E3: Microsoft stellt Project Natal vor – Steuerung ohne Controller

Die aktuelle E3 lässt das Spielerherz ja wirklich höher schlagen, erst stellt LucasArts eine Neuauflage von Monkey Island als Special Edition vor und zusätzlich einen 5-Teiler der als Downloadspiel angeboten wird: Tales of Monkey Island.

Microsoft: Project Natal
Microsoft: Project Natal

Nun kontert Microsoft und schiesst klar in Richtung Nintendos Wii. Vorgestellt wurde das Project Natal, eine Steuerungsmöglichkeit als Zusatz für die XBox360. Es soll damit möglich sein ohne Controller die Konsole zu steuern. Das Eingabegerät erfasst Bewegungen des ganzen Körpers und kann Gesichtszüge sowie Sprache erkennen. Entgegen Sonys Eye-Toy können Bewegungen auch in der Tiefe erfasst werden, was vollständig neue Steuerungsmöglichkeiten mit sich bringt, all das ohne, wie bei der Wii, einen Controller in der Hand halten zu müssen.

Das Video zeigt Microsofts Vision, also eine Konzeptvorstellung, welche Funktionen es zur Serienreife schaffen bleibt fraglich. Sollte man die aktuell vorgestellten Funktionen allerdings umsetzen können, zu einem Preis der unter dem einer Neukonsole liegt, dann dürfte sich Microsoft klar von den Konkurrenten absetzen, wenn Spiele veröffentlicht werden, die die Funktionen umsetzen und in stetigen Spielspass ummünzen.

Eilmeldung: Fotografieren verboten, in ganz London!

London: In der Vergangenheit ist das Fotografie-Verbot in London Schritt für Schritt ausgebaut worden. Waren es vor einigen Jahren noch der Tower und ein paar wenige Regierungs-Motive, die nicht fotografiert werden durften, so ist es im Rahmen des Anti-Terror-Kampfes konsequent auf weitere Bereiche ausgeweitet worden. Ein ehemals prominenter Fall, als zwei Österreichern die Löschung ihrer Bilder von Doppeldeckerbussen, U-Bahn und Busbahnhof Stationen vermengte sich zunehmend in der Masse der Meldungen aufberachter Terroristen Touristen.

Heute erscheint uns dies sicherlich fremd, gibt es doch kaum noch Städte in denen zumindest das eingeschränkte Fotografieren noch erlaubt ist. Die Stadt London geht nun mit gutem Beispiel voran und bietet den Touristen einen bisher einzigartigen Service an. An sogenannten Sightseeing Terminals erlangt der Tourist Zugriff auf eine Datenbank von CCTV Kamera Bilder, die man sich direkt am Terminal ausdrucken lassen kann.

Die Öffentlichkeitsabteilung des Londoner Tourismusbüros schreibt hierzu: „Diesen einzigartigen Service bieten wir den Kunden an, die Wert auf gute Qualität legen und eine bleibende Erinnerung an den Aufenthalt in unserer wunderschönen Stadt haben wollen. Kaufen sie keine Bilder auf dem Schwarzmarkt, diese sind von minderer Qualität und können mit der Auflösung unserer Kamerabilder nicht konkurrieren. Bedenken sie, nur Bilder, die sie über die neuen Terminals erworben haben, sind rechtsmässig und werden beim Verlassen der Stadtgrenzen durch die entsprechenden Kontrollstellen für sie bewilligt. Einen angenehmen Aufenthalt wünschen wir ihnen, in ihrer Stadt an der Themse.“

(Gedankenspiel vom 20.04.2009, zum heutigen Tage als fiktiver Zeitungsbericht veröffentlicht.)