Testbericht Android Twitter Client Twicca

Twicca Android Twitter ClientTwitter Clients für Android gibt es mittlerweile für Android eine ganze Hand voll. Sie haben alle ihre Vorzüge, jedoch auch einige Nachteile, häufig ist dies die Geschwindigkeit, gerne bremsen Eye-Candy und überladene Oberflächen, Twicca geht einen anderen Weg, weniger ist mehr.

Twicca schimpft sich seit einiger Zeit Beta, ist jedoch seit mehreren Wochen im intensiven Test und mittlerweile zum Hauptclient avanciert. Durch die klare Oberfläche, gänzlich frei von optischen Spielereien, bietet Twicca eine Geschwindigkeit, die bisher kein Client geboten hat. Sicherlich ist Swift ein Client, der gegenüber den Platzhirschen Twidroid, Seesmic und wie sie alle heissen mögen, ebenfalls durch eine angenehme Geschwindigkeit überzeugen konnte, Twicca legt jedoch eine Schippe oben drauf.

In gefälligen dunklen Layout bietet Twicca nahezu alles, was man sich von einem Android Twitter Client erwartet. Alle Standardfunktionen sind mit an Bord, Listen können angesehen und verwaltet werden, einzelnen Usern können farbige Labels zugewiesen werden, somit stechen diese in der Timeline direkt ins Auge. Einzig eine Multi-Account Unterstützung vermisse ich in Twicca, aber das mag noch kommen. Die Plugin Schnittstelle lässt Twicca mit weiteren Funktionen erweitern, hier werden zum Beispiel Plugins für die Nutzung von Twitter-Bilder Diensten angeboten.

Twicca ist auf alle Fälle einen Blick wert und kostenfrei im Market erhältlich (QR-Code wie immer in der Sidebar).

Zentraler Android Newsfeed Androidblogs.de gestartet

Androidblogs.de LogoAndroidblogs.de bietet einen zentralen Newsfeed für deutschsprachige Blogs und deren Artikel über Android. Der Newsfeed schafft Bloggern die Möglichkeit ihre Android Artikel zu promoten und ermöglicht es den Lesern, mit nur einem Feed, einer Vielzahl von interessanten Android Blogs zu folgen.

Bisher hinkt die Android Community im deutschsprachigen Raum dem internationalen Vergleich doch merklich hinterher, das soll geändert werden.

Als Androidinteressierter Leser ist es stellenweise schwer, in der Vielzahl der angebotenen Informationen, die passenden Android Blogartikel zu finden, häufig schreiben verschiedene Blogs zwar mehr oder minder regelmässig über Android, jedoch nicht ausschliesslich und sind für den Leser nicht auf Anhieb zu finden. Androidblogs.de stellt einen zentralen Newsfeed zur Verfügung und sammelt ausschliesslich Blogartikel zu Themen rund um Android.

Auf Basis des Planet Feed Readers bieten wir allen Bloggern, die über Android schreiben, eine Basis ihre Artikel zu promoten. Die Seite ist werbefrei und ganz im Stile der bisherigen Planet Umsetzungen, wie z.B. dem ubuntuusers.de Planet. Blogger können ihre Blogs anmelden und ihre Artikel anzeigen lassen. Androidblogs.de linkt direkt zu eurem Artikel im Blog. Eine Kommentarfunktion gibt es nicht, die Besucher sollen zu eurem Blog geleitet werden, damit ihr davon profitiert. Einzige Voraussetzung, der Feed muss als Fullfeed zur Verfügung stehen. Die Artikel müssen Androidbezug haben und dürfen keine Werbeartikel sein.

Aufruf an die Blogger: Meldet euer Blog für die Listung auf Androidblogs.de an. Die erforderlichen Informationen findet ihr unter dem Punkt „Blog anmelden“ in der Sidebar auf Androidblogs.de.

Das Projekt lebt vom mitmachen, sowohl von den Bloggern als auch den Lesern, die Vorteile liegen klar auf der Hand, als Blogger erweitert ihr eure Reichweite, als Leser bekommt ihr eine zentrale Anlaufstelle.

Wir freuen uns auf euch und hoffen dass das Projekt für euch interessant ist und positiv aufgenommen wird.

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AndroArt.net Android Design Portal gestartet

Designer und Liebhaber von Oberflächen abseits des Einheitsgraus aufgepasst: AndoArt.net, ein Portal mit ausschliesslichem Fokus auf Android, ist gestartet.

AndroArt.net Android Design PortalSchon seit vergangenem Sonntag stellt das Portal allen Interessierten Designern und Usern eine Plattform, für den gegenseitigen Austausch, bezüglich optischer Anpassungen von Android, zur Verfügung. Der rege Austausch und die Unterstützung untereinander sind das geförderte Ziel von AndroArt.net, welches sich als ein Communityprojekt für Designer versteht. Android Nutzer sollen natürlich nicht ausgeschlossen werden, stellen doch die Designer ihre Werke frei zur Verfügung und ohne Nutzer, die die Arbeit zu schätzen wissen, macht das Designen nur halbsoviel Spass.

Das Protal ist noch sehr jung und sucht händeringend nach Teilnehmern, tragt selbst ebenfalls zum Erfolg bei und teilt die Nachricht, bzw. lasst Android Nutzer in eurem Umfeld von der Seite wissen.

Der Initiator und Betreiber Aleksander Danilov (IrealiTY) ist regelmässigen Lesern und vor allem Mitgliedern von Android-Hilfe.de sicherlich bekannt. Er trägt in letzter Zeit vor allem viel zur optischen Aufwertung des Motorola Milestones bei und seine Arbeiten können sich zu jeder Zeit sehen lassen.

Nun aber nicht weiter Zeit verschwenden und AndoArt.net besuchen, teilnehmen, weiterverteilen, unterstützen, …

Google Mailbenachrichtigung für Wave

Nach dem Start von Buzz kommt einem Google Wave schon beinahe wie das ungeliebte Stiefkind vor und wird mit Nichtnutzung bestraft.

Dies scheint wohl der Beweggrund hinter der neuen Wave Funktion, der Mailbenachrichtigung, zu sein. Ändert sich eine Wave, oder wird eine neue Wave erstellt, so kann man sich per E-Mail darüber benachrichtigen lassen. So schaut man, ich unterstelle das Google als Intention, wieder regelmässiger in Wave, zumindest dann, wenn man noch aktive Kontakte hat.

Um die E-Mail Benachrichtigung zu aktivieren wählt man die Box aus, für die man eine E-Mail erhalten möchte, sobal sich dort etwas ändert, in diesem Beispiel soll dies die Inbox sein. Mit der Maus über den Pfeil fahren und um sich öffnenden Menü „Notofications“ wählen:

Google Wave NotificationIm sich darauf öffnenden Menü hat man die Möglichkeit die Häufigkeit der Benachrichtigungen zu beeinflussen. Zur Auswahl stehen die sofortige Benachrichtigung (Immediately), stündlich (hourly), täglich (daily), oder niemals (never). Abschliessend lässt sich die E-Mail Adresse auswählen, an welche die Benachrichtigung übermittelt werden soll.

Google Wave Notification

In ersten Tests hat sich die Benachrichtungsfunktion bewährt, die sofortige Benachrichtigung ist recht schnell in der E-Mail Inbox und lässt direkt auf die entsprechende Wave, zeigt zudem auch einen Einblick in die Änderung.

Howto: Aus Buzz Nachrichten an Twitter senden

Google Buzz kann Twitter Nachrichten importieren, dies mehr schlecht als recht, aber immerhin. Es gibt allerdins auch die Möglichkeit Buzzes twittern zu lassen, wie das soll im Folgenden kurz beschrieben werden.

Für Buzz gibt es zwei Dienste die dies möglich machen, einer davon hat bei mir funktioniert, beim anderen passierte nach Absetzen eines Buzz rein gar nichts.

Buzz2Twitter

Buzz2Twitter ist ein Dienst, der sich mittels oAuth mit Twitter verknüpft und pubsubhubbub nutzt um den Feedeintrag zeitnah auszuliefern. In ersten Tests hat dies recht gut funktioniert.

Um Buzz2Twitter zu nutzen zu können, muss man die Webseite des Dienstes besuchen und seinen Twitter Account mittels oAuth verknüpfen. Zusätzlich ist die Angabe der Google Profil ID (die Zahlenkombination die in der URL am Ende steht, wenn man sich auf seinem Profil befindet) nötig, da aus diesem der Feed abgegriffen wird.

Sind diese Einstellungen vorgenommen kann es schon losgehen. Buzzes die Twitter gemäß < 140 Zeichen umfassen, werden über den verbundenen Twitter Account abgesetzt und erscheinen dort nahezu in Echtzeit. Sind die Nachrichten länger als 140 Zeichen, werden sie entsprechend gekürzt und mit einem Link zu Buzz versehen.

Leider werden zur Erstbenutzung erstmal auch bestehende Buzzes getwittert, sind diese durch, danach funktioniert der Dienst jedoch recht reibungslos.

Waze und Intermap geben Kooperation bekannt

Die Social Networking Navigationssoftware Waze wird in den nächsten Tagen einen großen Sprung nach vorne machen. Wie das Unternehmen Intermap Technologies, einer der größten Anbieter von 3D Landschafts- und Kartendaten, gab am 17. Februar die Kooperation mit Waze bekannt.

Intermap stellt Waze vollständiges Kartenmaterial von Deutschland und Frankreich zur Verfügung. Die Integration dieser Daten findet im Moment statt. Hierbei kündigten die Verantwortlichen von Waze an, dass (wenn möglich) die bereits von Benutzern erstellten Kartendaten nach Möglichkeit in die neue Basiskarte zu integrieren. Sowohl Richtungs- und Abbiegebeschränkungen, wie auch Informationen über die Höhenebenen sollen übernommen werden. Wo ersichtlich ist, dass eine existierende, usergenerierte Straße mit einer aus der von Intermap gelieferten Basiskarte übereinstimmt, werden die Daten verschmolzen. Sollte dies nicht möglich sein, werden beide Straßen parallel auf die neue Karte übernommen.

Im Gegenzug für die Bereitstellung der Daten wird Intermap von Waze ständig mit den von den Benutzern erzeugten Live-Daten versorgt werden. Dies ermöglicht es dem Kartendienst, noch schneller auf Änderungen in der Straßen-Infrastruktur zu reagieren und die eigene Datenbasis aktuell zu halten.

QR-Code

Zur Zeit rät Waze davon ab, über den eigenen Online-Karteneditor „Cartouche“ Änderungen an der Karte vorzunehmen, da dies unter Umständen zu nicht vorhersehbaren Ergebnissen im Resultat führen könnte. Daher blendet Waze momentan ein Hinweis im Editor ein, der jedoch auch für deutsche Benutzer nur in Englisch erscheint. Bleibt zu hoffen, dass auch alle Benutzer diesen Hinweis beherzigen.

Die Verantwortlichen von Waze erwarten, dass zunächst ein Nachteil in der Routing-Funktionalität auftreten wird, da nicht alle existierenden Verbindungen aus der aktuellen Karte übernommen werden können. Allerdings steht zu erwarten, dass aufgrund der (fast) vollständigen Abdeckung der Karte und der eingestellten Basis-Routing-Möglichkeit es nicht lange dauern wird, bis die Abdeckung einen nutzbaren Grad erreicht. Außerdem sollte Waze jetzt auch für neue Benutzer interessant werden, da sie nicht mehr „auf der grünen Wiese“ starten, sondern eine bereits gründlich vorbereitete Datenbasis vorfinden.

Wir bleiben am Ball…

Samsung Galaxy Android 1.6 inoffiziell verfügbar

Android 1.6 Samsung GalaxySamsung hat Android 1.6 für das Galaxy erst vor Kurzem offiziell bestätigt, nun scheint die Version fertig zu sein, so ist sie zumindest bereits aus Samsungs Händen entglitten und zur Installation über Odin verfügbar.

Die neue Firmware hebt das Galaxy auf Android 1.6, die wohl letzte offizielle Version, laut Samsungs Äusserung. Android 2.x bleibt dem Spica und folgenden Samsung Modellen vorbehalten. Der Ankündigung das Update gegen Ende diesen Monats zur Verfügung zu stellen, kann Samsung wohl nachkommen. Sobald das Update offiziell zur Verfügung steht kann das Update natürlich über das NPS installiert werden. Die hier vorgestellte Version ist über Odin zu flashen.

Die verfügbare Firmware hat die Baseband-Version: I7500XXEJB2

Wie die Installation mit Odin funktioniert ist bei Android-Hilfe.de sehr klar beschrieben, dort gibt es auch den Download zur jeweils aktuellen Odin Version.

Den Download der neuen Firmware für das Samsung Galaxy stelle ich HIER zur Verfügung. Die heruntergeladene TAR-Datei muss im „One Package“ Mode von Odin ausgewählt werden, daraufhin kann das Image geflasht werden.

Android 1.6 bring den neuen Market mit sich, behebt den Youtube-Bug des Galaxys und einige weitere Anpassungen. Damit ist das Galaxy vorerst wieder zu den meisten Anwendungen kompatibel, denn zunehmend standen immer mehr Anwendungen nur noch Systemen ab Android 1.6 zur Verfügung.

Mit der neuen Kernelversion kann auch die Entwicklung am Custom ROM auf 2.x Basis weiter voranschreiten und das Galaxy weiterhin zukunftsfähig gehalten werden.

Google Buzz vollständig deaktivieren

Google Buzz gefällt oder auch nicht, im zweiten Fall ist die enge Verknüpfung mit Google Mail störend und man wünscht sich Google Buzz deaktivieren zu können.

Bisher ging das über den Link im Footer, jedoch hat dies nun die Anzeige von Buzz in der Google Mail Oberfläche unterdrückt, ohne Buzz zu deaktivieren, das öffentliche Profil zu löschen, die Verknüpfungen und so weiter.

Ab sofort ist Googles überarbeitete Einstellung zu Buzz online und kann über die Google Mail „Einstellungen -> Google Buzz“ erreicht werden.

Klickt man auf „Google Buzz vollständig deaktivieren“ hat man sich des Google Mail Anhängsels erledigt. Der Link löscht alle eventuell abgesetzten Buzzes, das Profil, die verknüpften Seiten, sowie die Kontakte.

Google Buzz Einstellungen
Google Buzz Einstellungen

Flow ChromiumOS auf USB Stick installieren

ChromiumOS Flow by HexxehFlow ist ein ChromiumOS Build von Hexxeh, welcher schon länger sehr interessante Builds von ChromiumOS erstellt. In der aktuellen Version finden sich viele Änderungen. Flow ist für alle Wartenden interessant, die in ChromeOS hereinschnuppern wollen.

Flow lässt sich auf SD Karten oder USB Sticks installieren und startet von dort aus, ohne das laufende System zu verändern. Es bietet somit einen gefahrlosen Einblick in das, was das ChromiumOS Projekt bisher auf die Beine gestellt hat.

Die neue Version von Flow kommt mit einem Auto-Updater und veränderbarem Menü. Parallel wurde die Hardwareunterstützung erweitert, so dass Flow auf mehr PCs lauffähig ist. Unterstützung für Webcams und WLAN-Karten, sowie Nvidias ION runden das OS ab.

Aktuell ist Flow nur als Image für USB Sticks und SD Karten vorhanden, ein VMWare Image soll ebenfalls in Kürze folgen.

Um Flow selbst zu testen sind folgende Schritte zu befolgen:

  • Flow von der Webseite herunterladen: Download Flow
  • Die heruntergeladene Datei entpacken
  • Mittels „sudo apt-get install usb-imagewriter“ den USB-ImageWriter installieren (Windows Benutzer laden sich den Image Writer für Windows herunter)
  • Den ImageWriter aus dem Menü starten (alternativ: Alt+F2 dann imagewriter eingeben)
  • ChromeOS-Flow.img, sowie den USB Stick auswählen und schreiben
  • System booten und vom Stick starten

Was haltet ihr von ChromiumOS und im Speziellen vom Flow Build? Läuft eure Hardware mit der aktuellen Version und seht ihr den ChromiumOS Ansatz als zukunftsträchtig?

Facebook Privatsphären-Einstellungen optimieren

Facebook Privatsphären EinstellungenSoziale Netzwerke sind beliebt wie nie zuvor, vor allem Facebook baut seine Nutzerbasis in Deutschland immer weiter aus und wird wohl bald vor der VZ-Gruppe liegen.

Mit dem Schutz der Privatsphäre nehmen es Soziale Netze jedoch nicht so genau, denn das primäre Ziel ist es, so viele Informationen, wie möglich, für alle Nutzer zugänglich zu machen, dies ist sicherlich nicht immer im besten Interesse des Nutzers.

Social Media Security, eine US Webseite hat sich der Sicherheit in Sozialen Netzen auf die  Fahne geschrieben und bereits einen Guide zur Anpassung der Einstellungen von Facebook online gestellt (beruht auf den neuen Einstellungen von Facebook, Stand Dezember 2009). Begleitend zum Guide gibt es ein Video, in welchem alle Einstellungen des Guides bildlich dargestellt und deren Sinn/Hintergründe beleuchtet werden.

Parallel dazu bietet Social Media Security einen Podcast zu Sicherheitsthemen im Social Media Bereich. Absolut empfehlenswert für alle die der englischen Sprache mächtig sind und ein Muss für alle Nutzer von Sozialen Netzwerken, die ein Sicherheitsbewusstsein haben.