Google hat die neue Version seiner Bildverwaltungssoftware Picasa freigegeben und erhöht den Versionsstand somit auf 3.5. Die neue Version bringt erstmalig eine Gesichtererkennung und eine Einbindung von Google Maps als Geotagging der Bilder mit sich. Wer auf diese und andere Neuerungen nicht verzichten möchte, der folgt den beschriebenen Schritten.
Wie die vorangegangenen Versionen lässt sich Picasa bequem unter Linux installieren, wird es ohnehin nur durch Wine ausgeführt. Eine bestehende Version von Picasa 3 muss vorhanden sein! Sollte man diese nicht bereits installiert haben, kann dies noch getan werden. Am schnellsten geht dies durch die Installation des entsprechenden Pakets für die Distribution: http://picasa.google.com/linux/
Wine muss installiert sein, ist dies nicht der Fall, so kann dies schnell installiert werden:
Die Installation startet man mit einem Doppelklick auf die heruntergeladene Installationsdatei. Nach erfolgreicher Installation schiebt man das Programmverzeichnis an die passende Stelle und kann dann, wie gewohnt sein Picasa über das Menü starten.
Da will ich nicht hinten anstehen und stelle euch heute den Podcast kurz vor. Der Tuxtux Podcast zielt primär auf den typischen Enduser. Beinahe wöchentlich (der Ausfall in der vergangenen Woche muss ja mal erwähnt werden) werden hier verschiedene Artikel, Blogs, Programme, Meinungen und und und, zu Linux und den Erfahrungen damit vorgestellt.
Absolut hörenswert und schön aufbereitet. Zu allen Themen des Podcasts gibt es natürlich die Links gleich mit dazu.
Linuxsysteme sind nutzerfreundlich und erhalten immer mehr Einzug im Desktopbereich, viele Netbooks arbeiten mit speziellen Netbook Distributionen wunderbar, da ist es an der Zeit sich auch über den Bereich der Bildbearbeitung unter Linuxsystemen Gedanken zu machen. Zum Thema Videoschnitt habe ich mich schon ausgelassen, nun würde ich gerne wissen, was setzt ihr unter Linux ein, wenn ihr eure Bilder bearbeitet.
Da ich gerne Fotos mache, liegt es nahe diese anschliessend auch zu bearbeiten, gerade da ich mir angewöhnt habe ausschließlich im RAW Format zu fotografieren. Das Format bietet mir später mehr Möglichkeiten die Bilder nochmal anders zu gestalten, die Farben zu variieren, den Weißabgleich komplett zu verändern, ohne die Bildqualität zu verringern. Mit den kameraeigenen Anpassungen an JPEG Dateien war ich noch nie glücklich und das Entrauschen nehme ich gerne selbst in die Hand, da sind mir bisher die Kameras zu aggressiv heran gegangen.
Was nutzt ihr für eure Bilder? Welche Arbeitsschritte vollzieht ihr? Nutzt ihr eine Kombination aus RAW Konverter und Bildbearbeitungsprogramm, oder lieber gleich eine Kombilösung?
Im Bereich der RAW Konverter hatte ich es bisher mit UFRaw,Rawstudio und RawTherapee zu tun, wobei ich von diesen dreien UFRaw bevorzugt habe, denn damit war die in meinen Augen homogenste Bildwirkung erzielbar. Ergebnis der RAW Konverter war dann ein JPEG Bild, welches man so nutzen konnte, oder an eine wie auch immer geartete Bildbearbeitung weiterleiten konnte. UFRaw hat sie mir dann an GIMP geschoben, was mir persönlich allerdings dann doch zu umfangreich ist, so tief bin ich nicht in die Abläufe der elektronischen Bildbearbeitung eingedrungen.
Eine Kombilösung musste also her. Im laufe der Zeit bin ich dann über Digikam, F-Spot und wie all die kleinen Bildverwaltungsprogramme, mit rudimentären Bearbeitungsmöglichkeiten, auch heissen. Googles Picasa bietet ebenfalls ein paar Möglichkeiten der Bildanpassung. Das alles reicht dann aber doch nicht aus.
Bibble 5 Preview
Bibble 4 habe ich mir angeschaut gehabt, dann aber wieder verworfen, das Programm war einfach zu langsam um mit den RAW Bildern der Kamera auch nur halbwegs flüsig umgehen zu können. Nun pendel ich zwischen zwei Programmen hin und her, die mir die Funktionen geben, die ich suche. Zum einen LightZone und zum anderen Bibble 5, bisher leider nur als Preview erhältlich, aber die neue Version macht richtig Spass, es geht alles deutlich schneller und ist für meinen persönlichen Geschmack wesentlich übersichtlicher geworden. An LightZone schätze ich die wunderschöne Zonenverwaltung, die verstehe selbst ich und somit kann ich schnell verschiedene Parameter für einzelne Bereiche verändern, ohne dass ich mir Gedanken darüber machen muss warum und wie das ganze Funktioniert. Beide Programme bieten natürlich eine Hülle an Funktionen an, die ich wenn überhaupt bisher nur leicht berührt habe, aber vielleicht kommt das ja noch mit der Zeit.
HDR Bearbeitungsprogramme lasse ich einfach unberührt, da bin ich mit qtpfsgui voll und ganz zufrieden.
Wie schaut es denn nun bei euch aus? Was nutzt ihr? Womit seid ihr erfolgreich, welches Programm stellt euch ein Bein? Lasst es mich wissen.
Neue Platte, neue Installation, neue Probleme. Wie sollte es anders sein. Nach der Neuinstallation meines Systems habe ich mit qtpfsgui 1.9.3 und Ubuntu 9.04 Jaunty 64 bit ein Problem. Ich bekomme keine Bilder mehr angezeigt wenn ich auf „New Hdr…“ (Neues Hdr…) und dann „Load Images…“ (Bilder laden…) gehe.
Nach einiger Suche und Probiererei habe ich zwei Wege gefunden, wobei die letztendliche Lösung wohl auf einen qt4 Bug zurückzuführen ist. Entweder man benennt die Endungen seiner Bilder um, bei mir waren sie alle gross geschrieben, so dass sie .jpg, .jpeg, .raw und so weiter heissen, damit klappt es.
Die bessere und permanentere Lösung ist allerdings der Aufruf von qtconfig-qt4. Also einfach im Terminal oder mit Alt+F2 starten
qtconfig-qt4 starten
und dort dann den GUI Style auf „Plastique“ ändern, Speichern und Schliessen.
qtconfig-qt4 GUI Style ändern
Nun funktioniert qtpfsgui wieder und zeigt brav alle vorhandenen Dateien an.
Sie sind wichtig, auch im privaten Bereich! Von Backups ist die Rede. Beruflich ist es vollkommen klar warum man regelmässige Backups anfertigen sollte, aber auch zu Hause wäre es ärgerlich wenn die mühsam sortierten Fotos der letzten Jahre, oder die Systemeinstellungen und und und verloren gehen würden.
Um dem entgegen zu wirken gibt es viele viele Lösungen, ich möchte heute Back in Time vorstellen, eine auf RSync basierende Lösung, die sowohl für Gnome als auch KDE eine angepasste Oberfläche mitbringt.
Die Installation ist schnell gemacht. Einfach unter /etc/apt/sources.list die entsprechenden Quellen hinzufügen: deb http://le-web.org/repository stable main
Den PGP Key herunterladen und hinzufügen: wget http://le-web.org/repository/le-web.key
sudo apt-key add le-web.key
Die Quellen updaten: sudo apt-get update
und abschliessend back in time installieren:
Unter Gnome: sudo apt-get install backintime-common backintime-gnome
Unter KDE (>=4.1): sudo apt-get install backintime-common backintime-kde4
Das war es schon. Viel zu konfigurieren gibt es im Programm auch nicht, ihr müsst lediglich auswählen welche Verzeichnisse ihr sichern wollt, wohin ihr diese sichern wollt und wann (automatisch jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, oder manuell).
Heute gibt es eine besondere Art der Anleitung, nämlich eine Video Howto zum Thema: „Wie installiere ich Openfire auf einem Ubuntu Server?“
Wozu braucht man eigentlich einen eigenen Server? Zum Beispiel innerhalb von Firmen oder in grösseren privaten Netzen ist es konfortabler einen eigenen Server zu betreiben und man ist nicht auf die Verbindung zu einem Server im Internet angewiesen, oder man möchte einem ausgewählten Kreis den Zugang zu einem Chatserver gewähren, ohne dass dieser mit anderen IM Gateways kommunizieren kann, oder oder oder, es gibt viele Gründe für ein warum. Viel wichtiger ist doch, es geht und das noch sehr einfach, also tun wir es!
Das Video ist eine Echtzeitaufnahme der Installation, wie ihr sehen könnt ist der Server schnell installiert, ein Plugin heruntergeladen und eingerichtet, sowie ein Benutzeraccount hinzugefügt. Mit Ende des Videos ist der Server vollständig einsetzbar, man braucht nur noch einen geeigneten Client der sich mit dem Server verbinden kann. Auf der Openfire Webseite gibt es ein paar Vorschläge, ich persönlich nutze Pidgin für XMPP/Jabber.
Sicherlich ist euch der Link zum Video von Category5 in der Sidebar schon aufgefallen. Grundlegend nehme ich von Werbung Abstand, aber das Projekt von Robbie Ferguson unterstütze ich gerne, da er sein Category5 Technology TV für jeden kostenlos zur Verfügung stellt.
Was ist Category5? Im Prinzip ist es eine Supportshow für PC Anwender, welche sich mittlerweile zu einer Show mit klarem Ubuntu Schwerpunkt entwickelt hat. Die Show ist locker und flexibel, es gibt zwar immer geplante Themen, die können aber durchaus an Umfang gewinnen oder verlieren, jenachdem wie das aktuelle Frageaufkommen in der Show aussieht.
Jeden Dienstag Abend, 19 Uhr Ortzeit in Kanada, streamt Robbie, stellenweise unterstützt von Carrie Webb (aktuell aus beruflichen Gründen abwesend) seine Show live und antwortet direkt auf die Fragen der User im Chat. Fragen können ebenfalls zuvor per Mail gesendet werden. Nach dem Ende der Show wird die jeweilige Folge auf der Webseite zur Verfügung gestellt, nicht jeder möchte oder kann Dienstags von 0-1Uhr live dabei sein. Lasst es euch aber nicht entgehen, einmal die Show live zu verfolgen.
Die Community auf Category5 ist ebenfalls sehr hilfsbereit und stets mit Antworten „bewaffnet“. Einzig der englischen Sprache solltet ihr mächtig sein, ansonsten ist diese Show nichts für euch.
Wer kennt das nicht, da hat man seinen schicken kleinen iPod, idealer Weise noch mit Rockbox versehen, weiss aber nicht wie man Videos im richtigen Format hinbekommt, damit diese auch abspielbar sind.
All diesen soll geholfen werden, gibt es unter Ubuntu zwar Handbrake, welches ich bevorzuge, so kommt aber WinFF mit einem fertigen Preset für Rockbox. Vielen Einsteigern wird das sicherlich helfen. Natürlich können die Filme in noch viele andere Formate konvertiert werden, man ist nicht auf iPod und Konsorten festgelegt. Dafür empfiehlt sich dann aber definitiv Handbrake, da kann man von DVD/Filmformat-> beinahe alles konvertieren, WinFF schlage ich als Programm für die tragbaren Abspielgeräte vor.
Damit es für euch noch einfacher wird, hier schnell die Installation von WinFF unter Ubuntu 8.10:
Torrents sind eine feine Sache, die passenden Client meistens aber eine harte, vor allem aber, persönliche Entscheidung.
Da mir Azureus zu Ressourcen hungrig ist, bittornado und Ähnliche einfach zu simpel sind, habe ich mich mal auf die Suche nach Clients für Ubuntu gemacht und möchte an dieser Stelle meine drei Favoriten kurz vorstellen.