Nintedo Wii und der Homebrew Channel

Nintendo Wii
Nintendo Wii

Ich hätte nicht gedacht dass eine Konsole so einen Spass machen kann, habe ich doch lange lange Zeit kein Verlangen nach einer gehabt. In den 90-ern hatte ich mal einen Gameboy und ein SuperNES, das war es dann aber auch. Ich bin einfach ein PC Mensch, wenn man in den vergangenen Jahren etwas spielen wollte, dann konnte man das am PC, mit besserer Grafik und besserer Performance. Eine XBox habe ich mir zugelegt, da man diese wunderschön zu einem Medien PC umfunktionieren kann, dank des XBox Media Centers, welches mittlerweile viele Portierungen erfahren hat und selbst unter Linux brav seine Dienste tut.

Nun bin ich zurück zu Nintendo, erst gab es ein DS im letzten Jahr und nun die Wii (unbedingt in England kaufen, kostet dort aktuell 187,-€ und ist identisch bis auf den Stromanschluss (Adapter kostet 5€) und kann auch in deutsch betrieben werden, also keine Sorge). Man kann sagen was man will, für Leute die wie ich nur hin und wieder mal ein bisschen spielen, die Branche schimpft und „Casual Gamer“, sind die neueren Nintendo-Abkömmlinge ideal.

Noch erfreulicher ist es, dass man auf der Wii den sogenannten Homebrew Channel installieren kann, der viele Funktionen auf die Wii bringt und deren Potenzial erst wirklich ausnutzt. Man kann so recht leicht die Wii zu einem Internetradio machen, ok das konnte meine XBox schon längst, allerdings ist der Stromverbrauch, wie auch die Läutstärke der Wii wesentlich angenehmer, wenn man schon vergleichen will. Parallel dazu bekommt man viele zusätzliche Programme, die von Benutzern geschrieben wurden, bzw. Spiele Ports oder die Möglichkeiten Emulatoren wie die ScummVM laufen zu lassen. Bis „Indiana Jones und der Stab der Könige“ kommt kann man so die alten Indy Teile einfach erstmal erneut durchspielen. Nach den vielen Jahren ist es wirklich überraschend, wie viel und gleichzeitig wie wenig man noch weiss, es ist ein lohnendes Spielerlebnis.

Indiana Jones und der Stab der Könige
Indiana Jones und der Stab der Könige

Klar, seine Garantie kann man vergessen, wenn dank Homebrew Channel etwas an der Konsole kaputt gehen sollte. Schickt man die Konsole trotzdem ein hält Nintendo die Hand weit auf und straft den Einsatz der Drittsoftware durch hohe Reperaturkosten (210,-€) gehörig ab, aber mal im Ernst, der Mehrwert ist das Risiko wert und bisher kann man festhalten dass Nintendo eine solide Konsole entworfen hat, die Gefahr für einen Betriebsbedingten Defekt ist also gering und der Homebrew Channel bietet auch nur eine theoretische Möglichkeit die Wii zu „bricken“.

Wie man zum Homebrew Channel kommt hängt von der Firmware der Wii ab, bisher gab es nur die Möglichkeit mittels des Twilight Hacks, der einen Fehler in der Speicherstandsverarbeitung des Spiels The Legend of Zelda: Twilight Princess ausnutzte. Mittlerweile gibt es den Bannerbomb Hack, der kein Spiel mehr benötigt und über den sich die Berichte mehren, er funktioniere mit allen Firmware Versionen.

Ein sehr schönes Tutorial zum Thema wie bekommt man den Homebrewchannel auf seine Wii, egal ob mit Firmware 4 oder einer früheren und das Ganze mit Bannerbomb, gibt es bei „Wii will Rock you!“.

Ein Hack der Wii geschieht auf eigenes Risiko, wie schon gesagt sieht es mit der Garantie danach schlecht aus. Dessen solltet ihr euch bewusst sein. Wenn euch das nicht abhält, dann stehen euch neue Welten offen, die Anzahl der Homebrew Applikationen wird täglich grösser, natürlich ist viel Schund dabei, allerdings lohnt es sich schon allein wegen der Emulatoren, wie ich finde.

nodch.de Coppermine Gallery nun mit Cooliris Support

nodch.de Galerie mit Cooliris
nodch.de Galerie mit Cooliris

Mir wurde zugetragen, dass das Cooliris Addon für den Firefox schon längst auch für Linux vorhanden ist, ich dies bisher allerdings nicht mitbekommen habe. Also schnell installiert und für sehr schick empfunden, vor allem kann man damit wirklich schnell und komfortabel durch Flickr, Picasa und sonstige Onlinealben browsen, auch die Google Bildersuche macht wieder Spass damit.

Leider tauchte unter den unterstützen Webseiten meine kleine Galerie nicht auf, das lag an der fehlenden Unterstützung durch Coppermine. Ein paar Handgriffe später ist dies allerdings gelöst, denn es gibt ein nettes Plugin, welches die Funktionalität nachrüstet. Im Forum der Coppermine Gallery bin ich fündig geworden und hier ist der direkte Link zum Plugin, für alle die ihrer Coppermine Gallery einen Cooliris Support spendieren wollen. Kleine Anmerkung am Rande, wie in der Anleitung erwähnt hat mir das Plugin die erforderliche rss php nicht ins Hauptverzeichnis abgelegt, einfach daran denken, wenn es bei euch im ersten Anlauf auch nicht klappt.

Unbedingt ausprobieren, das Addon macht wirklich Spass und stellt wieder das in der Vordergrund, was wirklich zählt: die Bilder.

Statistiktools für WordPress: StatPress Reloaded

Wie schon geschrieben, habe ich mich daran gemacht ein paar Helferlein, für die Statistiker unter den Bloggern, auflaufen zu lassen und deren Leistung zu bewerten.

Sich gegenüber standen zum einen reine Plugins: StatPress Reloaded, CyStats und WassUp, sowie externe Tools: GoogleAnalytics, StatCounter, Woopra und Piwik.

Zu allererst sollte einmal gesagt sein, dass jedes dieser Tools / jede dieser Anwendungen den jeweils zugedachten Zweck erfüllt. Kommen StatPress, CyStats und WassUp als klassische WordPress Plugins daher, muss man beim Rest auf Onlinezugänge, oder Desktopanwendungen ausweichen.

Ich werde die Tools als jeweils einzelne Reviews veröffentlichen, ich neige dazu ausschweifend zu schreiben, von daher möchte ich niemanden einen Artikel zumuten, der alle oben genannten Tools auf einmal abhandelt und unübersichtlich wird.

Heute starten wir daher also mit StatsPress Reloaded für WordPress (Plugin):

StatPress Reloaded führt konsequent die Arbeit von Danielle Lippi fort, der für das ursprüngliche StatPress verantwortlich ist.

StatPress Reloaded Übersicht

Das Plugin begrüsst den Nutzer mit einer Übersichtsseite, in der der Traffic des letzten Monats (konfigurierbar) als Balkendiagramm dargestellt wird, sowie eine Trafficschätzung für den laufenden Monat inklusive dem Traffic des gestrigen und heutigen Tages. Angezeigt werden hier jeweils die Anzahl der Besuche, Pageviews, Spiderzugriffe und Feedabrufe. Weiter bietet die Übersichtsseite einen schnellen Einblick in die jeweils letzten Seitenzugriffe, Suchbegriffe, Referrer, Browser, aufgerufenen Seiten und Sipderzugriffe.

StatPress Reloaded Details

Darüber hinaus kann man sich auf separaten Seiten in die Details vertiefen, eine Seite die die „häufigsten …“ aus unterschiedlichen Kategorien präsentiert. Hier kann man sehen welche Tage die erfolgreichsten waren und dies mit veröffentlichten Artikeln abgleichen. Man sieht die benutzten Betriebssysteme, Browser und und und, alles was man über den Besucher wissen möchte.

StatPress Reloaded Spy
StatPress Reloaded Spy

Abschliessend gibt es noch die Besucher-Informationen, ein quasi Liveview der aktuellen Benutzer auf der Seite, mit Informationen zur IP, Herkunft, Referrer und aktuell besuchter Seite. Alles in Allem ist StatPress ein wirklich ausgereiftes Plugin für Statistikfreunde, leider stiess mir der benötigte Datenbankplatz unangenehm auf, der bei mir zwischen 0,5MB und 1MB pro Tag lag, so dass ich mich schnell davon verabschiedet habe. Den Datenbankverbrauch kann man sicherlich noch optimieren und keine Spiderbesuche loggen lassen, oder diese nach einem Tag/ einer Woche aus der DB löschen lassen, alles in allem bleiben dann aber am Monatsende noch gut 10MB über und da ich ein Statistiktool haben will, welches historische Daten vergleichbar macht, hat man am Ende des Jahres seine 100MB zusammen. Die meisten Hoster haben hier jedoch Beschränkungen, an denen eine solche Statistiklösung scheitern wird.

(Screenshots sind Links auf die entsprechenden Bilder der WordPress Plugin Seite)

WordPress 2.8 – zumindest schonmal Beta

Da ich es, wie immer, nicht lassen konnte, habe ich mich an die Beta 1 von WordPress 2.8 gewagt. Sollte euch etwas störend auffallen, lasst es mich bitte wissen. Bisher ist mir nichts ins Auge gestossen, was problematisch erscheint.

Falls es weitere Ungeduldige geben sollte, einfach auf der WordPress Betaseite den Download anschmeissen und mal etwas wagen!

Wolfram|Alpha ist online

Wolfram|Alpha
Wolfram|Alpha

Ab sofort ist der „Google Killer“ Wolfram|Alpha online und kann benutzt werden. Es bleibt abzuwarten ob die Suchmaschine das halten kann, was die zahlreichen Vorberichte versprochen haben.

Bei Suchen, die einen mathematischen Hintergrund haben wird Wolfram|Alpha sicherlich die Nase vorne haben, das erwarte ich einfach von einer Suchmaschine des Mathematica Schöpfers.

Wie sich Wolfram|Alpha im Alltag schlägt werde ich in den nächsten Tagen genauer beleuchten, wenn ich einige Vergleiche zu meinen täglichen Google Suchen aufstellen konnte.

Macht euch selbst einen Eindruck von Wolfram|Alpha.

Startschuss: Ubuntu Jaunty 9.04 Final veröffentlicht

Ab sofort ist Ubuntu Jaunty als Final verfügbar. Die Mirrorserver werden nach und nach mit der finalen Version bestückt und http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu-releases/ ist schon dabei.

Wer es nicht mehr abwarten kann klickt auf den Link und lädt sich die neue Version herunter.

Eine Liste von allen Mirrors gibt es hier.

Heise schreibt:

Der Linux-Kernel 2.6.28, X.org 7.4 mit dem X-Server 1.6 und Gnome 2.26 bringen die Software-Ausstattung auf den aktuellen Stand. Auch am Boot-Prozess haben die Entwickler gefeilt. Messungen von heise open zeigten gegenüber Ubuntu 8.10 eine Verkürzung der Startzeit um ein Drittel. Verbesserungen gibt es zudem bei der Grafikkarten-Unterstützung. So setzt der ATI-Treiber jetzt auf die Beschleunigungstechnik EXA und bietet 3D-Support für R5xx-Karten. Besitzer einer Karte der Serien R6 oder R7 können für 3D-Unterstützung auf einen ebenfalls aktualisierten Fglrx-Treiber zurückgreifen. Zum ersten Mal ist die populäre Linux-Distribution nun auch in einer Installationsvariante für Geräte mit ARM-Prozessoren erhältlich.

Ubuntu Videoanleitung: Howto Openfire Installation

Video zur Installation gibt es weiter unten
Video zur Installation gibt es weiter unten

Heute gibt es eine besondere Art der Anleitung, nämlich eine Video Howto zum Thema: „Wie installiere ich Openfire auf einem Ubuntu Server?“

Wozu braucht man eigentlich einen eigenen Server? Zum Beispiel innerhalb von Firmen oder in grösseren privaten Netzen ist es konfortabler einen eigenen Server zu betreiben und man ist nicht auf die Verbindung zu einem Server im Internet angewiesen, oder man möchte einem ausgewählten Kreis den Zugang zu einem Chatserver gewähren, ohne dass dieser mit anderen IM Gateways kommunizieren kann, oder oder oder, es gibt viele Gründe für ein warum. Viel wichtiger ist doch, es geht und das noch sehr einfach, also tun wir es!

Das Video ist eine Echtzeitaufnahme der Installation, wie ihr sehen könnt ist der Server schnell installiert, ein Plugin heruntergeladen und eingerichtet, sowie ein Benutzeraccount hinzugefügt. Mit Ende des Videos ist der Server vollständig einsetzbar, man braucht nur noch einen geeigneten Client der sich mit dem Server verbinden kann. Auf der Openfire Webseite gibt es ein paar Vorschläge, ich persönlich nutze Pidgin für XMPP/Jabber.

Mehr lesen →

Was ist der beste BitTorrent Client für Ubuntu?

Diese Frage haben sich beinahe alle Nutzer von Ubuntu schon gestellt und allgemein kann sie so nicht beantwortet werden, hängt die Antwort doch sehr von den persönlichen Vorlieben des jeweiligen Anwenders ab.

Ich werde euch hier aber nun erklären warum Deluge für mich der beste BitTorrent Client für Ubuntu ist.

Ich habe vor einiger Zeit schon meine drei Favoriten vorgestellt und deren Funktionen, wenn überhaupt nur angerissen, seitdem hat sich viel verändert und auch Deluge kommt in einer gänzlich anderen Version daher, als damals. Eines hat sich aber nicht verändert, in der Kombination Funktionen:Ressourcenverbrauch ist er ganz klar der Spitzenreiter.

Vergleiche zu anderen Clients, Vorteile und Nachteile, all das gibts nach dem Klick im vollständigen Beitrag.

Mehr lesen →

Woopra Live Statistik – Zwischenbericht

Nun habe ich Woopra ein paar Tage laufen und muss sagen, es ist wie Fernseh schauen. Es macht wirklich Spass sich in Echtzeit seine Statistiken anzeigen zu lassen, die Wege der Seitenbesucher mitzuverfolgen und zu sehen über welchen Link sie die Seite verlassen und so weiter und so fort. Die Besucher meldet Woopra absolut zuverlässig, soll heissen, ich sehe genau die selbe Anzahl auch in den anderen Statistik Tools.

Woopra Live Statistik 1.3 RC1
Woopra Live Statistik 1.3 RC1

Woopra befindet sich aktuell in einer privaten Beta Phase und Beta heisst nunmal Beta und sollte auch als solche aufgefasst werden. Die Webverbindung zum Woopra Server steht nicht sehr stabil, parallel dazu ist sie regelmässig wegen Wartungsarbeiten nicht erreichbar, das heisst alle Besucher, die in diesen Zeiten auf die Webseite kommen, werden nicht gemeldet und nicht gespeichert. In den paar Tagen, die ich nun Woopra installiert habe, ist es drei Mal vorgekommen dass nach Rückkehr der Webverbindung meine Statistiken wieder genullt sind. Drei mal heisst in diesem Fall, drei Mal in 5 Tagen. Der Screenshot bezieht sich auf eine Zeitspanne von knapp 26 Stunden, leider war auch hier zwischendurch die Verbindung mehrfach down, aber es geht mir ja auch darum ein Bild des Liveviews zu vermitteln. Im Screenshot sieht man die aktuell, also zum Zeitpunkt des Shots, auf der Webseite befindlichen Besucher, mit allen Schnellinformationen, die man zu ihnen erhält. Der ursprüngliche Referrer wird immer mit angezeigt, sehr hilfreich. Woopra zeigt ausschliesslich „menschliche“ Besucher, keine Bots oder Feeds. Das sollte immer bedacht werden, wenn man die Statistiken mit anderen Tools vergleicht, dort sollte man sich dann die Spider ausblenden lassen.

Das Interface ist die Desktopanwendung für Linux in Version 1.3rc1.

Den Test in der ursprünglich geplanten Version fort zu setzen erachte ich im Moment nicht als sinnvoll, denn aussagekräftige Vergleichswerte sind nicht zu bekommen. Sobald die Statistiken mehrere Zeit überleben, werde ich den Test neu beginnen.

Alles in allem macht Woopra aber Spass und bietet über die Gimmicks wie Liveview und Livechat hinaus klar verwertbare Statistikdaten.

Portable Ubuntu für Windows

Richtig praktisch ist dieses Fundstück, Ubuntu Portable für Windows. Eine mit dem Colinux Kernel gestrickte und auf XMing X Server aufbauende Version von Ubuntu.

Nachdem man sich bei SourceForge die sebstentpackende Datei geladen hat, kann man eigentlich schon loslegen.

Einfach im entpackten Ordner die run_portable_ubuntu.bat ausführen und schon gehts los. Es dauert einen Moment bis Ubuntu gestartet ist, danch steht dann ein frei beweglicher Menübalken zur Verfügung und man hat Zugriff auf eine Ubuntu Standardinstallation. Mit allem drum und dran. Super auch für USB Sticks, entpackt auf den Stick und an einem beliebigen Windows PC gestartet und man hat ein paralleles Ubuntu, klasse natürlich wenn man ein Dual-Monitor-System hat, dann kann man den einen Bildschirm mit den Linux Programmen beladen und den anderen als Windows Ausgabe nutzen. Die PCs sollten nicht allzu schwach auf der Brust sein, immerhin virtualisiert man Ubuntu quasi. Auf aktuellen PCs läuft es aber flotter als die LiveCD, daher eine ratenswerte Alternative, zumal man parallel noch Windows gestartet hat.

Screenshots gibt es auf der nächsten Seite.

Mehr lesen →