Twitter und Google Wave

Google Wave TwitterGadget
Google Wave TwitterGadget

Viele der Google Wave Nutzer haben parallel einen Twitteraccount. Schon im Vorfeld konnte man in den Google Videos die Integration von Twitter in Wave mittels Tweety sehen, jedoch habe ich mit diesem Bot ein paar Probleme, so aktualisiert er sich nur einmalig und bietet mir allgemein nicht die Funktionen die ich von einem Twitter Client in Wave erwarte.

Abhilfe schafft an dieser Stelle das TwitterGadget, welches recht einfach zu installieren ist. Einfach auf den Button „Add gadget by URL“ klicken (das ist das grüne Puzzleteilsymbol in der Leiste einer jeden Wave) und die URL des Twitter Gadgets einfügen: http://www.twittergadget.com/gadget.xml

Absofort steht somit das neue Gadget innerhalb einer Wave zur Verfügung. Es können Tab basiert die eigene Timeline, Antworten (Replies), Direktnachrichten (DM’s) als auch die öffentliche Timeline angezeigt werden, darüber hinaus hat man Zugriff auf die Trending Topics, gespeicherte Suchen und die eigene Benutzerstatistik.

Ein Widget das man sich ansehen sollte, vor allem dann, wenn man Waves Mash-Up Funktionalität für die Zukunft testen möchte.

HowTo: Ubuntu Server SSH Zugang mit OTP absichern

Opiekey auf Android
Opiekey auf Android

Dienste die mit geöffneten Ports im Internet laufen sollten abgesichert werden. Sehr wichtig ist hier vor allem der SSH Dienst, denn dieser erlaubt einen direkten Zugriff auf das System, sofern man die Benutzer/Passwort Kombination weiss. Es gibt verschiedenste Wege SSH abzusichern, die gängigen wurden von Patrick schon zusammengefasst. Ich möchte daher eine Absicherung vorstellen, die darüber hinaus geht.

Man kann SSH mittels OTP (One-time passwords, also Einmalpasswörtern) absichern, dies bietet eine sehr grosse Sicherheit gegenüber Angreifern und schützt parallel auch vor Keyloggern auf unsicheren PCs, denn das Passwort wird nach Benutzung ungültig. Hierzu wird eine Server/Client-Struktur geschaffen, man benötigt auf dem Server, auf den man zugreifen will, einen Serverdienst und einen Client am zugreifenden PC. In Zeiten von Smartphones lässt sich das sogar über geeignete Software auf dem Smartphone lösen. Somit braucht man auf dem zugreifenden PC keinen Client und kann von überall zugreifen, sofern man sein Smartphone dabei hat. Auf meinem Android benutze ich „Opiekey“, welches reibungslos mit dem auf Ubuntu installierten Opie-Servern zusammen arbeitet.

Man braucht zuerst auf dem Server, auf den man zugreifen will zwei Applikationen die man mittels:

sudo apt-get install opie-server opie-client

installiert. Nun generiert man erstmalig ein gültiges Opie-Passwort und versieht es mit einer Passphrase (achtet darauf eine möglichst sichere zu wählen!):

opiepasswd -c

Mehr lesen →

Adobe veröffentlicht Photoshop mobile für Android

Photoshop mobile App Android (Adobe)
Photoshop mobile App Android (Adobe)

Adobe hat seine schon fürs iPhone verfügbare Applikation Photoshop mobile nun auch für Android Geräte freigegeben. Die Version ist ab sofort im Market verfügbar, allerdings bisher nur in den USA. Google wird die App sicher auch in Kürze in den deutschen Market einpflegen, ab da ist dann jeder Besitzer eines photoshop.com Accounts in der Lage seine Bilder mit der mobilen App zu bearbeiten.

Viel kann man natürlich nicht damit machen, allerdings sind die Grundfunktionen zum Zuschneiden und Ausrichten von Bildern enthalten, parallel kann man Farbanpassungen vornehmen und einen Soft Focus hinzufügen, auch ein s/w Umwandlung sowie Sepia Stil sind enthalten. Für die schnelle Anpassung von Fotos unterwegs ist das ein nettes Spielzeug und sicherlich einen Blick wert.

Wer es nicht erwarten kann, bis Google die App für den deutschen Market freigegeben hat, der kann sich die APK auch HIER herunterladen und schon durchstarten.

Eine Übersicht über alle Funktionen und ein kleines Vorstellungsvideo findet man direkt auf der Webseite von Adobes Photoshop Mobile für Android.

HowTo: ISO Image in Ubuntu mounten

Gmount-iso GUI
Gmount-iso GUI

Ein ISO unter Ubuntu zu mounten ist ja wirklich schnell und einfach gemacht. Rauf auf die Konsole und schnell per mount -o loop -t iso9660 nameder.iso /Mountpunkt eingeben und schon kann es losgehen.

Es soll allerdings Leute geben die das Terminal meiden, wie der Teufel das Weihwasser, auch diesen kann geholfen werden. Es gibt für diesen Zweck wirklich viele GUIs die nicht anderes tun als im Hintergrund eben diesen Befehl auszuführen, eine davon ist Gmount-iso. Ich mag es deshalb, weil es ohne jeglichen Schnickschnack auskommt und wirklich selbsterklärend ist, selbst Windows-Umsteiger können Gmount-iso nutzen! 😉

Gmount-iso ist in den Quellen enthalten und kann mit: sudo apt-get install gmountiso installiert werden. Wer aptitude bevorzugt, nutzt einfach das. Im neuen Ubuntu Software Center findet man Gmount-iso auch, einfach mal gmount in die Suche eingeben und man musste die Konsole nie sehen.

Die Nutzung des Programmes ist wirklich simpel: ISO Datei auswählen -> Mountpunkt auswählen (also das Verzeichnis) -> mount drücken. Das war es schon. Mit „Jump to“ wird der Ordner direkt geöffnet und „umount“ macht genau das, was es sagt.

Samsung Galaxy Upgrade auf Android 1.6 bzw. Android 2.0

Samsung i7500 Galaxy
Samsung i7500 Galaxy

Android ist in Version 1.6 und 2.0 bereits freigegeben, bzw. angekündigt, da fragt man sich als Besitzer des Samsung Galaxys natürlich wie schaut es mit dem Update auf eine dieser Versionen aus. Bisher hat lediglich HTC für das Hero ein Upgrade auf 2.0 angekündigt und verlauten lassen dass man daran arbeitet.

Ich habe mich mit der zuständigen Presseabteilung von Samsung in Verbindung gesetzt und eine Antwort von Herrn Manderfeld, seines Zeichens der zuständige Account Manager bei Weber Shandwick, der zuständigen Firma für Samsungs Presseangelegenheiten, erhalten.

Man prüfe bei Samsung derzeit intern ob eine Update-Möglichkeit für das Galaxy besteht, ist mit dieser Klärung jedoch noch nicht fertig. Sobald es hierzu aktuelle Neuigkeiten gibt werde ich diese hier mitteilen.

Das ist noch kein klares nein, aber auch kein klares ja, zu einer Update-Möglichkeit auf 1.6, bzw. 2.0, man darf gespannt sein ob sich Samsung dazu hinreissen lassen wird sein erstes Android Modell weiter zu pflegen. Ein Verbleib des Samsungs auf Version 1.5 würde nach so kurzer Zeit keine positiven Signale senden, was das Android Engagement von Samsung betrifft.

UPDATE: Android 2.0 auf dem Samsung Galaxy!

Transdroid – Torrentmanager für Android

Transdroid Übersicht
Transdroid Übersicht

Mit Transdroid, für Android Geräte, lassen sich mobil Torrents auf eurem PC verwalten, suchen und hinzufügen. Torrents können mittels URL oder der integrierten Suche hinzugefügt werden und deren Fortschritt jederzeit am Android Gerät überprüft werden.

Transdroid unterstützt µTorrent, Transmission (Für Ubuntu verfügbar), rTorrent (Für Ubuntu verfügbar), Vuze (Für Ubuntu verfügbar, mit installiertem XML over HTTP Plugin), Deluge 1.2 (noch nicht in den Ubuntuquellen vorhanden, kann aber über die Webseite bezogen werden) und BitTorrent 6. Alle diese Server kann Transdroid parallel bedienen, man kann sich also mehr als nur einen Server hinzufügen und dort den entsprechenden Torrent starten oder verwalten.

Ich habe es sowohl mit Vuze, Transmission,  als auch Deluge bisher getestet und geniesse die Vorzüge der mobilen Torrentverwaltung ab sofort regelmässig. Alle drei Clients sind unter Ubuntu einfachst zu installieren, da in den Quellen enthalten, lediglich für Deluge muss man über PPA Lauchpad beziehen, seit Karmic ist das aber sehr bequem hinzugefügt: sudo add-apt-repository ppa:deluge-team/ppa

Transdroid Suche
Transdroid Suche

Häufig ist der Download über Torrents schneller, vor allem aber verteilt er die Last und die Server der Distribution werden geschont. Um Transdroid von unterwegs nutzen zu können benötigt ihr entweder eine feste IP, oder einen dynamischen Hostnamen, denkt auch daran den jeweiligen Port für den Remotezugriff in eurem Router freizugeben, damit ihr bis zum Torrent Client durchkommt.

Wie häufig kam es schon vor dass man von jemanden auf eine als Torrent verfügbare Distribution hingewiesen wurde und man den Namen vergessen hatte, bis man zu Hause war, oder sich gleich gar nicht mehr daran erinnerte den Torrent laden zu wollen. All das gehört dank Transdroid nun der Vergangenheit an, einfach in der Suche den Namen der gesuchten Distribution eingeben und hinzufügen, bis man zu Hause ist kann man den Download bequem verfolgen.

Videoschnitt in Ubuntu mit kdenlive

Kdenlive: Videoschnitt unter Ubuntu
Kdenlive: Videoschnitt unter Ubuntu

Unter Ubuntu gibt es viele Möglichkeiten seine Videos zu bearbeiten und zu schneiden. An dieser Stelle möchte ich gerne kdenlive vorstellen, ein Projekt das in meinem Artikel „Videoschnitt unter Ubuntu“ schon erwähnt wurde.

Kdenlive zielt auf eine einfache Bedienung ab, ohne an der Funktionsvielfalt zu sparen. Mittlerweile ist es zu meinem heimlichen Favoriten geworden, was den Videoschnitt unter Ubuntu angeht. Es verarbeitet einfach alles was ich ihm füttere, darüber hinaus erinnert es mich an Adobe Premiere, mit welchem ich mich vor ein paar Jahre mal auseinander gesetzt habe. So finde ich die gewünschte Funktion recht schnell und die Nutzung des Programmes ist recht selbsterklärend. Videos, und Bilder können frei miteinander kombiniert werden und mit eigenen Audiospuren unterlegt werden. Einige Effekte für Übergänge sind ebenfalls enthalten, also alles was man für den eigenen Film gebrauchen kann.

Empfehlen kann ich euch vor allem die gute Tutorial-Seite von Kdenlive wo ihr viele der benutzbaren Funktionen in kleinen Filmen vorgestellt bekommt und deren benutzung erklärt wird. Hierzu gehören natürlich Audio- und Videoeffekte, ebenso auch die Übernahme von Videomaterial eines Camcorders über Firewire.

Kdenlive ist unter Ubuntu recht schnell installiert, man muss lediglich die PPA Launchpad Quellen in Apt hinzufügen. Seit Karmic ist das ja ein Kinderspiel:

  • Einfach sudo add-apt-repository ppa:sunab/ppa im Terminal ausführen
  • Quellen neuladen mittels sudo apt-get update
  • und anschliessend Kdenlive installieren: sudo apt-get install kdenlive

Die Anleitung und die Quellen für ältere Ubuntuversionen findet ihr HIER

Google Wave Server freigegeben

Google Wave
Google Wave

Heute habe ich darüber geschrieben und mittlerweile ist es von Google selbst offiziell bestätigt.

Google hat die Wave Server freigegeben und lässt Verbindungen mit selbst betriebenen Wave Servern zu.

In diesem ersten Schritt ist die Anbindung an die Sandbox Version möglich, nicht jedoch eine Verbindung mit der Preview Version, die die meisten Benutzer im Einsatz haben dürften. Trotzdem ist dies ein wichtiger schritt Wave für die ersten Tester mit eigenen zu öffnen. Die freigegebene Version basiert auf Java und dient als Erweiterung des Openfire XMPP Servers.

Sogar die richtige Anleitung habe ich im Artikel von heute schon verlinkt gehabt, ohne zu realisieren, dass zu diesem Zeitpunkt die Freigabe schon erfolgt war. Viel zu viele News um den Überblick zu behalten.

Also nochmal zusammenfassend: Ihr kouml;nnt euch ab sofort einen eigenen Wave Server aufsetzen, als Erweiterung zu einem XMPP Server, wie Openfire, und mit den Google Wave Servern kommunizieren.

Hier die wichtigsten Links im Überblick:

Ubuntu 9.10 Karmic – Ubuntu Software Center

Ubuntu Software Center
Ubuntu Software Center

Mit Ubuntu Karmic erhielt das Ubuntu Software Center Einzug in Ubuntu. Das Software Center ersetzt das alte Add/Remove Programs und bietet eben diese Funktion und mehr.

Im Folgenden möchte ich das neue Ubuntu Software Center vorstellen, das eventuell Synaptic in Ubuntu in naher Zukunft vollständig ersetzen wird.

Letztendlich ist das Ubuntu Software Center nichts anderes als eine GUI für apt, wie es auch Synaptic ist. Klarer Fokus des Ubuntu Software Centers sind jedoch die Umsteiger von Windows. Der Fokus liegt hier auf der Vereinfachung der Programmverwaltung. Man sieht seine installierten Programme in einer übersichtlichen Liste, wie man es von Windows gewohnt ist. Zu jedem Programm im Software Center kann man sich die Informationen anzeigen lassen, hierzu gehört eine Kurzbeschreibung des Programmes, ein Screenshot, der Lizenztyp, der eventuelle Preis, die verfügbare Version (sowohl die installierte, als auch die im Center verfügbare) und ein Link zur Webseite des jeweiligen Projektes/Programmes.

Die verfügbaren Programme sind nach Kategorien wie Grafik, Internet und so weiter sortiert, wie man es aus dem Gnome Menü kennt. Das bietet einen zielgerichteten Einstieg in die Programmsuche. Ein eine inkrementelle Suchfunktion rundet das Ganze ab.

Canonical hat das Ubuntu Software Center für kostenpflichtige Applikationen vorbereitet, somit können in Zukunft Programme erworben werden, die man ansonsten separat über die Herstellerwebseiten beziehen müsste.

Das neue Software Center macht einen sehr guten Eindruck und vereinfacht die Programmverwaltung für den Linuxneuling nochmals.

Eigener Google Wave Server schon diese Woche?

Google Wave: Public Waves
Google Wave: Public Waves

Die Gerüchteküche kocht munter vor sich her. Im Rahmen der am Freitag beendeten eComm Europe 2009, an der auch das Google Wave Team aus Sydney teilnahm, sickerten die ersten Informationen durch, dass Google den Wave Server in naher Zukunft freigeben würde. Erste Berichte sprachen vom Wochenende, andere von der kommenden, also der nun gestarteten Woche. Wie dem auch sein, eines haben sie alle gemeinsam, es wird wohl bald sein. Damit kann man sich die Wave Invites sparen und selbst einen Server betreiben.

Genaue Details sind noch nicht bekannt, es wäre interessant zu wissen, was Google alles zur Verfügung stellen wird und ob der eigene Server ähnlich umfangreich sein wird, wie die von Google betriebenen, mit Weboberfläche und allem drum und dran.

Schon jetzt ist man ja in der Lage einen bestehenden XMPP Server so zu erweitern, dass man mit Googles Servern kommunizieren kann, allerdings ging dies schon seit der Sandbox Version. Eine Anleitung zu Installation als Erweiterung des Openfire Servers findet man HIER.

Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald der Server freigegeben ist und sich die Gerüchte bestätigt haben, erfahrt ihr es hier.