C:Geo Android Geocaching Testversion mit Offline Support

C:Geo hat sich in der kurzen Zeit, da die App für Android verfügbar ist, schnell in die Herzen der Geocachebegeisterten gespielt, bietet die Software doch alles was das Herz begehrt, fast alles – eine Möglichkeit, die Caches vorab herunter zu laden um offline Cachen zu gehen, fehlte bisher.

Den Offline Support hat der C:Geo Entwickler beinahe von Anfang an auf der Roadmap gehabt und nun steht eine erste Testversion zur Verfügung, eine Art Release Candidate, wie der Entwickler in seiner Facebook Meldung schreibt.

C:Geo Facebook Ankündigung
C:Geo Facebook Ankündigung

Möchte man die Version testen, muss man zuvor die aus dem Android Market installierte Version deinstallieren und die Test APK herunterladen und einspielen. Die Testversion gibt es direkt über den C:Geo Server zum Download: c.geo_0.50.2_private.apk (UPDATE: Version 0.50.2 ist die Aktuellste!)

C:Geo mit Offline Support
C:Geo mit Offline Support (Klick für volle Grösse)

Hat man die App installiert und seine geocaching.com Nutzerdaten eingetragen, fällt direkt der neue Menüpunkt „Stored Caches“ auf, hier werden alle Caches angezeigt, die man sich zuvor hat anzeigen lassen, zum Beispiel wenn man nach Caches in der Umgebung der eigenen Position gesucht hat. Beschreibungen von Caches, die man sich Online angesehen hat, sind danach auch offline verfügbar, man muss diese jedoch einzeln anwählen, ein automatischer Download aller Cachebeschreibungen wird nicht selbständig getätigt.

Damit macht C:Geo wieder einen gewaltigen Schritt in die Richtung zur umfassendsten Geocaching App auf Android zu werden. Es sei hierbei nochmals erwähnt, dies ist eine Testversion, eine offizielle Version, die über den Market verfügbar ist, wird es schon bald geben, jedoch kann jeder, der es nicht erwarten kann, die neue Funktion auf diese Weise bereits testen.

Lasst uns wissen was ihr von C:Geo haltet und wie der Offline Support bei euch funktioniert!

WordPress App für Android bekommt Video Upload Funktion

Wordpress Android App Media Upload
Wordpress Android App Media Upload

Die offizielle WordPress App für Android steht ab sofort in Version 1.2 zur Verfügung und bringt im Update zwei neue Funktionen mit sich.

Somit wächst der erst vor kurzem von Automattic übernommene Android Client im Funktionsumfang und erfreut sich einer regen Entwicklung.

Zum einen erhält die App die Unterstützung von Gelokationsdaten, die dem Blogeintrag hinzugefügt werden können. Hierzu muss zunächst ein Plugin installiert: Geolocation Plugin für WordPress, sowie die Funktion in den Blog-Settings im Android Client aktiviert werden. Ist dies geschehen, können Beiträge mit Geodaten versehen und veröffentlicht werden.

Darüber hinaus wurde die Funktion Videos ins WordPress Blog hochzuladen in die App integriert. Videos können von der Speicherkarte aus zum Blog übertragen, bzw. direkt in der Artikelerstellung aufgenommen und dann hinzugefügt werden.

Das Videoupload funktioniert sowohl bei selbst gehosteten WordPress Blogs, als auch WordPress.com Blogs, im WordPress Blogeintrag wird, im Falle von WordPress.com Blogs, das Zusammenspiel mit VideoPress lobend erwähnt.

HowTo: Wiimote als Eingabegerät für Android nutzen

Wiimote Controller für Android
Wiimote Controller für Android

Emulatoren für alten Spielesysteme gibt es für Android einige, die Steuerung lässt jedoch zu wünschen übrig, mit D-Pad und Tasten ist es ein Gefummel, mit Touchscreen-Bedienung beinahe unspielbar.

Eine interessante Lösung steht jedoch schon im Market: Wiimote controller 0.2 Alpha (Appbrain-Link) nennt sich das gute Stück Software, welches in der Lage ist eine Wiimote über Bluetooth mit dem Android Gerät zu verbinden. Das ganze funktioniert erstaunlich reibungslos, getestet habe ich es mit dem Motorola Milestone Android 2.1 update1.

Hat man sich die Wiimote controller App heruntergeladen (QR-Code in der rechten Sidebar), hat man bereits den grössten Teil der Arbeit hinter sich. Vor dem Start der Anwendung muss Bluetooth aktiviert werden und dann kann es schon losgehen. Die Wiimote muss in den Sync-Mode versetzt werden, das geschieht durch gleichzeitiges Halten der 1+2 Tasten bis die LEDs zu blinken beginnen, dann kann in der App „1. Init and Connect“ ausgewählt werden. Ist Wiimote gefunden sollte man sich vergewissern, dass unten „2. Select WiiControllerIME“ die Wiimote ausgewählt ist.

Wiimote Controller Auswahl Eingabemethode
Wiimote Controller Auswahl Eingabemethode

Damit kann die Wiimote als Eingabegerät für Android genutzt werden und haucht Emulatoren neuen Atem ein. Getestet habe ich das Zusammenspiel mit SNesoid Lite (Appbrain-Link) und Super Mario Kart, wie im Video zu sehen (sorry für die Qualität, Tageslicht ist einfach durch nichts zu ersetzen ;))

Eine sehr interessante App, gerade in Verbindung mit Emulatoren, denn ein „echter“ Controller mit Wegekreuz gehört zu den alten Konsolenspielen einfach dazu. Nun noch an die Wiimote angeschlossene Classic Controller unterstützen und das Android Gerät ist das NES, Super NES, der Gameboy, usw. für Unterwegs.

Was haltet ihr von „Wiimote controller“, habt ihr es schon getestet und funktionierte es mit eurem Gerät einwandfrei?

via (AndroidPIT)

Nav Launcher als zentraler Startpunkt für Google Maps Navigation

Nav Launcher Hauptmenü
Nav Launcher Hauptmenü

Google Maps Navigation wird sicherlich von vielen Benutzern sehnlichst erwartet, zumindest die offiziell verfügbare Version, hier gibt es jedoch offensichtlich noch einige Hürden zu überwinden, bevor wir in Deutschland offiziell damit navigieren werden.

Natürlich heisst das nicht, dass es nicht schon länger möglich wäre, mit mehr oder minder grossem Erfolg, denn seit Anfang an besteht eine Brut Version, die es Nutzern erlaubt sich auch ausserhalb der offiziellen “Google Maps Navigations Grenzen” ans rechte Ziel führen zu lassen.

Ich persönlich finde die Zieleingabe in Maps selbst immer ein bisschen umständlich und nutze daher seit Längerem den Nav Launcher (AppBrain Link), der es mir gestattet mein gewünschtes Ziel bequem einzugeben und mich dorthin navigieren zu lassen. Darüber hinaus werden Optionen angeboten, wie man sie von der “Konkurrenz” her kennt: Favoritenverwaltung, Navigation zu Kontakten aus dem Adressbuch und eine Übersicht über die zuletzt angesteuerten Ziele.

Nav Launcher Optionsmenü
Nav Launcher Optionsmenü

Im Optionsmenü, zu erreichen über die Menütaste->Settings kann man die modifizierte Brut Version verknüpfen und diese zum Navigieren nutzen. Das Schöne am Nav Launcher, er weist jeweils auf die aktuelle Version der Brut Maps hin und bietet diese zum Download an, die lästige Suche nach der jeweils aktuellen Version entfällt somit. Im Einstellungsmenü lässt sich darüber hinaus noch der Startbildschirm einstellen, zur Auswahl steht der Hauptbildschirm (Main), sowie die Möglichkeit direkt in den entsprechenden Screens “Kontakt auswählen”, “Favoriten” oder “Letzte Ziele” zu starten.

Solltet ihr mit der Navigation der Brut Versionen zufrieden sein, bietet euch Nav Launcher noch das kleine bisschen Extra, um das Leben mit Google Maps Navigation zu erleichtern.

Nav Launcher QR-Code
Nav Launcher QR-Code

Nav Launcher gibt es als kostenlosen Download im Android Market (Direktlink in den Android Market).

Testbericht: Synthesis SyncML für Android

Synthesis SyncML Client
Synthesis SyncML Client

Googles Android Betriebssystem bietet sich für eine vollständige Vernetzung geradezu an, häufig kann jedoch die enge Verzahnung mit Googles Diensten ungewünscht oder nicht praktikabel sein.

Android Geräte bringen die nötige Leistung und den entsprechenden Funktionsumfang mit sich um als ideale Berufsbegleiter dienen zu können, was liegt da näher, als sein Gerät mit Firmendaten aus dem Adressbuch und Kalender zu füttern. Zwar stehen für die Verbindung zu Exchangestrukturen einige Lösungen zur Verfügung, abseits dieser sieht es jedoch entsprechend schlecht aus. Googles Onlinediensten vertrauen Firmen im deutschsprachigen Raum bisher wenn nur schleppend. SyncML Server sind hier ideale Alternativen, existieren doch Schnittstellen zu fast allen in Unternehmen eingesetzten Groupwarelösungen (z.B. SyncWise, Oracle Collaboration Suite, Open-Xchange, Teamware, eGroupware).

Hier setzt Synthesis‘ SyncML für Android an, ein Client um mit einem entsprechenden SyncML Server Kontakte und Kalendereinträge zu synchronisieren.

Synthesis selbst ist kein Neueinsteiger, die in der Schweiz ansässige Firma entwickelt schon seit vielen Jahren SyncML Lösungen für die verschiedensten Betriebssysteme. Ab sofort steht nun ein Client für Android Geräte zur Verfügung, leider bisher nicht über den Android Market, hier bremst noch Googles Länderbeschränkung in der noch kein Checkout verfügbar ist.

Zwar existiert mit Funambol ein kostenfreier Client für Android, dieser bietet jedoch lediglich eine Synchronisationsmöglichkeit für die Kontakte und ist seit über einem Jahr nicht weiterentwickelt worden. Synthesis SyncML gestattet es Kontakte und Kalendereinträge zu synchronisieren, bietet hierzu umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten an, die den unbedarften Anwender durchaus überfordern können. Gute Nachricht an dieser Stelle, die Standardeinstellungen sind in beinahe jedem Anwendungsfall ausreichend und ein Handbuch, welches alle Einstellungen und deren Zusammenspiel erklärt, existiert, leider bisher nur in englischer Sprache, eine lokalisierte Version für den deutschsprachigen Raum soll jedoch folgen.

Synthesis SyncML Client Einstellungen
Synthesis SyncML Client Einstellungen

Synthesis SyncML haben wir einige Wochen im Testeinsatz gehabt, kleinere Bugs, die noch bestanden, wurden nach einem kurzen Mailaustausch direkt behoben, so dass die letztendliche Version seit gut zwei Wochen ohne Probleme auf den Testgeräten (Motorola Milestone mit Android 2.1 und Samsung Galaxy mit Android 1.6) lief. Synthesis unterstützt erfreulicher Weise alle aktuellen im Umlauf befindlichen Androidversionen, angefangen von Android 1.5, bis hin zu Android 2.1, leider ist dies nicht selbstverständlich, wie wir Alle wissen.

Im Verbindung mit unserem Funambol Server in Version 8.5.0 haben wir keinerlei Probleme feststellen können, der Sync (abgesehen vom Erstmaligen, bei dem alle Daten übertragen werden) verlief immer schnell und reibungslos. Synthesis gleicht die bestehenden Daten mit dem Server ab und überträgt nur Änderungen, die Möglichkeit unterbrochene Syncs später fortzusetzen klappte ebenfalls einwandfrei und ist bei Verbindungsabbrüchen sicherlich eine sehr willkommene Option. Nahezu alle Einstellungen der Synchronisation lassen sich anpassen, alle diese aufzuzählen würde den Rahmen des Testberichtes sprengen.

Synthesis SyncML Einstellungen Kontaktmenü
Synthesis SyncML Einstellungen Kontaktmenü

Sowohl bei Kontakten als auch Kalendern lassen sich die einzeln genutzten Accounts (bei Nutzung mehrere Google Konten) separat auswählen und aktivieren/deaktivieren, eine ideale Lösung um nur die geschäftlichen Daten zu übertragen und die privaten Daten auf dem Gerät zu lassen oder nur mit Google abzugleichen. Als Synchronisationsoptinen stehen 6 unterschiedliche Typen zur Auswahl, mit denen man die Richtung des Abgleichs dediziert vorgeben kann, so kann man einen Sync in beide Richtungen vornehmen, nur Daten auf dem Gerät, beziehungsweise nur Daten auf dem Server aktualisieren oder alle Daten auf dem Gerät oder Server löschen und von der Gegenstelle neu beziehen.

Alles in allem ist der Synthesis SyncML Client eine klare Empfehlung für alle Nutzer, die ihre Daten mit einem SyncML Server abgleichen wollen oder können, gerade für Businessnutzer eine langerwartete Lösung. Zu beziehen ist die Software über die Herstellerseite, auf der der Download der APK zur Verfügung steht oder direkt mit dem Androidgerät auf http://www.synthesis.ch/dl_client.php?lang=e&pv=ANDROID. Ab dem Tag der ersten Nutzung läuft eine 30 Tage Testphase, in der man den Client in vollem Umfang testen kann, möchte man ihn danach weiter nutzen ist eine Lizenzgebühr in Höhe von 18€ fällig.

In der aktuellen Version fehlte uns lediglich die Möglichkeit die Synchronisation automatisch vollziehen zu lassen, eine Funktion die uns jedoch von Beat Forster, dem zuständigen Ansprechpartner bei der Synthesis AG, für eine kommende Version zugesagt wurde.

Die Synthesis AG stellt für die Leser von nodch.de 5 Lizenzen zur Verfügung, die hiermit zur Verlosung stehen. Um am Gewinnspiel teilzunehmen schreibt entweder einen Kommentar mit eurer Erfahrung zum Synthesis SyncML Client, die ihr mit der 30 Tage Testversion sammeln konnten oder folgt @nodch auf Twitter und setzt folgenden Tweet ab:

Ich will eine Synthesis SyncML Lizenz für Android gewinnen und folge @nodch https://nodch.de/synthesis #android #syncml

Das Gewinnspiel läuf bis zum 22.05.2010 23:59:59 Uhr, allen Teilnehmern wünschen wir viel Erfolg!

UPDATE: Die Kommentare sind geschlossen, die Twitter Teilnehmer sind vermerkt. Das Ergebnis der Auslosung werden wir bis einschliesslich Dienstag den 25.05.2010 veröffentlichen. Viel Glück allen Teilnehmern!

Offizielle Twitter App für Android ab sofort verfügbar

Offizieller Twitter Client für Android
Offizieller Twitter Client für Android

Es hat nicht lange gedauert, kurz nachdem bereits für BlackBerry eine offizielle Twitter App verfügbar ist und man sich Tweetie einverleibt hat, um eine eigene iPhone App zu besitzen, startet Twitter nun auch auf Android durch, mit eigener App im Market.

Die Twitter Android App ist ab sofort im Android Market verfügbar, jedoch nur für die Besitzer eines Android Gerätes mit 2.1, alle anderen Versionen müssen vorerst abwarten, ob eine Version für Android < 2.1 geplant ist wurde nicht genannt. Der Client entstand in Zusammenarbeit mit Googles Android Teamm der verwendete Code soll in Zukunft offengelegt werden, so dass Entwickler Schnittstellen zu ihre Apps erstellen können und den Client als zentrales Mitteilungszentrum etablieren.

Ein kurzer Test zeigt einen aufgeräumten Client, der vom Funktionsumfang gut im Strom der androiden Twitterclients mitschwimmen kann und sich aktuell durch eine hohe Geschwindigkeit auszeichnet. Der Client bietet eine Möglichkeit seine Twitterkontakte mit dem Adressbuch abzugleichen, in meinem Test habe ich vorerst darauf verzichtet, ich bin bei solchen Kontaktabgleichgeschichten immer recht vorsichtig, solange ich nicht klar weiss wohin die Daten wandern. Möchte man die Kontakte später synchronisieren, so kann man dies jedoch tun.

Mehrere Accounts werden aktuell nicht unterstützt. Der Client kommt mit einer Listenverwaltung und Zugriff auf die nativen Retweets, wie man sie von der Twitter Webseite kennt, hier erhält man eine Übersicht darüber was man selbst retweetet hat und von wem man retweetet wurde.

Die Übermittlung des eigenen Standorts, beim Versand eines Tweets, ist standardmäßig aktiviert und findet sich nicht, wie man vermuten würde in den Einstellungen, sondern leicht versteckt ganz rechts oben, sobald man einen Tweet, Reply oder eine DM versendet. Dort kann man den Schalter jedoch umlegen und die Einstellung wird gespeichert. Ebenfalls finden sich, leicht versteckt, häufig weitere Optionen, wenn man auf das jeweilige Symbol in der linken oberen Ecke drückt, so gelangt man vor allem in der Profilansicht erst dann zu allen Funktionen. Ein Klick auf den Twitter Vogel des Hauptbildschirms befördert den Anwender zu den Trending Topics.

Twitter Client AndroidWer ein Android 2.1 betriebenes Endgerät besitzt und den Client testen möchte, der findet ihn im Market unter „Twitter“ oder nutzt den QR-Code. Der Client steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Wer hat ihn bereits getestet und lässt uns an seinen Erfahrungen teilhaben, vielleicht ist noch der eine oder andere Tipp dabei?!

Skyfire 2.0 für Android bringt „Flash“ mit

Skyfire 2.0 für Android Querformat
Skyfire 2.0 für Android Querformat

Der von Windows Mobile und anderen mobilen Systemen bekannte Browser Skyfire, steht ab sofort für Android in Version 2.0 zur Verfügung.

Skyfire 2.0 gibt im ersten Kurztest ein sehr gute Bild ab und bringt einige nützliche Funktionen mit sich. Die schnelle Umschaltung zwischen mobiler und Desktopansicht ist nur eines der Funktionen, die man sich häufig, ausserhalb der Untiefen von Menüeinträgen, wünscht.

Die Version 2.0 von Skyfire läuft auf Android ab 1.5 und ist kostenfrei über den Market zu beziehen, den direkten Download von der Herstellerseite gibt es HIER (direkt mit dem Android Geräte ansurfen).

Skyfire wirbt mit der Unterstützung von „Flash“ auf Android und bietet es an, Filme abzuspielen, die Flash benötigen. Hierzu wird auf einer Seite, in der ein Flashvideo eingebunden ist, ein Hinweis auf das Video in der unteren Browserleiste angezeigt. Klickt der Benutzer auf dieses Video, wird ihm im Gegenzug ein in HTML5 konvertiertes Video gesendet. Die Qualität der über den Skyfire ausgelieferten Filme ist äusserst akzeptabel und bietet die Möglichkeit erstmals Flash-Luft zu schnuppern, mit Android 2.2 ist das ja ohnehin kein Thema mehr, aktuell allerdings ein klares Alleinstellungsmerkmal des Skyfire Browsers.

Auszug der "Share-Funktion"
Auszug der "Share-Funktion"

Abgerundet werden die Funktionen über die üblichen Mitteilfunktionen des Web 2.0 Browsers, eine gut funktionierende Multitouchunterstützung (getestet auf einem Motorola Milestone) sowie ein schnelles Seitenrendering.

Skyfire ist durchaus einen Blick über den Tellerrand des nativen Android Browsers wert.

Zu finden ist er über den Android Market, oder direkt über die oben verlinkte Herstellerseite (für den direkten Download über das mobile Endgerät).

Lasst uns euren ersten Eindruck zum Browser wissen, bzw. welchen Browser ihr selbst einsetzt, andere Leser werden es euch danken.

WePad Produktvorstellung und Zukunftsaussichten

Neofonie WePad
Neofonie WePad

Im kleinen Kreise hat die Neofonie GmbH einige ausgewählte Journalisten und Blogger in die eigenen Büroräume geladen. Ein erster echter Blick auf das WePad, mit ihm zugedachter Oberfläche, inklusive Fragerunde und Einblicke in die Zukunft des Pads.

Nachdem sich die Neofonie GmbH, bei der offiziellen Pressevorstellung, mit einem auf Windows laufenden Vollbildvideo in Endlosschleife beholfen hatte und ganz nach Murphy, dank eines Windowsfehlers, aufgeflogen war, sollte der heutige Termin endlich das auf Linux laufende Gerät zeigen.

Das was man sehen konnte, mutet wirklich nicht schlecht an. Fabien Röhlinger von Androidpit.de hat freundlicherweise mit der Kamera direkt draufgehalten und vehement nachgefragt, so dass einige Details ans Licht gekommen sind.

Das WePad wird auf einem „stark“ angepassten Linux laufen und bietet parallelen Zugriff auf Anwendungen der Linux- und Androidwelt, so sind Openoffice.org verfügbar, sowie Programme aus dem Android Market. Welchen E-Mail Client man als Standard verwenden wird, blieb leider offen.

Erfreulich zu sehen war die wirklich Endnutzer bezogene Oberfläche, welches sich dank innovativer Daumenleiste zum Scrollen, bequem im Querformat bedienen lässt und halbwegs intuitiv anmutet. Der „Homescreen“ kann mit Widgets versehen werden, hier arbeitet man mit Informations- und Datendienstleitern zusammen. Dank dieser Kooperation scheint es schon jetzt eine recht umfangreiche Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Widgets zu geben.

Adobe Air und Adobe Flash sollen unterstützt werden und wurden präsentiert, auch wenn ein Flashvideo, abgespielt über youtube, zur Zeit noch ruckelt, sagte man eine flüssige Wiedergabe zum Produktrelease voraus.

WePad Anschlussmöglichkeiten
WePad Anschlussmöglichkeiten

Erfreulich offen zeigte sich Neofonie, was die erfahreneren Benutzer, oder Poweruser, wie man sie schimpft, betrifft. Ein erlaubtes Jailbreak, bei gleichzeitiger Erhaltung der vollen Hardwaregarantie wurde offiziell bestätigt. Möchte man mehr als die Standardfunktionen des Pads nutzen, so darf man es sich dank darunterliegendem Linux auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Lediglich der Support für die Software geht damit verloren, daran sollten sich diverse Smartphone Hersteller im Androidbereich ein Beispiel nehmen. Das System ist ein offenes System, schon alleine aufgrund der Linux-Abstammung und der damit zusammenhängenden Lizenzierung und sollte als solches behandelt werden. Allgemeiner Garantieverlust bei Systemänderung darf in der mobilen Welt nicht mehr der Standard sein, denn die Geräte sind nunmal nichts anderes als ein PC mehr, hier verliert man schliesslich auch nicht die Hardwaregarantie, weil man Windows installiert und/oder anpasst.

Bezüglich der Hardwareerweiterbarkeit positioniert sich das WePad gegenüber dem iPad klar als Favorit – zwei USB Schnittstellen, ein SDHC-Slot, sowie ein SIM-Slot für die Karte des Datenproviders, werden durch einen HDMI-Anschluss für die Verbindung zu geeigneten Anzeigegeräten abgerundet. Aussagen wie die zukünftige schrittweise Freischaltung von Gerätetreibern, z.B. für DVB-T Sticks, bieten logische Erweiterungen für das Pad.

Ab dem morgigen 27.04.2010 soll die Vorbestellungsphase für das WePad beginnen. Ein Tag den sich alle iPad Verweigerer merken sollten, werden doch die ersten WePads an die Vorbesteller ausgeliefert. Das WePad wird in zwei Versionen ausgeliefert werden, einer WiFi-only Version für 449€ und einer WePad 3G Variante, die zusätzlich mit 3G Modul, GPS und Full HD Chip kommen wird. Die 3G-Variante wird mit 569€ zu Buche schlagen.

UPDATE:

Das WePad ist absofort vorbestellbar, als Vertriebspartner wurde Amazon gewonnen, hier die Links (Affiliate) zur WePad Vorbestellung.

Wir sind gespannt auf die ersten Geräte und werden einen Testbericht veröffentlichen, sobald die Finalversionen zur Verfügung stehen.

Wichtige Links im Überblick:

Facebooks Android App bekommt Update

Android Facebook App mit Postfach Update
Android Facebook App mit Postfach Update

Ab sofort steht die Facebook App für Android Geräte in neuer Version 1.2 im Market zur Verfügung.

Mit dem Update bekommt die Android App endlich Zugriff auf die Nachrichtenfunktion. So können nun eingehende Facebook-Mails, wie auch ausgehende Nachrichten angezeigt werden, sowie Nachrichten an Kontakte verfasst werden. Warum dies jedoch lediglich aus dem Postfach-Menü heraus möglich ist und nicht aus der Kontaktansicht(zumindest konnte ich keine Möglichkeit finden), ist noch schleierhaft.

Auf jeden Fall bedeutet dies eine sinnvolle Erweiterung des App Funktionsumfangs, einige werden sicher die Chat-Funktion weiterhin vermissen und auf alternative Wege verweisen, wie zum Beispiel die Nutzung eines XMPP fähigen IM-Clients.

Tendenziell fühlt sich die App ein wenig flüssiger an und schneller im Aufbau der Seiteninformationen, wäre nett wenn ihr hierzu eure eigenen Empfindungen posten könnten, denn bisher ist dies lediglich ein rein subjektiver Eindruck von mir.

Also ran an die Tasten und eure Meinungen zum Update in die Kommentare verfrachtet!

Screenshots:

Testbericht: HTC Desire

HTC Desire im Vergleich mit dem HTC Legend und Nexus One
Nexus One, HTC Desire, HTC Legend

Eben erst wurde das HTC Desire mit Androd 2.1 und HTC Sense vom Gadgetmagazin T3 zum zweitbesten Gadget 2010, gleich hinters iPad, gewählt.

Im Internet entstand in den letzten Wochen ein riesiger Hype ums neue High-End Android Smartphone von HTC. Der Name „Desire“ (zu Deutsch: Begehren) passt also perfekt. Selten wurde ein Android Phone so heiss begehrt, wie das HTC Desire. Kein Wunder, bei diesen technischen Details: 1 Ghz Snapdragon Prozessor, 3.7“ Zoll WVGA-AMOLED Bildschirm, GPS, W-LAN, 3.5mm Klinkenanschluss und diverse Sensoren gehören ebenso zu den Features des Desire, wie auch das HTC eigene Userinterface Sense.

Ich hatte in den letzten Tagen die Chance das neue Gerät vor dem Verkaufsstart auf Herz und Nieren zu testen und mit dem HTC Legend, dem Xperia X10 und dem Nexus One zu vergleichen.

Im Vorfeld gab es in den verschiedenen Android Foren grosse Kontroversen über fehlendes Multitouch und über das Display, welches keine echten Farben wiedergeben kann. Auch wurden ersten Bestätigungen seitens HTC darüber, dass das HTC Desire DivX / Xvid und HD-Videoaufnahmefähigkeit besitzen soll, zurückgenommen (momentan sieht es so aus, als werden diese Features bald mit einem Update nachgereicht werden). Nach all diesen eher schlechten Vorzeichen, zum neuen Flaggschiff von HTC, tat es Not, dieses Gerät endlich auszuprobieren und festzustellen, ob trotz diesen Negativpunkten das HTC Desire ein neues Superphone sein kann.

Geliefert wurde das HTC Desire leider nicht in der Originalverpackung. Dabei war ein Ladestecker (USB) und micro-USB Ladekabel, sowie ein Kopfhörer. Bereits eingesetzt war eine 8GB microSD Karte.

Vom Aussehen her macht das HTC Desire einen recht wertigen Eindruck. Mit dem Alu-Unibody des HTC Legend kann das Desire jedoch keinesfalls mithalten. Die Unterschiede sind, trotz der etwas störenden Plastikteile beim HTC Legend, doch recht frappant. Auch im Gegensatz zum Nexus One zieht das HTC Desire, meiner Meinung nach, den Kürzeren, dabei geht es aber mehr um Details. Die hintere Akkuabdeckung ist beim Nexus One in drei Teile gegliedert, eines davon aus Metall, beim HTC Desire ist die ganze Rückseite aus einem Plastikstück. Weitere Details finden sich bei den Lauter- und Leisertasten, sowie beim On/Off-Schalter, beide sind beim Nexus One deutlich dünner gehalten und wirken daher wertiger. Bei den Hardwaretasten am unteren Bildrand hat das HTC Desire klar die Nase vorn. Diese sind deutlich besser als die Softkeys des Nexus One. Zu kritisieren gibt’s auch da, wie beim HTC Legend, die etwas uneinleuchtende Beschriftung der Tasten: Home, Zurück und Suche werden als Symbol dargestellt, Menü wird „menu“ ausgeschrieben. Ansonsten macht der optische Trackball einen ganz guten Eindruck – je nach Gewöhnung findet man den optischen oder den physischen Trackball besser.

Beim ersten Starten führt einem der HTC Einrichtungsassitent durch die verschiedenen Einstellungen. Es kann ein Heim-W-LAN Netzwerk eingestellt werden, das mobile Internet, Zeit, Datum, E-Mail / Exchange, Twitter, FlickR und Facebook. Zudem gibt’s eine kleine Führung zur Softwaretastatur und zu HTC Sense Oberfläche. Die Schritte lassen können übersprungen werden, was sich vor allem für HTC Sense Kenner anbietet.

HTC Sense ist in der neuen Version für Android wieder eine Klasse für sich. Es läuft schnell und ohne Ruckler, zudem sieht HTC Sense sehr schön aus und bietet einen guten Funktionsumfang, gepaart mit dem riesigen WVGA-AMOLED Display ergibt sich beim HTC Desire ein sehr gutes Android Gerät. Das Display überzeugt durch satte Farben und eine sehr gute Bildschärfe. Das Verschwimmen wie beim HTC Legend / Hero ist auf dem HTC Desire nicht zu erkennen.

Dieser Testbericht wurde vom Gastautor „juelu“ von PocketPC.ch verfasst. Wer sich gerne genauer übers neue Android Smartphone informieren möchte, liest am besten das umfangreiche HTC Desire Review bei PocketPC. Neben vielen weiteren Details gibt es Bilder und Videos des HTC Desire.