Motorola kündigt Android 2.1 Rollout an

Laut Motorolas Facebook Eintrag wird das Android Update auf 2.1 für das Motorola Milestone ab sofort, beginnend mit Frankreich, in Europa verteilt. Das OTA (Over the Air) Update soll bis Mitte April abgeschlossen sein.

Sobald die DACH Version verfügbar ist werden wir darüber berichten und die Updatewege sowie die Erlangung des Root Zugangs beschreiben. Als zentrale Neuerungen stellt Motorola die Live Wallpaper und die Erweiterung auf bis zu 9 Homescreens in den Vordergrund.

Motorola Facebook Eintrag
Motorola Facebook Eintrag

Weitere Änderungen gibt es in unserem Artikel zur Europe-Version von 2.1, die im östlichen Raum unseres Staatenbundes schon eine Woche verfügbar ist.

Das Update auf 2.1 für DACH ist aktuell noch nicht per OTA verfügbar, man kann sich bis zur Ankündigung den regelmäßigen Check sparen. Sobald es anrollt wird es einen Motorola Facebookeintrag und natürlich einen nodch.de Artikel geben!

Offizielle Android 2.1 Version für das Motorola Milestone freigegeben

Android 2.1 Final auf Motorola MilestoneEs ist soweit, die offizielle Android 2.1 final für das Motorola Milestone ist verfügbar und steht zum Download bereit. Zwar wird hierzulande noch munter die Ankündigung der Rücknahme des 2.1 Updates für das Droid, mit dem Stand des Milestones verwechselt, allen voran ist Heise diesem Bock aufgesessen, die Realität sieht jedoch anders aus. Das Update ist da, die Build Nummer ist die SHOLS_U2_02.34.0 und somit ein bisschen aktueller als die vor wenigen Tagen „freigelassene“ Testversion.

UPDATE 31.03.2010: Artikel auf die nun veröffentlichte DACH Version angepasst.

Das Update steht über den offiziellen Motorola SBF Server zum Download zur Verfügung, ein Over the Air Update wird noch bis „später im April“ auf sich warten lassen. Somit bekommt das Milestone, entgegen aller Gerüchte, Android 2.1 sehr zeitnah.

Das Update ist über das Motorola Update Tool installierbar, das OTA-Update ist noch nicht verfügbar. Sollte man zuvor auf eine der inoffiziellen Versionen gewechselt sein, so muss man das Update über RSD Lite einspielen, das Moto Update Tool erkennt nur eine aktuelle Version und lässt nicht updaten.

Die SBF zum Flash mittels RSD Lite ist wie immer über And Developers zu bekommen. Darauf achten dass man die korrekte Version 2.1 für Europa (DACH folgt in Kürze, beim Europa Image ist die Tastaturbelegung der Hardwaretastatur qwerty!) herunterlädt! Im Anschluss kann die Datei entpackt werden und mit RSD Lite geflasht werden.

Eine weitere SBF Datei sollte man sich merken, so hat das Portal ModMyMoto eine SBF, ebenfalls zum Flashen über RSD Lite, zur Verfügung gestellt, die nur die Recovery flasht und somit das Rooten über unsere Update.zip, die nun schon seit 2.0 auf allen Versionen funktioniert, erlaubt.

Die wichtigsten Dateien und Schritte hier nun im Überblick:

  • Download der Android 2.1 Final für das Milestone: SHOLS_U2_02.34.0
  • Die heruntergeladene Datei entpacken und mit RSD Lite flashen
  • Download der offenen Recovery aus dem Android 2.0 Image: SHOLS_U2_01.14.0_recovery_only.zip
  • Die heruntergeladene Datei entpacken und mit RSD Lite flashen
  • Unsere Update.zip herunterladen: nodch.de Update.zip für Motorola Milestone Root
  • Die Update.zip auf die Speicherkarte ins Hauptverzeichnis kopieren
  • Das Milestone in den Recovery Modus starten und die update.zip ausführen

Damit hat das Milestone die offizielle Android 2.1 Version, inklusive Root. Weitergehende Informationen zur den oben aufgeführten Schritten gibt es in unseren bestehenden Artikeln zu dem Thema:

Alle Änderungen am Gerät geschehen auf eigene Gefahr und mit der Gewissheit des Garantieverlustes! (Bezieht sich auf das Rooten des Gerätes)

Die in der Anleitung verlinkte SBF ist die Service Variante, alle Einstellungen und installierten Apps bleiben vorhanden, sollte man von einer inoffiziellen Version auf die offizielle DACH wechseln, so empfehlen wir einen Full-Flash mit folgender SBF, somit werden eventuelle Reste der alten Version ebenfalls überschrieben, das Gerät ist allerdings vollständig zurückgesetzt, vorher also ein Backup anlegen.

Google Mailbenachrichtigung für Wave

Nach dem Start von Buzz kommt einem Google Wave schon beinahe wie das ungeliebte Stiefkind vor und wird mit Nichtnutzung bestraft.

Dies scheint wohl der Beweggrund hinter der neuen Wave Funktion, der Mailbenachrichtigung, zu sein. Ändert sich eine Wave, oder wird eine neue Wave erstellt, so kann man sich per E-Mail darüber benachrichtigen lassen. So schaut man, ich unterstelle das Google als Intention, wieder regelmässiger in Wave, zumindest dann, wenn man noch aktive Kontakte hat.

Um die E-Mail Benachrichtigung zu aktivieren wählt man die Box aus, für die man eine E-Mail erhalten möchte, sobal sich dort etwas ändert, in diesem Beispiel soll dies die Inbox sein. Mit der Maus über den Pfeil fahren und um sich öffnenden Menü „Notofications“ wählen:

Google Wave NotificationIm sich darauf öffnenden Menü hat man die Möglichkeit die Häufigkeit der Benachrichtigungen zu beeinflussen. Zur Auswahl stehen die sofortige Benachrichtigung (Immediately), stündlich (hourly), täglich (daily), oder niemals (never). Abschliessend lässt sich die E-Mail Adresse auswählen, an welche die Benachrichtigung übermittelt werden soll.

Google Wave Notification

In ersten Tests hat sich die Benachrichtungsfunktion bewährt, die sofortige Benachrichtigung ist recht schnell in der E-Mail Inbox und lässt direkt auf die entsprechende Wave, zeigt zudem auch einen Einblick in die Änderung.

Waze und Intermap geben Kooperation bekannt

Die Social Networking Navigationssoftware Waze wird in den nächsten Tagen einen großen Sprung nach vorne machen. Wie das Unternehmen Intermap Technologies, einer der größten Anbieter von 3D Landschafts- und Kartendaten, gab am 17. Februar die Kooperation mit Waze bekannt.

Intermap stellt Waze vollständiges Kartenmaterial von Deutschland und Frankreich zur Verfügung. Die Integration dieser Daten findet im Moment statt. Hierbei kündigten die Verantwortlichen von Waze an, dass (wenn möglich) die bereits von Benutzern erstellten Kartendaten nach Möglichkeit in die neue Basiskarte zu integrieren. Sowohl Richtungs- und Abbiegebeschränkungen, wie auch Informationen über die Höhenebenen sollen übernommen werden. Wo ersichtlich ist, dass eine existierende, usergenerierte Straße mit einer aus der von Intermap gelieferten Basiskarte übereinstimmt, werden die Daten verschmolzen. Sollte dies nicht möglich sein, werden beide Straßen parallel auf die neue Karte übernommen.

Im Gegenzug für die Bereitstellung der Daten wird Intermap von Waze ständig mit den von den Benutzern erzeugten Live-Daten versorgt werden. Dies ermöglicht es dem Kartendienst, noch schneller auf Änderungen in der Straßen-Infrastruktur zu reagieren und die eigene Datenbasis aktuell zu halten.

QR-Code

Zur Zeit rät Waze davon ab, über den eigenen Online-Karteneditor „Cartouche“ Änderungen an der Karte vorzunehmen, da dies unter Umständen zu nicht vorhersehbaren Ergebnissen im Resultat führen könnte. Daher blendet Waze momentan ein Hinweis im Editor ein, der jedoch auch für deutsche Benutzer nur in Englisch erscheint. Bleibt zu hoffen, dass auch alle Benutzer diesen Hinweis beherzigen.

Die Verantwortlichen von Waze erwarten, dass zunächst ein Nachteil in der Routing-Funktionalität auftreten wird, da nicht alle existierenden Verbindungen aus der aktuellen Karte übernommen werden können. Allerdings steht zu erwarten, dass aufgrund der (fast) vollständigen Abdeckung der Karte und der eingestellten Basis-Routing-Möglichkeit es nicht lange dauern wird, bis die Abdeckung einen nutzbaren Grad erreicht. Außerdem sollte Waze jetzt auch für neue Benutzer interessant werden, da sie nicht mehr „auf der grünen Wiese“ starten, sondern eine bereits gründlich vorbereitete Datenbasis vorfinden.

Wir bleiben am Ball…

Samsung Galaxy Android 1.6 inoffiziell verfügbar

Android 1.6 Samsung GalaxySamsung hat Android 1.6 für das Galaxy erst vor Kurzem offiziell bestätigt, nun scheint die Version fertig zu sein, so ist sie zumindest bereits aus Samsungs Händen entglitten und zur Installation über Odin verfügbar.

Die neue Firmware hebt das Galaxy auf Android 1.6, die wohl letzte offizielle Version, laut Samsungs Äusserung. Android 2.x bleibt dem Spica und folgenden Samsung Modellen vorbehalten. Der Ankündigung das Update gegen Ende diesen Monats zur Verfügung zu stellen, kann Samsung wohl nachkommen. Sobald das Update offiziell zur Verfügung steht kann das Update natürlich über das NPS installiert werden. Die hier vorgestellte Version ist über Odin zu flashen.

Die verfügbare Firmware hat die Baseband-Version: I7500XXEJB2

Wie die Installation mit Odin funktioniert ist bei Android-Hilfe.de sehr klar beschrieben, dort gibt es auch den Download zur jeweils aktuellen Odin Version.

Den Download der neuen Firmware für das Samsung Galaxy stelle ich HIER zur Verfügung. Die heruntergeladene TAR-Datei muss im „One Package“ Mode von Odin ausgewählt werden, daraufhin kann das Image geflasht werden.

Android 1.6 bring den neuen Market mit sich, behebt den Youtube-Bug des Galaxys und einige weitere Anpassungen. Damit ist das Galaxy vorerst wieder zu den meisten Anwendungen kompatibel, denn zunehmend standen immer mehr Anwendungen nur noch Systemen ab Android 1.6 zur Verfügung.

Mit der neuen Kernelversion kann auch die Entwicklung am Custom ROM auf 2.x Basis weiter voranschreiten und das Galaxy weiterhin zukunftsfähig gehalten werden.

Flow ChromiumOS auf USB Stick installieren

ChromiumOS Flow by HexxehFlow ist ein ChromiumOS Build von Hexxeh, welcher schon länger sehr interessante Builds von ChromiumOS erstellt. In der aktuellen Version finden sich viele Änderungen. Flow ist für alle Wartenden interessant, die in ChromeOS hereinschnuppern wollen.

Flow lässt sich auf SD Karten oder USB Sticks installieren und startet von dort aus, ohne das laufende System zu verändern. Es bietet somit einen gefahrlosen Einblick in das, was das ChromiumOS Projekt bisher auf die Beine gestellt hat.

Die neue Version von Flow kommt mit einem Auto-Updater und veränderbarem Menü. Parallel wurde die Hardwareunterstützung erweitert, so dass Flow auf mehr PCs lauffähig ist. Unterstützung für Webcams und WLAN-Karten, sowie Nvidias ION runden das OS ab.

Aktuell ist Flow nur als Image für USB Sticks und SD Karten vorhanden, ein VMWare Image soll ebenfalls in Kürze folgen.

Um Flow selbst zu testen sind folgende Schritte zu befolgen:

  • Flow von der Webseite herunterladen: Download Flow
  • Die heruntergeladene Datei entpacken
  • Mittels „sudo apt-get install usb-imagewriter“ den USB-ImageWriter installieren (Windows Benutzer laden sich den Image Writer für Windows herunter)
  • Den ImageWriter aus dem Menü starten (alternativ: Alt+F2 dann imagewriter eingeben)
  • ChromeOS-Flow.img, sowie den USB Stick auswählen und schreiben
  • System booten und vom Stick starten

Was haltet ihr von ChromiumOS und im Speziellen vom Flow Build? Läuft eure Hardware mit der aktuellen Version und seht ihr den ChromiumOS Ansatz als zukunftsträchtig?

Motorola Milestone Android 2.1 Update Releaseplan

Motorola hat die Kritik ernst genommen und informiert nun detailierter über die geplanten Android Releaseversionen für ihre Geräte.

Mit verbindlichen Aussagen hat keiner der Hersteller von Android Geräten bisher von sich reden machen, Motorola scheint nun den richtigen Weg einzuschlagen und klare Termine zu definieren. Inwieweit diese eingehalten werden steht noch aus, jedoch ist die Bemühung vorhanden.

Schlechte News gibt es indes zum signierten Bootloader des Motorola Milestones, hierzu äussert sich Motorola insofern, als dass dies ein bewusster Schritt sei und für den typischen Endkunden ohnehin kein Thema wäre. Warum die US Version, das Motorola Droid, eine andere Behandlung bekommt, steht jedoch unbeantwortet im Raum. Beim Droid ist der Bootloader offen und ermöglicht so einfachen Zugang zu potenziellen Custom ROMs, welche dem Milestone, in klassischer Form, dadurch vorenthalten werden.

Das Android 2.1 Update für das Motorola Milestone soll bis Ende März zur Verfügung stehen, die Releasedaten für die anderen Geräte kann man der untenstehenden Tabelle entnehmen, oder sich direkt im Beitrag von Motorola informieren.

Motorola Android Update Releaseplan
Motorola Android Update Releaseplan

Freetz – Custom Firmware für die Fritz!Box

Mit der freetz Firmware ist es möglich seine Fritz!Box, mit Tools wie FTP, SSH oder OpenVPN, auszustatten.
Das freetz Projekt, früher bekannt als ds-mod, sorgt für eine erweiterte Firmware auf der Fritz!Box.

Interessant wird dies vor allem weil viele der Pakete per zusätzlichem Webinterface konfiguriert werden können.
Um eine eigene Firmware zu bauen und aufzuspielen, braucht man zunächst die aktuellste Version, momentan freetz 1.1.2. Für das erste Flashen wird empfohlen, die Custom Firmware zunächst ohne weitere Pakete zu bauen, um das neue Webinterface, das auf Port 81 zur Verfügung gestellt wird, bereitzustellen (Von diesem aus sind weitere Firmwareupdates einfacher möglich) und die Option „external“ nutzen, mit der man Pakete auf das am USB-Port angeschlossene Speichermedium auslagern kann, um Platz auf dem recht knappen Flashspeicher auf der Fritz!Box zu sparen.
Um nachzusehen, welche Pakete verwendet werden können, kann man sich hier einen Überblick holen.
Nett an freetz ist, das man die Pakete in einem kommandozeilen basierten Menü auswählen kann, somit wird das Erstellen eines angepassten Images ein Kinderspiel. Durch das Auslagern von Paketen, das ebenfalls im Menü ausgewählt werden kann, sind der angepassten Firmware kaum Grenzen gesetzt.

Um sich eine eigene Firmware zu bauen, benötigt man  zusätzliche Pakete. Diese werden unter ubuntu wie folgt installiert:

sudo apt-get -y update
sudo apt-get -y upgrade
sudo apt-get -y dist-upgrade

# Angepasst z.B. auf Ubuntu 9.04 (kein automake 1.8, "ecj" statt "ecj-bootstrap" und ergänzt um "intltool"):
sudo apt-get -y install subversion gcc g++ binutils autoconf automake automake1.9 libtool make bzip2 libncurses5-dev zlib1g-dev flex bison patch texinfo tofrodos gettext jam pkg-config jikes ecj fastjar realpath perl libstring-crc32-perl ruby ruby1.8 gawk python libusb-dev unzip intltool
# Ubuntu 9.10
sudo apt-get -y install subversion gcc g++ bzip2 binutils automake patch autoconf libtool pkg-config make libncurses5-dev zlib1g-dev flex bison patch texinfo tofrodos gettext jam pkg-config ecj fastjar realpath perl libstring-crc32-perl ruby ruby1.8 gawk python libusb-dev unzip

Für andere Systeme sowie Windows sollte man folgende Seite lesen.

Um das erste Image für die Fritz!Box zu erstellen, muss man das heruntergeladene freetz-Archiv entpacken, in diesen Ordner wechseln und durch ein

make

den Prozess starten. Sollte das Image nicht erstellt werden können, ist es nötig, Patches anzuwenden, die die Original-Firmware verkleinern. Eine Übersicht über diese findet man hier.

Um solche Patches anzuwenden, führt man

make menuconfig

aus. Nun öffnet sich ein ncurses-Menü, mit welchem die Custom Firmware konfiguriert werden kann. Hier wechselt man im unteren Teil des Menüs auf Patches und wählt die ausgesuchten Patches aus. Es ist Vorsicht geboten, denn durch unachtsames Deaktivieren wichtiger Eigenschaften der eigentlichen Firmware, wird die Box nutzlos oder verliert wichtige Funktionen. Man sollte in jedem Fall vorher nachlesen, welcher Patch welche Eigenschaft verändert und wissen was man tut.

Hat man das Image erzeugt, findet man dies im Unterordner images. Dies kann nun, wie gewohnt, im Fritz!Box-Webinterface hochgeladen werden. Nach dem Upload kommt eine Information, dass es sich um keine AVM-Firmware handelt, nach einem Klick auf Upload fortsetzen wird die Custom Firmware installiert.

Nachdem die Fritz!Box rebootet hat steht ein weiteres Webinterface unter http://fritz.box:81 zur Verfügung, dieses ist durch ein Passwort geschützt, das zunächst auf „freetz“ unter dem Benutzer „admin“ eingestellt ist. Man kann es später selbst anpassen.

Im neuen Webinterface hat man nur wenig Auswahlmöglichkeiten, da man ja zunächst ein „blankes“ Custom Image hochgeladen hat. Uploads von modifizierten Images sind problemlos durch das neue Interface möglich, dazu findet man ganz unten einen Punkt Firmware-Update, hier gibt es auch die Option external. Diese erlaubt es spezielle Pakete auf einen angeschlossenen USB-Stick auszulagern und so Speicherplatz beim Imagebau zu sparen.

Nun kann man sich nach herzenslust an den Paketen austoben und diese versuchsweise auf die Box laden. Das Flashen neuer Images ist problemlos möglich.

Wichtige Features sind bei der neuen Firmware das Interface für die AVM-Firewall, mit der sich Portweiterleitungen aber auch Portsperren etc. verwirklichen  lassen, sowie der Dropbear SSH Server, der neben dem serienmäßigen Telnet eine verschlüsselte Administration der Box sowie in Kombination mit Port Forwarding verschlüsselten Zugriff auf die Geräte hinter der Firewall erlauben. Hinzu kommen Dienste wie FTP z.B. im Paket VSFTP (mit optionalem SSL-Support) und OpenVPN für die Verbindung zweier Netzwerke, außerdem gibt es Pakete für Samba und NFS, womit die Fritzbox als Netzwerkspeicher verwendet werden kann.

Alles in allem schlummern viele gute Pakete in der Freetz-Firmware und warten darauf, der Fritz!Box ihr verstecktes Potenzial zu geben.

(mw)

Googles Angriff auf Facebook nennt sich Google Buzz

Google Buzz auf Android
Google Buzz auf Android

Google Buzz bringt Statusupdates und Meldungen, ganz ähnlich Facebooks Herangehensweise, in Echtzeit für seine Nutzer.

Im Vorfeld der heutigen Presseveranstaltung wurde bereits spekuliert und tatsächlich stelle Google sein Buzz genanntes „Produkt“ vor, welches sich nahtlos in Google Mail einbinden wird, darüber hinaus jedoch auch eigenständig genutzt werden kann.

Google Buzz bietet direkte Schnittstellen zu Picasa, Flickr, Youtube und Twitter (Nachrichten können in Buzz angezeigt werden), so dass man seine Nachrichten mit diesen Diensten Verknüpfen und Inhalte dienstübergreifend nutzen kann.

Buzz wird sich aus Google Mail heraus nutzen lassen und als eigener Punkt in der Sidebar auftauchen. Von hier aus können Nachrichten versendet werden, mit Bildern, Videos oder URLs versehen und dann an die Öffentlichkeit (Public) oder an eine zuvor definierte Gruppe (Private) gebracht werden.

Google Buzz
Google Buzz

Antworten (als @-Replies wie bei Twitter) und Reaktionen auf die eigenen Nachrichten werden in der Google Mail Inbox angezeigt werden, ebenso die sogenannten Recommended Buzz‘, welche von vielen der eigenen Kontakte gemocht oder kommentiert wurden, somit bekommt man Meldungen mit, auch von Leuten denen man nicht folgt. Sollte man dies nicht wünschen, kann man dies über einen Klick auf einen „interessiert mich nicht“-Link an die Buzz Engine zurückschicken, welche mit der Zeit lernt und die Empfehlungen entsprechend anpasst.

Startet man mit Google Buzz, kommt die Auto-Follow Funktion ins Spiel, welche automatisch den Kontakten folgt, mit denen man am häufigsten kommuniziert.

Abseits von Google Mail wir Buzz über die Google Webseite (mobil), die Buzz Webseite oder einer Mobile-App für Android und iPhone, genutzt werden. Geotagging wird für Google Places und Maps verfügbar sein, wobei die Ortsbestimmung per GPS vollzogen wird, sollte man sich an einem nicht eindeutigen Ort (zu viele Unternehmen, etc. in der Nähe, wie z.B. Hochhaus), bekommt man Vorschläge und kann die korrekte Lokation auswählen.

Google Buzz ist ab sofort verfügbar!

https://youtube.com/watch?v=yi50KlsCBio

Was haltet ihr von Google Buzz und seinen Funktionen, inwiefern seht ihr es als Konkurrenz für Facebook, worauf es offentsichtlich ausgelegt ist?

Mobile Barcoder – Vernetzung von Handy und PC

Mobile Barcoder Firefox Addon

Mit dem Addon Mobile Barcoder für Firefox ist es möglich am PC angesurfte Webseiten per QR-Code auf das Handy zu übertragen.

Duncan Sample, der Entwickler hinter dem Addon, bietet ein Tool, Handy und PC zu verknüpfen, um z.B. Anwendungen direkt mit dem Handy herunterzuladen und nicht erst vom PC an das Handy schicken zu müssen. Interessant ist hierbei die Option Links oder auch Textselektionen per QR-Code auf das Smartphone zu laden.

Dieses Addon bietet meiner Meinung nach den „Missing Link“ zwischen PC und Handy und schafft eine zusätzliche Vernetzung der Geräte. Es bietet als Auswahl neben QR-Codes auch noch Datamatrix, wie QR-Code ISO-genormt, wodurch sich die Nutzungsmöglichkeit durch Apps erhöht.
Auf der Homepage steht leider, dass das Addon zuletzt am 10.11.2008 aktualisiert wurde, was nicht gerade für Support spricht. Allerdings unterstützt das Addon trotzdem Firefox 1.0 bis 3.6.*.

Nachtrag: QR-Code Tag Extension für Googles Chrome bietet identische Funktionen (Danke an Patrick)

(mw)