Ich habe gewählt

Da, wie schon berichtet, die Neuwahl in Hessen vor der Tür steht, ich an diesem Tage aber nicht vor Ort anwesend sein kann, habe ich mich um die „Briefwahl“ gekümmert.

Besser gesagt, ich habe schon gewählt.

Im Bürgerbüro der „Stadt“ konnte man gleich wählen (kleine Kabine inklusive), um sich die Hin- und Herschickerei, der Unterlagen zu sparen.

Nun wählt ihr auch bitte alle recht fleissig!

„Neuwahlen“ in Hessen

Nun ist es wohl raus, bzw. als sicher anzunehmen: Der Landtag wird aufgelöst und Neuwahlen für den 18. Januar 2009 angestrebt.

Die Spitzen von Grünen und der SPD haben heute in den Medien verlauten lassen, dass sie den Fehler, Koalitionszusagen zu machen, nicht mehr wiederholen wollen.

Man wolle offen sein. Würde man etwas Anderes dem Wähler überhaupt noch nahebringen können, nach Ypsilantis Wahl Hin-und-Her? Nun bleibt man also für alle Koalitionen offen und die Welt soll besser werden!? Tritt Ypsilanti nochmal an, oder hat sie eingesehen dass sie der Partei damit nur noch mehr schadet. Es wird, aller Wahrscheinlichkeit nach, ohnehin eine böse Klatsche geben und die Neuwahlen bestätigen nur, dass alles beim Alten bleibt, lediglich die Mehrheitsverhältnisse werden wieder klarer werden.

Ich weiss nicht ob man sich mit der offenen Koalitionsaussage einen Gefallen tut, wobei die SPD es, egal wie, ohnehin nur falsch machen kann.

Ich bin gespannt, wobei die Spannung überflüssig ist, denn es wird eine schwarz-gelbe Koalition geben und alles bleibt wie es ist.

rot-rot-grün=Drucheinander

Man kann halt einfach nicht alles mischen was sich nach Farben anhört und somit ist uns Hessen vorerst Frau Ypsilanti erspart geblieben.

Machtgier ist schön und gut, man sollte die Macht halt auch haben, das durchzusetzen, was man geplant hat. Also erstmal den eigenen Stall reinigen und dann wieder versuchen, besser aber mit nem neuen Kandidaten, Frau Ypsilanti ist ja nun wirklich verbraucht und nicht mehr für voll zu nehmen. Das Problem hat nun allerdings wahrscheinlich die komplette Hessen SPD.

He did it!

Quelle: barackobama.comDa hat er es doch geschafft, der Obama, auch wenn sich Frau Clinton die Niederlage noch nicht eingestehen will, sieht es doch, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit danach aus, als wäre Obama der Präsidentschaftskandidat der Demokraten und meine „Voraussagung“ soll sich als falsch herrausstellen.

Es gibt Momente, da täuscht man sich gerne, vor allem dann, sollte er gegen McCain zum Jahresende ebenfalls triumphieren, aber das steht noch auf einem ganz anderen Blatt. Ich bin mir einfach weiterhin nicht sicher, ob die Amis für einen schwarzen Präsidenten bereit sind, da bleibt das selbe Manko wie bei der Frau: Der Gegenkandidat ist ein Kriegsheld – und sind wir mal ehrlich, auf sowas stehen sie einfach!

Nun muss aber Frau Clinton erstmal ihre Niederlage eingestehen, sich dann als Vizepräsidentin aufstellen lassen und bei einer Wahl Obamas einen Irren finden, der ihn abknallt, wäre ja nicht das erste mal so, dass der Volksliebling einen plötzlichen Tod stirbt.

Demokraten verspielen Präsidentenamt

Seit heute Nacht bin ich mir sicher. Die Demokraten werden mit ihrem innnerparteilichen Plänkeleien und beginnenden Schlägen unter die Gürtellinie, das Präsidentenamt verspielen. Frau Clinton wird sich, auf die gesamte Masse der Wähler gesehen, verbleibende Sympathien verscherzen, jedoch trotzdem gegen Obama als Siegerin der Demokraten hervorgehen, da sie die eindeutig einflussreicheren Freunde hat und die Superdelegierten das nicht ausser Acht lassen werden.

So kommt es dann zum Kampf Clinton gegen McCain, aus dem eben dieser John McCain als Sieger hervorgehen wird. Klangliche Ähnlichkeiten zu John McClane werden hier nicht unbedeutend sein, am Ende steht McCain mit blutigem Oberkörper als Präsident fest, wenn auch nur metaphorisch. Wahrscheinlich wird der Wahlausgang denkbar knapp, aber Florida wird es schon noch retten, für die Republikaner, Jeb sei dank.

Hear me now, believe me later!

So einfach geht das!

Wenn einer etwas falsch macht, was ohnehin alle falsch machen, dann ist das zwar nicht richtig, aber nicht mehr so schlimm.

Diese Interpretation kommt mir zumindest in den Sinn, wenn ich mir den Freispruch von Jan Ullrich, den er dank einer Zahlung erhalten hat, durch den Kopf gehen lasse.

Der lustigste Punkt aus der Urteilsbegr?ndung ist f?r mich definitiv dieser hier:

Au?erdem sei Ullrichs kriminelle Energie „als eher gering zu bewerten“, weil „Doping im Radsport im Tatzeitraum in starkem Ma?e verbreitet“ gewesen sei, so dass die „Hemmschwelle zur Anwendung verbotener leistungssteigernder Mittel“ sehr niedrig gewesen sei.

Funktioniert das bei einer Steuerhinterziehung denn nun eigentlich auch? Da w?ren dann die Konten in Liechtenstein ja wieder sicher, denn: Steuerhinterzug scheint allgemein weit verbreitet zu sein, zumindest ist ja die Hemmschwelle ebenfalls gering.

Ob das mal so funktioniert, wenn es darauf ankommt. Ich weiss ja nicht. Wahrscheinlich braucht man aber den entsprechenden Namen.

Zuviel D?mpfe eingeatmet?

Quelle: ReutersIch muss mal ein paar Worte zu unserem Umweltminister Gabriel verlieren. Wie man heute h?ren kann kippt er die Biospritverordnung und prangert im gleichen Zug die Automobilindustrie an, sie h?tte ihm nicht zeitig genug gemeldet, wie viele Fahrzeuge, vor allem von den ausl?ndischen Fabrikaten, nicht mit dem neuen Sprit umgehen k?nnten.

Hierzu aber erstmal eine kurze Erkl?rung des Vorhabens von Herrn Gabriel. Er wollte eine Erh?hung des Biokraftstoffanteils 10 Prozent. Die Sch?dlichkeit f?r ?ltere Motoren war zu diesem Zeitpunkt schon klar, auch die, nennen wir sie mal „Zwangsaussagen“ der Fahrzeughersteller zu neueren Motoren war alles andere als eindeutig. Sollte aufgrund des h?heren Anteils an Biosprit im Kraftstoff etwas mit dem Motor eines neuen Fahrzeuges passieren, stand in den Sternen, wie man seine Anspr?che h?tte geltend machen k?nnen.

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Erbarme‘ – zu sp?t

…die Hesse komme‘

Das ist doch sagenhaft, was hier so alles passiert.

All das, innerhalb von wenigen Tagen, hier ist was los.

Jamaika erscheint ohnehin auf einmal so nah, wo doch nun die ehemaligen Gr?nen selbst die Lobbyposten besetzen, im aktuellen Beispiel einen der Tabakindustrie.

Irgendwie sind sie alle gleich – Machtgeilheit eben…!

Man munkelt…

Es rauscht, es rauscht, im Bl?tterwald.
Was heut‘ ist neu, wird morgen alt.

Willkommen in Hessen, wo Politker genauso machtgeil sind, wie ?berall sonst. Frei nach dem Motto, „Was interessiert mich mein Geschw?tz von gestern“, weht ein leises L?ftchen, nennen wir es vorerst „Ger?cht“, durch die Tageszeitungen, welches uns hier in Hessen eine Regierungschefin Ypsilanti bescheren k?nnte, die zu diesem Posten kam, weil sie sich durch die Linken hat dorthin stossen lassen.

Eigentlich war das ja definitiv ausgeschlossen, doch was eine echte Politikerin sein will, darf sich von solchen Aussagen nicht einschr?nken lassen.