeitnah dabei sein, empfiehlt es sich dem Twitter Account SamsungFirmware zu folgen. Auch wenn das Avatarbild die Vermutung erwecken könnte, es handelt sich ausdrücklich nicht um einen offiziellen Samsung Account!

UPDATE: Der Download ist ab sofort online. Viel Spass beim Testen: Download Froyo Testbuild für Samsung Galaxy S

Android Entwickler bekommen Lizenzschutz von Google

Android Market LizenzserverIn den letzten Tagen gab es viel Neues rund um Androids Market, so wurden die die Marketbedingungen angepasst und sollen in Zukunft die Möglichkeit bieten Apps 48 Stunden lang, anstelle von 24 Stunden zu testen, sowie die Vorbereitung zur Abrechnung über den Mobilfunkanbieter.

Heute veröffentlichte Tim Bray eine weitere Neuerung im offiziellen Android Entwickler Blog: Android Entwickler sollen die Möglichkeit erhalten ihre Apps vor illegalen Kopien zu schützen, ein von Entwicklern bisher immer wieder erwähntes Manko.

Apps können auf Androidgeräten als APK Paket eingespielt werden, ohne Prüfung ob die App rechtmässig erworben wurde. In Zukunft sollen Entwickler die Möglichkeit haben eine Abfrage in ihre Anwendungen einzubauen, die Verbindung mit Googles Lizenzserver aufnimmt und den verknüpften Google Account prüft. Diese Verbindung soll eine zuverlässige Methode bieten zu erkennen ob eine Anwendung vom genutzen Account rechtmässig erworben wurde, andernfalls wird die Ausführung unterbunden.

Die Überprüfung einer Lizenz mittels Server soll in Zukunft die bisherige Kopierschutzfunktion für Bezahlanwendungen im Android Market ersetzen. Entsprechende Entwicklungsbibliotheken stehen für alle Androidversionen ab 1.5 zur Verfügung und können von den Entwicklern ab sofort genutzt werden.

Anwendungsentwickler werden sich freuen, bietet die Methode offensichtlich eine zuverlässige Art der Lizenzprüfung und Verteilung von APKs, im Sinne der illegalen Nutzung, sollte damit überholt sein. Eines der Hauptargumente, die grosse Entwicklungsschmieden gegen den Android Market immer wieder vorbringen, ist damit entkräftigt.

UPDATE: Kurz nach Veröffentlichung dieses Beitrages hat Tim Bray einen neuen Blogartikel online gestellt in dem weitere Informationen zum Lizenzserver Vorgehen erklärt werden, unter anderem dass man im Offlinefall den letzten Status aus dem Cache auslesen kann, das Androidgerät also nicht permanent online sein muss um Anwendungen zu nutzen.

Lost in Translation: (K)ein Froyo für das Motorola Milestone

Bekommt das Motorola Milestone ein Update auf Android 2.2 Froyo, diese Frage beschäftigt aktuell die Besitzer wie keine andere.

Nachdem sich James King, Motorolas Marketing Director für Europa, mit folgenden Zeilen an die Besitzer gewendet hatte, sprudeln die Absagemeldungen zum Froyo Update für das Milestone unaufhaltsam. Ein Phänomen, wie es sich zu jedem Versionssprung von Android zuträgt, tritt an die Oberfläche: Wird das Gerät, welches man besitzt, ein Update erhalten oder nicht? Schnell sind vage Aussagen als klare Absagen zum eventuellen Update verstanden und das Geschrei gross.

Eines sollte man jedoch festhalten, abseits vom Google Nexus One, hat noch kein Gerät ein offizielles Update erhalten, zwar gibt es konkretere Aussagen für das eine oder andere Gerät, wie dem HTC Desire oder dem Samsung Galaxy S, doch verfügbar sind diese offiziellen Updates bisher noch nicht. Im Zusammenhang dieser Zusagen werden Milestonebesitzer natürlich schnell nervös, da sich Motorola noch zu keinem klaren „JA“ bekennt, was das Update betrifft.

Schauen wir uns daher die Meldung von James King einmal an:

Next European Milestone and 2.2 (Froyo). I have expressed over the last  few days that the decision is pending. The team here has been collating  key pieces of information and views from this community in the last  month and providing input to relevant teams in Motorola so they are  aware. I am pushing for that decision to be made as quickly as possible,  and we can then all go from there. Some others ask why the decisions on  upgrades take so long, and why does implementation then take much  longer still. What I can say and have stated recently is that upgrades  are not a walk in the park. Sure there are short cuts that people can  take, but when you have to integrate software to a specific hardware,  then test it and integrate with third party applications, let alone any  innovation from ourselves, plus then get approvals to make this all  official and safe… its is a big undertaking that requires planning and  resource and third party coordination to see this all through. As I say,  once we have decision, we will inform. JK

Motorola scheint sich vorgenommen zu haben, seine Anwender auf direktem Wege, meist über ihre Facebook Gruppen/Seiten, über das Vorgehen zu informieren. Wahrscheinlich wäre es in solchen Fällen besser, Informationen erst dann zu veröffentlichen, wenn Entscheidungen getroffen wurden. Die Anwender sind ein nervöser Haufen, das sollten die Hersteller mittlerweile gemerkt haben, eine Meldung, dass man im Moment in der Entscheidungsfindungsphase („…decision is pending.“) bezüglich eine Froyo Updates ist und man darauf drängt diese so schnell wie möglich zu fällen („…pushing for that decision to be made as quickly as possible…“), lässt mehr Interpretationsspielraum, als sich das Herr King sicherlich, im Moment der Beitragserstellung, vorstellte.

Er hätte hier seinem abschliessenden Satz als Herangehensweise verfolgen sollen und eine Entscheidung dann veröffentlichen, sobald sie getroffen ist. So ist nun eine Lawine losgetreten, die selbst die Distributionspartner zu verunsichern scheint, so haben zum Beispiel O2 und Amazon, die Werbung, bzw. Beschreibungen zum Milestone angepasst und Informationen zur Flashfähigkeit, die mit Android 2.2 Froyo Hand in Hand daherkommen sollen, entweder entfernt (Amazon) oder umgeschrieben (O2).

Zwischenzeitlich veröffentlicht Motorola ein Bugfix Release und verteilt das Update OTA (Over the Air) sowie über die Motorola Software. Fehler bezüglich des Mediaplayers und Weckers sollen behoben worden, die allgemeine Systemstabilität verbessert, die zufälligen Reboots abgestellt und die Audioqualität erhöht worden sein.

Es ist weiterhin schwer vorstellbar, dass Motorola dem Milestone das Froyo Update verweigern wird, entstünden dadurch doch berechtigte Gründe zum Rücktritt des Kaufvertrages, was beim bisherigen Vorzeigeprodukt der neuen Androidserie von Motorola mehr als nur schlechte PR zur Folge hätte. Man wird es sich nicht erlauben können! Wann das Update allerdings veröffentlicht wird, ist eine andere Frage und man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Froyo das letzte Update für das Milestone sein wird, welches einen Android Versionssprung mit sich bringen wird.

Drakaz zeigt Android 2.2 Froyo auf Samsung Galaxy

Samsung Galaxy GAOSP
Samsung Galaxy GAOSP

Drakaz portiert gerade die Cyanogen Mod 6 fürs GAOSP und verschmilzt den Code mit seinem ROM, damit scheint das Erscheinen einer Android 2.2 Froyo Version für das Samsung Galaxy i7500 nahezu gesichert.

Es ist noch nicht lange her seitdem Drakaz die Beta 2 des GAOSP (Galaxy Android Open Source Project) ROMs veröffentlicht hatte, nun zeigt er in einem Video die Alpha 1, beruhend auf Android Froyo. Machte die Beta 2 bereits einen recht vernüftigen Eindruck, ist sie natürlich für den täglichen Gebrauch noch nicht bereit, zeigt allerdings dass Android 2.x auf dem Samsung Galaxy durchaus lauffähig ist. Was man nun im Video zur Froyo Alpha 1 sehen kann stimmt noch um einiges positiver. Die erste Version sieht nochmals flüssiger aus und verspricht Galaxy Besitzern eine aktuelle Android Version, in diesem Falle Froyo.

Sollte Drakaz mit seiner gemeinschaftlichen Entwicklung schnell voran kommen, könnte das längst totgesagte Samsung Galaxy wieder von sich reden und seine Besitzer glücklich machen, denn Froyo scheint auf den Galaxy durchaus gut zu laufen.

Eine öffentliche Beta 3 steht laut Drakaz ebenfalls in Kürze bevor, ohne hier genauere Angaben zu machen. Sobald es an dieser Front Neuigkeiten gibt werden wir darüber informieren.

Mit Spannung darf man beobachten ob das Samsung Galaxy noch vor dem Motorola Milestone, dessen Schwestergerät, das Motorola Droid, in der vergangenen Woche den „end-of-life“ Status verpasst bekam und somit bei zukünftigen Update wohl das Nachsehen haben dürfte, ein Update auf Android 2.2 Froyo erhalten wird.

Das Video gibt es nach dem Klick:

Mehr lesen →

Benutzerfreundliches HTC Desire Root per unrevoked3

unrevokedBisher war das rooten des HTC Desire nur über diverse mehr oder weniger komplizierte Schritte machbar, das hat weniger ambitionierte Benutzer abgeschreckt.

Mit unrevoked3 gehört dies der Vergangenheit an. Es eignet sich momentan zum Rooten folgender Andorid basierenden Geräte:

  • Sprint EVO 4G (HTC Supersonic)
  • Droid Incredible (HTC Incredible)
  • HTC Desire
  • HTC Aria
  • Droid Eris (HTC DesireC)

Auf der Basis von Linux, Mac und Windows stellt unrevoked3 eine durchauch als One-Click-Solution bezeichenbare Lösung dar. Ich selbst habe die Windows und Mac Variante mit einem HTC Desire getestet.

Beim Rooten gibt es nicht viel zu tun, es wird lediglich der Plattformabhängige Client (http://unrevoked.com) heruntergeladen und entpackt.

  • Dann in Einstellungen -> Anwendungen -> Entwicklung-> USB-Debuggung aktivieren.
  • Das Gerät per USB mit dem Rechner verbinden und die Applikation starten.

Nun wird das Gerät gerooted, dies kann am Display des Gerätes nachvollzogen werden.

Das Gerät startet während des Root Vorganges neu und bleibt im Bootloader stehen. Hier kann man sich dann für ein Wipe oder ein normalen Reboot entscheiden.

Facebook sperrt alle Bit.ly Links [UPDATE]

Facebook sperrt Bit.ly Links
Facebook sperrt Bit.ly Links

Facebook hat alle Bit.ly Links gesperrt und verweist auf Missbrauchsmeldung. Davon betroffen sind nicht nur neu eingestellte Links, sondern auch alle bereits geposteten Links, die Bit.ly als URL Kürzungsdienst nutzen.

Nutzt man Bit.ly um eine URL zu kürzen und postet diesen Link auf Facebook, so wird man als Nutzer mit einer Fehlerseite (siehe Screenshot) begrüsst und darauf hingewiesen, dass dieser Link von anderen Facebook-Nutzern als Missbrauch gemeldet wurde. Alle Bit.ly Links führen somit ins Leere.

Der Social Media Onlinedienst Mashable.com bezweifelt dass dies eine geplante Aktion ist und vermutet einen Fehler in der Algorithmik der Spambehandlung von Facebook.

Bis zur Klärung des Problemes und einer Stellungnahme seitens Facebook sollte man tunlichst auf Bit.ly gekürzte Links verzichten. Es ist nicht anzunehmen dass Facebook den Dienst des grössten URL Kürzers Bit.ly von ihrer Plattform ausschliesst, daher einfach Ruhe bewahren und das Problem aussitzen.

UPDATE: Die Bit.ly Links auf Facebook funktionieren wieder, eine Aussage seitens Facebook, warum sie gesperrt wurden, steht jedoch weiterhin aus.

VirtualBox über die Kommandozeile bedienen

VirtualBox VRDP
VirtualBox VRDP

VirtualBox an sich ist schon sehr brauchbar, noch effektiver wird es jedoch, wenn man es über die Kommandozeile bedient und so virtuelle Server betreibt, bzw. auf grafische Oberflächen nur bei Bedarf per RDP zugreift.

Mit VirtualBox kann man Systeme virtualisieren und diese entweder lokal mittels der eigenen Management Oberfläche bedienen und verwalten. Ein weiterer Weg ist die Nutzung der Kommandozeile, mittels der Aufrufe, die im Artikel erklärt werden, ist es möglich sich die verfügbaren VMs anzeigen zu lassen, zu überprüfen welche VM aktuell gestartet ist, eine VM zu starten und zu beenden.

Um auf laufende VMs ,wie über die VirtualBox Management GUI, zugreifen zu können genügt es für die gewünschte VM unter dem Bereich Display->Remote Display->Enable Server, den RDP Zugriff zu erlauben.

Hat man VirtualBox auf einen Linux Rechner/Server installiert, kann man per SSH auf diesen zugreifen und mittels folgender Befehle die VMs ohne lokale GUI verwalten.

Um sich eine Liste der verfügbaren, zuvor erstellten VMs anzeigen zu lassen wird der Befehl VBoxManage genutzt. In Kombination mit „list“ für die Anzeige einer Liste und „vms“ zur Ausgabe der verfügbaren VMs, wird das gewünschte Ergebnis erzielt:

VBoxManage list vms

Für eine Liste der aktuell laufenden/gestarteten VMs wir der Befehl nur minimal abgewandelt:

VBoxManage list runningvms

Möchte man eine VM starten, wir der Name der VM benötigt, wie er nach der Eingabe von VBoxManage list vms angezeigt wird. Zur Auswahl der entsprechenden VM also den Namen inklusive der „“ übernehmen und eingeben. Da wir die VM ohne lokale GUI starten und nur bei Bedarf auf den VRDP Server zugreifen wollen, benötigen wir den Befehl VBoxHeadless:

VBoxHeadless -s "VM Name" &

Nun kann mittels RDP Client auf die VM zugegriffen werden, als IP ist die IP Adresse des Hostservers zu nutzen. Möchte man mehrere VMs starten und per RDP bedienen, so empfiehlt es sich für jede VM einen eigenen Port zu wählen, den man im RDP Client zu Verbindungsaufbau mitgibt. Die IP Adresse bleibt hierbei immer die des Hostservers (Server auf dem VirtualBox installiert ist).

Möchte man die gestartete VM beenden, so kann man dies entweder direkt per RDP im System selbst tun, oder man nutzt erneut die Kommandozeile, VBoxManage controlvm bietet hier verschiedene Ansätze:

VBoxManage controlvm "VM Name" acpipowerbutton
Fährt das Betriebssystem herunter, bevor die VM abgeschaltet wird. Bei Linuxsystemen ist eine erfolgreiche Installation des acpi Paketes der jeweiligen Distribution zu beachten.

VBoxManage controlvm "VM Name" savestate
Speichert den Zustand des Systems, das beim Neustart der VM zum gleichen Zustand fortgesetzt wird.

Eine vollständige Liste aller Kommandozeilenfunktionen gibt es, ab Kapitel 7, in der offiziellen VirtualBox Anleitung.

Buzzie ist der erste vollständige Google Buzz Client für Android

Buzzie Google Buzz Android Client
Buzzie Google Buzz Android Client

Um Google Buzz auf Android Geräten zu nutzen bietet sich primär der Weg über die mobile Webseite an, auf eine eigenständige App musste unter Android bisher verzichtet werden, Buzzie schafft nun Abhilfe.

Zwar besteht unter Android die Möglichkeit der Nutzung von Google Buzz über das Google Buzz Widget oder aus Google Maps heraus, einen vollwertigen Client, der sowohl die eingehenden Buzzes anzeigt, als auch die Möglichkeit bietet neue Nachrichten zu posten, gab es bisher nicht.

Buzzie, eine kostenpflichtige App (€ 1,49) erhältlich über den Android Market (QR-Code in der Sidebar), bietet noch einige Funktionen mehr. Zum einen kann man sich die Buzz Timeline anzeigen lassen und die Einträge lesen, kommentieren oder muten. Darüber hinaus gibt es eine Ansicht der Buzzes aus der Nähe, hier werden alle Nachrichten, die rund um die eigene GPS Position herum abgesetzt wurden, angezeigt. Nützlich ist die Anzeige der eigenen Posts, man behält die Übersicht und kann sich auf die Beantwortung von Kommentaren der eigenen Beiträge konzentrieren. Eine bearbeitbare Liste der Leute denen man selbst folgt, sowie derer, die einem folgen, rundet Buzzie angenehm ab. Ebenso gibt es die Möglichkeit nach Leuten zu suchen und diese zu den eigenen Kontakten hinzuzufügen.

Buzzie Timeline Ansicht
Buzzie Timeline Ansicht

Für den ersten vollwertigen Google Buzz Client bietet Buzzie einiges an Funktionen, inklusive Widget und Medienupload. Das Widget zeigt neue Buzzes an, jedoch nicht wenn dort neue Kommentare aufgelaufen sind, das mag sich in einer kommenden Version jedoch noch ändern.

Alles in allem ist Buzzie, für intensive Google Buzz Benutzer, sofern es diese überhaupt gibt, eine langersehnte Lösung um unter Android auf die Buzz Funktionen zuzugreifen. Dank der Android Marketbestimmung lässt sich die App ohnehin 24 Stunden lang testen, ohne dass man Gefahr laufen müsste die € 1,49 für unzureichende Funktionen ausgegeben zu haben.

Was haltet ihr von Buzzie, entspricht es euren Vorstellungen oder ist es das Geld nicht Wert? Postet eure Meinung in die Kommentare.

UPDATE: Danke für den Kommentar, Buzzie gibt es auch als Buzzie Lite, ohne Widget, dafür mit Werbung, aber kostenfrei. Hier der direkt Marketlink: Buzzie Lite im Android Market

HowTo: PogoPlug Drive unter Ubuntu nutzen

PogoPlug stellt für alle gängigen Betriebssysteme die hauseigene PogoPlug Drive Software zur Verfügung um das PogoPlug NAS als Laufwerk am eigenen PC zu nutzen.

Für den Zugriff auf das PogoPlug NAS gibt es viele Wege, der gängigste ist der Zugriff mittels Weboberfläche unter my.pogoplug.com, aber auch Apps für Android Blackberry, iPhone und Palm stehen zur Nutzung bereit. Am eigenen PC kann darüber hinaus das vollständige NAS als Laufwerk eingebunden werden und ermöglicht somit einen noch einfacheren Umgang mit dem Speicherplatz, als es die Weboberfläche bietet.

Für Linux, MacOS und Windows kann man die PogoPlug Drive Software herunterladen und installieren. Die Einrichtung unter Ubuntu Linux soll im Folgenden kurz beschrieben werden:

  • Zuerst benötigt man die PogoPlug Drive Software für Linux, diese steht in 32 und 64Bit Versionen zum Download unter http://www.pogoplug.com/downloads bereit.
  • Diese wird entpackt und an einen beliebigen Ort kopiert. Zudem sollte sichergestellt sein dass die Datei ausführbar ist.
  • Das Paket fuse-utils muss installiert sein (Bei Ubuntu sollte dies per default der Fall sein, eine Installstion ist daher nicht nötig) um mit PogoPlug kommunizieren zu können.
  • Der eigene Benutzer muss der Gruppe FUSE hinzugefügt werden, damit dieser das Laufwerk mittels fuse mounten kann. Mit folgenden Befehl wird der aktuell angemeldete Benutzer der Gruppe hinzugefügt: sudo usermod -a -G fuse $(id -u -n)
  • Damit die Gruppenänderung direkt übernommen wird sollte man sich kurz aus- und wieder einloggen.
  • Nun erstellt man das Verzeichnis in welches man das PogoPlug Drive mounten will, als Beispiel nutzen wir hier /media/pogoplug: sudo mkdir /media/pogoplug
  • Anschliessend werden die Berechtigungen für das Verzeichnis korrekt gesetzt: sudo chown root:fuse /media/pogoplug && sudo chmod 0775 /media/pogoplug
  • Um das PogoPlug NAS zu mounten muss man den folgenden Befehl auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Benutzername und Passwort sind hierbei die bei der PogoPlug Aktivierung vergebenen Daten, nicht die Ubuntu Benutzer/Passwort Kombination.
  • Beim Beispiel wird davon ausgegangen dass die pogoplugfs Datei im gleichen Verzeichnis liegt: ./pogoplugfs –user PogoPlugBenutzer –password PogoPlugPasswort –mountpoint /media/pogoplug &

Um den Befehl nicht immer manuell ausführen zu müssen kann man sich natürlich ein kleines Skript anlegen und den Befehl als Inhalt nutzen. Das Skript ausführbar machen und auf den Desktop legen und schon wird das PogoPlug Laufwerk von überall mit einem Doppelklick gemountet.

Leider gibt es unter Linux keine andere Möglichkeit das PogoPlug Drive zu mounten, als den Befehl mit den Benutzerdaten im Klartext auszuführen, eine kleine Anwendung, die die Daten verschlüsselt speichert und den Befehl ausführt wäre äusserst wünschenswert, ebenfalls bietet die Software unter Linux nicht die gleichen Funktionen, wie unter Windows oder MacOS, so wird lediglich das Laufwerk verbunden, die automatische Synchronisierung von zuvor definierten Ordnern fehlt jedoch.

PogoPlug wird zum Cloud Printserver

PogoPlug
PogoPlug

PogoPlug vermeldet die baldige Verfügbarkeit einer neuen Firmware für die gleichnamigen Geräte aus eigenen Hause. Mit Erscheinen der neuen Software werden die PogoPlugs zu Webdruckern.

Drucken mit Androiden oder iPhones stellt mit der neuen Version der PogoPlug Software kein Problem mehr dar, denn man wird in der Lage sein, Dokumente an den am heimischen PogoPlug angeschlossenen Drucker zu senden und diese ausdrucken zu lassen.

Initial werden Drucker von HP und Epson unterstützt, sofern diese ab 2005 gefertigt wurden, weitere Hersteller sollen in Kürze folgen. Das Firmwareupdate ist, wie man es von PogoPlug kennt, kostenlos. „Man wolle zusätzliche Funktionen nicht separat monetarisieren, denn man hätte für PogoPlug eine grundlegende Vision und die neuen Funktionen seien darin enthalten“, sagte Jeff Fochtman in einem Interview mit dem Category5 Host Robbie Ferguson.

Die neuen Firmwarefunktion bringt, im ersten Schritt für die HP und Epson Besitzer, ein kostenloses Upgrade des PogoPlugs hin zu einem Printserver, der nicht nur im internen Netz funktional, sondern über das Internet erreichbar ist, unabhängig des verwendeten Gerätes (PC, Android, iPhone, iPad, …).

Neben der Grundfunktionalität des Cloud NAS, bietet PogoPlug eine konsequente Weiterentwicklung des Gedankens und verlagert eine weitere Funktion ins Internet, sehr zur Freude der Benutzer.

PogoPlugs bieten 4 USB Anschlüsse zum Anschluss von Festplatten oder Speichern, die über Netzwerkfreigaben, Weboberfläche oder Apps (Android, iPhone und iPad) erreicht werden und festplattenübergreifend durchsucht werden können. Die PogoPlugs verbinden sich dazu zum Dienst des Herstellers, dem sie die aktuelle externe IP mittteilen. Zugriffe von externen Geräten werden dann direkt an diese Verbindung übergeben und verschlüsselt. Neben der klassischen Datenfreigabe bieten die PogoPlugs Bildergalerien und Audiostreaming an, so hat man seine komplette Mediensammlung von Unterwegs im Zugriff, sofern der Upload der eigenen Internetverbindung ausreichend dimensioniert ist.

Für alle die einen PogoPlug in Deutschland kaufen wollen: PogoPlug Herstellerwebseite (Preis; €99,- zzgl. €4,95 Versandkosten)

via (PogoPlug Blog)