… geht fremd!

Wie ihr sicher alle festgestellt habt, bin ich nicht gerade der grosse Blogger, wenn es um das Wochenende geht. Eintr?ge kommen gerne von Montags bis Freitags.
Was also tun, mit dem grossen Wochenendsloch?
Einfach lassen, wie es ist? Nein, denn ich habe mir Gedanken gemacht und dazu brauche ich eure Mithilfe.

Dieser Aufruf richtet sich also an alle Leser und Leserinnen, die ein eigenes Blog betreiben.

Ich plane, ab wann auch immer, eine kleine Serie zu starten, die immer Samstags erscheinen soll. „…geht fremd!“ wollte ich das Ganze titulieren und in diesem Zusammenhang, andere Blogs featuren. Wer also Lust hat einen Gastbeitrag, Podcast, Videocast, Fotos, was auch immer, hier zu ver?ffentlichen, ist dazu herzlich eingeladen.
Das Thema ist vollkommen egal, solange es euch bewegt, andere interessiert, zum Schmunzel anregt, oder einfach eine gute ?berleitung hin zu eurem Blog ist.

Wer mitmachen will schreibt einfach in die Kommentare, dann melde ich mich bei euch, oder schickt mir eine eMail.
Sobald gen?gend Interessenten vorhanden sind, um eine kleine Serie zu starten, wird es losgehen, hoffentlich schon bald, ich z?hl auf euch!

Und es hat Boom gemacht! (Teil 3)

Ein paar Tage ist es schon her, als ich Teil 2 der Unfallserie ver?ffentlicht habe, somit wird es also Zeit, f?r den n?chsten Teil.
Wie sollte es auch anders sein, ich war also mit dem Motorrad unterwegs. Das ist aber nun auch der letzte Zweiradunfall, ganz sicher!
Damals, also, lasst es ’98/’99 gewesen sein, habe ich eine Gruppe Jugendlicher trainiert und diese an die Leichtathletik herangef?hrt, oder besser, ich habe es versucht.

Wie viele Sporthallen, lag auch diese, am Feldrand, jedoch mit direkter Verbindung in den Ort. Kein Wunder, bei einem so kleinen Kaff, da sind Feldrand und Ortskern keine 500 Meter voneinander entfernt.
Ich schwinge mich also, nach dem Training, leicht ersch?pft, auf das Motorrad meines damaligen Mitbewohners, und schn?re die Klamotten zusammen, es ist kalt draussen, sollte nicht verwundern, immerhin war gerade erst Neujahr.
Maschine starten, den 98 Phon sch?n Auslauf geben, damit auch jeder weiss, dass ich nun die Halle verlassen habe. Rein mit dem ersten Gang und am Gas gezogen.

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Rentnertreff

Bevor ich anfange mich zu beschweren, will ich eines gleich klarstellen; Ja ich weiss, dass sich Rentner Morgends gerne bei ?rzten oder Apotheken treffen.
Nun, da dies gesagt ist, will ich anfangen, von meinem heutigen Erlebnis zu erz?hlen.
Heute fr?h musste ich recht zeitig zur Bank und dann zur Post. Als ich in die Bankfiliale einkehre, habe ich das Gef?hl, dass mit meinen Augen etwas nicht stimmt, alles ist grau, gar wei?. Wieso gibt es Nebel in der Bank?
Das ist gar kein schlechtes Wetter, das sind einfach nur die K?pfe, der kleingewachsenen Rentnerfraktion, die sich, wie Japaner bei der Besichtigung von Schloss Neuschwanstein, offensichtlich mit dem Bus, zur Bank haben fahren lassen. Nur das w?rde das massive Aufkommen erkl?ren. Der Ger?uschpegel hat etwas vom Sudetendeutschentreffen in N?rnberg, jeder lauter als der andere.
Wie k?nnen die sich denn noch unterhalten?
Bis ich endlich mal zum Schalter vordringe, sind gef?hlte 20 Minuten rum und man hat einen Kurzabriss der Lebensgeschichten erfahren d?rfen, auch wenn man nicht danach gefragt hat.
Als Zusammenfassung, die altbew?hrte Aussage:

Fr?her war doch alles besser.

Da kamen solche Dinge wie:

Wir haben unser Wasser noch aus dem Wasserhahn getrunken, ohne uns Gedanken zu machen.

Die Politker haben noch was hergemacht (hierzu fehlte mir definitv die Zeitangabe, aber ich hab mich einfach nicht getraut nachzufragen).

Und viele andere Aussagen mehr.

Als ich nun dann endlich meine Bankgesch?fte erledigt hatte und beim Ausparken nochmal 5 Minuten gebraucht habe, aus R?cksicht keinen Renter zu ?berfahren, in Anbetracht der massiven ?berzahl und der vielen Regenschirme, sicherlich eine gute Wahl, habe ich mich auf den Weg zur Post gemacht.
Dort angekommen, ihr ahnt es sicherlich, das selbe Bild.

Ich glaub es geht los, dann mach ich das halt in der Mittagspause, da sitzen sie ja alle brav ab 12 beim Mittagessen, mit Mutti und sanfter Radio Primavera Berieselung.

Und es hat Boom gemacht! (Teil 2)

So, weiter geht es, in der Unfallserie.

Es ist also Maiserntezeit, ich bin mit dem Motorrad auf einer Landstrasse unterwegs und geniesse die Kurven, als sich pl?tzlich, in einer dieser Kurven, ein komplett verdreckter Strassenbelag offenbart, durch den leichten Nieselregen, sch?n schmierig. Alle Versuche, die Maschine in der Spur zu halten, schlagen fehl und mich zieht es im Kurvenscheitel, direkt ?ber einen Feldweg, ins Maisfeld.
Mein Motorrad voran, schlittere ich ins Feld und versuche, so gut es geht, das Motorrad nicht zu ?berholen. Die Maisplanzen knicken, von der Maschine getroffen, einfach nur um, als w?ren sie nur zu hoch gewachsener Rasen. Durch das Schlittern ?ber den Feldweg brennt mir der Hintern, w?rde ich nun in Kontakt mit einem Maiskolben kommen, g?b es bestimmt Popcorn.
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Das muss frustrierend sein.

Da sucht man, in abendlicher Einsamkeit, das nehme ich einfach mal an, bei Google nach Bildern und landet dann hier, auf diesem Blog.

Sehr geehrter Googlenutzer, auch wenn du ?ber deine Bildersuche: „Julia Roberts nackt“, hier gelandet bist, muss ich dich entt?uschen, hier gibt es nix zu sehen, zumindest nicht, wenn man nach Nacktbildern von Frau Roberts sucht, aber du darfst gerne wieder kommen, vielleicht findest du ja andere Interessante Artikel, w?re doch mal eine Abwechslung, meinst du nicht? 😉

Allen anderen Googlenutzern, die nach etwas Sinnvollem gesucht haben und dann hier auf der Startseite gelandet sind, sei gesagt, Google indiziert stellenweise recht schlecht, gebt einfach euren Suchbegriff nochmal, in dem Bloginternen Suchfeld, in der rechten Men?leiste ein, vielleicht findet ihr dann, was ihr gesucht habt.

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Weiterhin 1? trotz 19% Mehrwertsteuer

So schallte es mir entgegen.
Wieso sollte sich der Preis auch erh?hen, frage ich mich, ob 19% Mehrwertsteuer, oder 25%, oder wer weiss wieviel?
Nahrungsmittel haben ja immerhin einen Steueraufschlag von 7% und der soll auch zum 1.1.2007 nicht angehoben werden.
Das heisst: Im Drive In bleibt alles beim alten, im „Restaurant“ greift die Mehrwertsteuererh?hung. Also alles nur eine Teilwahrheit.
Hauptsache man bewirbt mal was und wedelt mit der b?sen Mehrwertsteuererh?hung.
Ist das nicht unlauterer Wettbewerb?
Da fehlt doch definitiv noch eine Zeile Kleingedrucktes!

Und es hat Boom gemacht! (Teil 1)

Ich beginne heute ein kleine, mehrteilige, Geschichte, ?ber meine Unf?lle, die gut Eingeweihten wissen wieviele Teile es letztendlich werden. Jetzt aber ab zum Text, nicht lange Zeit verschwenden:

Nun bin ich schon ein paar Jahre, auf den Strassen, unterwegs. In regelm??igen Abst?nden wechsle ich die fahrbaren Unters?tze und doch ist mir h?ufig nicht bewusst, dass ich, in der Vergangenheit,viel Gl?ck gehabt hatte.
Der eine oder andere Unfall h?tte mich g?nzlich von der Strasse fernhalten k?nnen, oder zumindest meinen Untersatz, auf einen Rollstuhl, beschr?nken k?nnen.

Beginnen wir aber chronologisch.

Der erste Unfall ereignete sich im Jahre – gute Frage, 1997 m?sste es gewesen sein – damals, mit einigen Leuten, in der langen Mittagspause unterwegs gewesen. Wie so h?ufig, zur Schulzeit, waren wir, hoch ?ber der Stadt, auf einer kleinen Fl?che, am Wasserspeicher, f?r Gelnhausen-Kundige, nahe des Tennisplatzes, gewesen und haben uns die Sonne aufs Hirn brennen lassen und ,naja, f?r innere K?hlung gesorgt. Kurz vor Beginn der 7. Stunde ging es dann wieder los, runter in die Stadt, als auf einmal Frau G., im Auto vor mir, aus einem mir bis heute nicht bekannten Grund, eine Vollbremsung vollzog und ich mit meinem Motorrad ihr fast ins Heck einstieg.

Dem Motorrad ist nicht viel passiert, mich hat es ?bers Dach des Autos gehoben, aber auch hier, *klopf auf Holz*, nicht viel passiert.

Ich war nun also eingeweiht, als ich damals direkt wieder aufs Motorrad stieg, um in die Schule zu fahren, ahnte ich noch nicht, dass dies nicht mein letzter Unfall gewesen sein sollte…

Fortsetzung folgt!

Ich f?hle mich schuldig

Jaja, ich weiss, zu dieser ?berschrift werden nun einige Leute sagen „Zu Recht!“, oder „Deine Schuld, bzw. Schuldgef?hl sollte schon jetzt f?r zwei Leben reichen!“, aber darum geht es nun nicht.
In letzter Zeit kommt es immer h?ufiger vor, dass ich mich mit Gesch?ftspartnern, Bekannten, oder Sonstwem unterhalte und feststellen muss, dass es mir richtig gut zu gehen scheint, zumindest, wenn man das eigene Befinden und die eigenen Probleme, mit eben jenen, dieser Gespr?chspartner vergleicht.
Was sind all diese Leute doch so arm dran, das ist unglaublich. Ich k?nnte mir ein so menschen?ndw?rdiges Leben, denn das ist es, bezieht man die Probleme in Betracht, gar nicht vorstellen und w?rde direkt an post natale Abtreibung denken.
Wo man hinh?rt wird gejammert, entweder klappt es im Beruf nicht, privat dazu ist man Opfer eines Phishers geworden, darauf hin ist die Frau weggerannt, da diese nur auf das Geld aus war, welches nun ja pass? ist. Schlimme Dinge und in beinahe allen F?llen komplett selbstverschuldet, m?gen b?se Zungen behaupten.
Ich frage mich wirklich was zur Zeit los ist – gut, Gr?nde bekommt man gen?gend zu h?ren – das Wetter macht depressiv, so kann man nicht l?nger weitermachen, man hat keinen Elan mehr und so weiter…
Schonmal daran gedacht, dass es vielleicht eben diese negative Einstellung zum eigenen Leben ist, die die Probleme schafft? Nat?rlich nicht, denn da ist noch Problem 2, Problem 3, …, Problem X, die Liste ist endlos fortsetzbar, wie mir scheint.

Daher f?hle ich mich schuldig, irgendwie scheine ich keine Probleme zu haben, wenn man es mal in Vergleich setzt.
Vielleicht ist ja das mein Problem! 😉

Blick hinter die Kulissen: Das Herrenklo

Inspiriert von Matt Wager, bzw. seinem Blog „Die R?ckseite der Reeperbahn“, m?chte ich hiermit einen kleinen, einmaligen Einblick, ins Herrenklo gew?hren.
Wie man ja schon bei Herrn Wagner erfahren konnte kann die m?nnliche R?ckzugsdom?ne einzigartig dekoriert, oder gar ausgestattet sein.

Wie ihr nun hier sehen k?nnt, wird sogar das Spielkind im Manne, hin und wieder, vollends befriedigt. Irgendwie verliert sich jeder Mann dabei und, offiziell bekenndendes Pinkelspielkind, oder nicht, findet man sich, nach einem kurzen Moment, auf der Jagd des roten Balles wieder, der sich, nach kurzer „Bestrahlung“, sogar wei? f?rbt.
Man st??t mittlerweile eigentlich recht h?ufig, auf derart ausgestattete Herrenklos, also nicht den Mut verlieren, sicher gibt es auch in eurer N?he, ein sportliches Herrenklo und wenn nicht – der Winter kommt ja bald; hat uns ja fr?her auch f?r Pinkelspiele ausgereicht. 😉

Nodchs Alltagstipps 2

Wie auch schon beim letzten Mal, gibt es nun wieder eine kleine Geschichte, bevor wir zu dem Tipp kommen.

Es begab sich zu einer Zeit, in der die Aussentemperaturen, auch in der Nacht, ohne weiteres im T-Shirt zu ertragen waren. Es m?ssen nun schon ein paar Wochen her sein, mag man schlu?folgern. Zu dieser Zeit also, war ich mit einer Bekannten von mir, in einer solchen sch?nen Sp?tsommernacht, unterwegs auf dem Hamburger Kiez. Nach einigen Brandl?schern, aus den kleinen gr?nen Glasgebinden, ?berkommt mich ein wohlbekanntes Gef?hl im Magen:
„Nahrung nachlegen!“
Getrieben von diesem unb?ndigen Gef?hl, steuern wir also ein wenig ?ber den Kiez, bis mir meine olfaktorische Warnehmung ein Stoppsignal gibt. Schon auf dem Weg in den Laden beginnt der Spass, an uns vorbei wird ein besoffener St?renfried, von den Herren mit den dunklen Lederhandschuhen entfernt und der Wirt, lasst ihn 1,50m gross sein, br?llt und droht lauthals hinterher.
„Das f?ngt ja gut an.„, sagt mir Frau H. „Wollen wir nicht woanders hingehen?“
„So einen wirklichen Unterschied macht das hier nicht, ausserdem ist doch nun sowieso Ruhe.“, erwidere ich und somit machen wir uns ans Bestellen.
Ich: „Ich h?tte gerne eine t?rkische Pizza!“
Zeus: „Haben wir nicht!“
Ich: „Dann B?rek!“
Zeus: „Was?“
Ich: „Na, so mit Hackfleisch im Bl?tterteig und so!“
Zeus: „Haben wir nicht!“
Ich: „Ok, halt einen D?ner, ohne Tomaten!“
Zeus: „Haben wir nicht!“
Ich: „Was haben sie denn ?berhaupt?“
Zeus: „Gyros auf Fladenbrot!“
Ich: „???“
Ich schaue mich nun das erste Mal bewusst um…es ist durchaus zu erkennen, das man sich in einer Art griechischen Imbi?bude befindet.
Ich: „Naja dann halt Gyros auf Fladenbrot, ohne Tomaten, ist ja ohenhin das Selbe!“

Was nun folgte erkl?rt mir all die Mythen, wie beim G?ttervater h?chstpers?nlich, schossen Blitze aus den Augen, des kleinen Mannes, die Stirn runzelte sich, die Mundwinkel zogen sich weit hinab, doch bevor er ansetzen konnte, dachte ich mir, ich rette die Situation:
Ich: „Ach und einen Ouzo bitte, trinken sie einen mit?“

Griechen sind ja so einfach milde zu stimmen!
Yia mas!

Und die Moral von der Geschicht:
Verwechsle Grieche oder T?rke nicht!