There were roses

Weil es gerade l?uft und eine der, meiner Meinung nach, aussagekr?ftigsten Textpassagen enth?lt, m?chte ich euch mit dem Songtext von Cara Dillons „There were roses“ versorgen. Sch?nes Lied, sch?ne Stimme, gute Texte – besogt euch einfach die CDs dieser Frau, es lohnt sich.

An eye for an eye
It was all that filled their minds
And another eye for another eye
Till everyone is blind

Hier gibt es den vollst?ndigen Songtext:
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Britisches Zweiparteiensystem

Das verl?ngerte Wochenende ist vorbei und heute ist Aufkl?rungstag. Da ich wiederholt an dem Punkt angekommen war und einem Gespr?chspartner, korrigiere – diesmal der eigenen Partnerin, gegen?bersa? und in fragende Augen schaute, meine m?ssen ?hnlich ausgesehen haben, dachte ich, es sei an der Zeit die Antwort, auf die folgende Frage, zu geben.

„Wie heisst eigentlich die andere Partei in England, Labour kenn ich, aber was hatten die denn da nochmal?“

Es ist die Konservative Partei!

Die Konservative Partei bildete sich um 1830 um Robert Peel aus einer lockereren Gruppierung, der Tory Party. Die Konservativen werden daher heute noch als Tories bezeichnet.

Damit sollte das f?r die Zukunft gekl?rt sein. Endlich kann ich nun auch wieder entspannt an etwas anderes denken, ich bleib zu lange an solchen ungekl?rten Fragen h?ngen.

Wir haben gew?hlt…

Aber wie geht es nun weiter?

Bis zum Zusammentritt des neugew?hlten Bundestags, das wird der 18. Oktober sein, bleibt Schr?der laut Artikel 69 des Grundgesetzes Bundeskanzler. Danach ist Bundespr?sident K?hler am Zuge. Er kann Schr?der bitten, bis zur Ernennung eines Nachfolgers die Amtsgesch?fte weiterzuf?hren. Der wird sich nicht zweimal bitten lassen.

Gleichzeitig muss K?hler einen neuen Kanzler ausgucken. Schr?der? Merkel? Oder gar Friedrich Merz, wie das Top-Ger?cht der Wahlnacht lautet? Denn Artikel 63 der Verfassung bestimmt: «Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespr?sidenten vom Bundestag ohne Aussprache gew?hlt.»

Der Bundespr?sident muss vorher herausfinden, ob sein Kandidat eine echte Chance hat, die Stimmenmehrheit aller Abgeordneten im Parlament zu bekommen. Klappt das nicht, kann der Bundestag einen eigenen Kandidaten mit der Mehrheit seiner Mitglieder w?hlen. Allerdings muss das innerhalb von 14 Tagen geschehen! Dann muss ihn K?hler ernennen. Erreicht ein Kandidat nicht die Mehrheit aller Abgeordneten, gen?gt in einem dritten Wahlgang, wer die meisten Stimmen bekommt. Den kann K?hler ernennen, muss aber nicht. Statt dessen kann er (abermals) Neuwahlen verf?gen! Kompliziert.

via. Netzeitung

Wen w?hlen…?

Wer noch unentschlossen ist, oder gar keine Ahnung hat welche Partei der eigenen Einstellung am n?chsten kommt, hat die M?glichkeit, sich mittels des Wahl-o-Mat, den die Bundeszentrale f?r politische Bildung zur Verf?gung gestellt hat, zu informieren.

Anhand 30 Thesen, denen man zustimmen, diese ablehnen, oder neutral Stellung beziehen kann, hat man die M?glichkeit, die eigene Meinung mit der der Parteien abzugleichen und sich im Anschluss anzeigen zu lassen, mit welcher Partei man die meisten ?bereinstimmungen aufweist und welchen Standpunkt die Parteien in Details vertreten.

HIER gehts direkt zum Wahl-o-Mat

Nach der Neuwahl

Um einen kleinen ?berblick zu bekommen, was uns nach den Neuwahlen erwartet, hat die FAZ, in ihrer Onlineausgabe, eine Infografik zur Verf?gung gestellt.

Hier werden die unterschiedlichen Programme und Marschruten zu den Themen Steuerpolitik, „Kranken- und Pflegeversicherung“, Rentenversicherung, „Arbeitslosenversicherung und Arbeitsrecht“, „Energie-, Umwelt- und Verkehrspolitik“, sowie Bildung vorgestellt.

Sollte es also noch Unentschlossene geben, so k?nnen sich diese hier zumindest grob informieren.

HIER nochmal der Link!

Die V-Frage

Heute stellte Kanzler Schr?der die Vertrauensfrage und bekam, wie er es sich w?nschte, keine Mehrheit. Somit durfte er zu Bundespr?sident K?hler „radeln“ und ihm seinen schriftlichen Antrag, auf Aufl?sung des Bundestages, pers?nlich ?berbringen.
Dieser hat nun 3 Wochen Zeit diesen zu pr?fen und ihm zuzustimmen, oder ihn abzulehnen.

Danach kommen wohl Neuwahlen, aber was kommt dann…?
Die Jungs von bundeskanzlerkandidatin.de werden wohl ihre Kanzlerin bekommen, Gl?ckwunsch sag ich da.

All das einen Monat nach meinem kleinen Mi?geschick 😉

Die Rot-gr?nen Schluckspechte

Ausgerechnet die Dienstautos der rot-gr?nen Bundesregierung sind schneller, st?rker und durstiger als die aller Vorg?ngerregierungen. Eine parlamentarische Anfrage ergab: Der Fuhrpark des Bundes taugt kaum als Vorbild f?r die vom Umweltministerium gepredigten Forderungen nach Drei-Liter-Autos, Ru?filter und Spritsparern.

Quelle: Spiegel.online

Das ist die Art Nachrichten, die die Bundesregierung braucht, leider ist es nicht schockierend genug um von ?ber 5 Millionen Arbeitslosen ablenken zu k?nnen. Vielleicht sollte man es ?hnlich der amerikanischen Innenpolitik tun und in der Aussenpolitik f?r genug Furore suchen, dann denkt keiner mehr an die eigenen Probleme.

Auf in den Krieg – aber halt, wir sind ja Deutsche. Nein, es ist doch keine sinnvolle Idee einen Krieg anzuzetteln. Wir taugen aber auch wirklich zu nichts. Immer m?ssen wir uns mit unseren Problemen selbst befassen und diese l?sen, unglaublich. W?rden wir nicht auch noch die Fehler anderer Staaten wiederholen, w?re uns zumindest ein wenig geholfen, aber auch das machen wir ja zu gerne.