Sony Ericsson Bootloader Unlock Seite

Sony Ericsson Xperia Bootloader Unlocking-Seite online

Nachdem Sony Ericsson die Xperia Benutzer heute mit einer Android Market-Anpassung gängelte, indem man den Tab der eigenen Downloads gegen einen Sony Ericsson Kanal tauschte und die eigenen Apps nur noch über das Menü erreichbar gemacht hat, stellt SE nun die Xperia Bootloader Unlocking Seite offiziell online.

Sony Ericsson Bootloader Unlock Seite
Sony Ericsson Bootloader Unlock Seite

Das soll heissen, alle Xperia Arc und Xperia PLAY Besitzer können ihren Bootloader entsperren und Custom ROMs einspielen. Sony Ericsson beschreitet mit der Unlocking-Seite einen gänzlich anderen Weg als Hersteller wie Motorola, die mit signierten Bootloadern das Einspielen von eigenen Kernelversionen und Custom ROMs erschweren, bzw. komplett verhindern.

Sony Ericsson weist darauf hin, dass man mit Freischaltung des Bootloaders die Garantieansprüche des Gerätes verliert und DRM geschützte Inhalte nicht mehr abspielbar sind, da die DRM Security Keys im Zuge der Freischaltung gelöscht werden. Die Freischaltung klappt nur für die aktuellen 2011er Xperia Modelle, sowie alle folgenden Geräte dieser Serie.

Alle Informationen findet ihr auf der offiziellen Unlocking the Bootloader Webseite der Sony Ericsson Developer World.

via: Xperia Blog
Gmail Android Update

Gmail Update bringt Priority Inbox für Android

Google hat Gmail für Android erneut überarbeitet und stellt die aktualisierte Version 2.3.2, für Android Geräte ab Android 2.2, über den Market zum Download zur Verfügung.

Das bisher nur in USA erschienene Update bringt neue Funktionen, gerade im Bereich der Priority Inbox (des „Sortierten Posteingangs“). Dieser kann nun vollwertig auf Androidgeräten genutzt werden. Bisher konnte man den Filter nur über die Desktopversion von Gmail trainieren, ab sofort ist es nun auch in der Android App möglich als wichtig/unwichtig zu markieren.

Gmail Android Update
Mails können nun als wichtig/unwichtig markiert werden

Konnte man bisher lediglich das Konto schnell, über einen Klick am rechten oberen Bildschirmrand, wechseln, ist dies nun auch für Labels möglich. Der neue Menüpunkt befindet sich auf der gegenüberliegenden linken Seite, sofern man sich in der Mailübersicht befindet.

Vertraut man seinem trainierten „Sortierten Posteingang“, kann man sich lediglich bei E-Mails benachrichtigen lassen, die in diesem Posteingang zugestellt werden, Nachrichten die in der normalen Inbox landen, erzeugen dann keine Benachrichtigung mehr. Der entsprechende Menüpunkt kann für jedes Konto einzeln aktiviert/deaktiviert werden und bedeutet gleichzeitig dass man den „Sortierten Posteingang“ als Standardansicht wählt.

Standardansicht Sortierter Posteingang aktivieren
Standardansicht Sortierter Posteingang aktivieren

Abseits der verbesserten Einbindung des „Sortierten Posteingangs“ wurde die Nachrichtenerfassung überarbeitet. Neben optischen Anpassungen ist es nun möglich innerhalb des Nachrichtentextes zu antworten, schnell zwischen „Antworten“, „Allen Antworten“ und „Weiterleiten“ zu wechseln, sowie unter jedem, in der Google Desktop Version angelegten, Absenderadressen seine E-Mails zu versenden.

Neues Nachrichten verfassen
Neues Nachrichten verfassen

Google macht also Gebrauch von der Entkoppelung Gmails aus dem Grundsystem und stellt neue Funktionen und Verbesserungen über den Google Market zur Verfügung. Wie zu Beginn erwähnt ist das Update bisher nur in den USA verfügbar (der Market Enabler machte mir den Test möglich), eine Veröffentlichung in den restlichen Ländern wird in naher Zukunft folgen. Das Update steht allen Androidgeräten ab Android 2.2 zur Verfügung.

Quelle: Google Mobile Blog
Google Reader für Android

Google veröffentlicht eigene Reader App für Android

Google Reader für Android
Google Reader für Android

Google hat eine Android App für den Google Reader veröffentlicht und füllt somit die Lücke, der noch nicht mit eigener App versorgten Google Dienste.

Die Reader App für Android ist, nach dem ersten schnellen Überblick, wie sollte es auch anders sein, der neue Standard für RSS-Feeds und Synchronisation mit Google Reader. Die App bietet alle Funktionen die man vom Desktop her kennt, man kann Beiträge liken, teilen, Kommentare hinterlassen, sie per E-Mail versenden oder sie mit dem Favstern versehen.

Die App kommt in klarer Optik und äusserst touchfreundlich daher, ausserdem ermöglicht sie die Synchronisation mit mehreren Konten, sofern dies gewünscht ist. Mittels Pluginunterstützung können Inhalte wie Videos direkt im Reader angezeigt werden, im ersten Test klappte dies reibungslos. Feeds und Gruppen lassen sich mittels Drag&Drop umsortieren (in den Optionen aktivierbar).

Die Google Reader App steht ab sofort als kostenloser Download im Android Market zur Verfügung: Google Reader Android Market Downloadlink

Screenshots:

Google Reader Android Hauptbildschirm Google Reader Android Feedansicht Google Reader Android Beitragsansicht

Quelle: Official Google Reader Blog?
Google Wave Exportfunktion

Google Wave Export – der Anfang vom Ende

Google Wave wird eingestellt, das gab Google bereits Ende August diesen Jahres bekannt, parallel jedoch die Zusage dass man als Benutzer die Daten von Wave würde exportieren können.

Gemäß dieser Ankündigung stellt Google ab sofort die Möglichkeit bereit, seine Waves zu exportieren, entweder als HTML oder als ZIP-Datei, wahlweise mit und ohne Anhänge.

Google Wave Exportfunktion
Google Wave Exportfunktion

Die neue Exportfunktion steht in jeder Wave zur Verfügung, das bedeutet allerdings, dass man zum aktuellen Zeitpunkt nur einzelne Waves exportieren kann, eine nach der anderen. In Zukunft sollen Möglichkeiten eingeführt werden mehrere Waves zu exportieren, bzw. diese zu Google Docs zu übertragen. Diese Wege sollen noch vor dem Ende von Google Wave zur Verfügung stehen. Die Einstellung des Dienstes ist zum Jahreswechsel geplant.

Quelle: Google Wave Blog

Opera Mobile 10.1 beta für Android: Speicherhunger

Opera Mobile 10.1 beta für Android verfügbar

Opera Mobile 10.1 beta für Android: Speicherhunger
Opera Mobile 10.1 beta für Android: Speicherhunger

Opera veröffentlicht, wie angekündigt, pünktlich die Beta des hauseigenen Browsers für Android Engeräte und stellt diesen zum Download über den Android Market zur Verfügung.

Ab dem heutigen 9. November ist die nativ entwickelte Androidversion des Opera 10.1 als Beta verfügbar und kann über den Android Market heruntergeladen werden: Downloadlink Opera 10.1 beta für Android (QR-Code in der Sidebar).

Opera Mini gab es schon einige Zeit im Android Market, die Mobile Version ist allerdings optimiert und mit mehr Funktionen versehen worden, so werden Pinch-to-Zoom und Geolocations unterstützt. Opera Mobile soll im Allgemeinen wesentlich flüssiger laufen als die Mini Variante, auf einen genauen Vergleich zu Opera Mini muss, aufgrund ausgebliebener Nutzung meiner Seite, verzichtet werden. Mobile Tabs, Passwortmanager und den Opera Turbo (serverbasierte Webseitenkomprimierung durch den Opera Proxy), sind nur ein?ige der Funktionen des Opera Mobile. Eine Unterstützung für Flash fehlt auf der anderen Seite jedoch und soll erst in einer kommenden Version nachgereicht werden.

Mit rund 20MB installierter Anwendungsgrösse und einem umfangreichem Datenhunger allgemein, ist der Opera Mobile alles andere als sparsam und peilt stark in Richtung der Firefox 4 Beta, wenn es um die Krone der Platzverbraucher geht, immerhin lässt sich die Anwendung auf die SD-Karte verschieben, einen so umfangreichen Platzgewinn, wie man es sich erhoffen mag, gibt es leider auch dann nicht.

Was haltet ihr von der Opera Mobile Beta, habt ihr ihn bereits getestet? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit.

Samsung Galaxy S

Kies my… Samsung Galaxy S Android 2.2 Froyo Update offiziell verfügbar

Samsung Galaxy SDas offizielle Rollout des Android 2.2 Froyo Update für das bisherige Top-Modell aus dem Hause Samsung, dem Samsung Galaxy S, hat europaweit begonnen.

Samsung bestätigte den Beginn des Rollouts über den UK Twitteraccount @samsungukmobile bereits gestern. Mittlerweile ist das Update auch in Deutschland verfügbar, wenn auch nicht für alle Nutzer. Geduld ist weiterhin für die Besitzer von gebrandeten Geräten angesagt (O2 und Vodafone), allerdings befindet sich das Rollout gerade erst in der Anfangsphase.

Leider stellt Samsung das Update nicht mittels Over-the-Air Update zur Verfügung und zwingt die Anwender zur Nutzung der Kies Software, welche in der Vergangenheit nicht selten zu Problemen führte. Einen anderen offiziellen Weg gibt es derzeit nicht, wenngleich man, unter drohendem Garantieverlust, sein Gerät selbst flashen kann – Odin und einschlägige Firmwareseiten im Netz machen es möglich.

Die nun offiziell vorgestellte Version bringt alle Froyo Neuerungen, wie Wireless Tethering, Apps2SD, Sprachsuche, Unterstützung für Flash und Weitere. Man nutzt jedoch weiterhin das RFS Filesystem, welches schon in der bisherigen Android 2.1 Version negativ aufgefallen ist und bei vielen Benutztern zu Lags führte. Entsprechende Lagfix-Workarounds stehen für den Root-willigen Anwender jedoch bereit, auch hier gilt: Garantieverlust.

Google Instant für Android

Google Instant für mobile Engeräte – Nutzbarkeit fraglich!

Google Instant für Android
Google Instant für Android

Die Livesuche Google Instant ist ab sofort für Android und iOS Engeräte verfügbar, zuerst zwar nur über die Google.com US-Seite, ein Rollout für den Rest der Welt ist allerdings für die kommenden Monate geplant.

Google Instant, bereits für den Desktopeinsatz seit einigen Wochen verfügbar, zeigt erste Suchergebnisse bereits während der Eingabe und schlägt zu erwartende Suchanfragen vor. Diese Art der Vorhersage und Vorschau beschleunigt die Suche wirksam, man muss sich nur daran gewöhnen.

Die Veröffentlichung für mobile Endgeräte bringt jedoch ein paar Einschränkungen mit sich. Aktuell ist Google Instant lediglich über die US-Seite Google.com erreichbar und muss aktiviert werden. Durch einen Klick auf den Google Instant “Turn on” Link kann die Livesuche mobil genutzt werden. Voraussetzung hierfür, der Besitz eines Android Gerätes mit einer Version 2.2 oder höher, oder der Nutzung eines iOS 4 Systems.

Was am PC tatsächlich Vorteile und Geschwindigkeit bringt, ist im mobilen Browser de facto jedoch relativ unbrauchbar. Durch die eingeblendete virtuelle Tastatur wird der grösste Teil des Bildschirms verdeckt, so dass man lediglich das erste Suchergebnis auf den ersten Blick erkennen kann (siehe Screenshot). Von vorteilhafter Nutzbarkeit ist das allerdings weit entfernt. Selbst auf Geräten mit physikalischer Tastatur, wie dem Motorola Milestone, sieht die Realität nicht besser aus, hier wird zwar keine virtuelle Tastatur eingeblendet, die die Sicht verdecken könnte, jedoch ist die Geräte bei aktiver Nutzung des Hardwarekeyboards im Querformat, einen grossen Übersichtsgewinn, gibt es hier nicht. Einzig auf Tablets kann man Google Instant ähnlich komfortabel benutzen, wie man es vom PC-Einsatz gewohnt ist.

Quelle: Official Google Mobile Blog

QLOCKTWO Nachbau von Christian Aschoff

QLOCKTWO Nachbau inklusive Bauanleitung

QLOCKTWO Nachbau von Christian AschoffDie QLOCKTWO von Biegert & Funk ist dem Einen oder Anderen sicherlich schon über den Weg gelaufen, so auch Christian Aschoff, der sich das Ziel setzte die Uhr nachzubauen.

Die QLOCKTWO ist eine schicke Wanduhr die die Zeit in Worten anzeigt, also nach dem Schema: „Es ist fünf vor zwölf“, der Traum eines jeden Technikjunkies. Mit einem Preis ab 885€ sind solche Träume jeder schnell zerplatzt und man beschäftigt sich wieder mit anderen Dingen, die „notwendiger“ erscheinen.

Christian Aschoff liess diese Uhr offentsichtlich keine Ruhe und so machte er sich daran die QLOCKTWO nachzubauen, eigener Rahmen, eigene Software, LEDs, und so weiter. So machte er sich an die Arbeit und warf ein Arduino Board, einen ATmega (mit dem schon die beiden Wolfgangs vom ComputerClub 2 viel Spass und Interessante Projekte hatten), Kabel, LEDs und alles was dazu gehört in einen Topf und baute die Uhr nach. Er schrieb die passende Software dazu und dokumentierte alle Schritte in seinem Blog.

So hängt sein eigener Nachbau der QLOCKTWO mittlerweile funktionierend an der Wand und alle Interessierten können nachlesen und nachbauen, was er geschaffen hat. Abgesehen von den Arbeitsstunden, ist der reine Materialwert für weniger gutbetuchte Technikfreunde erschwinglich geworden und ein Projekt für die kalte Jahreszeit gefunden.

Eine PDF-Anleitung zum Bau einer Wortuhr gibt es von Christian Aschoff.

pyTOMTOM Linux

TomTom Navi unter Ubuntu Linux verwalten

pyTOMTOM LinuxAls Besitzer eines TomTom Navigationsgerätes ist man dank der TomTom Home Software auf Windows festgelegt. Das pyTOMTOM Projekt schafft eine Alternative, die die Grundfunktionen unter Linux zur Verfügung stellt.

Mit pyTOMTOM kann man das TomTom Gerät sichern, den GPSQuickFix einspielen, sowie eine POI Verwaltung nutzen. Updates der Kartensoftware kann man weiterhin nicht mittels pyTOMTOM durchführen. Doch schon die oben genannten Funktionen dürften vielen Linux- und TomTom Benutzern weiterhelfen, kann man dank pyTOMTOM auf eine eigene Windowsinstallation verzichten, wenn man die POIs verwalten oder die SD-Karte sichern möchte.

pyTOMTOM ist in Python programmiert, wie es der Name bereits vermuten lässt und steht als Paketdownload für Ubuntu, Mandriva, Arch Linux und Slackware zur Verfügung.

Eine Liste der unterstützten TomTom Navigationsgeräte findet man in der offiziellen Kompatibilitätsliste.

pyTOMTOM Linux Backup TomTomUm sein eigenes Gerät verwalten zu können muss dieses am PC angeschlossen, bzw. die SD-Karte in einen mit dem PC verbundenen Kartenleser eingelegt sein. Beim ersten Start von pyTOMTOM wählt man den verwendeten Gerätetyp aus und sichert die Einstellung, nach einem Neustart des Programmes stehen einem alle unterstützten Funktionen zur Verfügung.

Ob man darauf hoffen sollte dass Kartenupdates mittels pyTOMTOM in Zukunft möglich sein könnten darf bezweifelt werden, dazu müsste TomTom selbst eine Schnittstelle zur Verfügung stellen und pyTOMTOM mit den eigenen Servern kommunizieren lassen, um zu überprüfen ob der entsprechende TomTom Account für Updates berechtigt ist.

Den Download sowie weitere Informationen findet man auf der offiziellen Homepage des pyTOMTOM Projekts.

Android 2.2.1 Froyo für Motorola Milestone

G.O.T. veröffentlich Android 2.2.1 Froyo für das Motorola Milestone

Android 2.2.1 Froyo für Motorola MilestoneDie Group of Ten (G.O.T.) ist in der Vergangenheit schon mehrfach durch ihre Veröffentlichungen rund um das Motorola Milestone in Erscheinung getreten, die heutige Veröffentlichung von Android 2.2.1 für das Milestone festigt den Bekanntheitsgrad.

Zusammen mit dem Release der Android 2.2.1 Version für das Milestone gibt es eine neue Version der G.O.T. OpenRecovery in Version 2.0.

Die nun veröffentlichte Version basiert auf dem Android 2.2.1 Froyo Kernel und bietet somit alle Funktionen und Verbesserungen, die bisher aufgrund fehlender Kernelunterstützung noch nicht umgesetzt werden konnten. Zwar existierte schon eine Weile verschiedene Anpassungen, die Froyofunktionen für das Milestone boten, doch keine dieser Versionen basierte auf dem neuen Kernel der Android 2.2 Benutzern vorbehalten war.

Nachdem G.O.T. anfangs der Woche den Besitz einer geleakten Version, die der Motorola internen Testversion entsprechen dürfte, bekannt gab, steht nun ab sofort diese Version zum Download bereit.

Die neue Version des OpenRecovery in Version 2.0 (basierend auf der OpenRecovery 1.44 von Skrilax_CZ) beinhaltet Funktionen die für die neue Androidversion angepasst wurden, so haben sie Veränderungen in der Overclocking Funktion ergeben, sowie weitere Abweichungen.?

Aufgrund des geschlossenen Bootloaders des Motorola Milestone können keine Custom ROM Mods, wie zum Beispiel auf dem Google Nexus One, eingespielt werden, sondern lediglich Updates mit einer gültigen Signatur. Ein Flashen einer neuen Kernelversion ist daher erst möglich, sobald eine offizielle Version des Herstellers, in diesem Falle Motorola, bereit steht. Daher gab es bisher zwar Anpassungen der auf den Android 2.1 update1 basierten Kernelversionen, die Froyo ähnliche Funktionen bereithielten, auf alle Funktionen die den neuen Kernel nutzen jedoch keinen Zugriff hatten.

Sowohl OpenRecovery 2.0, als auch die inoffizielle Android 2.2.1 Version für das Motorola Milestone und eine entsprechende Anleitung, stehen über die Webseite der G.O.T. zum Download zur Verfügung.